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Autor: Jens Rosenow
Fach: Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation und Wirtschaft
Details
Tags: Motivationstheorie, Motivationspraxis, Schwerpunkt, Zweifaktoren-Theorie, Herzberg
Jahr: 2006
Seiten: 30
Note: 1,7
Literaturverzeichnis: ~ 7 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 233 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-55477-0
ISBN (Buch): 978-3-638-69446-9
Zusammenfassung / Abstract
Intention des vorliegenden Werkes ist die Untersuchung eines in der betrieblichen Praxis eingesetzten Fragebogens zur Arbeitszufriedenheit. Damit sollen die Ursachen für die gegenwärtig herrschende Unzufriedenheit und die damit verbundene hohe Fehlerquote bei der Auftragsbearbeitung ermittelt werden, die zu unzufriedenen Kunden und Umsatzeinbußen führt. Nach Auswertung des Fragebogens werden konkrete Maßnahmen entwickelt, mit denen die Arbeitszufriedenheit und Arbeitsproduktivität gesteigert wird. Zunächst gibt der Autor einen Überblick über die bekanntesten Motivationstheorien, wobei der Schwerpunkt auf die Zweifaktoren-Theorie nach Herzberg gelegt wird, da diese für die weitere Analyse und Bewertung des Praxisbeispiels verwendet wird. Die Bewertung erfolgt im Hinblick darauf, welche Maßnahmen zur Motivationssteigerung am ehesten geeignet sind, wenn die Präferenzen und Einschätzungen der Arbeitssituation der Mitarbeiter durch die Befragung bekannt sind. Den Schluss bildet ein Ausblick auf zukünftige Möglichkeiten der Motivations- bzw. Effizienzsteigerung nach Herzberg, die sich in der Ausarbeitung eines neuen Fragebogens widerspiegeln.
Textauszug (computergeneriert)
Hamburger Fern-Hochschule
Studiengang Betriebswirtschaft
Rendsburg
Studienfach Betriebssoziologie/-psychologie
Hausarbeit zum Thema
Von der Motivationstheorie zur Motivationspraxis mit dem
Schwerpunkt auf der Zweifaktoren-Theorie nach Herzberg
Herbstsemester
von
Jens Rosenow
05.08.2006
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis 3
1 Ziel der Arbeit 4
2 Motivationstheorien 5
2.1 Bedürfnis-Hierarchie-Theorie 6
2.2 Zweifaktoren-Theorie 6
2.2.1 Erläuterung der Zweifaktoren-Theorie 6
2.2.2 Kritik an der Zweifaktoren-Theorie 7
2.2.3 Verknüpfung der Zweifaktoren-Theorie mit der Praxis 9
3 Das Praxisbeispiel 9
3.1 Darstellung der Ausgangssituation 9
3.2 Analyse und Bewertung des Praxisgeschehens 11
3.3 Ableitung von Gestaltungsmassnahmen für die Praxis 15
4 Zusammenfassung 19
Literaturverzeichnis 20
Anhang
Abbildungsverzeichnis
1 extrinsische und intrinsische Motivationsfaktoren 21
2 Bedürfnispyramide von MASLOW. - Quelle: Olfert 1999, 39 22
3 Die Ansätze von Maslow und Herzberg im Vergleich 23
4 In der Praxis verwendeter Fragebogen 24
5 Frage 1 Urlaubs- und Überstundenregelung 25
6 Frage 2 Arbeitszeitenregelung 25
7 Frage 3 Abwechslungsreichtum der Arbeit 25
8 Frage 4 sinnvolle und befriedigende Tätigkeit 26
9 Frage 5 Schaffbarkeit d. Arbeitsvolumens in der Terminzeit 26
10 Frage 6 Schaffbarkeit d. Arbeitsvolumens nach der Terminzeit 27
11 Frage 7 Verantwortung / Selbständigkeit 27
12 Frage 8 Arbeitsplatzgestaltung 27
13 Frage 9 Informationsfluss 28
14 Frage 10 Zusammenarbeit in der eigenen Abteilung 28
15 Frage 11 Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen 28
16 Frage 12 Arbeitsweise direkter Vorgesetzter 29
17 Frage 13 Arbeitsverteilung 29
18 Frage 14 Weiterbildungsmöglichkeiten 29
19 neuer Fragebogen 30
1 Ziel der Arbeit
Intention der vorliegenden Arbeit ist die Untersuchung eines in der betrieblichen Praxis eingesetzten Fragebogens zur Arbeitszufriedenheit. Damit sollen die Ursachen für die gegenwärtig herrschende Unzufriedenheit und die damit verbundene hohe Fehlerquote bei der Auftragsbearbeitung ermittelt werden, die zu unzufriedenen Kunden und Umsatzeinbußen führt. Nach Auswertung des Fragebogens werden konkrete Maßnahmen entwickelt, mit denen die Arbeitszufriedenheit und Arbeitsproduktivität gesteigert wird.
Zunächst gibt der Autor einen Überblick über die bekanntesten Motivationstheorien, wobei der Schwerpunkt auf die Zweifaktoren-Theorie nach Herzberg gelegt wird, da diese für die weitere Analyse und Bewertung des Praxisbeispiels verwendet wird. Die Bewertung erfolgt im Hinblick darauf, welche Maßnahmen zur Motivationssteigerung am ehesten geeignet sind, wenn die Präferenzen und Einschätzungen der Arbeitssituation der Mitarbeiter durch die Befragung bekannt sind.
Den Schluss bildet ein Ausblick auf zukünftige Möglichkeiten der Motivations- bzw. Effizienzsteigerung nach Herzberg, die sich in der Ausarbeitung eines neuen Fragebogens widerspiegeln.
Was versteht man unter Motivation?
Da sich in der Fachliteratur zahlreiche Definitionen für Motivation finden lassen, sollen an dieser Stelle zwei Varianten beispielhaft genannt werden. Eine allgemeine Definition bietet BULLINGER:
››Motivation ist die Bereitschaft zum Handeln oder zu einem bestimmten Verhalten, die sich einstellt, wenn ein Motiv, z. B. durch äußere Anreize oder eigene Hoffnung, realisierbar erscheint. Zum einen erklärt Motivation menschliches Verhalten und zum anderen ist sie ein Begriff für unmittelbar Erlebtes‹‹ (BULLINGER 1996, 31).
Wenn aber der Mensch nicht isoliert betrachtet wird, muss die Definition um die Organisationsziele erweitert werden. STRUNZ definiert Motivation daher als ››... die Bereitschaft, eine besondere Anstrengung zur Erfüllung der Organisationsziele auszuüben, wobei die Anstrengung die Befriedigung individueller Bedürfnisse ermöglicht‹‹ (STRUNZ 2005, 41). Zum besseren Verständnis ist es notwendig, die in diesem Zusammenhang verwendeten Begriffe „Motiv“und „Motivieren“ noch weiter abzugrenzen. Unter „Motiv“ versteht man Beweggründe menschlichen Verhaltens, die bei Stimulation das Denken und Handeln bestimmen (vgl. BULLINGER 1996, 30). Motive lassen sich weiterhin in intrinsische und extrinsische Arbeitsmotive einteilen (s. Abb. 1).
Dagegen definiert BULLINGER „Motivieren“ als ››... Versuch, durch entsprechende Maßnahmen ein Motiv zu aktualisieren, so daß[!] Motivation entsteht‹‹ (BULLINGER 1996, 31). Das könnte zum Beispiel heißen, einen Mitarbeiter zur Leistungssteigerung zu motivieren, indem man ihm mit für ihn interessanten Faktoren Anreize schafft.
2 Motivationstheorien
Motivationstheorien sind Modelle, um einen Zusammenhang zwischen Motiven der Arbeitnehmer und der daraus erwachsenden Motivation, Leistung und Arbeitszufriedenheit herzustellen. Die verschiedenen Theorieansätze lassen sich in zwei Kategorien einteilen: Inhalts- und Prozesstheorien.
Inhaltstheorien beschreiben die Motivation des Menschen auf der Grundlage seiner Bedürfnisse und treffen konkrete Aussagen über die in bestimmten Situationen wirksamen Motive. Sie befassen sich mit den Bedürfnisinhalten und der Art der Ziele (vgl. BULLINGER 1996, 38).
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