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Hauptseminararbeit, 2002, 26 Seiten
Autor: Diplom Kaufmann Alexander Backhaus
Fach: Wirtschaft - Volkswirtschaftslehre
Details
Institution/Hochschule: Universität Leipzig (Wirtschaftspolitik)
Tags: Weltwährungssystem, Bretton, Woods, Hauptseminar, Weltwährungsordnung
Jahr: 2002
Seiten: 26
Note: 2,3
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-13854-3
ISBN (Buch): 978-3-638-91170-2
Dateigröße: 244 KB
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Zusammenfassung / Abstract
...schon während des zweiten Weltkrieges wurden erste Versuche unternommen ein Weltwirtschaftssystem aufzubauen. Dazu gab es zwei Vorschläge. Der White-Plan, als amerikanischer Entwurf und der Keynes-Plan, als britischer Entwurf bildeten die Grundlage für das "Joint Statement by Experts on the Etablishment of an International Monetary Fund", welches seinerseits die Basis für die internationale Regierungskonferenz vom 1. bis 22. Juli 1944 im amerikanischen Bretton Woods war . Die Konferenz legte den Grundstein für das internationale Währungssystem nach dem zweiten Weltkrieg, welches als das Bretton-Woods-System in die Geschichte einging. Die Bemühungen um ein solches freies, multilaterales und stabiles Währungssystem ohne den Kreislauf kompetitiver Abwertungen der nationalen Währungen lagen in den Erfahrungen aus dem Zusammenbruch des Goldstandards und der Zwischenkriegszeit begründet. Daher erscheint es im Rahmen dieser Arbeit sinnvoll auch den Goldstandard und die Zeit der zwanziger und dreißiger Jahre, in denen es keine internationalen Organisationen im Bereich der Währungs- und Handelspolitik gab, zu behandeln. Um die teilweise unterschiedlichen Auffassungen der britischen und amerikanischen Entwürfe erklären zu können, müssen die historischen und politischen Hintergründe, die in den beiden Ländern zu dieser Zeit vorlagen, mit einbezogen werden. Diese liegen vor allem in der unmittelbaren Situation des jeweiligen Landes zum Ende des zweiten Weltkrieges verborgen. Die ersten Aktivitäten für die Errichtung eines Weltwährungssystems begannen in den besagten Ländern bereits 1941, da man der Auffassung war, daß Frieden auch eine Folge eines internationalen Währungssystems und freien Welthandels ist.
Textauszug (computergeneriert)
HAUSARBEIT ZUM HAUPTSEMINAR
"INTERNATIONALE WIRTSCHAFTSBEZIEHUNGEN"
SOMMERSEMESTER 2002
"DIE INTERNATIONALE WÄHRUNGSORDNUNG NACH 1945"
"Das Weltwährungssystem von Bretton Woods"
Datum: 22.04.2002
Name: Backhaus, Alexander
Fach, Semester: BWL, 8. Fachsemester
Gliederung
1. Einleitung 3
2. Die Währungssysteme bis Ende des 2. Weltkrieges 3
2.1. Der Goldstandard 3
2.2. Die Währungs- und Handelspolitik zwischen 1. und 2. Weltkrieg 5
3. Das System von Bretton Woods 7
3.1. Bestrebungen nach einem neuen Weltwährungssystem 7
3.2. Der Keynes-Plan 8
3.2.1. Historischer und politischer Hintergrund 8
3.2.2. Maßnahmen und ihre Ausgestaltung 10
3.3. Der White-Plan 12
3.3.1. Historischer und politischer Hintergrund 12
3.3.2. Maßnahmen und ihre Ausgestaltung 13
3.4. Betrachtung der Pläne im Kontext 14
3.5. Das Abkommen von Bretton Woods als Kompromiß zwischen beiden Plänen 16
4. Die Entwicklung des Weltwährungssystems 18
4.1. Das System in der Zeit zwischen 1946 und 1967 18
4.2. Scheitern des Bretton-Woods-Systems und die Gründe 20
5. Literaturverzeichnis 23
Abkürzungsverzeichnis
bzw. - beziehungsweise
ICU - International Clearing Union
Mrd. - Milliarden
IMF - International Monetary Fund
IWF - Internationaler Währungsfonds
FED - Federal Reserve Bank
ca. - circa
1. Einleitung
Schon während des zweiten Weltkrieges wurden erste Versuche unternommen ein Weltwirtschaftssystem aufzubauen. Dazu gab es zwei Vorschläge. Der White-Plan, als amerikanischer Entwurf und der Keynes-Plan, als britischer Entwurf bildeten die Grundlage für das "Joint Statement by Experts on the Etablishment of an International Monetary Fund", welches seinerseits die Basis für die internationale Regierungskonferenz vom 1. bis 22. Juli 1944 im amerikanischen Bretton Woods war . Die Konferenz legte den Grundstein für das internationale Währungssystem nach dem zweiten Weltkrieg, welches als das Bretton-Woods-System in die Geschichte einging.
Die Bemühungen um ein solches freies, multilaterales und stabiles Währungssystem ohne den Kreislauf kompetitiver Abwertungen der nationalen Währungen lagen in den Erfahrungen aus dem Zusammenbruch des Goldstandards und der Zwischenkriegszeit begründet. Daher erscheint es im Rahmen dieser Arbeit sinnvoll auch den Goldstandard und die Zeit der zwanziger und dreißiger Jahre, in denen es keine internationalen Organisationen im Bereich der Währungs- und Handelspolitik gab, zu behandeln.
Um die teilweise unterschiedlichen Auffassungen der britischen und amerikanischen Entwürfe erklären zu können, müssen die historischen und politischen Hintergründe, die in den beiden Ländern zu dieser Zeit vorlagen, mit einbezogen werden. Diese liegen vor allem in der unmittelbaren Situation des jeweiligen Landes zum Ende des zweiten Weltkrieges verborgen.
Die ersten Aktivitäten für die Errichtung eines Weltwährungssystems begannen in den besagten Ländern bereits 1941, da man der Auffassung war, daß Frieden auch eine Folge eines internationalen Währungssystems und freien Welthandels ist .
2. Die Währungssysteme bis zum Ende des 2. Weltkrieges
2.1. Der Goldstandard
[...]
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