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Die Patientenverfügung - das unbekannte 'Dokument' im Krankenhaus -

Autor: Jochen Brodbek
Fach: Pflegewissenschaften

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Details

Veranstaltung: Weiterbildung zur Leitung des Pflegedienstes einer Station/Einheit im Krankenhaus
Tags: Patientenverfügung, Dokument, Krankenhaus, Weiterbildung, Leitung, Pflegedienstes, Station/Einheit, Krankenhaus
Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2005
Seiten: 20
Note: 1,0
Literaturverzeichnis: ~ 5  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 262 KB
Archivnummer: V67478
ISBN (E-Book): 978-3-638-58594-1
Anmerkungen :


Textauszug (computergeneriert)

Caritas-Akademie für Gesundheits und Sozialberufe e.V.

Weiterbildung zur Leitung des Pflegedienstes einer Station/Einheit
im Krankenhaus gemäß Weiterbildungsverordnung KSL 1.2005

Die Patientenverfügung -
das unbekannte „Dokument“ im Krankenhaus

Hausarbeit

vorgelegt von: Jochen Brodbek
vorgelegt am: 12.09.2005

 

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung ... 3

2. Was ist eine Patientenverfügung? ... 3

3. Die Form einer Patientenverfügung ... 4

4. Aufbau und Inhalte ... 5
4.1. Aufbau ... 5
4.2. Inhalte ... 5

5. Grenzen der Patientenverfügung ... 7

6. Die rechtliche Verbindlichkeit ... 7
6.1. Patientenverfügung & indirekte Sterbehilfe ... 7
6.2. Patientenverfügung & passive Sterbehilfe ... 8

7. Hinterlegung ... 12

8. Wünschenswerter Umgang mit einer Patientenverfügung auf einer Station im Krankenhaus und die Aufgaben der Stationsleitung ... 13

9. Schlusswort ... 15

10. Literaturverzeichnis ... 17

11. Anlage 1 ... 18

12. Anlage 2 ... 19
 

1. Einleitung

Aktuelle Diskussionen im In- und Ausland über Sterbehilfe werden immer mehr zum öffentlich diskutierten Thema und verabschieden sich Stück für Stück von ihrer Rolle als Tabuthema. Immer mehr Menschen setzen sich bewusst mit dieser „unangenehmen“ Problematik auseinander und wollen ihren Willen, vor allem wenn sie diesen später nicht mehr selbst äußern können, respektiert wissen. So kommt es, dass Patientenverfügungen in der heutigen Zeit keine Seltenheit mehr darstellen.

Man meint, dass Patientenverfügungen für Krankenhauspersonal ein vertrautes Instrument sein sollten. Dem ist nicht so, denn mehrheitlich prägt die Unsicherheit im Umgang mit Patientenverfügungen den Klinikalltag.

Es existieren viele offene Fragen diese Thematik betreffend, denn meist wissen weder Ärzte noch Pflegepersonal mit einer Patientenverfügung umzugehen.
Diese Hausarbeit gibt Pflegenden und Ärzten die grundlegenden theoretischen Informationen zu einer Patientenverfügung an die Hand. Sie zeigt aber auch Möglichkeiten auf, wie man sich als Leitung einer Station konstruktiv in diese Problematik einbringen kann, um in Zukunft mit diesem schwierigen Thema gemeinsam besser umzugehen.
 

2. Was ist eine Patientenverfügung?

Die Patientenverfügung ist die Willenserklärung eines Menschen mit der er für den Fall einer in der Zukunft liegenden Entscheidungsunfähigkeit festlegt, welche ärztliche Therapie und pflegerische Versorgung und deren Grenzen er wünscht bzw. nicht wünscht. Sie sollte dem Adressaten behilflich sein den mutmaßlichen Willen des Menschen zu erkennen oder ihn gar verbindlich dokumentieren.
Andere verbreitete Bezeichnungen für die Patientenverfügung sind Begriffe wie Patiententestament, Patientenbrief, Patientenerklärung, Vorausverfügung oder Patientenanwaltschaft. Hiervon sollte vor allem der Begriff des Patiententestaments nicht gewählt werden, weil ein Testament eine Verfügung nach dem Tode darstellt, eine Patientenverfügung jedoch „regelt vielmehr den Behandlungswunsch eines lebenden Menschen.“(Bauer/Klie, 2003, S.52)

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Kommentare

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