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Scholary Paper (Seminar), 2007, 47 Pages
Author: Sabine Veenker
Subject: Communications: Language
Details
Institution/College: University of Applied Sciences Magdeburg (Fachbereich Kommunikation und Medien)
Tags: Can“, Originals, Synchronisation, Untertitelung, Theoretische, Probleme, Dolmetschens
Year: 2007
Pages: 47
Grade: 2,3
Bibliography: ~ 18 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-89681-8
File size: 233 KB
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Abstract
Ziel dieser Seminararbeit ist es die deutsche Synchronisation und Untertitelung des Films „Catch Me If You Can“ mit dem englischsprachigen Original zu vergleichen und evtl. auftretende Übersetzungsprobleme und –schwierigkeiten herauszustellen und zu untersuchen welche Übertragungsart für diesen Film die geeignetere ist, d.h. welche Übertragungsart den Inhalt und die künstlerische Wirkung des Films weniger bzw. nur geringfügig beeinflusst. Hierbei werden jedoch nur diejenigen Filmsequenzen berücksichtigt, deren Synchronisation bzw. Untertitelung Unterschiede aufweisen die zu einer Änderung des Films in jeglicher Art führen. Dazu zählen z.B. Änderungen des Handlungsablaufs und der Charaktere, aber auch Änderungen der künstlerischen Wirkung. Übertragungsunterschiede ohne Auswirkungen auf den Film werden nicht berücksichtigt. Da die Untertitelung und die Synchronisation unterschiedlichen Restriktionen unterliegen, sind manche Übertragungsprobleme nur für eine der beiden Übertragungsarten von Bedeutung. Andere Übertragungsprobleme, wie z.B. kulturelle und gesellschaftliche Aspekte sind allgemeingültige Übertragungsprobleme. In dieser Arbeit soll herausgestellt werden, welche Probleme sich bei welcher Übertragungsart ergeben und wie sie im Film gelöst werden. Im theoretischen Teil dieser Arbeit werden sowohl die Spezifika der Synchronisation und Untertitelung als auch die Restriktionen und die daraus resultierenden Vor- und Nachteile beider Übertragungsarten dargestellt. Im praktischen Teil soll gezeigt werden, inwiefern die theoretischen Ausgangspunkte sich in der Praxis wiederfinden und welche Konsequenzen sie für die Film haben. Zusammenfassend wird geklärt werden, welche Übertragungsart die geeignetere für den Beispielfilm „Catch Me If You Can“ ist.
Excerpt (computer-generated)
Hochschule Magdeburg-Stendal, Fachbereich Kommunikation und Medien
Seminar: Theoretische und praktische Probleme des Übersetzens und Dolmetschens
„Catch Me If You Can“ Übersetzungsvergleich des englischsprachigen Originals
mit der deutschen Synchronisation und Untertitelung
von
Sabine Veenker
Inhaltsverzeichnis
1 Ziel- und Aufgabenstellung der Arbeit... 4
2 Materialgrundlage... 5
2.1 Allgemeines... 5
2.2 Handlung... 6
3 Methodologisches Vorgehen... 8
4 Theoretische Ausgangsposition... 9
4.1 Filmübertragung: Dolmetschen oder Übersetzen?... 9
4.2 Systematisierung von Übersetzungsproblemen... 10
4.3 Kulturübertragung im Film... 10
4.4 Untertitelung... 12
4.4.1 Spezifika der Untertitelung... 13
4.4.2 Vor- und Nachteile der Untertitelung... 14
4.5 Synchronisation... 15
4.5.1 Spezifika der Synchronisation... 15
4.5.2 Synchronität... 16
4.5.2.1 Lip Synchrony... 16
4.5.2.2 Syllable Synchrony und Isochrony... 17
4.5.2.3 Kinetic Synchrony... 18
4.5.3 Vor- und Nachteile der Synchronisation... 19
5 Anwendung der theoretischen Ausgangsposition anhand von Beispielen aus dem Filmmaterial... 20
5.1 Realien... 20
5.1.1 Beispiel 1... 20
5.1.2 Beispiel 2... 21
5.1.3 Beispiel 3... 22
5.1.4 Beispiel 4... 23
5.1.5 Beispiel 5... 23
5.1.6 Beispiel 6... 23
5.1.7 Beispiel 7... 24
5.2 Zeichenbegrenzung... 24
5.2.1 Beispiel 1... 24
5.2.2 Beispiel 2... 25
5.2.3 Beispiel 3... 26
5.2.4 Beispiel 4... 27
5.2.5 Beispiel 5... 27
5.2.6 Beispiel 6... 28
5.3 Wortbedeutung... 28
5.3.1 Beispiel 1... 29
5.3.2 Beispiel 2... 29
5.3.3 Beispiel 3... 30
5.3.4 Beispiel 5... 31
5.3.5 Beispiel 6... 32
5.3.6 Beispiel 7... 32
5.4 Sitten und Gewohnheiten... 33
5.4.1 Beispiel 1... 33
5.4.2 Beispiel 2... 35
5.5 Wortspiel... 35
5.5.1 Beispiel 1... 36
5.5.2 Beispiel 2... 36
5.5.3 Beispiel 3... 37
5.5.4 Beispiel 4... 37
5.6 Jargon... 38
5.6.1 Beispiel 1... 38
5.6.2 Beispiel 2... 39
5.6.3 Beispiel 3... 39
5.6.4 Beispiel 4... 40
5.6.5 Beispiel 5... 40
5.7 Eigennamen... 41
5.7.1 Beispiel 1... 41
5.7.2 Beispiel 2... 43
5.8 Maße und Gewichte... 43
6 Zusammenfassung... 45
7 Literaturverzeichnis... 46
8 Quellenverzeichnis... 47
1 Ziel- und Aufgabenstellung der Arbeit
Ziel dieser Seminararbeit ist es die deutsche Synchronisation und Untertitelung des Films „Catch Me If You Can“ mit dem englischsprachigen Original zu vergleichen und evtl. auftretende Übersetzungsprobleme und –schwierigkeiten herauszustellen und zu untersuchen welche Übertragungsart für diesen Film die geeignetere ist, d.h. welche Übertragungsart den Inhalt und die künstlerische Wirkung des Films weniger bzw. nur geringfügig beeinflusst. Hierbei werden jedoch nur diejenigen Filmsequenzen berücksichtigt, deren Synchronisation bzw. Untertitelung Unterschiede aufweisen die zu einer Änderung des Films in jeglicher Art führen. Dazu zählen z.B. Änderungen des Handlungsablaufs und der Charaktere, aber auch Änderungen der künstlerischen Wirkung. Übertragungsunterschiede ohne Auswirkungen auf den Film werden nicht berücksichtigt.
Da die Untertitelung und die Synchronisation unterschiedlichen Restriktionen unterliegen, sind manche Übertragungsprobleme nur für eine der beiden Übertragungsarten1 von Bedeutung. Andere Übertragungsprobleme, wie z.B. kulturelle und gesellschaftliche Aspekte sind allgemeingültige Übertragungsprobleme. In dieser Arbeit soll herausgestellt werden, welche Probleme sich bei welcher Übertragungsart ergeben und wie sie im Film gelöst werden. Im theoretischen Teil dieser Arbeit werden sowohl die Spezifika der Synchronisation und Untertitelung als auch die Restriktionen und die daraus resultierenden Vor- und Nachteile beider Übertragungsarten dargestellt. Im praktischen Teil soll gezeigt werden, inwiefern die theoretischen Ausgangspunkte sich in der Praxis wiederfinden und welche Konsequenzen sie für die Film haben. Zusammenfassend wird geklärt werden, welche Übertragungsart die geeignetere für den Beispielfilm „Catch Me If You Can“ ist.
2 Materialgrundlage
2.1 Allgemeines
Die Materialgrundlage dieser Seminararbeit bildet die von Dreamworks Pictures produzierte US-amerikanische Tragikomödie „Catch Me If You Can“ aus dem Jahr 2002. Das Besondere an diesem Film ist, dass er auf einer wahren Begebenheit beruht und die unglaubliche, aber wahre Geschichte von Frank William Abagnale, Jr. erzählt. Dieser wurde Ende der 1960er Jahre zum wohl bekanntesten Hochstapler und Scheckbetrüger in der Geschichte der USA. Er „ergaunerte“ ca. 2,5 Milliarden US-Dollar in allen US-Bundestaaten und mehr als 20 Ländern der Welt.
Abagnales autobiografischer Roman Catch me if you can: the amazing true story of the youngest and most daring con man in the history of fun and profit den er gemeinsam mit Stan Redding verfasste, diente als Grundlage für diesen Film. „Catch Me If You Can“ wurde im Jahr 2003 u.a. für zwei Oscars und den Golden Globe nominiert und kann sich, mit Leonardo DiCaprio und Tom Hanks in den Hauptrollen, einer Starbesetzung erfreuen.
Der Film wurde als Grundlage dieser Seminararbeit gewählt, weil er weltweit einen recht großen Erfolg verbuchen konnte und dementsprechend hohe Erwartungen an die Übertragungen, d.h. die Untertitelung und die Synchronisation gestellt wurden. Da der Film allerdings in den USA spielt, kommt es durch die kulturellen und sprachlichen Unterschiede zwischen Ausgangs- und Zieltextkultur zu Schwierigkeiten in der Übertragung, die es Wert sind genauer untersucht zu werden. Zum Anderen bildet der Film eine interessante Grundlage, weil er eben nicht ausschließlich fiktiv ist, sondern auf wahren Begebenheiten beruht und deshalb eine besonders bewegende und unglaubliche Geschichte erzählt.
2.2 Handlung
Frank W. Abagnale war in den 1960er Jahren der jüngste und dreisteste Scheckbetrüger der USA. Nach der Scheidung seiner Eltern wird der 16-jährige Frank (Leonardo DiCaprio) völlig aus der Bahn geworfen und läuft von zu Hause weg. Mit einem Scheckbuch, dass sein Vater ihm zum 16. Geburtstag geschenkt hatte, führt ihn sein Weg nach New York. Dort beobachtet er zufälligerweise einen Piloten. Dieser wird überall freundlich empfangen, die Menschen bewundern ihn, er hat Geld und er ist umgeben von schönen Stewardessen. Frank beschließt ebenfalls Pilot zu werden. Er gibt sich als Redakteur einer Schülerzeitung aus und interviewt einen Piloten, um möglichst alles über diesen Beruf zu erfahren. Dann besorgt er sich eine Uniform und fliegt als Kopilot mehrere Tausend Kilometer quer durch die USA. Er finanziert sich, indem er Gehaltsschecks der Fluggesellschaft PanAmerican Airways fälscht. Der FBI-Agent Hanratty (Tom Hanks) fahndet bereits nach ihm, kommt ihm aber nicht auf die Schliche.
Einige Monate später gibt Frank eine Party, auf der ein Freund von ihm vom Balkon fällt und sich den Knöchel bricht. Im Krankenhaus begegnet Frank der Krankenschwester Brenda, in die er sich sofort verliebt. Um sie zu beeindrucken und um in ihrer Nähe zu sein, beschließt er Arzt zu werden. Er fälscht Zeugnisse und schaut Arztserien im Fernsehen, um sich auf seinen neuen Beruf vorzubereiten. Tatsächlich wird er im selben Krankenhaus angestellt, in dem auch Brenda arbeitet. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Liebesbeziehung. Wenig später wird Frank zum Essen bei Brendas Eltern eingeladen. Ihr Vater ist Anwalt und so behauptet Frank, er wäre früher auch Anwalt gewesen, allerdings in einem anderen Bundesstaat. Er lernt zwei Wochen, besteht die Prüfung bei der Anwaltskammer von Louisiana und arbeitet ab sofort für Brendas Vater.
Agent Hanratty vom FBI verfolgt Franks Spur und taucht letztendlich auf dessen Verlobungsfeier mit Brenda auf. Frank schafft es zwar zu fliehen, verliert dadurch aber seine geliebte Brenda, die von seinem Doppelleben nichts wusste. Völlig aus der Bahn geworfen fliegt er wieder als Pilot quer durch die USA und Europa. Er begnügt sich mittlerweile nicht mehr damit, Schecks zu fälschen, sondern er druckt ab sofort seine eigenen in einem kleinen Dorf in Frankreich, dem Heimatort seiner Mutter. Dorthin verfolgt ihn Agent Hanratty, der es schließlich schafft ihn zu verhaften. Da sie sich in Frankreich befinden, kommt Frank zuerst dort ins Gefängnis. Hanratty, der in Frank so etwas wie einen Sohn sieht, tut alles um ihn in die USA überweisen zu lassen. Als dies endlich gelingt, erfährt Frank vom Tod seines Vaters und flieht aus dem Flugzeug, um seine Mutter zu sehen. Als er durch das Fenster schaut, sieht er, dass diese wieder geheiratet und eine kleine Tochter hat. Frank hat nun nichts mehr in seinem Leben und lässt sich freiwillig von Carl Hanratty festnehmen. Er kommt in ein US-amerikanisches Gefängnis in dem Hanratty ihn oft besucht. Zwischen den beiden hat sich im Laufe der Zeit eine freundschaftliche Beziehung entwickelt. Frank hilft Carl immer wieder bei Fällen an denen er gerade arbeitet und so bekommt Frank das Angebot, das Gefängnis frühzeitig zu verlassen und für das FBI zu arbeiten. Er nimmt dieses Angebot an und hilft Carl ab sofort bei der Ermittlung gegen Scheckbetrüger.
3 Methodologisches Vorgehen
[...]
1 Es gibt natürlich noch weitere Arten der Filmübertragung, wie z.B. das Voice Over. Diese werden hier allerdings außer Acht gelassen, da sie bei Filmübertragungen ins Deutsche eher die Ausnahme bilden.
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