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Termpaper, 2008, 46 Pages
Author: Thorben Plaumann
Subject: Computer Science - Commercial Information Technology
Details
Institution/College: University of Hamburg
Tags: Geschäftsprozessoptimierung, Beispiel, Hotel-Einkaufsabteilung, Wirtschaftsinformatik
Year: 2008
Pages: 46
Grade: 1,7
Bibliography: ~ 21 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-01893-7
ISBN (Book): 978-3-638-93494-7
File size: 260 KB
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Abstract
Mit der steigenden Verbreitung von Informationstechnologie (IT) in Unternehmen und immer komplexer werdenden Geschäftsprozessen in der Hotel- und Gastronomiebranche, finden sich Hotels in einer häufig wechselnden Umwelt wieder. Kunden verändern ständig Ihre Wünsche und Erwartungen an Produkte und Dienstleistungen. Aufgrund der Globalisierung wächst der Wettbewerbsdruck in der Hotel- und Gastronomiebranche, was zur Folge hat, dass der Bedarf an ganzheitlich unterstützenden integrierenden Konzepten steigt. Die Wirtschaftsinformatik liefert unter anderem mit Geschäftsprozess Management (GPM) einen solchen Ansatz und untersucht Beziehungen zwischen betriebswirtschaftlichen Abläufen und der Informations- und Kommunikationstechnik. Das Ziel von GPM ist es, die Geschäftsprozesse eines Unternehmens zu analysieren, restrukturieren und dann optimal zu gestalten [OsFr06, 7f, 10f, 18f; Gada05, 4]...... Business Reengineering und GPM sind, obwohl die Begriffe oft synonym verwendet werden, unterschiedliche Ansätze zur Rekonstruierung von Geschäftsprozessen eines Unternehmens [Gada07, 21]. Das in den 90er Jahren von Hammer und Champy entworfene Konzept des Business Reengineering steht für einen Managementansatz des völligen Neubeginns und einer radikalen Veränderung bestehender Strukturen. Hammer und Champy definieren Business Reengineering .....
Excerpt (computer-generated)
Große Hausarbeit:
Geschäftsprozessoptimierung einer Hotel Einkaufsabteilung
von Thorben Plaumann
Wirtschaftsinformatik 3
Abgabe: 22.Jan. 2008
Sommersemester 2007
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis I
Abkürzungen II
Abbildungen III
1
Einleitung 1
1.1
Problemstellung 1
1.2
Aufbau der Arbeit 2
1.3
Zielsetzung 3
2
Geschäftsprozess Management 4
2.1
Abgrenzung zu Business Reengineering 4
2.2
Konzeption 5
2.3
Geschäftsprozess 6
2.4
Workflow 8
2.5
Geschäftsprozessmodellierung 10
2.5.1
Modellierung 10
2.5.2
Modellierungsmethoden 10
2.5.3
ARIS 12
2.5.4
Modellierungsphasen 14
3
Unternehmensbeschreibung 15
4
Ist-Situation 16
4.1
Übersicht 16
4.2
Bestellung 16
4.3
Wareneingang 17
4.4
Rechnungsprüfung 18
4.5
Interne Warenauslieferung 18
4.6
Inventur 19
5
Schwachstellenanalyse / Prozessanalyse 19
6
Optimierungsmodell 21
6.1
Übersicht 21
6.2
Bestellung 21
6.3
Wareneingang 22
6.4
Rechnungsprüfung 22
6.5
Interne Warenanforderung 22
6.6
Inventur 23
7
Auswertung 23
Literaturverzeichnis 25
Anhang 28
I
Abkürzungen
IT
= Informationstechnologie
GPM
= Geschäftsprozess Management
eEPK
= erweiterte Ereignisgesteuerte Prozesskette
WFMS
= Workflow-Management-System
ARIS
= Architektur integrierter Informationssysteme
II
Abbildungen
Abbildung 2-1; Geschäftsprozessmanagement-Konzeption,
[TiGa07,
143] 5
Abbildung 2-2; Kern und Unterstützungsprozesse, [TiGa07, 150] 8
Abbildung 2-3; Übersicht über ausgewählte Diagrammsprachen,
[TiGa07,
154] 11
Abbildung 2-4; Prinzipdarstellung der erweiterten EPK, [Gada07, 216]...12
Abbildung 2-5; ARIS-Haus mit Phasenkonzept, [Sch02b, 41] 13
Abbildung 3-1; Wertschöpfungskette 16
Abbildung 0-1 Organigramm 29
Abbildung 0-2; eEPK Übersicht der Ist-Situation 30
Abbildung 0-3; eEPK Bestellung der Ist-Sitation 31
Abbildung 0-4; eEPK Wareneingang der Ist-Situation 32
Abbildung 0-5; eEPK der Rechnungsprüfung der Ist-Situation 33
Abbildung 0-6; eEPK interne Warenauslieferung der Ist-Situation 34
Abbildung 0-7; eEPK Inventur der Ist-Situation 35
Abbildung 0-8; eEPK Übersicht der Optimierung 36
Abbildung 0-9; eEPK Bestellung der Optimierung 37
Abbildung 0-10; eEPK Wareneingang der Optimierung 38
Abbildung 0-11; eEPK Rechnungsprüfung der Optimierung 39
Abbildung 0-12; eEPK interne Warenauslieferung der Optimierung 40
Abbildung 0-13; eEPK Inventur der Optimierung 41
III
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
Mit der steigenden Verbreitung von Informationstechnologie (IT) in Un-
ternehmen und immer komplexer werdenden Geschäftsprozessen in der
Hotel- und Gastronomiebranche, finden sich Hotels in einer häufig wech-
selnden Umwelt wieder. Kunden verändern ständig Ihre Wünsche und
Erwartungen an Produkte und Dienstleistungen. Aufgrund der Globalisie-
rung wächst der Wettbewerbsdruck in der Hotel- und Gastronomiebranche,
was zur Folge hat, dass der Bedarf an ganzheitlich unterstützenden integ-
rierenden Konzepten steigt. Die Wirtschaftsinformatik liefert unter anderem
mit Geschäftsprozess Management (GPM) einen solchen Ansatz und un-
tersucht Beziehungen zwischen betriebswirtschaftlichen Abläufen und der
Informations- und Kommunikationstechnik. Das Ziel von GPM ist es, die
Geschäftsprozesse eines Unternehmens zu analysieren, restrukturieren
und dann optimal zu gestalten [OsFr06, 7f, 10f, 18f; Gada05, 4].
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit GPM in einem Hamburger Hotel
und dessen Einkaufsabteilung. Die Zahl der Übernachtungen in Hamburg
verzeichnet seit 2002 einen Zuwachs von über 50% und im Jahr 2006
verbrachten 3,8 Mio. Gäste fast 7,2 Mio. Nächte in Hamburg. Ein Ende
dieses Trends ist aufgrund von Zukunftsprojekten, wie die Auswanderer-
welt Hamburg-Ballin-Stadt, das internationale Maritime Museum Hamburg
oder die Elbphilharmonie nicht in Sicht [Hamb07a, 2]. Seit 2002 stehen
dieser Entwicklung 22 neu eröffnete Hotels in Hamburg mit insgesamt über
3000 Zimmern und über 6000 Betten gegenüber, wobei zehn, wie das
Hotel dieser Arbeit, eine Klassifizierung von vier oder fünf Sternen tragen
und somit direkte Konkurrenten in einem wichtigen Gästebereich bedeuten
[Hamb07b]. In der Hotel- und Gastronomiebranche sind viele Geschäfts-
prozesse durch den über allen stehenden Servicegedanken bereits auf den
1
Kunden hin optimiert und die Reduzierung der Personalkosten durch
Lohnsenkungen weitgehenst ausgeschöpft. Um die Wettbewerbsfähigkeit
zu gewährleisten, dem Kostendruck standzuhalten und die auf Individuali-
sierung ausgerichteten Kundenwünsche weiterhin befriedigen zu können,
müssen auch Unterstützungsprozesse, die im vorliegenden Beispiel die
Prozesse einer Einkaufsabteilung sind, optimiert werden.
1.2 Aufbau der Arbeit
Zu Beginn der Arbeit soll der Leser in die allgemeinen Aspekte des Themas
eingeführt werden. Daher werden in diesem Teil der Arbeit die grundle-
genden Informationen über Geschäftsprozess Management, Business
Reengineering, Geschäftsprozess Konzeption, Geschäftsprozess, Work-
flow und der Geschäftsprozessmodellierung erläutert. Es werden dabei
deren zentrale Merkmale vor allem aus betriebswirtschaftlicher Sicht im
Mittelpunkt stehen.
Anschließend wird das in dieser Arbeit untersuchte Hotel unter anderem
anhand eines Organigramms beschrieben und der interne Aufbau des
Hotels dargestellt.
Der vierte bis sechste Abschnitt der Arbeit stellt den inhaltlichen Schwer-
punkt dar, wobei im vierten Abschnitt die Beschreibung der
Ist-Geschäftsprozesse der Einkaufsabteilung formal und anhand der in
ARIS modellierten erweiterten Ereignisgesteuerten Prozessketten (eEPK)
erfolgt. Im Anschluss erfolgt eine Beschreibung der Schwachstellen dieser
Geschäftsprozesse, welche dann im sechsten Abschnitt optimiert und
anhand von eEPKs dargestellt werden. Das abschließende Fazit beurteilt
die bearbeitete Thematik.
2
1.3 Zielsetzung
Ziel dieser Arbeit ist es zum einem, dem Leser einen Einblick in die The-
matik des GPM zu geben, sowie durch die Optimierung der Einkaufsab-
teilung zu verdeutlichen, wie mittels GPM Geschäftsprozesse effizienter,
schlanker und schneller gestaltet werden und Doppelbearbeitung und
Warte-/Liegezeiten vermieden werden können. Es werden Kostenein-
sparpotentiale, wie z.B. Vermeidung von Skontoverlusten durch zu späte
Zahlungen, aufgezeigt, sowie wird die Finance & Accounting Abteilung
mittels eines Workflow-Systems der Hotel Group schnellere und effizien-
tere Monats- und Jahresabschlussdaten liefern können.
3
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