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Interkulturelles Management im Rahmen des Veränderungsmanagements

Termpaper, 2002, 29 Pages
Author: Markus Heidler
Subject: Economics / Business: Personnel and Organisation

Details

Category: Termpaper
Year: 2002
Pages: 29
Grade: 1,3
Language: German
Archive No.: V8818
ISBN (E-book): 978-3-638-15690-5

File size: 244 KB
Notes :
Es wird analysiert und durch praktische Beispiele erläutert, was bei der Durchführung der modernen Organisationsentwicklung beachtet werden muß, wenn diese auf internationaler Ebene stattfinden soll. Hierbei wird auf Hofstedes kulturelle Dimensionen eingegangen und diese mit einigen Bausteinen der modernen Organisationsentwicklung verknüpft. 210 KB



Excerpt (computer-generated)

Interkulturelles Management im Rahmen des Veränderungsmanagements

von Markus Heidler


Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis 3

1. Einleitung 4

2. Gründe und Faktoren zunehmender Globalisierung 6

3. Begriffsdefinition 10

4. Hofstedes kulturelle Dimensionen 13

4.1. Einleitung 13

4.2 Power Distance Index (PDI) 14

4.3 Individualism/ Collective Index (IDV) 16

4.4 Masculinity/ Femininity Index (MAS) 17

4.5 Uncertainty Avoidance Index (UAI) 19

4.6 Long term vs. Short-term orientation 20

4.7 Zusammenfassung und Beurteilung Hofstede 21

5. Anpassung an die Kulturen 23

6. Zusammenfassung 25

Literaturverzeichnis 26


1. Einleitung

Am Sonntag dem 31.06.2002 sahen laut Rhein Zeitung über 500 Millionen Zuschauer in aller Welt das Finale der Fußball Weltmeisterschaft in Japan und Südkorea. Was die Menschen aus vielen Ländern der Erde nicht mehr sehen konnten, war das anschließende Gespräch zwischen dem deutschen Teamchef Rudi Völler und dem italienischen Schiedsrichter Pierluigi Collina, in fließendem Italienisch. Rudi Völler spielte zu seiner aktiven Zeit für Vereine in Deutschland, Italien und Frankreich. Auch nach der Fußball WM wechselten, ohne Rücksicht auf nationale Grenzen, wieder einige bekannte Spieler den Arbeitgeber. An diesen Beispielen ist zu erkennen, dass Globalität und Internationalisierung im Fußballgeschäft Alltag ist. Dies stellt hohe Anforderung an Spieler, Trainer und Manager. Das Beherrschen von Fremdsprachen, kulturelle Flexibilität und Auslandspraxis sind im Sport allgemein und im Fußball im Speziellen Normalität (nach Engeser und Schaudwet, 2002, S. 70-72).

Aber nicht nur Sportler, auch Unternehmen aus aller Welt konkurrieren um die Spitze im internationalen Wettbewerb. Produkte aus anderen Ländern werden im Inland verkauft, Unternehmen produzieren im Ausland oder eröffnen dort Filialen, Unternehmen aus verschiedenen Ländern und Kulturkreisen kooperieren oder fusionieren sogar miteinander. Das Agieren im globalen Umfeld stellt sehr hohe Ansprüche an die beteiligten Akteure. Die folgende Hausarbeit soll klären, welche kulturellen Anforderungen und Besonderheiten Unternehmen beachten müssen um bei ihren internationalen Aktivitäten im allgemeinen und bei international geprägten Veränderungsprozessen im speziellen erfolgreich zu sein. Außerdem soll ansatzweise dargestellt werden, wie Unternehmen auf diese Herausforderung reagieren sollten.

Interkulturelles Management umfasst ein sehr breites Spektrum verschiedenster Tätigkeiten. Beispiele hierfür sind laut Rodrigues (2001, S.1) internationale Planung, Kommunikation, Verhandlung, Personalwirtschaft, Koordination und Organisation. Auf Grund der Limitierung des Umfangs der Hausarbeit, kann diese nur einen ersten Einblick in diese vielfältige Materie bieten. Den Schwerpunkt soll dabei die Klassifizierung der kulturellen Unterschiede nach Hofstede bilden. Zudem sollen erste Lösungsvorschläge für den Umgang mit fremden Kulturen vorgelegt werden. Zum besseren Verständnis wird die Theorie durch praktische Beispiele ergänzt.
Als Grundlage sollen zunächst die hauptsächlichen Einflussgrößen die zur zunehmenden Globalisierung und Internationalisierung der Welt(wirtschaft) beigetragen haben, aufgezeigt werden. Anschließend erfolgt die Definition der zum Verständnis der Hausarbeit wichtigsten Begriffe. Im Hauptteil werden die kulturellen Unterschiede klassifiziert, dabei wird hauptsächlich auf die Einteilung nach Hofstede eingegangen. Hierbei sollen auch erste Lösungsvorschläge für den Umgang mit den jeweiligen Eigenheiten der unterschiedlichen Kulturen aufgezeigt werden. In der Zusammenfassung werden die wichtigsten Erkenntnisse der Ausarbeitung noch einmal herausgestellt.

Das Ziel der Arbeit ist dann erreicht, wenn der Leser einen Überblick über Besonderheiten und Klassifizierungen der verschiedenen Kulturen gewonnen hat und versteht, warum es unbedingt notwendig ist, Unterschiede zwischen den verschiedenen Kulturen bei Veränderungsprozessen im globalen Umfeld zu beachten.

2. Gründe und Faktoren zunehmender Globalisierung

[...]


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