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Master Thesis, 2007, 121 Pages
Author: Andreas Pönisch
Subject: Economics / Business: Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
Details
Tags: Strategien, Wertpapiergeschäft, Kreditinstituten
Year: 2007
Pages: 121
Grade: 1,7
Bibliography: ~ 76 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-05394-5
ISBN (Book): 978-3-638-94593-6
File size: 626 KB
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Abstract
Die vorliegende Arbeit soll das Wertpapiergeschäft von Kreditinstituten aus strategischer Sicht beleuchten. Dabei wird der Fokus auf deutsche Universalbanken gerichtet. Ziel dieser Arbeit ist die Beantwortung folgender Fragen: 1. Welche konzeptionellen Grundlagen stellt das strategische Management zur Verfügung? 2. Welche Vorgehensweise ermöglicht eine Analyse des zu untersuchenden Wertpapiergeschäfts von Kreditinstituten? 3. Welche Wettbewerbsstrategien können von den Kreditinstituten verfolgt werden? 4. Wie können die gewählten Strategien umgesetzt werden? In diesem Zusammenhang sollen ausgewählte strategische Aspekte aufgegriffen und auf ihre Umsetzbarkeit im Wertpapiergeschäft hin untersucht werden.
Excerpt (computer-generated)
Hochschule Merseburg (FH)
Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Masterstudiengang Projektmanagement
Master-Thesis
Strategien im Wertpapiergeschäft von Kreditinstituten
eingereicht von
Andreas Pönisch
Abgabetag: 31.08.2007
Inhaltsverzeichnis
II
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis II
Abkürzungsverzeichnis IV
Abbildungsverzeichnis VI
1 Einführung in die Thematik 1
1.1. Problemstellung und Ziel der Arbeit 1
1.2. Aufbau der Arbeit 2
1.3. Definitorische Grundlagen 4
1.3.1. Zum Strategiebegriff 4
1.3.2. Begriffsbestimmung ,,Strategisches Management" 7
1.3.3. Begriffsbestimmung, Wesen und Systematisierung von Kreditinstituten 9
1.3.4. Begriffsbestimmung ,,Wertpapiergeschäft" 11
1.4. Geschichtliche Entwicklung des strategischen Managements 12
1.5. Entwicklung der Theorie des strategischen Managements 15
2 Strategische Analyse des Wertpapiergeschäfts von Kreditinstituten 21
2.1. Die Analyse der Umwelt von Kreditinstituten 22
2.1.1. Die Analyse der globalen Umwelt 22
2.1.2. Die Analyse der Branchenstruktur 36
2.1.3. Die Analyse der Branchendynamik 42
2.1.4. Die Analyse der strategischen Gruppen 48
2.1.5. Die Konkurrenzanalyse 51
2.2. Die Analyse der Ressourcen von Kreditinstituten 52
2.2.1. Der ressourcenorientierte Ansatz 52
2.2.2. Die Kernkompetenzenperspektive 54
2.2.3. Die Metakompetenzenperspektive 59
2.2.4. Die Wertkette nach Porter 61
2.2.5. Gegenüberstellung und Verknüpfung des Porterschen Ansatzes und des
resource-based view 62
3 Strategiefindung und -bewertung im Wertpapiergeschäft von Kreditinstituten 64
3.1. Strategische Optionen im Wertpapiergeschäft von Kreditinstituten 64
Inhaltsverzeichnis
III
3.1.1. Die Strategie der Kostenführerschaft 66
3.1.2. Die Strategie der Differenzierung 71
3.1.3. Die Strategie der Nischenbildung 73
3.1.4. Mischstrategien im Wertpapiergeschäft 74
3.2. Bewertung und Auswahl von Strategien im Wertpapiergeschäft von
Kreditinstituten 80
3.2.1. Grundkonzept der Strategiebewertung und -auswahl 80
3.2.2. Methoden und Modelle der Strategiebewertung 84
4 Strategieimplementierung im Wertpapiergeschäft von Kreditinstituten 96
4.1. Grundprinzipien der Strategieimplementierung 96
4.2. Umsetzung strategischer Maßnahmen im Rahmen der Strategie-
implementierung 97
4.3. Durchsetzung strategischer Maßnahmen im Rahmen der Strategie-
implementierung 100
4.4. Die Balanced Scorecard als Instrument zur Ableitung von Maßnahmen 101
5 Handlungsempfehlungen für Kreditinstitute 103
6 Schlussbemerkung 106
Anhang 107
Literaturverzeichnis 108
Abkürzungsverzeichnis
IV
Abkürzungsverzeichnis
ATM
automated teller machine
BRD Bundesrepublik
Deutschland
BSC Balanced
Scorecard
bspw. beispielsweise
bzgl. bezüglich
bzw.
Beziehungsweise
CAPM
capital asset pricing model
d.h. das
heißt
DB Deckungsbeitrag
DSGV
Deutscher Sparkassen- und Giroverband
EStG Einkommenssteuergesetz
et al..
et alii
EU Europäische
Union
EVA
Economic Value Added
evtl. eventuell
ggf. gegebenenfalls
Hrsg. Herausgeber
i.d.R.
in der Regel
i.S. im
Sinne
inkl. inklusive
Kap. Kapitel
KWG Kreditwesengesetz
M&A
Merger and Akquisitions
MiFID
Markets in Financial Instruments Directive (deutsch: Fi-
nanzmarktrichtlinie)
NOPAT
net operating profit after taxes
o. g.
oben genannte(n)
OSGV
Ostdeutscher Sparkassen- und Giroverband
resp. respektive
ROI
Return on investment
S.
Seite(n)
Abkürzungsverzeichnis
V
sog. sogenannte(n)
TQM
Total Quality Management
u. a.
unter anderem
u. U.
unter Umständen
vs. versus
WACC
weighted average cost of capital
z.B. zum
Beispiel
zzgl. zuzüglich
Abbildungsverzeichnis
VI
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Aufbau der Arbeit 3
Abbildung 2: Ojekte des strategischen Managements 8
Abbildung 3: Systematisierung der Subtypen von Universalbanken 10
Abbildung 4: Übersichten der Universalbankengruppen in Deutschland 11
Abbildung 5: Entwicklungsphasen des strategischen Denkens in Unternehmen 14
Abbildung 6: ,,SWOT-Analyse" 21
Abbildung 7: Konzeption der Umweltanalyse 22
Abbildung 8: Segmente der globalen Umwelt 23
Abbildung 9: Vertriebswege von Banken im Überblick 30
Abbildung 10: Prozess des Gesetzgebungsverfahrens zur MiFID 33
Abbildung 11: Die Triebkräfte des Branchenwettbewerbs 38
Abbildung 12: Übersicht über Markteintrittsbarrieren 39
Abbildung 13: Konflikteskalation auf den Wettbewerbsarenen 43
Abbildung 14: Beispiel strategischer Gruppen im deutschen Bankensektor 49
Abbildung 15: Elemente einer Konkurrenzanalayse 52
Abbildung 16: Systematik der (distinktiven) Ressourcen 54
Abbildung 17: Wertkette nach Porter 61
Abbildung 18: Gegenüberstellung des Porterschen Ansatzes und des resource-based
view 63
Abbildung 19: Typologien möglicher Geschäftsbereichsstrategien 64
Abbildung 20: Die generellen Wettbewerbsstrategien von Geschäftsbereichen 65
Abbildung 21: Kundensegmentierungsmodelle 71
Abbildung 22: Zusammenhang zwischen Rentabilität und Marktanteil nach Porter 74
Abbildung 23: Kausalkette zwischen Umsatz und Gewinn in einer Fondsgesellschaft. 86
Abbildungsverzeichnis
VII
Abbildung 24: Beispiel zur Nutzwertanalyse für das Wertpapiergeschäft eines
Kreditinstitutes 87
Abbildung 25: Bestandteile und Berechnung des Economic Value Added 91
Abbildung 26: Bestandteile der Bewertungskonzeption 92
Abbildung 27: Wertbeitragsmatrix nach Peschke 93
Abbildung 28: Beispiel für die Entscheidungssituation unter Risiko in einem
Kreditinstitut 94
Abbildung 29: Beispiel einer Strategieimplementierung im Wertpapiergeschäft 97
Abbildung 30: Die Balanced Scorecard am Beispiel des Wertpapiergeschäftes in einem
Kreditinstitut 102
Einführung in die Thematik
1
1 Einführung in die Thematik
1.1. Problemstellung und Ziel der Arbeit
In den letzten Jahren vollzog sich ein bis heute andauernder dynamischer Verände-
rungsprozess in der Bankenlandschaft der Bundesrepublik Deutschland. Diese Entwick-
lung wird durch eine Vielzahl von Einflussfaktoren begründet. Davon seien an dieser
Stelle nur einige exemplarisch aufgeführt. Einerseits führten die informationstechni-
schen Fortschritte durch die Verbreitung des Internets zu einer Veränderung der Ver-
triebswege im Mengengeschäft. In diesem Zusammenhang sei auf die Einführung des
Online-Bankings und des Online-Brokerages verwiesen.1 Andererseits lässt sich ein
kritischeres Kundenverhalten beobachten, dass mit einem erhöhten Renditebewusstsein
und einer Abkehr vom Hausbankprinzip einhergeht. Darüber hinaus spielen sozio-
demografische Entwicklungen eine Rolle, die zu einer Notwendigkeit der privaten Al-
tersvorsorge sowie zu einem wachsenden Geldvermögen führen. Diese Trends wirken
auf eine im europäischen Maßstab stark fragmentierte Bankwirtschaft. In diesem Um-
feld sind die deutschen Kreditinstitute aufgefordert, ihre Wettbewerbsposition durch
adäquate Strategien zu verbessern. Dazu bietet sich neben dem klassischen Kredit- und
Einlagengeschäft das provisionsträchtige Wertpapiergeschäft an. Für diese Untersu-
chung stellt das strategische Management durch seine markt- bzw. ressourcenbezogenen
Sichtweisen den geeigneten Rahmen zur Verfügung.
Die persönliche Motivation des Verfassers leitet sich aus der Bedeutsamkeit der Thema-
tik für die inländischen Universalbanken ab. Im bundesdeutschen Wirtschaftssystem
nehmen Kreditinstitute eine herausragende Stellung als Finanzintermediäre ein. Umso
wichtiger erscheint die zukünftige Entwicklung dieser Branche. Im Kontext dieser Ar-
beit sollen die Universalbanken beispielhaft für den in westlichen Industrieländern be-
reits dominierenden Dienstleistungsbereich untersucht werden.2 Die eingangs
beschriebenen Trends bewirken eine nachhaltige Veränderung in der deutschen Ban-
kenstruktur. Die Fusionen und Konzentrationsprozesse der letzten Jahre belegen ein-
drucksvoll diese Tendenz. Für die verbliebenen Kreditinstitute stellt sich die Frage, wie
in diesem Wettbewerbsumfeld die eigene Marktposition gesichert und ausgebaut wer-
1 Vgl. Börner, Ch. (2000), S. 1.
2 Vgl. Knaese, B. (1996), S.2.
Einführung in die Thematik
2
den kann.
Die vorliegende Arbeit soll das Wertpapiergeschäft von Kreditinstituten aus strategi-
scher Sicht beleuchten. Dabei wird der Fokus auf deutsche Universalbanken gerichtet.
Ziel dieser Arbeit ist daher die Beantwortung folgender Fragen:
1. Welche konzeptionellen Grundlagen stellt das strategische Management zur
Verfügung?
2. Welche Vorgehensweise ermöglicht eine Analyse des zu untersuchenden Wert-
papiergeschäfts von Kreditinstituten?
3. Welche Wettbewerbsstrategien können von den Kreditinstituten verfolgt wer-
den?
4. Wie können die gewählten Strategien umgesetzt werden?
Ziel ist es zu prüfen, inwieweit das strategische Management einen Beitrag für eine
nachhaltige Marktpositionierung von Kreditinstituten im Geschäftsfeld ,,Wertpapierge-
schäft" in einem sich verschärfenden Wettbewerb erbringen kann. In der Literatur fin-
den sich bereits einige wertvolle Beiträge, welche die Banken in das Zentrum des
strategischen Managements stellen. Die anzufertigende Master-Thesis stellt einen Ver-
such dar, strategische Überlegungen auf das Wertpapiergeschäft von inländischen Uni-
versalbanken zu fokussieren. Dabei kann es nicht um eine Übertragung des kompletten
strategischen Wissens auf dieses Geschäftsfeld gehen. Vielmehr sollen ausgewählte
Aspekte aufgegriffen und auf ihre Umsetzbarkeit im Wertpapiergeschäft hin untersucht
werden.
1.2. Aufbau der Arbeit
Nachdem im vorhergehenden Abschnitt die Zielstellung der Arbeit aufgezeigt wurde,
soll im Folgenden eine Veranschaulichung der Vorgehensweise und des Aufbaus darge-
stellt werden.
Das
erste
Kapitel ermöglicht einen Einstieg in die Thematik. In diesem Zusammenhang
sollen die Grundlagen des strategischen Managements vermittelt sowie wichtige Be-
grifflichkeiten charakterisiert werden. Der
zweite
Teil widmet sich der strategischen
Analyse des zu untersuchenden Geschäftsfeldes. An dieser Stelle sollen markt- und res-
sourcenbezogene Ansätze in die Betrachtung einbezogen werden. Im daran anschlie-
ßenden
dritten
Abschnitt, der gleichsam einen thematischen Schwerpunkt der Arbeit
Einführung in die Thematik
3
bildet, werden mögliche Strategien untersucht, die zu einer Verbesserung der Wettbe-
werbsposition im Wertpapiergeschäft führen können. Die Bewertung und Auswahl von
Strategiealternativen bildet den Abschluss dieses Kapitels. Der
vierte
Teil befasst sich
mit möglichen Maßnahmen, die eine erfolgreiche Strategieimplementierung sicherstel-
len. Daraus leiten sich adäquate Handlungsempfehlungen ab, die im
fünften
Teil darge-
stellt werden. Abschließend erfolgt eine Schlussbetrachtung, die einen Ausblick geben
soll. Abbildung 1 verdeutlicht den prozessualen Charakter der Arbeit.
1. Zielstellung
Problembeschreibung
2. Einführung in den Themenkomplex
Definitionen, geschichtliche und theoretische Entwicklung
3.Strategische Analyse des Wertpapiergeschäfts
Modelltheoretische Grundlagen
und
geschäftsfeldspezifische Validierung
4. Strategiebestimmung und -bewertung im Wertpapiergeschäft
Darstellung und Bewertung der Wettbewerbsstrategien
5. Evaluierung
Handlungsempfehlungen
6.Ausblick
Schlussbemerkung
Abb. 1: Aufbau der Arbeit
Quelle: eigene Darstellung
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