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Der Leistungsbegriff in der Grundschule

Termpaper, 2000, 13 Pages
Author: Matthias Altmannsberger
Subject: Pedagogy - School Pedagogics

Details

Category: Termpaper
Year: 2000
Pages: 13
Grade: 1
Language: German
Archive No.: V9156
ISBN (E-book): 978-3-638-15930-2
ISBN (Book): 978-3-638-77110-8
File size: 189 KB
Notes :
Sehr dichter Text - einzeiliger Zeilenabstand.146 KB


Abstract

Horst und Werner gehen beide in die 4.Klasse. Der Sportlehrer hat beiden die Aufgabe gestellt, an die Reckstange zu springen. Horst, groß, kräftig und durchtrainiert, springt mühelos und mit Leichtigkeit an die Stange. Werner, kleiner und schwächlicher, springt und springt bis er schweißnass ist: Er erreicht die Reckstange trotz größter Anstrengung nicht. Wer von beiden hat nun eine Leistung vollbracht? Anhand dieses Bildes soll weiterhin die Problematik des Begriffes "Leistung" dargestellt werden.


Excerpt (computer-generated)

Der Leistungsbegriff in der Grundschule

von Matthias Altmannsberger


Gliederung:

Vorbemerkungen 1

Begriffsbestimmungen 1

Bestimmungsgrößen
der Schulleistung (nach Rüdiger) 2

Personale Faktoren 2

Außerschulische Faktoren 2

Schulische Faktoren 3

Leistung in der Schule:
Begründungen, Motive und Notwendigkeit 3

Anthropologische Gründe 3

Lernpsychologische Begründung 4

Gesellschaftliche grundschulpädagogische

/ sozialisationstheoretische Begründung 4
Pädagogische Begründung 5

Die Leistungsproblematik in der Schule 5

Probleme 5
Gründe 5

Pädagogische Konsequenzen 6

Prinzipien des pädagogischen Leistungsbegriffs (nach Jürgens) 6

Grundsätze einer pädagogischen
Leistungserziehung (nach Lichtenstein-Rother) 8

Aktuelle Bestimmungen in Bayern zum Thema Leistung 9

Schlussbemerkung 10

Verwendete Literatur: 10

 

Vorbemerkungen

Horst und Werner gehen beide in die 4.Klasse. Der Sportlehrer hat beiden die Aufgabe gestellt, an die Reckstange zu springen.
Horst, groß, kräftig und durchtrainiert, springt mühelos und mit Leichtigkeit an die Stange.
Werner, kleiner und schwächlicher, springt und springt bis er schweißnass ist: Er erreicht die Reckstange trotz größter Anstrengung nicht.
Wer von beiden hat nun eine Leistung vollbracht?
Anhand dieses Bildes soll weiterhin die Problematik des Begriffes "Leistung" dargestellt werden

Begriffsbestimmungen

RÜDIGER: "Wenn bestimmte Aufgaben innerhalb vorgegebener Gütemaßstäbe und Zeitgrenzen bewältigt werden, dann spricht man von Leistung."

Legt man diesen Leistungsbegriff zugrunde, so ist Horst Werner hoch überlegen. Im Mittelpunkt steht das Ergebnis der Bemühungen. Unser Sportlehrer würde in diesem Fall sagen: "Streng dich an, Werner! Schau, Horst hat es dir vorgemacht!"

Aber Werner gibt sich redlich Mühe, viel mehr Mühe als Horst. Er ist von der Reckhöhe allerdings überfordert. Es bedarf einer pädagogisch verantwortungsbewussten Sehweise, um vom reinen Ergebnisdenken wegzukommen und um auch die Anstrengungsbereitschaft, den Prozess zu würdigen. Dieser pädagogische Leistungsbegriff wird definiert:

KLAFKI: "Versteht man Leistung als Ergebnis und Vollzug einer zielgerichteten Tätig-
keit, die mit Anstrengung verbunden ist und für die Gütemaßstäbe anerkannt
werden, die also beurteilt wird, so erfordern die genannten Zielsetzungen ein
hohes Maß an Anstrengung und spezifischen Können."

KLAFKI lässt dabei unberücksichtigt, dass Leistung durchaus Freude bereiten kann, trotz großer Mühe (v.a. in der GS!)

Leistung wird nach KLAFKI also als "Ergebnis und Vollzug" gesehen, beachtet wird also ein

statischer Aspekt Leistung erscheint als Produkt alleinige Produktorientierung
wirkt sich jedoch früher oder später belastend bis zerstörend
auf die Leistungsbereitschaft aus

dynamischer Aspekt Leistung als Prozess Leistung ist der einem Individuum mögli-
che Beitrag zur Erreichung eines Zieles

normorientierter Aspekt Leistung wird nach vorgegebenen Gütekriterien gemessen
Leistungsnormen werden von der Gesellschaft entwickelt und anerkannt
Aspekte menschlicher Leistung: (nach KÖCK)
Auch Anstrengung verdient Anerkennung, da sie einen Beitrag zur Erweiterung und Festigung der obersten Leitideen des Erziehungsauftrages Selbst-, Sach-, Sozialkompetenz leistet!

Bestimmungsgrößen der Schulleistung (nach RÜDIGER)

Personale Faktoren

[...]


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