Das Wichtigste vorweg:
- Benutze das Journal als Sammelbecken für deine Ideen und sortiere diese im Schreibprozess aus.
- Manchmal erscheint der Schreibprozess endlos. In einem Journal kannst du dir deine Fortschritte vor Augen führen.
- Du kannst dich nicht entscheiden, welche Art von Journal du führen willst? Mische einfach zwei Konzepte.
Sein eigenes Buch zu schreiben kann ein langwieriger und anstrengender Prozess sein. Da kann man zwischendrin auch schon mal die Motivation oder den Überblick verlieren. Mit Journaling kannst du dem aber entgegenwirken.
Das Ideen-Tagebuch
Viele Autor:innen kennen das: Die besten Ideen bekommt man meistens nicht am Schreibtisch, sondern völlig aus dem Nichts, während man gerade unterwegs oder mit anderen Dingen beschäftigt ist. Will man dann an seiner Geschichte weiterarbeiten, sind jedoch die meisten dieser spontanen Einfälle schon wieder vergessen.
Um solche Situationen zu vermeiden, empfiehlt sich ein Ideen-Tagebuch, das du überall mit hinnehmen kannst. So kannst du dir jederzeit und überall spontane Ideen aufschreiben. Außerdem kannst du hier Skizzen und Steckbriefe zu deinen Charakteren notieren. Bevor du dich dann das nächste Mal an dein Schreibprojekt setzt, sieh dir einfach die Notizen noch einmal durch, die dir helfen könnten.
Das Tagebuch für den Schreibfortschritt
Oft sieht man im Schreibprozess den Plot oder die Wörter vor lauter Buchstaben nicht mehr. So hat man auch mal das Gefühl, über Tage oder Wochen nichts für seine Geschichte erreicht zu haben, obwohl man in Wahrheit eigentlich mit Verfeinerungen, Figurenkonstellationen, Korrekturlesen oder Worldbuilding einiges geschafft hat. Um dem entgegenzuwirken, lohnt es sich, ein Tagebuch für deinen Schreibfortschritt zu führen.
In festgelegten Abständen trägst du hier ein, was du im entsprechenden Zeitraum alles getan hast, um dein Schreibprojekt zu verwirklichen. Es ist dabei völlig egal, ob du täglich, wöchentlich oder auch nur einmal im Monat deinen Fortschritt in einem Journal festhältst, wähle die Abstände so, wie sie am besten zu dir und deinem Schreibprozess passen. Wichtig ist, dass du dir wirklich regelmäßig vor Augen führst, was du schon alles geschafft hast, und sei es auch mal nur, einen Figurensteckbrief erstellt zu haben, um im Verlauf der Geschichte konsequent zu bleiben.
Wenn du siehst, dass du nicht „Nichts“ erreicht hast, hilft dir das auch für den weiteren Schreibprozess motiviert zu bleiben.
Die Mischung
Du möchtest sowohl Ideen sammeln als auch deinen Fortschritt festhalten? Kein Problem! Selbstverständlich kannst du auch zwei separate Notizbücher parallel verwenden, eines für die Ideen, das andere für den Fortschritt. Eine andere Möglichkeit besteht darin, einfach beides in einem einzigen Journal zu kombinieren und so beispielsweise die Berichte zum Schreibprozess mit passenden Skizzen zu verschönern. In diesem Journal kannst du ganz gezielt dein Schreibprojekt planen, indem du es ganz nach deinen Vorlieben strukturierst, zum Beispiel in die Bereiche Ideensammlung, Planung, Worldbuilding, Figurensteckbriefe, Skizzen und Fortschritte im Schreibprozess.
Bei allen Methoden sollte der Spaß im Vordergrund stehen. Versuche nicht, zu perfektionistisch in der Gestaltung deines Tagebuchs zu sein, es soll dir helfen, deinen Schreibprozess zu strukturieren, ohne dich zusätzlich unter Druck zu setzen. Auch in der Wahl des entsprechenden Formats bist du völlig frei: ob du das Journal klassisch mit Stift und Papier gestaltest, oder modern und digital ist deinen persönlichen Vorlieben überlassen!
Für welche Methode du dich auch entscheidest – GRIN wünscht dir viel Spaß mit deinem Journal und in deinem Schreibprozess!
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