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Kostenübernahme des Bluttests auf Down-Syndrom in der Schwangerschaft. Chancen und Risiken aus Sicht betroffener Mütter und der gesetzlichen Krankenkassen

Zusammenfassende Inhaltsanalyse nach Mayring

Título: Kostenübernahme des Bluttests auf Down-Syndrom in der Schwangerschaft. Chancen und Risiken aus Sicht betroffener Mütter und der gesetzlichen Krankenkassen

Tesis (Bachelor) , 2020 , 108 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor)

Salud - Sistema de asistencia sanitaria
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Resumen Extracto de texto Detalles

Ziel dieser Arbeit ist es, die Chancen und Risiken des Bluttests in der Schwangerschaft auf Down-Syndrom im Rahmen der Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenkasse aufzuzeigen und die für die Zukunft noch bestehenden Auswirkungen auf betroffene Mütter sowie der gesetzlichen Krankenkassen darzulegen. Dabei wird der aktuelle Forschungsstand erläutert und die Chancen und Risiken der Kostenübernahme aus Sicht beider Parteien aufgeführt. Durch die Interviews im empirischen Teil der Arbeit soll die Sichtweise beider Parteien erforscht und ausgewertet werden.

Die bislang von der gesetzlichen Krankenkasse gezahlte Fruchtwasseruntersuchung birgt erhöhte Risiken für Mutter und Kind, wie beispielsweise Fehlgeburten, wogegen durch den Bluttest das Risiko von Fehlgeburten minimiert werden kann. Zudem soll verdeutlicht werden, dass die Kostenübernahme gleichzeitig auch viele Risiken mit sich bringt. Beispielsweise besteht die Gefahr, dass die Abtreibungsrate steigt und somit die Anzahl an Kindern mit Down-Syndrom in der langfristigen Zukunft nahe Null sinken kann. Ziel ist es, durch diese Arbeit einen besseren Einblick in das Thema zu erlangen und aus Sicht betroffener Mütter und der gesetzlichen Krankenkassen die Chancen und Risiken hin-sichtlich der Kostenübernahme des Bluttests zu verstehen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung der Arbeit

1.3 Methodisches Vorgehen

2 Begriffsbestimmung

2.1 Definition Down-Syndrom

2.2 Ursachen des Down-Syndroms

3 Medizinische Grundlagen der Pränataldiagnostik

3.1 Pränataldiagnostik

3.2 Invasive Verfahren

3.2.1 Amniozentese

3.2.2 Chorionzottenbiopsie

3.3 Nicht-invasive Verfahren

3.3.1 Ultraschall

3.3.2 Bluttest

3.3.2.1 Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenkasse

3.3.2.2 Voraussetzung der Kostenübernahme

4 Methodik

4.1 Qualitative Sozialforschung und Induktion

4.2 Methoden der Datenerhebung

4.2.1 Teil-narratives Interview

4.2.2 Experteninterview

4.2.3 Aufbau des Leitfadens nach Cornelia Helfferich

4.2.4 Transkription

4.3 Methoden der Datenauswertung: qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring

5 Ergebnisse

5.1 Betroffene Mütter

5.1.1 Kategorie 1: Pränataldiagnostik

5.1.2 Kategorie 2: Nicht-invasive Verfahren

5.1.3 Kategorie 3: Invasive Verfahren

5.1.4 Kategorie 4: Anstieg der Schwangerschaftsabbrüche

5.1.5 Kategorie 5: Mangelnde Aufklärung

5.1.6 Kategorie 6: Empfehlungen

5.2 Gesetzliche Krankenkasse

5.2.1 Kategorie 1: Status Quo Pränataldiagnostik

5.2.2 Kategorie 2: Kostenübernahme des Bluttests

6 Auswertung der Kategorien in Richtung der Forschungsfrage

6.1 Chancen der Kostenübernahme

6.1.1 Aus Sicht der betroffenen Mütter

6.1.2 Aus Sicht der gesetzlichen Krankenkassen

6.2 Risiken der Kostenübernahme

6.2.1 Aus Sicht der betroffenen Mütter

6.2.2 Aus Sicht der gesetzlichen Krankenkassen

6.3 Auswertung der inhaltsanalytischen Gütekriterien

7 Limitation

8 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Chancen und Risiken, die mit der Kostenübernahme von nicht-invasiven Bluttests auf Down-Syndrom durch die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland einhergehen, insbesondere aus der Perspektive betroffener Mütter sowie der Krankenkassen selbst.

  • Analyse der medizinischen Grundlagen der Pränataldiagnostik
  • Gegenüberstellung invasiver und nicht-invasiver Testverfahren
  • Untersuchung der Sichtweise betroffener Mütter mittels qualitativer Interviews
  • Evaluation der Position und Entscheidungsprozesse der gesetzlichen Krankenkassen
  • Diskussion ethischer Implikationen und gesellschaftlicher Auswirkungen

Auszug aus dem Buch

1.1 Problemstellung

Wird es ein Junge oder ein Mädchen, wie dick ist die Nackenfalte, wie viel Blut fließt durch das Herz? Werdende Eltern wollen schon vor der Geburt viel über ihr Kind wissen. Allerdings stellen die vorgeburtlichen Untersuchungen werdende Eltern vor schwierige Entscheidungen. Sie müssen sich vorab die Frage stellen, ob sie erfahren wollen, ob ihr Kind mit einer Behinderung zur Welt kommt und wenn ja, können sie sich vorstellen, es zu bekommen. Im Rahmen der Schwangerschaftsvorsorge werden werdende Eltern vermehrt mit Pränataldiagnostik konfrontiert. Das Ziel ist es, eventuelle Gesundheitsstörungen des ungeborenen Kindes frühzeitig zu erkennen und entsprechende therapeutische Maßnahmen einzuleiten. Die Möglichkeiten frühzeitiger und nicht-invasiver Verfahren hat sich in den letzten Jahren erheblich verfeinert und erweitert. Seit 2012 befindet sich der Bluttest auf Trisomien, wie das Down-Syndrom, auf dem Markt. Bei dem Bluttest kann ab der 12. Schwangerschaftswoche aus den in einer einfachen Blutprobe der Schwangeren enthaltenen Erbinformationen des Ungeborenen innerhalb weniger Tage das Down-Syndrom festgestellt oder ausgeschlossen werden. Dieser Test wurde bereits bei Tausenden schwangeren Frauen angewandt, jedoch wurde dieser bislang nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Bis dato wurde die nicht ungefährliche Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese) von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Bei dieser Methode müssen Ärzte das Fruchtwasser mit einer Kanüle punktieren, um bestimmen zu können, ob das ungeborene Kind das Down-Syndrom hat. Seit 1975 ist diese Untersuchung der Standard und mit erheblichen Risiken für Mutter und Fötus verbunden. Fünf bis zehn von tausend untersuchten schwangeren Frauen verlieren ihr Kind daraufhin.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Pränataldiagnostik ein, beleuchtet die Problemstellung der Kostenübernahme des Bluttests und formuliert die Zielsetzung sowie das methodische Vorgehen der Arbeit.

2 Begriffsbestimmung: Hier werden das Down-Syndrom definiert und dessen genetische Ursachen sowie Häufigkeit erläutert.

3 Medizinische Grundlagen der Pränataldiagnostik: Dieser Teil differenziert zwischen invasiven und nicht-invasiven diagnostischen Verfahren und thematisiert kritisch die Kostenübernahme durch gesetzliche Krankenkassen.

4 Methodik: Hier werden der qualitative Forschungsansatz, die Methoden der Datenerhebung (teil-narrative Interviews und Experteninterviews) sowie die Datenauswertung nach Mayring dargelegt.

5 Ergebnisse: Dieser Abschnitt präsentiert die aus den Interviews gewonnenen Erkenntnisse, gegliedert in Kategorien für betroffene Mütter und die gesetzlichen Krankenkassen.

6 Auswertung der Kategorien in Richtung der Forschungsfrage: Die Ergebnisse werden hier systematisch in Bezug auf die Chancen und Risiken der Kostenübernahme interpretiert und methodisch durch Gütekriterien abgesichert.

7 Limitation: Die Grenzen der durchgeführten Untersuchung, insbesondere hinsichtlich der Repräsentativität und der Komplikationen bei der Datenerhebung, werden kritisch reflektiert.

8 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer resümierenden Würdigung der gewonnen Erkenntnisse zur Kostenübernahme des Bluttests und einem Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.

Schlüsselwörter

Pränataldiagnostik, Down-Syndrom, Bluttest, Fruchtwasseruntersuchung, Kostenübernahme, gesetzliche Krankenkasse, Schwangerschaft, Trisomie 21, qualitative Sozialforschung, Experteninterview, Ethik, Fehlgeburtsrisiko, Schwangerschaftsabbruch, Gesundheitswesen, Gemeinsamer Bundesausschuss.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelor-Thesis grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Auswirkungen und Implikationen der Kostenübernahme von Bluttests auf Down-Syndrom durch die gesetzlichen Krankenkassen aus der Perspektive betroffener Mütter und der Krankenkassen.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Arbeit behandelt medizinische Grundlagen der Pränataldiagnostik, Risiken verschiedener Testmethoden, sozialwissenschaftliche Erhebungsmethoden und die ethische Debatte um die Selektion von Behinderungen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die Chancen und Risiken der Kostenübernahme aufzuzeigen und die zukünftigen Auswirkungen für die betroffenen Mütter sowie die gesetzlichen Krankenversicherungen darzulegen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wurde eine qualitative Sozialforschung durchgeführt, die auf teil-narrativen Interviews mit Müttern und Experteninterviews mit Vertretern der gesetzlichen Krankenkassen basiert.

Was wird im Hauptteil der Untersuchung behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Darstellung der Diagnosemethoden sowie eine empirische Analyse, in der die Aussagen der befragten Gruppen systematisch ausgewertet werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Pränataldiagnostik, Down-Syndrom, Kostenübernahme, ethische Debatte und qualitative Inhaltsanalyse definieren.

Welche Rolle spielt der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) in dieser Arbeit?

Der G-BA wird als das entscheidende Gremium identifiziert, welches auf Basis medizinisch-wissenschaftlicher Evidenz festlegt, welche Leistungen in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung aufgenommen werden.

Wie bewerten die betroffenen Mütter die Kostenübernahme?

Betroffene Mütter bewerten die Kostenübernahme mehrheitlich positiv, da sie den Bluttest als risikoarmes und schnelleres Verfahren gegenüber der invasiven Fruchtwasseruntersuchung bevorzugen.

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Detalles

Título
Kostenübernahme des Bluttests auf Down-Syndrom in der Schwangerschaft. Chancen und Risiken aus Sicht betroffener Mütter und der gesetzlichen Krankenkassen
Subtítulo
Zusammenfassende Inhaltsanalyse nach Mayring
Universidad
University of applied sciences, Neuss
Calificación
1,7
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
108
No. de catálogo
V1000199
ISBN (Ebook)
9783346398802
ISBN (Libro)
9783346398819
Idioma
Alemán
Etiqueta
kostenübernahme bluttests down-syndrom schwangerschaft chancen risiken sicht mütter krankenkassen zusammenfassende inhaltsanalyse mayring
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2020, Kostenübernahme des Bluttests auf Down-Syndrom in der Schwangerschaft. Chancen und Risiken aus Sicht betroffener Mütter und der gesetzlichen Krankenkassen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1000199
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