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Kriterien für Make-or-Buy-Entscheidungen

Title: Kriterien für Make-or-Buy-Entscheidungen

Term Paper , 2002 , 37 Pages , Grade: 2.0

Autor:in: Stefan Kutter (Author)

Engineering - Industrial Engineering and Management
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Summary Excerpt Details

Because of the increasing competition - companies are constrained to improve the quality of their products and to reduce costs. To meet this demands, the chain of economic value added has to be optimized constantly. Slogans for this problem are “focus on the core business” or “vertical integration”.

“Make or Buy” (MoB) is the decision between external procurement and in-house production. It should answer the question, which vertical range of manufacture is most effective for a modern industrial enterprise.

This paper describes the most important criteria for MoB-decisions like manufacturing risks for example. After knowing the criteria - the decision maker gets Information about the buying market or potential component suppliers to evaluate the MoB alternatives.

Finally he can use a special MS Excel spreadsheet to expose the best alternative.

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Der stetig steigende Wettbewerb verlangt von den Industrieunternehmen eine ständige Weiterentwicklung ihrer Produkte bei gleichzeitiger Kostensenkung. Um diesen Anforderungen gerecht werden zu können, muss die betriebliche Wertschöpfungskette kontinuierlich optimiert werden. Schlagworte für diese Problematik sind „Konzentration auf das Kerngeschäft“ oder „Vertikale Integration“.
Welche Fertigungstiefe ist jedoch für Unternehmen am Effektivsten? Diese Problematik ist Gegenstand von „Make or Buy“ (MoB)- der Entscheidung zwischen dem Fremdbezug oder der Eigenerstellung von Wirtschaftsgütern und Dienstleistungen.

Aufgabe dieser Studienarbeit ist es, relevante Kriterien für solche Entscheidungen herauszustellen und zu erörtern - mit dem Ziel, dem Leser einen Einblick in die komplexe Thematik und eine erste Entscheidungshilfe zu bieten.

Im Hauptteil der Arbeit werden zunächst die wichtigsten Entscheidungskriterien für MoB gemäß der Unternehmenszielsetzungen beschrieben. Anschließend sind Werkzeuge aufgeführt, die dazu beitragen, die Handlungsalternativen nach diesen Kriterien identifizieren und quantifizieren zu können. Am Ende der Arbeit ist schließlich ein Entscheidungsmodell angeboten, das mit Hilfe einer Matrix die günstigste Lösung herausstellt, damit der MoB-Entscheidungsprozeß nicht zum Würfelspiel wird.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Begriffsklärung

1.2 Abgrenzung der Aufgabenstellung

2 Motive für MoB-Entscheidungen

3 Entscheidungskriterien für MoB

3.1 Einfluss auf das Kerngeschäft

3.2 Auslastung der eigenen Kapazitäten

3.3 Notwendige Investitionen

3.4 Einfluss auf die Produktqualität

3.5 Risiken der Fertigungsalternativen

3.6 Kosten für die Handlungsalternativen

3.6.1 Transaktionskostenansatz

3.6.2 Kostenrechnerischer Ansatz

3.6.3 Preisobergrenzen

3.6.4 Entscheidungskosten

4 Identifikation und Bewertung von Alternativen

4.1 Prozessanalyse

4.2 Beschaffunsmarktanalyse

4.3 Lieferantenanalyse

4.4 Subjektive Einflüsse auf den Entscheidungsprozess

5 Entscheidungsmodell

5.1 Wesen der Entscheidungstheorie

5.2 Eigenes MoB – Entscheidungsmodell

5.2.1 Handhabung des Modells

5.2.2 Zuverlässigkeit des Entscheidungsmodells

6 Eigenes Beispiel

7 Zusammenfassung und kritische Betrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Studienarbeit hat zum Ziel, die komplexen Kriterien für "Make-or-Buy" (MoB)-Entscheidungen in Industrieunternehmen zu analysieren und ein strukturiertes Entscheidungsmodell für die Praxis bereitzustellen. Im Fokus steht dabei die Frage, wie die Fertigungstiefe im Hinblick auf Wettbewerbsfähigkeit und Unternehmenseffizienz optimal gestaltet werden kann.

  • Analyse relevanter Entscheidungskriterien wie Kerngeschäft und Kosten.
  • Untersuchung von Instrumenten zur Identifikation und Bewertung von Alternativen.
  • Erstellung eines anwendungsbezogenen Entscheidungsmodells auf Matrix-Basis.
  • Durchführung einer beispielhaften Fallstudie zur praktischen Validierung.

Auszug aus dem Buch

3.5 Risiken der Fertigungsalternativen

Den Chancen, die eine Auslagerung für die Erfüllung der Unternehmensziele bietet, stehen erhebliche Gefahren gegenüber. Werden diese Risiken nicht beachtet oder falsch eingeschätzt, kann das fatale Folgen für ein Unternehmen haben.

Große Gefahren bei Auslagerungsentscheidungen ergeben sich aus der Abhängigkeit von fremden Leistungen, dem Know-how-Verlust sowie falschen Kostenerwartungen. Die Abhängigkeit von Lieferanten kann zum Problem werden, wenn diese ihren Vertrag nicht erfüllen, also beispielsweise nicht mehr liefern können, oder sich in Folge des Abhängigkeitsverhältnisses opportunistisch verhalten. Opportunismus bezeichnet den Versuch von Individuen, eigene Interessen auch bewusst auf Kosten anderer durchzusetzen. Diese Gefahren verstärken sich bei einer hohen Spezialisierung des Zulieferers, die bis zur Monopolstellung führen kann.

Der Verlust von Know-how wird neben der strategischen Bedeutung dann zum Risikofaktor, wenn Leistungen, die ausgelagert werden sollen, wichtige Informationen und Prozesswissen für das verbleibende Kerngeschäft liefern. Umgekehrt besteht die Möglichkeit durch gezieltes Outsourcing das Know – how der Zulieferer für das eigene Produkt nutzbar zu machen.

Falsche Kostenerwartungen, die sich aus einer oberflächlichen oder ungeeigneten Kostenbewertung beider MoB-Alternativen ergeben und zur Entscheidungsgrundlage gemacht werden, können die Liquidität des Unternehmens gefährden. Die Risikostreuung auf mehrere Lieferanten ist eine Maßnahme zur Risikominderung von Fremdbezugsrisiken. Der Begriff wird jedoch auch verwendet, wenn die Risiken der Eigenfertigung durch Outsourcing auf externe Hersteller verlagert werden sollen. Risiken der Eigenfertigung bestehen hauptsächlich darin, Fehlleistungen zu produzieren, diese müssen in der Regel mit hohem Aufwand ausgeglichen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Thematik der Make-or-Buy-Entscheidungen und Abgrenzung der Fragestellung im Kontext steigenden Wettbewerbsdrucks.

2 Motive für MoB-Entscheidungen: Darlegung der strategischen Ziele von Unternehmen, wie Kostensenkung und Maximierung der Kapitalrendite, als Triebfedern für MoB-Entscheidungen.

3 Entscheidungskriterien für MoB: Detaillierte Erörterung der sechs zentralen Kriterien, darunter Kerngeschäftsschutz, Kapazitätsauslastung und verschiedene Kostenansätze.

4 Identifikation und Bewertung von Alternativen: Vorstellung von Werkzeugen wie Prozess-, Markt- und Lieferantenanalyse zur systematischen Vorbereitung einer Make-or-Buy-Entscheidung.

5 Entscheidungsmodell: Einführung eines praktischen Entscheidungsmodells in Form einer Excel-Matrix, welches auf sicherheitsbasierten Prognosen fußt.

6 Eigenes Beispiel: Anwendung des erarbeiteten Entscheidungsmodells auf ein privates Szenario zur Illustration des Entscheidungsprozesses.

7 Zusammenfassung und kritische Betrachtung: Reflektion über die Erkenntnisse der Arbeit und den Hinweis, dass stets eine individuelle, umfassende Betrachtung der Kriterien erforderlich ist.

Schlüsselwörter

Make-or-Buy, MoB-Entscheidungen, Fertigungstiefe, Outsourcing, Vertikale Integration, Kerngeschäft, Wertschöpfungskette, Transaktionskosten, Prozessanalyse, Lieferantenanalyse, Investitionsrechnung, Entscheidungsmatrix, Produktionsrisiko, Preisobergrenze, Wirtschaftlichkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Studienarbeit befasst sich mit der strategischen Entscheidung zwischen dem Fremdbezug (Buy) und der Eigenfertigung (Make) von Gütern und Dienstleistungen in Industrieunternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit deckt die Definition von MoB-Strategien, die Analyse relevanter Entscheidungskriterien (Risiken, Kosten, Kapazität) sowie die Anwendung eines Entscheidungsmodells zur Auswahl der besten Alternative ab.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, dem Leser einen fundierten Einblick in diese komplexe Thematik zu geben und eine praktische Entscheidungshilfe in Form einer bewertbaren Matrix an die Hand zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden betriebswirtschaftliche Ansätze wie der Transaktionskostenansatz, die Prozesskostenrechnung sowie verschiedene Investitions- und Marktanalysetools kombiniert und in einem eigenen Entscheidungsmodell angewendet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die wichtigsten Kriterien für MoB-Entscheidungen, die Identifikations- und Bewertungsmethoden von Alternativen sowie ein spezielles Entscheidungsmodell für die Praxis beschrieben.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Make-or-Buy, Fertigungstiefe, Outsourcing, Transaktionskosten, Kerngeschäft und Entscheidungsmatrix.

Wie funktioniert das in der Arbeit beschriebene Entscheidungsmodell?

Das Modell nutzt eine Excel-Matrix, in der der Anwender verschiedene Alternativen basierend auf gewichteten Zielkriterien wie Qualität, Risiko und Kosten bewertet, um eine mathematisch fundierte Entscheidungsgrundlage zu erhalten.

Welches Beispiel wird zur Veranschaulichung herangezogen?

Als nachvollziehbares Beispiel dient die Entscheidung eines Studenten nach einem technischen Defekt an seinem Auto: Soll das Fahrzeug repariert werden (Make) oder auf öffentliche Verkehrsmittel umgestiegen werden (Buy)?

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Details

Title
Kriterien für Make-or-Buy-Entscheidungen
College
University of Cooperative Education Mannheim  (Fachbereich Technik)
Grade
2.0
Author
Stefan Kutter (Author)
Publication Year
2002
Pages
37
Catalog Number
V10001
ISBN (eBook)
9783638165679
Language
German
Tags
MoB Outsourcing Eigenfertigung Fremdfertigung inhouse kriterien
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefan Kutter (Author), 2002, Kriterien für Make-or-Buy-Entscheidungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/10001
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