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Inklusive Kommune. Beitrag zur gesundheitsbezogenen Sozialraumgestaltung in Bochum Wattenscheid

Título: Inklusive Kommune. Beitrag zur gesundheitsbezogenen Sozialraumgestaltung in Bochum Wattenscheid

Texto Academico , 2019 , 18 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Peter Pozorski (Autor)

Pedagogía - Inclusión
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Diese Hausarbeit soll Kindern und Jugendlichen aus Bochum-Wattenscheid und darüber hinaus, welche mit und ohne Handicap leben, Lösungsansätze für mehr Sport- und Bewegungsangebote aufzeigen. Die in der Hausarbeit erarbeiteten Lösungsansätze sollen zu einer Inklusiven Kommune und einer gesundheitsbezogenen Sozialraumgestaltung beitragen.

In der Stadt Bochum leben zurzeit 370.797 Einwohner, welche in sechs Stadtbezirke aufgeteilt werden. Direkt nach Bochum-Mitte mit 103.514 Einwohnern ist Bochum Wattenscheid mit 72.738 Einwohnern, der Stadtbezirk mit den meisten Einwohnern. Prozentual gesehen sind das 19,6%. Die Situation in Bochum-Wattenscheid verdeutlicht die Dringlichkeit einer Unterstützung von öffentlichen Trägern. Das vorhanden sein von Leerständen, sowie bauliche Mängel an Objekten, soziale Verwahrlosung und Segregation, sind deutliche Zeichen für eine Abwärtsspirale die dringend gestoppt werden müssen. Die Wattenscheider sind in ihren Quartieren oft mehrfachen Umweltbelastungen und sozialer Ungleichheit ausgesetzt. Diese Voraussetzungen erschweren es einem gesunden Menschen sein Leben zu gestalten. Menschen mit einer Behinderung, welche auf einen Rollstuhl angewiesen sind, weisen eine größere Problematik auf.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Wattenscheid - Ausgangslage

2. Hauptteil

2.1 Bedarf

2.2 Ziele

2.3 Warum ein Skatepark?

2.4 Der WCMX-Sport und die Szene

2.5 Realisierung des Projektes - Die wichtigsten Punkte

2.6 Vorteile für Wattenscheid und Stadt Bochum

3. Fazit

4.Limitationen der Hausarbeit

5.Glossar

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Potenzial für die Gestaltung eines inklusiven Skateparks in Bochum-Wattenscheid, um die sportliche Teilhabe von Kindern und Jugendlichen mit und ohne körperliche Behinderung zu fördern und eine gesundheitsbezogene Sozialraumgestaltung zu unterstützen.

  • Analyse der gesundheitlichen Ausgangslage und des Bedarfs in Wattenscheid.
  • Einführung in den WCMX-Sport als inklusive Individualsportart.
  • Entwicklung von Realisierungskonzepten für barrierefreie Skateanlagen.
  • Evaluation von Standortfaktoren und Finanzierungsmöglichkeiten für soziale Sportprojekte.
  • Stärkung der Teilhabe und Mobilität von Rollstuhlfahrern durch gezieltes Training.

Auszug aus dem Buch

2.4 Der WCMX-Sport und die Szene

WCMX kann als Funsportart, sowie als Extremsport betrieben werden. Dies wurde deutlich als der US-amerikanische Rollstuhlfahrer Aaron „Wheelz“ Fotheringham bei der Eröffnungsfeier der Paralympics 2016 eine 17m Rampe hinunter fuhr und mit seinem Rollstuhl durch einen Feuerring sprang. Zu seinem Repertoire gehören Figuren wie der Vor- und Rückwärtssalto, sowie ein doppelter Rückwärtssalto mit dem Rollstuhl. Er ist ein Vorbild vieler junger Rollstuhlfahrer. Die Besonderheit des WCMX ist der Individualsport für Rollstuhlfahrer, dieser benötigt keinen Partner oder eine Mannschaft um den Sport auszuüben, jedoch braucht er seinen Rollstuhl und den Skatepark.

An den Förderschulen wird überwiegend Mannschaftssport angeboten, wie z.B. Rollstuhlbasketball, Riesenball oder Rollstuhlhockey bzw. Elektrorollstuhlhockey. Es ist sehr schwierig für einen jungen Rollstuhlfahrer einen modernen Sport auszuüben, in dem er auf sich allein gestellt ist. In einem Skatepark, in dem WCMX Sport ausgeübt werden kann, hat er diese Möglichkeit zum Individualsport.

In Deutschland entwickelt sich die noch junge WCMX Szene stetig weiter. Der Deutsche Rollstuhl-Sportverband e.V. - DRS organisiert seit 2013 Workshops in vielen verschiedenen deutschen Städten, daraus hat sich 2015 ein „Team Germany“ entwickelt, welches im selben Jahr erfolgreich an der ersten WCMX-Weltmeisterschaft in USA teilgenommen hat. Drei Jahre später wurde die erste offene deutsche Meisterschaft im Hamburg ausgetragen. Dies war der erste Wettbewerb außerhalb der USA.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit beschreibt die soziale und gesundheitliche Ausgangslage in Bochum-Wattenscheid und identifiziert den Bedarf an inklusiven Bewegungsangeboten für Menschen mit Behinderung.

2. Hauptteil: Dieses Kernstück analysiert den Bedarf, definiert SMART-Ziele, erläutert den WCMX-Sport und erörtert konkrete Planungs- und Finanzierungsaspekte für den Bau einer barrierefreien Skateanlage.

3. Fazit: Das Kapitel fasst zusammen, dass das Projekt zwar ein komplexes, aber umsetzbares und innovatives Vorhaben darstellt, um die soziale Teilhabe in Wattenscheid zu stärken.

4.Limitationen der Hausarbeit: Hier werden Einschränkungen hinsichtlich der Datenlage, des Umfangs der Finanzierungsanalyse und der optimistischen Zeitplanung kritisch reflektiert.

5.Glossar: Dieses Kapitel definiert zentrale Fachbegriffe wie WCMX, Bowl und Individualsport für ein besseres Verständnis des Kontextes.

Schlüsselwörter

Inklusion, WCMX, Rollstuhl, Sozialraumgestaltung, Bochum-Wattenscheid, Skatepark, Gesundheitsförderung, Individualsport, Stadtteilentwicklung, Barrierefreiheit, Sportangebote, Teilhabe, Bewegungsmangel, Jugendhilfe, Sportinfrastruktur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Planung einer barrierefreien Skateanlage in Bochum-Wattenscheid, um sportliche Teilhabe für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung zu schaffen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Arbeit verknüpft Stadtteilentwicklung, Inklusion durch Sport, die Anforderungen des WCMX-Sports und die Finanzierungsmöglichkeiten für soziale Infrastrukturprojekte.

Welches Ziel verfolgt das Projekt primär?

Das primäre Ziel ist die Förderung der Mobilität, des Selbstwertgefühls und der sportlichen Unabhängigkeit von Rollstuhlfahrern durch die Bereitstellung einer speziellen Sportinfrastruktur.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Der Autor nutzt Literaturanalysen, qualitative Experteninterviews (u.a. mit Sportlehrern und Akteuren der Skateszene) sowie eine Bestandsaufnahme bestehender Anlagen als Grundlage für das Projektkonzept.

Was wird im Hauptteil detailliert behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bedarfsanalyse, Zieldefinitionen mittels SMART-Kriterien, die Vorstellung des WCMX-Sports sowie die Anforderungen an Planung, Standortwahl und Finanzierung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Inklusion, WCMX, Sozialraumgestaltung, Barrierefreiheit und Teilhabe.

Welcher Standort wird für den Skatepark vorgeschlagen?

Als geeigneter Standort wird das Gelände der ehemaligen Zeche Holland in Wattenscheid aufgrund der geplanten Nutzungskonzepte und der guten Anbindung identifiziert.

Wie unterscheidet sich WCMX von anderen Rollstuhlsportarten?

Im Gegensatz zu den oft angebotenen Mannschaftssportarten ist WCMX ein Individualsport, der dem Nutzer mehr Freiheit, Flexibilität und Unabhängigkeit bei der Ausübung bietet.

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Detalles

Título
Inklusive Kommune. Beitrag zur gesundheitsbezogenen Sozialraumgestaltung in Bochum Wattenscheid
Universidad
College of Health
Calificación
1,0
Autor
Peter Pozorski (Autor)
Año de publicación
2019
Páginas
18
No. de catálogo
V1000955
ISBN (Ebook)
9783346374615
ISBN (Libro)
9783346374622
Idioma
Alemán
Etiqueta
Inklusion Skatepark Rollstuhl WCMX Sozialraumgestaltung ISEK Bochum Wattenscheid Skate Zeche Holland
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Peter Pozorski (Autor), 2019, Inklusive Kommune. Beitrag zur gesundheitsbezogenen Sozialraumgestaltung in Bochum Wattenscheid, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1000955
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