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Entwicklung eines Cross-Selling-Konzepts zur Kundenpotenzialausschöpfung. Theoretische Grundlagen

Titel: Entwicklung eines Cross-Selling-Konzepts zur Kundenpotenzialausschöpfung. Theoretische Grundlagen

Bachelorarbeit , 2020 , 46 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Finn Hollander (Autor:in)

BWL - Allgemeines
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Im Rahmen der Bachelor-Arbeit wurde ein theoretisch fundiertes Cross-Selling-Konzept entwickelt. Es geht hierbei darum, ein sehr praktisches Thema wissenschaftlich zu erläutern und anzugehen, ohne dabei den Praxisbezug aus den Augen zu verlieren. Es werden Grundlagen des Cross-Sellings sowie Faktoren für Cross-Selling- und Cross-Buying-Potenzial untersucht und in ein Modell zusammengefügt. Außerdem wird ein "Idealprozess" für Cross-Selling-Aktivitäten erarbeitet. Die Bachelor-Arbeit gliederte sich in einen Theorie- und in einen Praxisteil. In dieser Arbeit ist aus datenschutzrechtlichen Gründen bezüglich des Unternehmens nur der Theorieteil enthalten.

Trotz häufiger Verwendung des Begriffs "Cross-Selling" liegen bisher wenige und wenn dann uneinheitliche Definitionen vor. Die wortgenaue Übersetzung des englischen Be-griffs lautet "Über-Kreuz-Verkauf". Eine mögliche, ausführlichere Definition lautet wie folgt: "Cross-Selling umfasst die Ausnutzung des Umsatz- und Profitpotenzials existierender Kunden/-segmente durch den systematischen Vertrieb zusätzlicher Produkte und Services, die bisher durch die Kunden/-segmente nicht bezogen wurden." Bezieht ein Unternehmen nur bestimmte Produkte des Anbieters, lässt sich ein Kunde auch als Teilkunde bezeichnen. Die ursprünglich käuflich erworbene Leistung wird als Einstiegsprodukt bezeichnet. Das Ziel des Cross-Selling ist es, durch den Verkauf von Zusatzprodukten, den Teilkunden zu einem vollständig entwickelten Kunden auszubauen. Dabei kann das Cross-Selling-Produkt eine passende Ergänzung zum Einstiegsprodukt sein, es kann aber auch unabhängig vom eigentlichen Produkt sein. Andere Ansichten vertreten die Auffassung, dass Cross-Selling eine zwischen Einstiegs- und Zusatzprodukt zumindest bestehende Verbundbeziehung voraussetzt. Weiterhin wird angeführt, dass Cross-Selling sowohl zeitgleich während des Verkaufs des Einstiegsprodukts als auch zeitversetzt erfolgen kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Grundlagen des Cross-Sellings

1.1 Definition wichtiger Begriffe

1.2 Zugehörigkeit des Cross-Sellings

1.2.1 Kundenpotenzialausschöpfung und Kundenwert

1.2.2 Determinanten des Kundenwerts

1.3 Nutzenpotenziale des Cross-Sellings

2 Entwicklung eines theoretischen Cross-Selling-Konzepts

2.1 Grundlagen eines Cross-Selling-Konzepts

2.2 Vorbereitungsphase

2.2.1 Kundenanalyse mit Bewertungsraster

2.2.1.1 Wachstumspotenzial

2.2.1.2 Bestandsaufnahme der Produktnutzung

2.2.1.3 Merkmale des Kunden und der Umwelt des Kunden

2.2.1.4 Merkmale der Produkte

2.2.1.5 Merkmale der Geschäftsbeziehung und Cross-Buying-Bereitschaft

2.2.1.6 Scoring-Modell zur Kundenbewertung

2.2.2 Analyse des tatsächlichen Bedarfs

2.2.3 Unternehmensanalyse

2.2.4 Zusammenfassung der Vorbereitungsphase

2.3 Operative Durchführung und Kontrolle

2.4 Einflussfaktoren auf den Cross-Selling-Erfolg

2.4.1 Kundenorientiertes Verhalten und Kompetenzen der Mitarbeiter

2.4.2 Kundenorientierte Führungsteilsysteme

2.4.3 Produktstrategie

2.4.4 Zusammenfassende Maßnahmen

2.5 Experteninterviews

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Bachelorarbeit setzt sich zum Ziel, ein fundiertes theoretisches Konzept für die strategische Entwicklung von Cross-Selling-Maßnahmen zu erarbeiten. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie Unternehmen durch eine systematische Analyse der Kundenpotenziale und eine gezielte Beeinflussung der Erfolgsfaktoren ihre Kundenbeziehungen nachhaltig ausbauen und die Wertschöpfung steigern können.

  • Grundlagen und Definitionen des Cross-Selling-Begriffs im Kontext des Vertriebsmanagements
  • Methodische Vorgehensweise bei der Entwicklung eines Cross-Selling-Konzepts, von der Kundenanalyse bis zur Erfolgsmessung
  • Einsatz von Bewertungsrastern und Scoring-Modellen zur Segmentierung und Priorisierung von Kunden
  • Analyse zentraler Einflussfaktoren auf den Cross-Selling-Erfolg, wie Unternehmenskultur und Mitarbeiterkompetenz
  • Qualitative methodische Ansätze zur Datengewinnung mittels Experteninterviews

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Kundenanalyse mit Bewertungsraster

Die Kundenanalyse stellt die Grundlage für die Erstellung des Bewertungsrasters dar, wird aber anschließend durch die Unternehmensanalyse ergänzt. Ziel dieser Phase ist es, attraktive Zielkunden mit einem hohen Wachstumspotenzial zu identifizieren und Kunden mit einem hohen Cross-Selling-Potenzial zu erkennen. Eine gruppierte Darstellung der Merkmale, die auf Cross-Selling-Potenzial hinweisen, ist Abbildung 3 zu entnehmen.

Es ist an dieser Stelle festzuhalten, dass die Breite des Produktprogramms sich auf den Bedarf des Kunden an Zusatzprodukten und somit auf die Cross-Buying-Bereitschaft des Kunden auswirkt. Da die Breite des Produktprogramms eines Unternehmens in der Regel gleichbleibend ist, würde diese Determinante in einem Bewertungsraster immer den gleichen Wert erhalten. Daher wird diese Determinante im weiteren Verlauf dieser Ausarbeitung im Rahmen der Cross-Selling-Potenzialermittlung vernachlässigt.

Es müssen einzelne Determinanten für die Gruppierungen festgelegt werden, um eine messbare Aussage über das Cross-Selling-Potenzial eines Kunden tätigen zu können.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Grundlagen des Cross-Sellings: Dieses Kapitel definiert den Begriff Cross-Selling, ordnet ihn in den Kundenbindungszyklus ein und beleuchtet die ökonomischen Vorteile durch die Ausschöpfung von Kundenpotenzialen.

2 Entwicklung eines theoretischen Cross-Selling-Konzepts: Der Hauptteil beschreibt einen strukturierten 5-Phasen-Prozess zur Entwicklung einer Cross-Selling-Strategie, welcher Instrumente zur Kundenanalyse, Bedarfsermittlung und Maßnahmenplanung umfasst.

Schlüsselwörter

Cross-Selling, Kundenwert, Kundenpotenzial, Vertriebsmanagement, Scoring-Modell, CRM-System, Kundenanalyse, Produktstrategie, Kundenbindung, Kaufbereitschaft, Unternehmensanalyse, Leistungsportfolio, Cross-Buying, Zielkunden, Rentabilität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Herleitung und strategischen Konzeption von Cross-Selling, um bestehende Kundenbeziehungen durch den Verkauf zusätzlicher Produkte oder Dienstleistungen profitabler zu gestalten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Potenzialanalyse von Kunden, der methodischen Segmentierung mittels Bewertungsrastern, der operativen Implementierung sowie der kritischen Analyse von Unternehmenseinflussfaktoren.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie ein systematisches, theoriegeleitetes Cross-Selling-Konzept entwickelt werden kann, um Kundenpotenziale effizient zu identifizieren und den Unternehmenserfolg zu steigern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse basiert und durch qualitative methodische Ansätze, insbesondere die Erläuterung von Experteninterviews, ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Konzeption (Vorbereitung, Analyse, Durchführung) und die Untersuchung spezifischer Erfolgsfaktoren wie Führungsteilsysteme und Mitarbeiterorientierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Cross-Selling, Kundenwert, Kundenpotenzial, Scoring-Modelle, CRM, Kundenbindung und Vertriebsstrategie.

Warum spielt die Unternehmenskultur beim Cross-Selling eine wichtige Rolle?

Die Arbeit argumentiert, dass eine kundenorientierte Unternehmenskultur die notwendige Basis bildet, damit Mitarbeiter Cross-Selling nicht als Belastung, sondern als Chance zum Beziehungsaufbau begreifen.

Welche Bedeutung haben CRM-Systeme für das Cross-Selling?

CRM-Systeme dienen als zentrale Werkzeuge zur Erfassung und Auswertung von Kundendaten, die für eine präzise Segmentierung und die Berechnung von Wachstumspotenzialen essenziell sind.

Wann ist ein Kunde für ein Cross-Selling-Projekt "attraktiv"?

Ein Kunde gilt als attraktiv, wenn eine hohe Cross-Buying-Bereitschaft vorliegt, ein ungedeckter Bedarf an weiteren Leistungen besteht und die Beziehung für das Unternehmen langfristig rentabel ist.

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Details

Titel
Entwicklung eines Cross-Selling-Konzepts zur Kundenpotenzialausschöpfung. Theoretische Grundlagen
Hochschule
Fachhochschule der Wirtschaft Paderborn
Note
2,0
Autor
Finn Hollander (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
46
Katalognummer
V1001332
ISBN (eBook)
9783346376701
ISBN (Buch)
9783346376718
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Cross-Selling-Konzept Vertrieb Cross-Selling
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Finn Hollander (Autor:in), 2020, Entwicklung eines Cross-Selling-Konzepts zur Kundenpotenzialausschöpfung. Theoretische Grundlagen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1001332
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Leseprobe aus  46  Seiten
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