Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Droit - Philosophie, Sociologie et Histoire du Droit

Legale Herrschaft nach Max Weber

Einführung in die Rechtsphilosophie

Titre: Legale Herrschaft nach Max Weber

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2016 , 14 Pages , Note: 14 Punkte

Autor:in: Julia Dziwniel (Auteur)

Droit - Philosophie, Sociologie et Histoire du Droit
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

In der Arbeit wird die legale Herrschaft nach Max Weber herausgearbeitet. Dafür ist es sinnvoll, zunächst einmal die Legitimitätsgeltung der Herrschaft nach Max Weber zu erläutern. Gemäß Weber ist die Herrschaft die Chance, für spezifische (oder: für alle) Befehle bei einer angebbaren Gruppe von Menschen Gehorsam zu finden. Dabei kann Herrschaft auf verschiedenen Motiven der Fügsamkeit beruhen. Diese können durch reine zweckrationale Interessen oder durch die bloßen Sitten bedingt sein.

Das Buch „Wirtschaft und Gesellschaft“ von Max Weber, veröffentlicht im Jahr 1921 und 1922 in Tübingen, behandelt Webers Herrschaftsauffassung. Vor allem im dritten Kapitel, „Die Typen der Herrschaft“, geht er konkret auf die drei reinen Typen der Herrschaft ein. Die zentrale Frage, mit der sich Weber beschäftigt, ist die Frage nach der Legitimitätsgeltung. Dabei erweist sich die Legitimität bei der legalen Herrschaft als problematisch. Weber versucht, diesem Problem mit dem empirischen Rechtspositivismus zu begegnen. Webers Auffassung von legaler Herrschaft wird im ersten Teil der Arbeit dargestellt und mit der traditionellen und charismatischen Herrschaft verglichen. Des Weiteren werden die Konzepte Rechtspositivismus und Antipositivismus dargestellt. Im weiteren Verlauf der Arbeit wird Weber mit anderen Autoren verglichen, die ihm nahestehen. Schließlich wird die Frage beantwortet, ob die Legitimitätsgeltung bei Weber auf moralphilosophisch rechtfertigbaren Gründen beruht. Außerdem wird auf die Diskurstheorie von Jürgen Habermas eingegangen, welche diese moralphilosophische Begründung der Legitimitätsgeltung von Recht für unabdingbar hält.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

A. Einleitung

B. Legale Herrschaft nach Max Weber

1.1 Legale Herrschaft nach Max Weber

1.2 Besonderheit im Hinblick auf andere Herrschaftsformen

1.3 Rechtverständnis des Herrschaftsmodells durch Rechtspositivismus und Antipositivismus

1.4 Vergleich mit Kelsen und Radbruch

C. Moralphilosophische Legitimitätsgeltung

1.1 Legitimitätsgeltung bei Weber in Bezug auf moralphilosophische Gründe

1.2 Diskurstheorie nach Jürgen Habermas

D. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Herrschaftsauffassung von Max Weber, insbesondere die Problematik der Legitimitätsgeltung in der legalen Herrschaft. Das primäre Ziel ist es, zu klären, ob Webers Begründung auf moralphilosophischen Werten beruht, und diese dem Ansatz der Diskurstheorie von Jürgen Habermas gegenüberzustellen.

  • Legale, traditionale und charismatische Herrschaft bei Max Weber
  • Die Rolle des Rechtspositivismus und Antipositivismus
  • Vergleich der rechtsphilosophischen Konzepte von Weber, Kelsen und Radbruch
  • Die Diskursethik und Kommunikationstheorie nach Jürgen Habermas
  • Die kritische Auseinandersetzung mit der Trennung von Recht und Moral

Auszug aus dem Buch

1.1 Legale Herrschaft nach Max Weber

Im Folgenden wird die legale Herrschaft nach Max Weber herausgearbeitet. Dafür ist es sinnvoll, zunächst einmal die Legitimitätsgeltung der Herrschaft nach Max Weber zu erläutern. Gemäß Weber ist die Herrschaft die „Chance, für spezifische (oder: für alle) Befehle bei einer angebbaren Gruppe von Menschen Gehorsam zu finden.“1 Dabei kann Herrschaft auf verschiedenen Motiven der Fügsamkeit beruhen. Diese können durch reine zweckrationale Interessen oder durch die bloßen Sitten bedingt sein.2

Die Herrschaft bezieht sich auf mehrere Menschen, die dem sog. Verwaltungsstab gehorchen. Laut Weber muss die Herrschaft die Kriterien der Legitimität und die des Legitimitätsglaubens erfüllen. Dabei verdeutlicht er, dass die Herrschaft durch die bloßen Motive der Fügsamkeit labil und somit der Glaube an die Legitimität erforderlich sei. Die Grundlage der Herrschaft ist die Legitimität und damit der „archimedische Punkt seiner Herrschaftssoziologie“.

Zusammenfassung der Kapitel

A. Einleitung: Einführung in Webers Werk „Wirtschaft und Gesellschaft“ und Formulierung der Fragestellung bezüglich der Legitimität legaler Herrschaft.

B. Legale Herrschaft nach Max Weber: Analyse der Typen der Herrschaft und der spezifischen Merkmale der legalen Herrschaft im Vergleich zu traditionellen und charismatischen Formen sowie rechtsphilosophische Einordnung.

C. Moralphilosophische Legitimitätsgeltung: Untersuchung der moralischen Grundlagen bei Weber und deren kritische Beleuchtung durch die Diskurstheorie von Jürgen Habermas.

D. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Problematik, dass Webers Modell der legalen Herrschaft ein Begründungsdefizit aufweist, das Habermas durch rationale Diskursverfahren zu schließen versucht.

Schlüsselwörter

Max Weber, legale Herrschaft, Legitimität, Rechtspositivismus, Antipositivismus, Hans Kelsen, Gustav Radbruch, Jürgen Habermas, Diskurstheorie, Rechtsphilosophie, Normen, Herrschaftssoziologie, Moral, Gerechtigkeit, Vernunft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Definition und Legitimierung von Herrschaft bei Max Weber, wobei ein besonderer Fokus auf der legalen Herrschaft liegt.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Themenfelder umfassen die Herrschaftssoziologie Webers, rechtstheoretische Strömungen wie den Rechtspositivismus sowie die Diskursethik von Jürgen Habermas.

Was ist die primäre Forschungsfrage der Arbeit?

Die Arbeit fragt, ob die Legitimitätsgeltung der legalen Herrschaft bei Max Weber auf moralphilosophisch rechtfertigbaren Gründen basiert oder ob sie rein empirisch-zweckrational begründet ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Publikation verwendet?

Die Arbeit nutzt eine komparative und analytische Methode, indem sie Webers Konzepte mit den Theorien von Kelsen, Radbruch und Habermas vergleicht und kritisch gegenüberstellt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung von Webers Herrschaftsformen, eine rechtsphilosophische Einordnung (Positivismus vs. Antipositivismus) und die Analyse moraltheoretischer Begründungen durch Jürgen Habermas.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Wichtige Begriffe sind legale Herrschaft, Legitimität, Rechtspositivismus, Diskurstheorie und das Spannungsverhältnis zwischen Recht und Moral.

Wie unterscheidet sich die legale Herrschaft nach Max Weber von anderen Formen?

Im Gegensatz zur traditionalen oder charismatischen Herrschaft, bei denen die Legitimität durch Tradition oder eine besondere Führerpersönlichkeit begründet wird, basiert die legale Herrschaft auf dem Glauben an die Legalität abstrakter, gesetzter Ordnungen.

Warum sieht Habermas das Modell von Weber als problematisch an?

Habermas kritisiert, dass Weber den moralischen Kern des Rechts ignoriert und die Legitimität auf eine rein empirische Ebene reduziert, was laut Habermas eine moralphilosophische Fundierung vermissen lässt.

Welche Rolle spielt die Radbruchsche Formel im Kontext dieser Arbeit?

Sie dient zur Veranschaulichung der Grenzen des Rechtspositivismus und zeigt die Schwierigkeiten auf, wenn das Recht allein durch seine Gesetztheit als legitim betrachtet wird.

Fin de l'extrait de 14 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Legale Herrschaft nach Max Weber
Sous-titre
Einführung in die Rechtsphilosophie
Université
University of Frankfurt (Main)
Note
14 Punkte
Auteur
Julia Dziwniel (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
14
N° de catalogue
V1002139
ISBN (ebook)
9783346378514
ISBN (Livre)
9783346378521
Langue
allemand
mots-clé
legale herrschaft weber einführung rechtsphilosophie
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Julia Dziwniel (Auteur), 2016, Legale Herrschaft nach Max Weber, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1002139
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  14  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint