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Gartenstädte in der Nachkriegszeit. Die Gartenstadttheorie Howards und dessen Umsetzung nach 1945 am Beispiel von Deutschland und England

Titel: Gartenstädte in der Nachkriegszeit. Die Gartenstadttheorie Howards und dessen Umsetzung nach 1945 am Beispiel von Deutschland und England

Hausarbeit , 2020 , 30 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Carla Weiland (Autor:in)

Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der folgenden Arbeit soll untersucht werden, inwieweit das ursprüngliche Konzept Howards nach dem Krieg umgesetzt wurde. Für die Analyse werden 2 Gartenstädte Deutschlands, die Gartenstädte Hamburg Farmsen und Bremen Vahr, sowie die englische New Town Harlow durchleuchtet und mit den Leitideen des Gartenstadt Vaters verglichen.

Der englische Stadtplaner Ebenezer Howard entwickelte damals die Idee der Gartenstadt. Durch eine vollkommen neue Herangehensweise an die Planung wollte er ein Modell schaffen, welches nachhaltig zu einer Verbesserung der Lebensumstände der Bevölkerung Englands führen sollte. Das Konzept soll die positiven Aspekte der Stadt und des Landes verbinden. Themen wie Funktionstrennung, eine strukturierte Stadteinteilung mit differenzierten öffentlichen Freiräumen und einer autarken öffentlichen und sozialen Infrastruktur und Versorgung spielten eine übergeordnete Rolle und sollten das Leben der Bewohner auf Dauer positiv beeinflussen. Genau dieses Modell, welches bereits im 19. Jahrhundert zu einem regelrechten Bauboom führte, sollte nun zu neuem Leben erweckt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung - Stunde Null

2. Gartenstädte in Deutschland

2.1 Neue Heimat

2.2 Gartenstadt Hamburg Farmsen

2.2.1 Organisation und Durchsetzung

2.2.2 Städtebauliche Struktur

2.2.3 Mobilität

2.2.4 Soziale Ausgewogenheit

2.3 Gartenstadt Bremen Vahr

2.3.1 Organisation und Durchsetzung

2.3.2 Städtebauliche Struktur

2.3.3 Mobilität

2.3.4 Soziale Ausgewogenheit

2.4 In wie weit entsprechen Farmsen und Vahr der Leitidee ‹Gartenstadt›?

3. Gartenstädte in England

3.1 New Towns Act

3.1.1 Organisation und Durchsetzung

3.1.2 Städtebauliche Struktur

3.1.3 Mobilität

3.1.4 Soziale Ausgewogenheit

3.2 Der Vergleich mit Howard

4. Das Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, inwieweit das ursprüngliche Gartenstadt-Konzept von Ebenezer Howard nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland und England für den Wiederaufbau adaptiert und umgesetzt wurde. Im Fokus steht dabei die Analyse der Siedlungsstrukturen, Mobilitätskonzepte und sozialen Ausgewogenheit am Beispiel ausgewählter Projekte.

  • Analyse der Gartenstadtmodelle in Deutschland (Hamburg Farmsen und Bremen Vahr)
  • Untersuchung der englischen New-Town-Planung am Beispiel von Harlow
  • Vergleich der historischen Leitideen Howards mit der Umsetzung nach 1945
  • Evaluation von städtebaulichen Grundsätzen wie Funktionstrennung und Begrünung
  • Beurteilung der sozialen Komponente und der Rolle der Bewohnerpartizipation

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung - Stunde Null

»Das ganze Leben ist ein ewiges Wiederanfangen.«1 Hugo von Hoffmanstal beschreibt die Situation, die sich den Architekten und Stadtplanern nach dem 2. Weltkrieg zeigt, äußerst präzise. Ganze Landstriche Europas lagen in Schutt und Asche, Millionen Menschen hatten ihr gesamtes Hab und Gut verloren und lebten nach dem Kriegsende in notdürftigen Baracken zwischen den Trümmern.2

Es galt also möglichst schnell und kostengünstig Wohnraum zu bauen, um die Situation der Bürger zu verbessern, gleichzeitig jedoch, die Chance des Neuanfangs nicht ungenutzt zu lassen, um traditionelle urbane Strukturen zu überdenken und zu optimieren.3

So stellte sich vielen Planern und Bürgern in den Jahren nach 1945 die Frage: Wie wollen wir zukünftig leben? Die Bevölkerung tolerierte das Leben auf engstem Raum in den überlasteten Innenstädten zunehmend weniger und auch das Thema der autogerechten Stadt konnte bei einer Neugestaltung nicht länger ignoriert werden. Die Trennung von Stadtbereichen in Fußgänger- und Autozonen sollte eine neues Leben unterstützen.4

So war der Wiederaufbau ein Konstrukt aus zukunftsträchtigen Visionen neuer Städte und radikalem Pragmatismus aus mangelnden Fachkräften, Budget und der Not tausende Wohnungen in kürzester Zeit zu stellen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung - Stunde Null: Die Einleitung beleuchtet die schwierige Ausgangslage nach 1945 und stellt das Bedürfnis nach einem Neuanfang im Städtebau unter Rückgriff auf das Gartenstadtmodell von Ebenezer Howard dar.

2. Gartenstädte in Deutschland: Dieses Kapitel analysiert die Realisierung von Großprojekten unter der „Neuen Heimat“ mit Fokus auf die Siedlungen Hamburg Farmsen und Bremen Vahr.

3. Gartenstädte in England: Der Fokus liegt hier auf dem New Towns Act von 1946 und der Entwicklung der New Town Harlow unter Berücksichtigung der spezifischen englischen Planungstradition.

4. Das Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass primär die räumliche Idee der Gartenstadt übernommen wurde, während soziale und wirtschaftliche Aspekte oft hinter den pragmatischen Druck der schnellen Wohnraumbereitstellung zurücktraten.

Schlüsselwörter

Gartenstadt, Ebenezer Howard, Nachkriegszeit, Städtebau, Wohnungsbau, Neue Heimat, Hamburg Farmsen, Bremen Vahr, New Towns Act, Harlow, Wiederaufbau, Siedlungsplanung, soziale Ausgewogenheit, Mobilität, organische Architektur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit vergleicht die Anwendung der Gartenstadttheorie von Ebenezer Howard bei der Planung von Siedlungen nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland und England.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind der städtebauliche Wiederaufbau, die Organisation von Wohnsiedlungen, die Integration von Grünflächen und die soziale Gestaltung des Lebensraums.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit fragt danach, inwieweit die ursprünglichen Prinzipien des Gartenstadtmodells bei konkreten Bauprojekten nach 1945 tatsächlich umgesetzt wurden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine vergleichende Analyse ausgewählter Fallbeispiele (Farmsen, Vahr, Harlow) im Kontext der jeweiligen zeitgenössischen Planungsvorgaben.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung deutscher Siedlungsprojekte unter der „Neuen Heimat“ und der englischen New-Town-Planung unter dem „New Towns Act“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Gartenstadt, Städtebau, Nachkriegszeit, Neue Heimat, New Town Harlow und soziale Durchmischung.

Warum spielt die „Neue Heimat“ eine zentrale Rolle in der Untersuchung?

Die Neue Heimat war als gemeinnützige Wohnungsgesellschaft der entscheidende Akteur für die Umsetzung großflächiger Siedlungsprojekte wie Bremen Vahr und Hamburg Farmsen in der deutschen Nachkriegszeit.

Welche Rolle spielte das Auto bei der Planung der untersuchten Siedlungen?

Im Gegensatz zur ursprünglichen Theorie Howards war das Auto in der Nachkriegsplanung ein dominierender Faktor, der durch die bewusste Trennung von Verkehrszonen und Wohngebieten in die Konzepte integriert wurde.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Gartenstädte in der Nachkriegszeit. Die Gartenstadttheorie Howards und dessen Umsetzung nach 1945 am Beispiel von Deutschland und England
Hochschule
Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung Konstanz
Note
1,3
Autor
Carla Weiland (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
30
Katalognummer
V1002367
ISBN (eBook)
9783346399748
Sprache
Deutsch
Schlagworte
gartenstädte nachkriegszeit gartenstadttheorie howards umsetzung beispiel deutschland england
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Carla Weiland (Autor:in), 2020, Gartenstädte in der Nachkriegszeit. Die Gartenstadttheorie Howards und dessen Umsetzung nach 1945 am Beispiel von Deutschland und England, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1002367
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Leseprobe aus  30  Seiten
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