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Die Stigmatisierung an Schizophrenie erkrankter Menschen. Eine Untersuchung

Título: Die Stigmatisierung an Schizophrenie erkrankter Menschen. Eine Untersuchung

Tesis (Bachelor) , 2018 , 66 Páginas , Calificación: 2,1

Autor:in: Lisa Zeidler (Autor)

Psicología - Psicología clínica, Psicopatología, Prevención
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Die vorliegende Studie untersucht die Stigmatisierungstendenz von Psychologiestudenten sowie Nicht- Psychologiestudenten gegenüber Menschen mit der psychischen Erkrankung Schizophrenie.

Es soll überprüft werden, inwiefern und ob sich die Einstellungen der beiden Gruppen unterscheiden. Methodik: Mit dem 27-Item-Fragebogen „Attribution Questionnaire 27“ von Corrigan, Markowitz, Watson, Rowan und Kubiak werden die Aussagen der 62 Studenten online erfragt.

Anhand einer Vignette werden die Probanden in eine hypothetische Situation versetzt. Die Gruppenvergleiche werden anhand des t- Tests für unabhängige Stichproben durchgeführt.

Unter einer psychischen Krankheit zu leiden ist in unserer Gesellschaft noch immer mit Vorurteilen behaftet. Viele Menschen, die psychisch erkrankt sind, haben somit zwei Bürden zu tragen. Zum einen müssen sie die alltäglichen Erscheinungen des Krankheitsbildes bewältigen und zum anderen werden sie durch Vorurteile anderer missverstanden oder auch ausgegrenzt. Hinzu kommt, dass sie für ihren aktuellen Zustand erst einmal selbst eine Akzeptanz schaffen müssen. Überdies sind einige Erkrankte möglicherweise selbst mit Vorurteilen gegenüber psychischen Störungen aufgewachsen.

Aufgrund der Abwertung durch das äußere Umfeld besteht die Wahrscheinlichkeit einer Selbststigmatisierung bei psychisch kranken Menschen. Hierdurch kann es zu einer geringeren Inanspruchnahme professioneller Hilfen kommen und somit der Genesung schaden. Die psychiatrische Fachliteratur machte in den letzten Jahren darauf aufmerksam, dass Stigmatisierung einen Einfluss auf den Krankheitsverlauf haben kann.

Die World Health Organization und World Psychiatric Association betonen, dass Stigmatisierung gravierende Folgen haben kann. So können Stigmata von Ablehnung und Ausgrenzung bis hin zu sozialer Isolation, Arbeitsunfähigkeit, Substanzabhängigkeit gehen oder gar in der Obdachlosigkeit enden. Es wird ein Bild von einem Menschen übertragen, der gefährlich, schwach sowie unzurechnungsfähig sei.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Stand der Forschung

1.2 Forschungsanliegen

2 Theorie

2.1 Definition „Psychische Erkrankung“

2.2 Schizophrenie

2.2.1 Symptomatik

2.2.2 Ätiologie, Epidemiologie und Verlauf

2.2.3 Behandlung

2.3 Stigma und Stigmatisierung

2.3.1 Formen und Funktionen

2.3.2 Folgen

3 Methodik

3.1 Zielsetzung

5.2 Fragestellungen und Hypothesen

3.3 Stichprobe

3.4 Statistische Auswertung

3.5 Reliabilität und Validität der Testitems

4 Ergebnisse

4.1 Deskriptive Statistik

4.2 Hypothesenprüfung

5 Diskussion

5.1 Limitationen

5.2 Aussicht

5.3 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht Unterschiede in der Stigmatisierungstendenz gegenüber Menschen mit Schizophrenie zwischen Psychologiestudenten und Nicht-Psychologiestudenten, um Einblicke in die Auswirkungen von Wissensstand und Praxiserfahrung auf diese Einstellungen zu gewinnen.

  • Stigmatisierung psychisch erkrankter Menschen
  • Differenzanalyse zwischen Fach- und fachfremden Studierenden
  • Einfluss von Wissensvermittlung auf Einstellungsänderungen
  • Quantitative Analyse mittels Attribution Questionnaire (AQ-27)
  • Dimensionen der Stigmatisierung (z. B. Angst, Gefährlichkeit, soziale Distanz)

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung

"Schizophrenie ist ein Kampf um Integration, der scheitert, weil die Kraft fehlt, die innere Wahrheit in einer feindseligen Umwelt zu leben“ (Gruen, 1987, S.116). Unter einer psychischen Krankheit zu leiden ist in unserer Gesellschaft noch immer mit Vorurteilen behaftet. Viele Menschen, die psychisch erkrankt sind, haben somit zwei Bürden zu tragen. Zum einen müssen sie die alltäglichen Erscheinungen des Krankheitsbildes bewältigen und zum anderen werden sie durch Vorurteile anderer missverstanden oder auch ausgegrenzt. Hinzu kommt, dass sie für ihren aktuellen Zustand erst einmal selbst eine Akzeptanz schaffen müssen. Überdies sind einige Erkrankte möglicherweise selbst mit Vorurteilen gegenüber psychischen Störungen aufgewachsen.

Einer der primären Gründe, Stigmatisierungsprozesse zu untersuchen und Antistigmakampagnen zu fördern, ist die große Belastung der Betroffenen. Meise, Sulzenbacher und Hinterhuber (2001) fanden heraus, dass Erkrankte die Stigmatisierung belastender empfinden als die Schizophrenie selbst.

Aufgrund der Abwertung durch das äußere Umfeld besteht die Wahrscheinlichkeit einer Selbststigmatisierung bei psychisch kranken Menschen. Hierdurch kann es zu einer geringeren Inanspruchnahme professioneller Hilfen kommen und somit der Genesung schaden. Die psychiatrische Fachliteratur machte in den letzten Jahren darauf aufmerksam, dass Stigmatisierung einen Einfluss auf den Krankheitsverlauf haben kann (Rutz, 2001; Gäbel & Priebel, 2017).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Stigmatisierung von Menschen mit Schizophrenie ein, beleuchtet deren gravierende Folgen für Betroffene und begründet das wissenschaftliche Interesse an der Untersuchung von Stigmatisierungstendenzen.

2 Theorie: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie psychische Erkrankung, Schizophrenie und Stigmatisierung und erläutert die klinischen Symptome, Ätiologie sowie Behandlungsmöglichkeiten der Schizophrenie.

3 Methodik: Hier wird das Untersuchungsdesign vorgestellt, das den Einsatz des Attribution Questionnaire (AQ-27) zur Erhebung der Stigmatisierungstendenzen bei zwei Studentengruppen sowie die statistischen Auswertungsverfahren beschreibt.

4 Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die deskriptive Statistik der Stichprobe sowie die Ergebnisse der Hypothesenprüfung, in denen die Einstellungsunterschiede zwischen den Studierendengruppen mittels t-Tests analysiert werden.

5 Diskussion: In diesem Teil werden die Ergebnisse mit dem Forschungsstand in Beziehung gesetzt, die Limitationen der Studie kritisch hinterfragt und zukünftige Forschungsansätze aufgezeigt.

Schlüsselwörter

Stigmatisierung, Schizophrenie, Psychologiestudenten, Vorurteile, soziale Distanz, Attribution Questionnaire, psychische Erkrankung, Diskriminierung, Antistigmakampagnen, Einstellung, Krankheitsverlauf, Wissensstand, Hilfe, Angst, Gefährlichkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Bachelor-Thesis untersucht die Stigmatisierungstendenzen gegenüber Menschen mit Schizophrenie, wobei der Fokus auf dem Vergleich zwischen Psychologiestudenten und Nicht-Psychologiestudenten liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die Schizophrenie als psychische Erkrankung, die psychologischen und sozialen Folgen von Stigmatisierung sowie die Einstellung der Allgemeinbevölkerung und von Fachstudierenden dazu.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, herauszufinden, ob sich Studierende der Psychologie in ihren Einstellungen gegenüber schizophren Erkrankten von Studierenden anderer Fachrichtungen unterscheiden und ob Wissen hier einen Effekt hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer quantitativen Untersuchung mittels des Fragebogens „Attribution Questionnaire (AQ-27)“, wobei Mittelwertvergleiche (t-Tests) zur Überprüfung der Hypothesen herangezogen wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst eine theoretische Fundierung zu Schizophrenie und Stigmatisierung, die detaillierte Beschreibung der Methodik sowie die statistische Auswertung und Diskussion der gewonnenen Daten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Stigmatisierung, Schizophrenie, Vorurteile, soziale Distanz, psychische Erkrankung und der Vergleich von Studentengruppen.

Warum wurde die Schizophrenie als Beispiel gewählt?

Schizophrenie wurde gewählt, da sie als eine der schwerwiegendsten psychischen Erkrankungen gilt und im Vergleich zu anderen Störungsbildern am stärksten stigmatisiert wird.

Gibt es signifikante Unterschiede in der sozialen Distanz?

Interessanterweise zeigen die Ergebnisse keine signifikanten Unterschiede in der Dimension der sozialen Distanz („Avoidance“) zwischen den beiden untersuchten Studentengruppen.

Welchen Einfluss hat das Psychologiestudium auf die Einstellung?

Psychologiestudenten zeigen eine signifikant niedrigere Stigmatisierungstendenz, eine höhere Hilfsbereitschaft und schreiben den Betroffenen weniger persönliche Schuld für ihre Erkrankung zu als Nicht-Psychologiestudenten.

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Detalles

Título
Die Stigmatisierung an Schizophrenie erkrankter Menschen. Eine Untersuchung
Universidad
MSB Medical School Berlin - Hochschule für Gesundheit und Medizin
Calificación
2,1
Autor
Lisa Zeidler (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
66
No. de catálogo
V1002965
ISBN (Ebook)
9783346380760
ISBN (Libro)
9783346380777
Idioma
Alemán
Etiqueta
Stigma Schizophrenie Stigmatisierung mental illness Stigmatization
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Lisa Zeidler (Autor), 2018, Die Stigmatisierung an Schizophrenie erkrankter Menschen. Eine Untersuchung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1002965
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