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Theaterpädagogik. Können die beiden Künste Theater und Musik gleichberechtigt koexistieren?

Titre: Theaterpädagogik. Können die beiden Künste Theater und Musik gleichberechtigt koexistieren?

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2021 , 24 Pages , Note: 1,00

Autor:in: Norbert Huber (Auteur)

Pédagogie - Éducation artistique
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Der Versuch, die beiden Künste Theater und Musik durch die Vision der Utopie und der Regiearbeit von Marthaler im schulischen Kontext und in der Arbeit mit Laien zu vereinen, ist das Anliegen dieser Arbeit. Können die beiden Künste Theater und Musik gleichberechtigt koexistieren? Wenn ja, kann davon die Theaterpädagogik profitieren?

Durch das chorische Prinzip entsteht gerade bei Jugendlichen eine tiefe gemeinsame Erfahrung; das Improvisationstheater fördert soziale Kompetenzen. Erlauben die heutigen Methoden der Theater- und Musikpädagogik, in der Praxis und im Unterricht mit Laiendarstellern und Schüler/-innen einen ähnlichen Prozess wie die Arbeit von Marthaler mit Profis zu verfolgen? Kann Marthalers Idee von einer idealen Gesellschaft durch einen singenden Chor im Theaterunterricht umgesetzt werden?

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Vorwort

1 Allgemeines und Einleitung

1.1 Musik im Theater

1.2 Christoph Marthaler

1.3 Kurze Geschichte des Chors in der Theaterpädagogik

1.4 Der Chor in der Theaterpädagogik

1.5 Chorerziehung in der Theaterpädagogik

2 Der musikalische Chor bei Christoph Marthaler

2.1 Monologischer Chorgesang

2.2 Der Chor singt gegeneinander

2.3 Der Chorgesang ist dialogisch organisiert

2.4 Singen als ein Ort der kollektiven Erinnerung

2.5 Die Konsonanz der Figuren

2.6 Der Einfluss auf das Stück

3 Vorstellung der Methoden aus Theater- und Musikpädagogik

3.1 Solmisation

3.2 Vocal Painting (VOPA) und Soundpainting

3.3 Live-Arrangement (LA)

3.4 Stimmbildung

3.5 Das chorische Prinzip

3.6 Improvisationstheater

4 Die Verbindung der Methoden aus Theater- und Musikpädagogik und Marthalers Behandlung des musikalischen Chores durch Übungen

4.1 Übungen zu „Monologischer Chorgesang“

4.2 Übungen zu „Der Chor singt gegeneinander“

4.3 Übungen zu „Der Chorgesang ist dialogisch organisiert“

4.4 Übungen zu „Singen als ein Ort der kollektiven Erinnerung“

4.5 Übungen zu „Die Konsonanz der Figuren“

4.6 Übungen zu „Der Einfluss auf das Stück“

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, wie die spezifische Form des musikalischen Chors, wie sie bei dem Regisseur Christoph Marthaler zu finden ist, methodisch für die Theaterpädagogik aufbereitet und in der Arbeit mit Laien sowie im schulischen Kontext nutzbar gemacht werden kann.

  • Analyse des musikalischen Konzepts bei Christoph Marthaler
  • Historische und konzeptionelle Einordnung des Theaterchors
  • Einführung in musikpädagogische Methoden (Solmisation, Vocal Painting, Live-Arrangement)
  • Transfer der Marthaler-Methodik in praktische Übungen für Laiengruppen
  • Verbindung von Theater- und Musikpädagogik zur Förderung sozialer Prozesse

Auszug aus dem Buch

2.5 Die Konsonanz der Figuren

Konsonanz ist zweifach zu verstehen. Zum einen klingt der mehrstimmige Chor durch die perfekte Singweise sehr konsonant, d. h. der Klang des Chors ruht in sich und der Zusammenklang verschmilzt. Zum anderen bedeutet Konsonanz in der Sozialpsychologie, dass keine Gegensätze vorliegen, und so ist das Verhältnis des singenden Chors spannungslos konsonant.

In der Mehrstimmigkeit des singenden Chors entsteht die Konsonanz der Figuren. Der Chor bei Marthaler ist, abgesehen vom Singen, schweigsam und trostlos. Marthaler sagt, die Chorsänger/-innen seien „im Grunde Autisten“, die „gar nichts Gemeinsames machen können“ (Hetzenecker, 2012, S. 20). Gemeinsam zu singen, wenn man sich nichts mehr zu sagen hat, ist für Marthaler eine starke Utopie.

Zusammenfassung der Kapitel

Vorwort: Der Autor beschreibt seine persönliche Faszination für die Musikinszenierungen von Christoph Marthaler und legt das Anliegen der Arbeit dar.

1 Allgemeines und Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet das theoretische Verhältnis von Musik und Theater sowie die Bedeutung der Musikalisierung im Theaterkontext.

2 Der musikalische Chor bei Christoph Marthaler: Hier werden die spezifischen Chorformen Marthalers analysiert, darunter die Rolle des Chors als soziales Gefüge und utopisches Element.

3 Vorstellung der Methoden aus Theater- und Musikpädagogik: Das Kapitel stellt verschiedene musikpädagogische Ansätze wie Solmisation, Vocal Painting und Live-Arrangement als Werkzeuge für die theaterpädagogische Praxis vor.

4 Die Verbindung der Methoden aus Theater- und Musikpädagogik und Marthalers Behandlung des musikalischen Chores durch Übungen: In diesem Kapitel werden konkrete, auf den Methoden basierende Übungsansätze für die Arbeit mit Laien und Schülern skizziert.

5 Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass Marthalers Ansätze eine fruchtbare Bereicherung für den Schultheaterunterricht und die Arbeit mit Laiengruppen darstellen.

Schlüsselwörter

Theaterpädagogik, Christoph Marthaler, Musikalisierung, Chor, Chorerziehung, Solmisation, Vocal Painting, Live-Arrangement, Improvisationstheater, Konsonanz, Laienspiel, Schultheater, Regiearbeit, Musiktheater, Stimmbildung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Übertragbarkeit der Regiearbeit von Christoph Marthaler – insbesondere den Einsatz des musikalischen Chors – auf die theaterpädagogische Praxis und die Arbeit mit Laien.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Musikalisierung des Theaters, die historische Entwicklung des Chors, die Rolle des Ensembles bei Marthaler und musikpädagogische Vermittlungsmethoden.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage ist, ob die von Marthaler mit Profis entwickelten chorischen Prozesse in den Theaterunterricht und die Arbeit mit Laiendarstellern integriert werden können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit Fachliteratur, der Analyse von Marthalers Inszenierungsweisen und dem Transfer bewährter musikpädagogischer Methoden in praxisnahe Übungsformate.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Analyse der Chortechniken bei Marthaler und die Vorstellung konkreter musikalischer Methoden, die anschließend in einem Übungskatalog direkt auf die Theaterarbeit angewandt werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Charakteristische Begriffe sind Theaterpädagogik, Musikalisierung, Chorerziehung, Vocal Painting, Live-Arrangement und der chorische Ansatz von Christoph Marthaler.

Was versteht Marthaler unter einer "Utopie" im Zusammenhang mit dem Chor?

Für Marthaler stellt der Chor auf der Bühne ein ideales Zusammenleben von Menschen dar, das als Gegenentwurf zur Realität oder als Ausdruck einer Sehnsucht nach Harmonie in der Gesellschaft fungieren kann.

Warum ist das Vocal Painting für die Theaterpädagogik relevant?

Vocal Painting nutzt Handzeichen zur unmittelbaren Steuerung von Dynamik und Rhythmus, was es Laiengruppen ermöglicht, ohne langjährige Chorerfahrung gemeinsam Musik zu entwickeln und zu improvisieren.

Welche Rolle spielt die Erinnerungsarbeit beim Singen?

Das Singen bestimmter Lieder kann beim Einzelnen oder in der Gruppe persönliche und kollektive Erinnerungen aktivieren, wodurch die Musik als Brücke zur Vergangenheit und zur Reflexion genutzt wird.

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Résumé des informations

Titre
Theaterpädagogik. Können die beiden Künste Theater und Musik gleichberechtigt koexistieren?
Université
Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Cours
Semesterarbeit
Note
1,00
Auteur
Norbert Huber (Auteur)
Année de publication
2021
Pages
24
N° de catalogue
V1003422
ISBN (ebook)
9783346381217
ISBN (Livre)
9783346381224
Langue
allemand
mots-clé
Theaterpädagogik Musik Marthaler Musikpädagogik
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Norbert Huber (Auteur), 2021, Theaterpädagogik. Können die beiden Künste Theater und Musik gleichberechtigt koexistieren?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1003422
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Extrait de  24  pages
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