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Hedging mit der Wertpapierleihe. Ein quantitativer und qualitativer Vergleich zu Forwards

Titre: Hedging mit der Wertpapierleihe. Ein quantitativer und qualitativer Vergleich zu Forwards

Thèse de Master , 2021 , 80 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Tim Stolle (Auteur)

Gestion d'entreprise - Banque, Bourse, Assurance
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Résumé Extrait Résumé des informations

Den Kern dieser Arbeit stellt der Vergleich der Wertpapierleihe mit dem Forward hinsichtlich des Hedgings dar, begleitet durch die Leitfrage "Inwieweit ergeben sich Vor- bzw. Nachteile beim Hedging mit der Wertpapierleihe gegenüber dem Forward?". Der Fokus liegt dabei auf Unternehmen, Privatanleger als Nutzer der Finanzgeschäfte werden nicht betrachtet.

Zunächst bedarf es für einen solchen Vergleich der Einordnung des Hedgings in das finanzwirtschaftliche Risikomanagement von Unternehmen und der Erläuterung von grundlegenden Aspekten dieser Art der Risikoabsicherung. Daraufhin erfolgt in einem zweiten Abschnitt die Darstellung der Wertpapierleihe. Hierbei wird zunächst eine begriffliche Abgrenzung getätigt, gefolgt von der Thematisierung der für die spätere Gegenüberstellung relevanten Bereiche wie das Grundgeschäft, die Sicherheitenstellung, der Handel und letztlich die Umsetzung des Hedgings mit der Wertpapierleihe. Für den Forward geschieht dies in dem darauffolgenden Abschnitt in ähnlicher Weise.

Im fünften Kapitel findet dann der eigentliche Vergleich der beiden Finanzgeschäfte statt. Dieser wird anhand quantitativer sowie qualitativer Entscheidungskriterien eines Unternehmens bei der Wahl eines geeigneten Finanzgeschäfts für das Hedging vorgenommen. Bei ersteren erfolgt die Evaluierung der Vor- und Nachteile von Wertpapierleihe und Forward hinsichtlich des Gewinn- und Verlust-Profils beim Hedging sowie der einhergehenden Sicherheitenstellungen, während bei den qualitativen Entscheidungskriterien eine Gegenüberstellung bezüglich der mit den Geschäften verbundenen Bonitätsrisiken und einer vorzeitigen Kündigungsmöglichkeit durchgeführt wird. Am Ende der Arbeit steht ein Fazit.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hedging im finanzwirtschaftlichen Risikomanagement

3. Die Wertpapierleihe und Hedging

3.1 Begriffliche Abgrenzung

3.2 Grundgeschäft

3.3 Sicherheitenstellung

3.4. Handel

3.4.1 Direktgeschäft

3.4.2 Intermediäre

3.4.2.1 Agency Lending

3.4.2.2 Principal Lending

3.4.3 Elektronische Handelssysteme

3.5 Hedging

4. Forwards und Hedging

4.1 Grundgeschäft

4.2 Preisbildung

4.3 Handel

4.4 Die European Market Infrastructure Regulation (EMIR)

4.5 Sicherheitenstellung

4.6 Hedging

5. Quantitativer und qualitativer Vergleich von Wertpapierleihe und Forwards hinsichtlich des Hedgings

5.1 Quantitative Entscheidungskriterien

5.1.1 Gewinn- und Verlust-Profil

5.1.2 Sicherheitenstellung

5.2 Qualitative Entscheidungskriterien

5.2.1 Bonitätsrisiko

5.2.2 Vorzeitige Kündigungsmöglichkeit

6. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Masterarbeit untersucht, inwieweit die Wertpapierleihe im Vergleich zu Forwards ein geeignetes Instrument für das Hedging von Aktienkursrisiken in Unternehmen darstellt. Dabei werden sowohl quantitative Aspekte (Gewinn- und Verlustprofil, Sicherheitenstellung) als auch qualitative Faktoren (Bonitätsrisiko, Kündigungsmöglichkeiten) gegenübergestellt, um die Eignung der jeweiligen Finanzgeschäfte für eine Risikoabsicherung zu bewerten.

  • Vergleichende Analyse von Wertpapierleihe und Forwards als Sicherungsinstrumente.
  • Untersuchung des quantitativen Gewinn- und Verlustprofils beim Hedging.
  • Bewertung der regulatorischen Anforderungen (insb. EMIR) und Sicherheitenstellung.
  • Analyse qualitativer Kriterien wie Bonitätsrisiken und Kündigungsflexibilität.
  • Einordnung der Finanzgeschäfte in das betriebliche finanzwirtschaftliche Risikomanagement.

Auszug aus dem Buch

3.4.1 Direktgeschäft

Bei einem Direktgeschäft verhandeln Verleiher und Entleiher ohne Zwischenschaltung oder Einflussnahme eines Dritten unmittelbar bilateral miteinander über das Zustandekommen eines Wertpapierleihgeschäfts. Zumeist kennen sich die Vertragsparteien vor Eingang des Geschäfts bereits oder die Geschäftsbeziehung wird über Kontakte hergestellt. Direktgeschäfte sind in der Praxis teilweise schwierig zu realisieren, da die gerade eher auf dem Wertpapierleihmarkt unerfahrenen Marktteilnehmer jene notwendigen Kontakte zu potenziellen Ver- bzw. Entleihern nicht besitzen. Selbst wenn diese bestehen, dann liegt die weitere Herausforderung regelmäßig darin, einen Vertragspartner zu finden, der ähnliche Vorstellung hinsichtlich der Vertragsmodalitäten hat. Hier können Intermediäre aushelfen, die Geschäfte zwischen Darlehensgeber und -nehmer vermitteln, wobei hinsichtlich der rechtlichen bzw. vertraglichen Gegebenheiten zwischen dem Agency und dem Principal Lending zu unterscheiden ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung begründet das Thema und führt in die Bedeutung der Wertpapierleihe sowie die Fragestellung des Vergleichs zu Forwards ein.

2. Hedging im finanzwirtschaftlichen Risikomanagement: Dieses Kapitel verortet das Hedging innerhalb des Risikomanagements und klassifiziert verschiedene Arten der Risikoabsicherung.

3. Die Wertpapierleihe und Hedging: Es erfolgt eine detaillierte Erläuterung der Wertpapierleihe, ihrer rechtlichen Einordnung, Handelswege und ihrer Anwendung als Sicherungsinstrument.

4. Forwards und Hedging: Dieses Kapitel beschreibt Forwards als Derivat, ihre Preisbildung und Handelsmechanismen sowie deren Nutzung als Hedging-Instrument unter Berücksichtigung der EMIR-Regulierung.

5. Quantitativer und qualitativer Vergleich von Wertpapierleihe und Forwards hinsichtlich des Hedgings: Dies ist das Kernkapitel, welches beide Instrumente anhand quantitativer Kriterien (Gewinn/Verlust, Sicherheit) und qualitativer Kriterien (Bonität, Kündigung) gegenüberstellt.

6. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Eignung der Instrumente unter verschiedenen Rahmenbedingungen.

Schlüsselwörter

Wertpapierleihe, Forward, Hedging, Finanzwirtschaftliches Risikomanagement, Aktienkursrisiko, Sicherheitenstellung, Margin, EMIR, Derivate, Finanzgeschäft, Bestandshedge, Kontrahentenrisiko, Preisbildung, Liquidität, Arbitrage.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Eignung der Wertpapierleihe als Instrument zur Absicherung von Aktienkursrisiken im Vergleich zum außerbörslichen Forward-Geschäft.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf dem finanzwirtschaftlichen Risikomanagement, der Funktionsweise der Wertpapierleihe und Forwards, regulatorischen Anforderungen (EMIR) sowie einem direkten Vergleich dieser Instrumente hinsichtlich ihrer Effizienz beim Hedging.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Leitfrage lautet: „Inwieweit ergeben sich Vor- bzw. Nachteile beim Hedging mit der Wertpapierleihe gegenüber dem Forward?“

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um einen theoretisch fundierten Vergleich auf Basis mathematischer Formeln für Gewinn- und Verlustprofile sowie einer qualitativen Analyse von Vertragsparametern und Risikostrukturen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die detaillierte Darstellung der Instrumente, die Herleitung der mathematischen Bewertungsmodelle und die systematische Gegenüberstellung anhand quantitativer und qualitativer Kriterien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Hedging, Wertpapierleihe, Forward, Aktienkursrisiko, Sicherheitenstellung und Finanzderivate.

Warum wird die Wertpapierleihe rechtlich als Sachdarlehen eingeordnet?

Da der Entleiher bei einer Leihe nach BGB das identische Objekt zurückgeben müsste, wird das Geschäft als Sachdarlehen (§ 607 ff. BGB) konstruiert, damit der Entleiher über die Wertpapiere frei verfügen kann.

Welche Rolle spielt die EMIR-Regulierung in dieser Untersuchung?

Die EMIR definiert die Anforderungen an das Clearing und die Besicherung von OTC-Derivaten, was maßgeblichen Einfluss auf die Kosten und Komplexität des Hedgings mit Forwards hat.

Welches der beiden Instrumente bietet eine höhere Planungssicherheit?

Der Forward bietet aufgrund des fix vereinbarten Terminpreises eine höhere Planungssicherheit hinsichtlich des Ergebnisses aus der Absicherung, während die Wertpapierleihe stärker von Zins- und Dividendenrisiken beeinflusst wird.

Warum ist ein "Perfect Hedge" in der Realität schwer umsetzbar?

Ein vollkommener Hedge erfordert das exakte Ausgleichen von Kosten (Leihgebühren, Finanzierungskosten) und Erträgen, was in der Praxis aufgrund volatiler Märkte, Transaktionskosten und individueller Bonitätsfaktoren kaum zu erreichen ist.

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Résumé des informations

Titre
Hedging mit der Wertpapierleihe. Ein quantitativer und qualitativer Vergleich zu Forwards
Université
Munich University of Applied Sciences
Note
1,3
Auteur
Tim Stolle (Auteur)
Année de publication
2021
Pages
80
N° de catalogue
V1003880
ISBN (ebook)
9783346382665
ISBN (Livre)
9783346382672
Langue
allemand
mots-clé
Hedging Derivate Wertpapierleihe Securities Lending Forwards Futures quantitativ qualitativ Risikoabsicherung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Tim Stolle (Auteur), 2021, Hedging mit der Wertpapierleihe. Ein quantitativer und qualitativer Vergleich zu Forwards, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1003880
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