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Motivation und Führungserfolg

Der Einfluss relevanter Motivationskonzepte auf den Führungserfolg

Título: Motivation und Führungserfolg

Trabajo Escrito , 2020 , 15 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Julian Krein (Autor)

Gestión de recursos humanos - Otros
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Die Ausarbeitung thematisiert relevante Motivationskonzepte und zeigt deren Einfluss auf den Führungserfolg innerhalb von Organisationen auf. Des Weiteren werden Handlungsempfehlungen aufgezeigt, wie Unternehmen auf Basis der motivationstheoretischen Ansätze ihren Führungserfolg maximieren können.
Die Anforderungen an die Belegschaft von Organisationen waren noch nie so hoch wie zur heutigen Zeit. Wir leben in einer Wissensgesellschaft, in der die Halbwertszeit von Wissen sich kontinuierlich verkürzt und der technologische Fortschritt uns einen Großteil der Arbeit abnehmen kann. Gerade in diesen Zeiten kommt es zu einem Umdenken bei den Mitarbeitenden und damit einhergehend zu einem Wertewandel. Das Motto „Ich lebe nicht, um zu arbeiten, sondern ich arbeite, um zu leben“ zieht sich durch den Großteil der stetig älter werdenden Gesellschaft und stellt neue Herausforderungen an jede einzelne Führungskraft von Organisationen. Doch wie gelingt es Führungskräften, die wesentlichen Treiber der Mitarbeitenden festzustellen und gezielt Anreize zu setzen, um die Arbeitszufriedenheit und Leistungsbereitschaft zu steigern und damit einhergehend ihren Führungserfolg zu maximieren?

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1. Problemstellung

1.2. Ziele und Aufbau des Assignments

2. Grundlagen

2.1. Motive

2.2. Motivation

2.3. Volition

2.4. Führungserfolg

3. Motivationstheorien

3.1. Inhaltstheorien der Motivation

3.1.1. Zwei-Faktoren-Theorie nach Frederick Herzberg

3.1.2. Einfluss auf den Führungserfolg

3.2. Prozesstheorien der Motivation

3.2.1. Valenz-Instrumentalitäts-Erwartungs-Theorie nach Victor Harald Vroom

3.2.2. Einfluss auf den Führungserfolg

4. Handlungsempfehlungen

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Einfluss zentraler Motivationskonzepte auf den Führungserfolg in Organisationen, um Strategien zur Steigerung von Arbeitszufriedenheit und Leistungsbereitschaft bei Mitarbeitenden abzuleiten.

  • Grundlagen zu Motiven, Motivation und Volition
  • Analyse der Zwei-Faktoren-Theorie nach Frederick Herzberg
  • Untersuchung der VIE-Theorie nach Victor Harald Vroom
  • Methoden zur Optimierung der Personalführung
  • Praktische Handlungsempfehlungen für Führungskräfte

Auszug aus dem Buch

3.1.1. Zwei-Faktoren-Theorie nach Frederick Herzberg

Im Rahmen der sogenannten Pittsburgh-Studie im Jahr 1959 befragten Frederick Herzberg und seine Mitarbeitenden zirka 200 Buchhalter und Ingenieure in teilstrukturierten Interviews nach Situationen, in denen sie ihre Arbeit außerordentlich gut oder außerordentlich schlecht beurteilten. Auf diesen empirischen Untersuchungen und ihren Ergebnissen beruht die Zwei-Faktoren-Theorie nach Frederick Herzberg (Hungenberg & Wulf, 2015, S. 247).

Herzberg stellte anhand der Ergebnisse fest, dass in den meisten Fällen unterschiedliche Faktoren für positive und für negative Erlebnisse verantwortlich gemacht wurden. Im Zusammenhang mit positiven Arbeitserlebnissen wurden Faktoren wie Anerkennung und Verantwortung genannt, im Kontext zu negativen Erlebnissen beispielsweise schlechte Arbeitsbedingungen oder zu starke Kontrolle durch die Vorgesetzten. Er statuierte daraufhin, dass die Motivation von zwei unterschiedlichen Arten von Faktoren beeinflusst wird, die different auf die Arbeitszufriedenheit von Menschen wirken. Auf diese beiden Faktoren, Hygienefaktoren und Motivatoren, wird nachfolgend genauer eingegangen.

Als Hygienefaktoren werden die Einflussfaktoren bezeichnet, die bei Existenz Unzufriedenheit verhindern, jedoch keine Zufriedenheit herstellen können. Folglich können selbige Faktoren bestenfalls „Nicht-Unzufriedenheit“ hervorrufen. Als Hygienefaktoren lassen sich vor allem die Rahmenbedingungen, die den Arbeitsalltag beeinflussen, wie zum Beispiel Entlohnung, zwischenmenschliche Beziehungen oder die Unternehmenspolitik festhalten.

Die Motivatoren sind im Gegensatz zu den Hygienefaktoren jene Faktoren, die Zufriedenheit herstellen können. Existieren selbige nicht, entsteht keine direkte Unzufriedenheit bei den Mitarbeitenden, sie sind lediglich nicht zufrieden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Darstellung der aktuellen Herausforderungen im Kontext des Wertewandels und Definition des Ziels dieser Arbeit.

2. Grundlagen: Erläuterung der theoretischen Begriffe Motive, Motivation, Volition sowie einer begrifflichen Einordnung des Führungserfolgs.

3. Motivationstheorien: Systematische Vorstellung von Inhalts- und Prozesstheorien inklusive deren Anwendung auf den Führungserfolg.

4. Handlungsempfehlungen: Ableitung konkreter Maßnahmen für Führungskräfte zur Optimierung von Arbeitsmotivation und Zufriedenheit.

5. Fazit und Ausblick: Kritische Reflexion der Ergebnisse und Ausblick auf zukünftige Anforderungen an die Motivationsforschung.

Schlüsselwörter

Motivation, Führungserfolg, Arbeitszufriedenheit, Leistungsbereitschaft, Zwei-Faktoren-Theorie, Frederick Herzberg, VIE-Theorie, Victor Harald Vroom, Hygienefaktoren, Motivatoren, Volition, Anreizsysteme, Personalmanagement, Organisationserfolg, Arbeitsgestaltung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie verschiedene psychologische Motivationskonzepte genutzt werden können, um den Erfolg von Führungskräften innerhalb einer Organisation zu maximieren.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit fokussiert sich auf die theoretischen Grundlagen der Motivation, insbesondere auf Inhalts- und Prozesstheorien, und deren praktische Anwendung im Personalmanagement.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Führungskräften auf Basis wissenschaftlicher Theorien Handlungsempfehlungen zu geben, um die Leistungsbereitschaft und Arbeitszufriedenheit ihrer Mitarbeiter nachhaltig zu steigern.

Welche wissenschaftlichen Theorien bilden das Rückgrat der Arbeit?

Die Arbeit stützt sich primär auf die Zwei-Faktoren-Theorie von Frederick Herzberg sowie die Valenz-Instrumentalitäts-Erwartungs-Theorie (VIE-Theorie) von Victor Harald Vroom.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil analysiert die Mechanismen hinter der Entstehung von Motivation und leitet daraus ab, welche Faktoren (Hygienefaktoren vs. Motivatoren) Führungskräfte direkt beeinflussen können.

Durch welche Schlüsselbegriffe ist die Arbeit charakterisiert?

Zu den zentralen Begriffen zählen Führungserfolg, Motivation, Anreizsysteme, Arbeitszufriedenheit und die Unterscheidung zwischen inhaltlichen und prozessualen Motivationstheorien.

Wie unterscheidet Herzberg zwischen Faktoren der Unzufriedenheit und Zufriedenheit?

Herzberg differenziert zwischen Hygienefaktoren, die lediglich Unzufriedenheit verhindern (z. B. Gehalt), und Motivatoren, die aktiv Zufriedenheit und Leistung fördern (z. B. Anerkennung).

Was besagt die VIE-Theorie von Vroom mathematisch betrachtet?

Die Theorie postuliert die Formel Leistungsbereitschaft = Valenz x Instrumentalität x Erwartung, wobei alle Faktoren gegeben sein müssen, um eine effektive Motivation zu erzeugen.

Welche Rolle spielt die Volition in diesem Kontext?

Die Volition ergänzt die Motivation als entscheidender Prozessschritt der Willensbildung, der die tatsächliche Umsetzung einer Motivationstendenz in eine konkrete Handlung ermöglicht.

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Detalles

Título
Motivation und Führungserfolg
Subtítulo
Der Einfluss relevanter Motivationskonzepte auf den Führungserfolg
Universidad
AKAD University of Applied Sciences Stuttgart
Calificación
1,3
Autor
Julian Krein (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
15
No. de catálogo
V1004645
ISBN (Ebook)
9783346386199
ISBN (Libro)
9783346386205
Idioma
Alemán
Etiqueta
motivation führungserfolg einfluss motivationskonzepte
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Julian Krein (Autor), 2020, Motivation und Führungserfolg, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1004645
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