Digitale Medien – Fluch oder Segen? Auswirkungen von digitalen Medien auf verschiedene Lebensbereiche des Menschen


Seminararbeit, 2020

26 Seiten, Note: 1,3

Anonym


Leseprobe

I. Inhaltsverzeichnis

I. Inhaltsverzeichnis

II. Abbildungsverzeichnis

III. Abkürzungsverzeichnis

IV. Formel- und Symbolverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Motivation und Relevanz des Themas für das Modul Interdisziplinäre Aspekte der Wirtschaftsinformatik
1.2 Zielsetzung und Vorgehensweise

2. Theoretische Grundlagen
2.1 Digitale Medien
2.1.1 Definition und Begriffsabgrenzung von „Medien“
2.1.2 Digitale Medien und Onlinemedien
2.2 Lifebalance Modell nach Nossrat Peseschkian
2.2.1 Modellannahmen und Abgrenzung des Begriffs „Balance“
2.2.2 Die vier Säulen des Lifebalance Modells

3. Empirische Studie zur Bedeutung digitaler Medien in der heutigen Lebenswelt
3.1 Vorgehensweise bei der Datenerhebung
3.2 Vergleichskriterien „Kategoriezugehörigkeit“ und „Zu- oder Abnahmetrend“
3.3 Digitales Mediennutzungsverhalten
3.3.1 Medienausstattung in deutschen Haushalten
3.3.2 Nutzungsgewohnheiten in deutschen Haushalten
3.4 Zwischenfazit zum Vergleich der Studienergebnisse

4. Medien – Fluch oder Segen?
4.1 Auswirkungen von digitalen Medien auf das Lifebalance Modell
4.1.1 Beruf und Finanzen
4.1.2 Familie und Bekannte
4.1.3 Gesundheit und Fitness
4.1.4 Sinn und Kultur
4.2 Medienkompetenz als Ausweg aus dem Dilemma

5. Fazit und Ausblick

6. Literaturverzeichnis

II. Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1 - Das Lifebalance Modell von Dr. Peseschkian

Abbildung 2 - Medienausstattung im Haushalt 2014 - 2019

Abbildung 3 - Gerätenutzung in deutschen Haushalte 2014 - 2019

III. Abkürzungsverzeichnis

HAZ Hannoversche Allgemeine Zeitung

IAB Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

IQR Interquartilsabstand

JIM Jugend, Information, (Multi-) Media

PC Personal Computer

IV. Formel- und Symbolverzeichnis

Formel 1: Berechnung von Quantilen

Formel 2: Berechnung des Interquartilsabstands

Symbole der Formel 1

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

1.1 Motivation und Relevanz des Themas für das Modul Interdisziplinäre Aspekte der Wirtschaftsinformatik

Die tägliche Nutzung von Smartphones, die zunehmende Begeisterung von Menschen für Online-Dienste und die damit verbundene Konfrontation mit diversen Informationen innerhalb sozialer Netzwerke stehen exemplarisch für einige Gegebenheiten, die in der heutigen Gesellschaft zu beobachten sind.1 Die dadurch implizierte Weiterentwicklung der Informationsgesellschaft hat die Notwendigkeit einer kritischen Betrachtung von digitalen Medien stark an Bedeutung gewinnen lassen, sodass in der heutigen Zeit eine vorhandene Medienkompetenz zur Hinterfragung der Potenziale und Anwendungsmöglichkeiten digitaler Medien erforderlich ist.2 Der Mensch ist als Teil dieser Gesellschaft permanent auf den Empfang dieser unzähligen Informationen ausgerichtet und kann mit der Verarbeitung gegebenenfalls überfordert sein.3 Angesichts der uneingeschränkten Zugänglichkeit sowie der penetranten Verbreitung von Informationen behandelt die vorliegende Seminararbeit die Auswirkungen von digitalen Medien auf verschiedene Lebensbereiche des Menschen.4 Das Thema dieser Seminararbeit wird vor dem Hintergrund des Moduls „Interdisziplinäre Aspekte der Wirtschaftsinformatik“ verfasst, weshalb zur Themenbehandlung verschiedene Erkenntnisse aus dem Fachgebiet der Psychologie und Statistik angewendet werden.

1.2 Zielsetzung und Vorgehensweise

Ausgehend von der aufgezeigten Relevanz erforderlicher Medienkompetenz wirft sich an dieser Stelle die Frage auf, inwiefern die digitalen Medien das Leben eines Menschen beeinflussen. Die Beantwortung dieser Frage erfolgt in dieser Seminararbeit durch die Anwendung des „Balance model of positive psychotherapy“5 von dem Psychotherapeuten Nossrat Peseschkian. Die Themenbehandlung erfolgt unter Berücksichtigung von praktischen und wissenschaftlichen Erkenntnissen sowie Methoden wie die Quellenanalyse. Für diese Seminararbeit ergeben sich somit die folgenden Forschungsfragen:

- Welche Lebensbereiche eines Menschen werden wie durch digitale Medien beeinflusst?
- Sind digitale Medien ein Fluch oder Segen?

Für das Erzielen des erstrebten Forschungsergebnisses werden zunächst die theoretischen Grundlagen über digitale Medien und dem Lifebalance Modell nach Dr. Peseschkian erläutert. Die theoretischen Grundlagen umfassen eine Abgrenzung der Begriffe „digitale Medien“ und „Lifebalance“, wobei auch der Aufbau des Lifebalance Modells behandelt wird. Nach einer einführenden Vorstellung der Vorgehensweise bei der Datenerhebung wird im Rahmen einer empirischen Studie eine Analyse zur Bedeutung digitaler Medien in der heutigen Lebenswelt hinsichtlich der Nutzungsgewohnheiten durchgeführt. Auf Basis der aus der empirischen Studie ermittelten Informationen werden die Auswirkungen auf die Lebensbereiche des Menschen anhand des Lifebalance Modells nach Dr. Peseschkian dargelegt. Mittels der konstatierten Ergebnisse werden die Forschungsfragen beantwortet. Das Fazit wird den Abschluss dieser Ausarbeitung darstellen und das Gesamtergebnis aufzeigen.

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Digitale Medien

2.1.1 Definition und Begriffsabgrenzung von „Medien“

Für ein besseres Verständnis über die Zusammenhänge der Auswirkungen von digitalen Medien auf die Lebensbereiche des Menschen bedarf der Begriff „Medium“ eine Definition und Abgrenzung. Der Begriff Medium mit der lateinischen Übersetzung „Mitte, Mittel, etwas Vermittelndes“ bezeichnet in der Medienwissenschaft grundsätzlich ein Kommunikationsmittel zur Informationsübertragung.6 Die Medien dienen der Speicherung, Verarbeitung und Darstellung von Daten, aus denen Informationen gewonnen werden können.7 Die Kommunikationsmittel werden nach dem heutigen Forschungsstand zwischen Primär-, Sekundär- und Tertiärmedien differenziert, wobei in diesem Zusammenhang ein gegebener Technikeinsatz auf Sender- und Empfängerseite als Unterscheidungskriterium herangezogen wird. Zu den Primärmedien gehören alle Kommunikationsmittel, bei denen der Absender zur Informationsübertragung keine technischen Hilfsmittel benötigt und die Vermittlung von Informationen ohne Technikeinsatz erfolgt. Dazu zählen die Formen des menschlichen Elementarkontaktes wie beispielsweise die Sprache, Gestik, Mimik und auch die Handschrift. Unter den Sekundärmedien werden Kommunikationsmittel verstanden, die einen Technikeinsatz auf Seiten des Absenders, nicht aber auf Seiten des Empfängers erfordern. Dazu zählen Printmedien wie Zeitschriften, Bücher und Bilder. Als Tertiärmedien werden Geräte bezeichnet, die zur erfolgreichen Kommunikation einen Technikeinsatz auf der Sender- und Empfängerseite erfordern. Hierunter sind Medien wie das Telefon, Radio und Fernseher zu verstehen.

2.1.2 Digitale Medien und Onlinemedien

Digitale Medien sind sehr eng mit den Onlinemedien verzahnt.8 Digitale Medien sind Kommunikationsmittel, die auf Basis der Computertechnologie diversen Content digitalisieren und für deren Speicherung, Verarbeitung, Distribution und Darstellung zuständig sind.9 Dieser Content umfasst wie im vorherigen Kapitel bereits erwähnt Fakten über die Sprache, Gestik, Mimik, Schrift und Bild, die durch die elektronischen Medien digital wiedergegeben und verbreitet werden. Der Begriff „digital“ bezieht sich auf das binäre Zahlensystem, mit dem für die Zahlendarstellung lediglich zwei verschiedene Ziffern, die diskreten Zustände von 0 und 1, benötigt werden.10 Die Computersysteme als Medien interpretieren wiederrum die binären Daten als digitale Information, weshalb die Computersysteme als digitale Medien bezeichnet werden. Zu den digitalen Medien zählen u.a. Smartphones, e-Books, PC‘s und Spielekonsolen. Neben den digitalen Medien bezeichnet der Begriff „Onlinemedien“ alle Kommunikationsmittel, die im Internet in Form von Onlinediensten verfügbar gemacht und somit digitalisiert werden.11 Hierzu zählen insbesondere Internetseiten, Chat, E-Mail, Messenger, Online-Games, Netzpublikationen und Video-on-Demand. Die klassischen Printmedien wie Zeitungen werden beispielsweise zunehmend durch Netzpublikationen wie Internet-Zeitungen ersetzt, während die Primärmedien als Form des menschlichen Elementarkontaktes ebenfalls durch Videochats digitalisiert werden.12 Schlussendlich ist festzuhalten, dass mit den digitalen Medien wie bspw. ein Smartphone der Zugang zu Onlinemedien wie Whatsapp ermöglicht wird.

2.2 Lifebalance Modell nach Nossrat Peseschkian

2.2.1 Modellannahmen und Abgrenzung des Begriffs „Balance“

Das Lifebalance Modell wurde von dem deutschen Neurologen, Psychiater und Psychotherapeuten Prof. Dr. med. Nossrat Peseschkian begründet und beschreibt vier Lebensbereiche, in denen sich das Leben eines Menschen abspielt.13 Dieses Modell wird im Rahmen von psychotherapeutischen Behandlungen verwendet mit dem Ziel, dem zu behandelnden Patienten ein Bewusstsein für die Möglichkeiten zum Erreichen des Zustands der Zufriedenheit mit dem eigenen Leben zu schaffen. Für die Zielerreichung sieht das Modell die Herstellung einer Balance zwischen den Lebensbereichen vor, indem der Patient durch die Behandlung dabei unterstützt wird, seine eigenen Ressourcen zu erkennen und dementsprechend zu mobilisieren. Nach dem Verständnis von Dr. Peseschkian ist die Herstellung einer Balance dynamisch und meint eine qualitative Ausgewogenheit zwischen den verschiedenen Lebensbereichen, da die Zuteilung von Aufmerksamkeit für die Lebensbereiche mit einer gleichen Zeitdauer nicht möglich ist. Schließlich sind die meisten Menschen an einem Arbeitsvertrag mit vorgegebener Arbeitszeit gebunden, sodass eine Zuwendung von Aufmerksamkeit für die verschiedenen Lebensbereiche mit gleicher Zeitdauer nicht möglich ist. Im Rahmen des Lifebalance Modells bedeutet der Begriff „Balance“ dementsprechend nicht die Schaffung eines Gleichgewichts im Sinne einer quantitativ gewichteten Balance, sondern einer qualitativen, verhältnismäßigen Ausgeglichenheit.

2.2.2 Die vier Säulen des Lifebalance Modells

Wie im vorherigen Kapitel erläutert wurde, handelt es sich bei dem Balancebegriff um einen qualitativ-dynamischen Ausgleich zwischen den Lebensbereichen. Nun geht es um die Frage, welche Bereiche im menschlichen Leben wichtig sind, um Glück und Zufriedenheit zu finden und ein erfülltes Leben zu führen. Herr Peseschkian hat sich in seinen Forschungen in 16 verschiedenen Kulturkreisen mit dieser Frage beschäftigt.14 Das Ergebnis seiner Untersuchungen sind wie in der Abbildung 1 dargestellt vier Bereiche, die den persönlichen Lebenserfolg der Menschen tragen und prägen.

Abbildung 1 - Das Lifebalance Modell von Dr. Peseschkian 15

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Das Lifebalance Modell definiert vier Lebensbereiche: Der erste Lebensbereich „Beruf und Finanzen“ bezieht sich auf die beruflichen Leistungen und sonstigen Verpflichtungen, die ein Mensch in der Regel bewerkstelligen muss.16 Dazu zählen Aspekte wie Arbeit und Leistung, Erfolg und Karriere, Vermögen und Wohlstand sowie Haushaltspflichten wie Gartenarbeit. Der zweite Lebensbereich „Familie und soziale Kontakte“ bezieht sich auf die Existenz des Menschen als Teil einer Gesellschaft und umfasst somit Beziehungen und Kontaktstile mit Partnern, Familien, Freunden, Bekannten und Fremden sowie sozialen und politischen Engagements. Der dritte Lebensbereich „Gesundheit und Fitness“ betrifft alle mit dem Körper im Zusammenhang stehende Aktivitäten und Wahrnehmungen wie Ernährung, Bewegung, Sexualität, Schlaf, Entspannung, Aussehen und Kleidung. Der vierte und damit letzte Lebensbereich „Sinn und Kultur“ betrifft alle Dinge und Überlegungen, die aus der Abstraktion des Seins bzw. aus der gedanklichen Auseinandersetzung mit der Existenz resultieren. Dazu zählen sowohl Zukunftspläne, Selbstverwirklichung, die Frage nach dem Lebenssinn sowie moralische und ethische Werte als auch religiöse und spirituelle Praktiken. Zusammenfassend beschreibt und verbindet dieses Modell die rational-intellektuellen, sozio-emotionalen, biologisch-physischen und imaginativ-spirituellen Bereiche und Fähigkeiten des Menschen im Alltag. Die Lebensbereiche sind das Markenzeichen der eigenen Persönlichkeit und beeinflussen die Zufriedenheit im Leben, das Selbstwertgefühl und den Umgang mit Konflikten und Herausforderungen. Das Potenzial und die Fähigkeiten zur Befriedigung aller vier Bereiche sind nach dem Lifebalance Modell in jedem Menschen vorhanden, wobei einige besonders hervorgehoben und andere durch Unterschiede in der Bildung und Umwelt vernachlässigt werden. Der dynamische Ausgleich der Lebensbereiche erfordert Aktivitäten und Reaktionen auf die herrschenden Umweltzustände, wobei hierbei insbesondere ein hoher Wert auf eine ausgewogene Verteilung von Energie gelegt wird.

3. Empirische Studie zur Bedeutung digitaler Medien in der heutigen Lebenswelt

3.1 Vorgehensweise bei der Datenerhebung

Die nachstehenden Kapitel sind auf der Grundlage von zwei Langzeitstudien verfasst worden: Die vom „Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest“ initiierte JIM-Studie (JIM = Jugend, Information, (Multi-)Media) sowie die „Media Activity Guide-Studie“ des Vermarktungsunternehmens SevenOne Media. Diese Datengrundlage wurde während der Sichtung auf relevante Merkmale analysiert, die im Zusammenhang mit dem Thema stehen. Während die jährlich durchgeführte JIM-Studie den Medienumgang von 12- bis 19-Jährigen erforscht, beschäftigt sich die Media Activity Guide-Studie mit den Medienumgang von 14- bis 69-Jährigen.17 Dementsprechend erforscht die JIM-Studie den Medienumgang von jüngeren Personen, während die SevenOne-Media-Studie sowohl den Medienumgang von jüngeren als auch älteren Personen untersucht. Das Ziel der Studienuntersuchungen ist die Schaffung einer Informationsbasis, die allgemeine Aussagen über die Mediennutzung in den Haushalten Deutschlands erlaubt. Für das angewandte Lebensmodell nach Dr. Peseschkian ist lediglich das allgemeine Mediennutzungsverhalten relevant, da bei der Darlegung der Auswirkungen digitaler Medien auf verschiedene Lebensbereiche des Menschen nicht nach dem Alter differenziert wird. In dieser Seminararbeit wird untersucht, ob trotz verschiedener Studien mit unterschiedlicher Befragungsgrundlage unabhängig vom Alter gleiche Tendenzen zur Mediennutzung und -ausstattung erkennbar sind. Der in dieser Seminararbeit zugrunde gelegte Betrachtungszeitraum erstreckt sich über die Jahre 2014 bis 2019, um so eine Vergleichbarkeit der Entwicklung der Medienausstattung und des Nutzungsverhaltens zu gewährleisten.

3.2 Vergleichskriterien „Kategoriezugehörigkeit“ und „Zu- oder Abnahmetrend“

Für die bessere Abschätzung der Medienausstattung und -nutzung in deutschen Haushalten werden die Ergebnisse von zwei Langzeitstudien in jeweils eine Abbildung zusammengetragen. Hierbei werden für ein verständlicheres Abstraktionsniveau die Studienergebnisse hinsichtlich der Vergleichskriterien „Kategoriezugehörigkeit“ und „Zu- oder Abnahmetrend“ verglichen. Die Kategorieeinteilung der digitalen Medien erfolgt nach dem aus der Statistik kommenden Lagemaß „Quantil“, welches die Verteilung der Daten durch das 0,25-Quantil (unteres Quartil) und das 0,75-Quantil (oberes Quartil) veranschaulicht.18 Das p-Quantil beschreibt den Wert für den gilt, dass ein bestimmter Anteil (25% und 75%) der Daten kleiner oder gleich als dieser Wert ist. Dazu werden für jeweils beide Studien die erhobenen Daten aus dem Jahr 2019 aufsteigend sortiert und das untere und obere Quartil sowie der Interquartilsabstand (IQR) berechnet. Das untere Quartil bildet die Kategorie wenig vorhanden ab, während der Interquartilsabstand die Kategorie durchschnittlich vorhanden und das obere Quartil die Kategorie viel vorhanden darstellt. Da bei beiden Studien jeweils zehn digitale Medien herangezogen wurden, handelt es sich um eine ganzzahlige Stichprobe n=10. Für die Studien wird daher folgende Formel für die Berechnung des oberen und unteren Quartils angewendet:

Formel 1 : Berechnung von Quantilen 19

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Der Interquartilsabstand ist die Differenz aus dem oberen und dem unteren Quartil und gibt die Breite des Intervalls an, in dem die mittleren 50% der erhobenen Daten liegen:

Formel 2 : Berechnung des Interquartilsabstands 20

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Aufsteigende Sortierung der Zahlenwerte:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Das Vergleichskriterium „Zu- oder Abnahmetrend“ wird berechnet, indem die Differenz aus dem jeweiligen Zahlenwert im Jahr 2019 mit dem Zahlenwert im Jahr 2014 des entsprechenden digitalen Mediums gebildet wird. Während ein positives Ergebnis auf einen Zunahmetrend und ein negatives Ergebnis auf einen Abnahmetrend schließen lässt, impliziert ein neutrales Ergebnis 0 keinen Trend bzw. eine Stagnation.

3.3 Digitales Mediennutzungsverhalten

3.3.1 Medienausstattung in deutschen Haushalten

In der Abbildung 2 ist die Medienausstattung deutscher Haushalte von 2014 bis 2019 auf Basis der JIM- und der Media Activity Guide-Studie skizziert und tabellarisch aufgeführt. Zudem ist die Kategoriezugehörigkeit anhand der Farben rot, grün und gelb im Liniendiagramm sowie in der Tabelle zu erkennen. Die Befragungsgrundlage setzt sich bei der JIM-Studie von den Jahren 2014 bis 2019 aus jeweils 1200 Personen zusammen, wobei Familien mit Kindern und Jugendlichen im Alter von zwölf bis 19 Jahren befragt wurden.21 Bei der Media Activity Guide-Studie wurden ebenfalls rund 1200 Personen im Alter von 14 bis 69 Jahren im zugrunde gelegten Betrachtungszeitraum befragt.22

[...]


1 Vgl. Lünendonk, J., Zillmann M., 2015, S. 4; S. 28; Brecher, T. et al., 2016, S. 161-164.

2 Vgl. Simon, M., 2017, S. 99 f; Hauk, D., 2016, S. 153.

3 Vgl. Krotz, F., 2019, S. 14; Bak, P.M., 2020, S. 12 f.

4 Vgl. Hagendorff, T., 2016, S. 227; Wendt, K., 2015, S. 76.

5 Vgl. Peseschkian, H., Remmers, A., 2020, S. 18.

6 Vgl. Dreiskämpfer, T., 2018, S. 36; Maehner, J., 2012, S. 16.

7 Vgl. hierzu und zum Folgenden Garncarz, J., 2016, S. 17-19; Schaumburg, H., Prasse, D., 2019, S. 18 f.

8 Vgl. Richter, S.D., Schindler, W., 2018, S. 50; Langer, E., 2020, S. 6 f.

9 Vgl. Garncarz, J., 2016, S. 17-19; Schaumburg, H., Prasse, D., 2019, S. 18 f.

10 Vgl. hierzu und zum Folgenden Siemers, C., Sikora, A., 2014, S. 22.

11 Vgl. hierzu und zum Folgenden Dreiskämpfer, T., 2018, S. 532.

12 Vgl. hierzu und zum Folgenden Bergmann, B., 2019, S. 305; Richter, S.D., Schindler, W., 2018, S. 50.

13 Vgl. hierzu und zum Folgenden Peseschkian, H., Remmers, A., 2020, S. 18.

14 Vgl. hierzu und zum Folgenden Peseschkian, H., Remmers, A., 2020, S. 18.

15 Eigene Darstellung in Anlehnung an Peseschkian, H., Remmers, A., 2020, S. 18.

16 Vgl. hierzu und zum Folgenden Peseschkian, H., Remmers, A., 2020, S. 18.

17 Vgl. mpfs, 2020, o. S.; SevenOne Media, 2020, o. S.

18 Vgl. hierzu und zum Folgenden Völkl, K./ Korb, C., 2018, S. 62 ff; Kosfeld, R., Eckey, H-F., Türck, M., 2016, S. 98.

19 Vgl. Kosfeld, R., 2018, S. 62; Kosfeld, R., Eckey, H-F., Türck, M., 2016, S. 99.

20 Vgl. Völkl, K./ Korb, C., 2018, S. 91.

21 Vgl. mpfs, 2020, o. S.

22 Vgl. SevenOne Media, 2020, o. S.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Digitale Medien – Fluch oder Segen? Auswirkungen von digitalen Medien auf verschiedene Lebensbereiche des Menschen
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management Hannover
Veranstaltung
Interdisziplinäre Aspekte der Wirtschaftsinformatik
Note
1,3
Jahr
2020
Seiten
26
Katalognummer
V1004686
ISBN (eBook)
9783346386090
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Digitale, Medien, Fluch, oder, Segen, Auswirkungen, von, digitalen, auf, verschiedene, Lebensbereiche, des, Menschen, Interdisziplinäre, Aspekte, der, Wirtschaftsinformatik, FOM, Seminararbeit
Arbeit zitieren
Anonym, 2020, Digitale Medien – Fluch oder Segen? Auswirkungen von digitalen Medien auf verschiedene Lebensbereiche des Menschen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1004686

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