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Debt Contracting und Earnings Management. Einfluss der Debt Contracts auf das Earnings Management-Verhalten

Titel: Debt Contracting und Earnings Management. Einfluss der Debt Contracts auf das Earnings Management-Verhalten

Bachelorarbeit , 2013 , 54 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Christian Mertn (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der kritischen Analyse des Zusammenhangs zwischen Debt Contracting und Earnings Management. Dabei sollen anhand von theoretischen Modellen, wie auch mehreren empirischen Untersuchungen, der Zusammenhang und die Auswirkungen von Debt Covenants auf das Bilanzverhalten der Unternehmen erläutert werden.

Kapitel 2 definiert den in der Arbeit verwendeten Begriff Debt Contracting und behandelt dessen unterschiedliche Arten auch im historischen Verlauf auf die Finanzkrise 2008 bezogen. Außerdem wird die Notwendigkeit von Kreditklauseln trotz allgemeiner Geschäftsbedingungen der Kreditinstitute gezeigt. Kapitel 3 definiert den Begriff Earnings Management. Zudem werden hier die verschiedenen Erscheinungsformen der Bilanzpolitik aufgeführt.

Kapitel 4 befasst sich mit dem Einfluss der Debt Contracts auf das Earnings Management Verhalten. Zunächst wird hierfür der theoretische Zusammenhang mithilfe der Agency Theory und der positive Accounting Theory beziehungsweise der Debt Covenant Hypothesis dargestellt. Dazwischen werden die unterschiedlichen Konsequenzen für die Akteure aus dem Covenant Bruch behandelt. Des Weiteren werden verschiedene empirische Studien vorgestellt und deren Resultate kritisch diskutiert.

Im Verlauf der letzten Jahrhunderte wandelte sich kontinuierlich der Aufbau der Unternehmensführung. Leiteten früher vor allem die Eigentümer ihre kleinen und mittelständischen Unternehmen selbstständig, so werden seit Gründung von Aktiengesellschaften die meisten mittelständischen und großen Unternehmen sowie Konzerne unter Führung einer Managementebene betrieben.

Der Auftraggeber zieht sich aus der Unternehmensführung zurück und setzt für die Geschäftsleitung einen professionellen Manager ein. Dieser soll das Unternehmen im Auftrag der Shareholder in deren Interesse effizient führen. Nicht selten jedoch, auch durch die Agency Theory begründet, führt dies zu Konfliktsituationen zwischen den Agents und Principals.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. debt contracting

2.1 Arten von covenants

2.1.1 general covenants

2.1.2 information covenants

2.1.3 financial covenants

2.2 Auswirkungen der Finanzkrise 2008 auf Kreditklauseln

2.3 covenants versus Allgemeine Geschäftsbedingungen

3. earnings management

3.1 earnings management versus Bilanzpolitik

3.2 Erscheinungsformen der Bilanzpolitik

3.2.1 accrual based earnings management

3.2.2 real earnings management

4. Einfluss der debt contracts auf earnings management-Verhalten

4.1 agency theory

4.2 Konsequenzen aus dem covenant Bruch

4.2.1 Auswirkungen auf das Unternehmen

4.2.2 Auswirkungen auf die Manager

4.2.3 Auswirkungen auf die shareholder

4.3 positive accounting theory

4.4 Ausgewählte empirische Studien

4.4.1 earnings management to avoid debt covenant violations and future performance

4.4.2 debt covenant violation and manipulation of accruals

4.4.3 costs of technical violation of accounting-based debt covenants

4.4.4 earnings management response to debt covenant violations and debt restructuring

4.4.5 debt-covenant violations and managers accounting responses

4.4.6 Kritischer Vergleich der Studien

5. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert kritisch den Zusammenhang zwischen debt contracting und earnings management. Das zentrale Ziel besteht darin, theoretisch und empirisch zu untersuchen, ob Unternehmen durch bilanzpolitische Maßnahmen gezielt versuchen, die Einhaltung von vertraglich vereinbarten Kreditklauseln (debt covenants) zu beeinflussen oder einen drohenden Vertragsbruch abzuwenden.

  • Grundlagen von debt covenants in Kreditverträgen.
  • Differenzierung von Bilanzpolitik und earnings management.
  • Agency-theoretische Perspektiven auf Interessenkonflikte zwischen Shareholdern, Managern und Kreditgebern.
  • Empirische Untersuchung des Einflusses von debt contracts auf das Bilanzierungsverhalten.
  • Analyse der Konsequenzen bei covenant-Verletzungen für verschiedene Stakeholder.

Auszug aus dem Buch

2.1.3 financial covenants

„Financial covenants sind Finanzkennzahlen, die Relationen der Vermögens- und Ertragslage darstellen, die sich aus der Bilanz und aus der Gewinn- und Verlustrechnung eines Unternehmens ergeben.“ Der Kreditnehmer verpflichtet sich dabei, bestimmte Kennzahlen, wie etwa zum Eigenkapital, zur Verschuldung, zur Liquidität oder zum Ertrag, einzuhalten.

Illustrativ können diese Zielvorgaben als eine Art „Leitplanken“ betrachtet werden, zwischen denen sich die Finanzkennzahlen bewegen dürfen bzw. müssen. Diese werden bei Vertragsabschluss mit exakten Grenzwerten festgelegt. Beim Bruch drohen dem Kreditnehmer weitreichende Sanktionen.

Aufgrund ihrer guten Messbarkeit und Überprüfbarkeit stellen die financial covenants normalerweise den bedeutendsten Teil der Vertragsnebenbedingungen dar. Sinn und Zweck ist an dieser Stelle, wie bei allen debt covenant Klauseln, die Minimierung des Kreditrisikos vom Gläubiger.

Wie aus Abbildung 2 ersichtlich, hat es sich für den Kreditgeber, unter Betrachtung des Verhältnisses zwischen Kosten und Nutzen, in der Regel als am sinnvollsten herausgestellt, die über Financial Covenants gesammelten Daten vierteljährlich zu überwachen. So geben 66 Prozent der befragten Unternehmen der Studie an, dass sie einen vierteljährlichen Überwachungsrhythmus betreiben. An dieser Stelle steht das Bedürfnis, möglichst aktuelle Daten zu erhalten und zudem die Kosten zu minimieren in einem ausgewogenen Verhältnis.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Bedeutung von Refinanzierungsoptionen dar und leitet die Forschungsfrage über den Zusammenhang zwischen debt contracting und earnings management ein.

2. debt contracting: Dieses Kapitel definiert debt covenants, unterscheidet deren Arten und beleuchtet die Auswirkungen der Finanzkrise 2008 sowie die Abgrenzung zu Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

3. earnings management: Hier werden die Begriffe earnings management und Bilanzpolitik definiert sowie deren Erscheinungsformen wie accrual based und real earnings management erläutert.

4. Einfluss der debt contracts auf earnings management-Verhalten: Dieses Hauptkapitel analysiert auf Basis der agency theory und positive accounting theory, wie debt contracts das Bilanzierungsverhalten beeinflussen, und diskutiert diverse empirische Studien zu diesem Zusammenhang.

5. Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen, dass Firmen Anreize haben, covenant-Brüche durch Bilanzpolitik zu vermeiden, weist jedoch auf die Problematik der Abgrenzung zu anderen Motiven wie income smoothing hin.

Schlüsselwörter

debt contracting, earnings management, debt covenants, agency theory, Bilanzpolitik, Fremdkapital, Kreditrisiko, positive accounting theory, financial covenants, Jahresabschluss, Interessenkonflikt, covenant Bruch, Accruals, real earnings management, income smoothing.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob und wie Unternehmen bilanzpolitische Spielräume nutzen, um vertragliche Verpflichtungen aus Kreditverträgen (debt covenants) einzuhalten und so drohende Vertragsbrüche zu verhindern.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen die Definition und Bedeutung von debt covenants, die verschiedenen Formen der Bilanzpolitik sowie die theoretischen und empirischen Hintergründe des Verhaltens von Managern unter dem Druck von Kreditvereinbarungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist eine kritische Analyse des Zusammenhangs zwischen Kreditklauseln und dem earnings management-Verhalten der Unternehmensführung.

Welche wissenschaftlichen Theorien finden Anwendung?

Die Arbeit stützt sich primär auf die agency theory zur Erklärung von Interessenkonflikten und die positive accounting theory zur Analyse von Anreizen zur Rechnungslegungsgestaltung.

Was steht im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil konzentriert sich auf den Einfluss von debt contracts auf das Bilanzverhalten, die Konsequenzen von covenant-Brüchen für verschiedene Stakeholder und die Auswertung relevanter empirischer Studien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen debt contracting, earnings management, debt covenants, agency theory und positive accounting theory.

Wie unterscheiden sich accrual based und real earnings management?

Während accrual based earnings management nach dem Bilanzstichtag durch die Wahl von Rechnungslegungsmethoden erfolgt, greift real earnings management bereits vor dem Stichtag durch die operative Gestaltung von Geschäftsvorfällen in das Ergebnis ein.

Was geschieht bei einem covenant Bruch?

Bei einer Verletzung von Kreditklauseln hat die Bank das Recht, das Darlehen zu kündigen, die Konditionen zu verschärfen, Sicherheiten zu verlangen oder eine waiver fee zu erheben.

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Details

Titel
Debt Contracting und Earnings Management. Einfluss der Debt Contracts auf das Earnings Management-Verhalten
Hochschule
Universität Augsburg  (Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät)
Veranstaltung
Wirtschaftsprüfung und Contolling
Note
1,7
Autor
Christian Mertn (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
54
Katalognummer
V1005111
ISBN (eBook)
9783346393357
ISBN (Buch)
9783346393364
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Debt contracts earning management
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christian Mertn (Autor:in), 2013, Debt Contracting und Earnings Management. Einfluss der Debt Contracts auf das Earnings Management-Verhalten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1005111
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Leseprobe aus  54  Seiten
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