Die Arbeit beschäftigt sich mit der Analyse des Zusammenhangs zwischen Managerentlohnung und earnings management. Dabei sollen anhand von theoretischen wie auch mehreren empirischen Untersuchungen der Zusammenhang und die Auswirkungen der an die Bilanz gekoppelten Managervergütung erläutert werden.
Kapitel 2 behandelt die Auswahl der in der Arbeit verwendeten Begriffe, deren Definitionen sowie die Eingrenzung von earnings management. Kapitel 3 befasst sich mit der Thematik des Einflusses der Vergütung von Managern auf ihr Bilanzpolitikverhalten. Zunächst werden mit Hilfe der agency-theory die unterschiedlichen Interessen der Manager und shareholders dargestellt. Des Weiteren werden verschiedene Studien vorgestellt und deren Resultate kritisch diskutiert. Kapitel 4 widmet sich den Auswirkungen des Sarbanes-Oxley Act´s (2002) auf das earnings management. Im letzten Kapitel werden schließlich die Zusammenhänge in ihrer Verknüpfung dargestellt.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Begriffsauswahl und deren Definition
- Determinanten der Managerentlohnung
- real earnings management versus Bilanzpolitik
- Erscheinungsformen der Bilanzpolitik
- real earnings management
- accrual based earnings management
- Einfluss der Vergütung auf earnings management-Verhalten
- agency-theory
- Empirische Studien mit kritischem Vergleich deren Resultate
- Ball/Brown (1968)
- Chow/Cooper/Waller (1988)
- Baiman/Lewis (1989)
- Bergstresser/Philippon (2005)
- Kritischer Vergleich der agency-theory und der Studien
- Auswirkungen des Sarbanes-Oxley Act's (2002) auf earnings management
- Zusammenfassung und Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den Determinanten und Auswirkungen der Managerentlohnung, insbesondere im Kontext des Zusammenhangs zwischen Managerentlohnung und earnings management. Die Arbeit zielt darauf ab, die verschiedenen Faktoren zu analysieren, die die Managerentlohnung beeinflussen, und die Auswirkungen dieser Entlohnung auf das earnings management-Verhalten von Managern zu untersuchen.
- Determinanten der Managerentlohnung
- Erscheinungsformen des earnings management
- Agency-Theorie und deren Einfluss auf das earnings management-Verhalten
- Empirische Studien zu earnings management und Managerentlohnung
- Auswirkungen des Sarbanes-Oxley Act auf earnings management
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Das Kapitel stellt den Kontext der Arbeit dar und beleuchtet die Relevanz der Thematik anhand des Beispiels der Volkswagen AG. Es wird der Zusammenhang zwischen Managerentlohnung und earnings management aufgezeigt und die Notwendigkeit einer näheren Untersuchung dieses Zusammenhangs betont.
- Begriffsauswahl und deren Definition: Dieses Kapitel definiert die relevanten Begriffe, die im weiteren Verlauf der Arbeit verwendet werden. Es werden die Determinanten der Managerentlohnung erläutert sowie die verschiedenen Formen des earnings management und der Bilanzpolitik beschrieben.
- Einfluss der Vergütung auf earnings management-Verhalten: Dieses Kapitel analysiert den Einfluss der Vergütung auf das earnings management-Verhalten von Managern. Es werden die Agency-Theorie als theoretisches Fundament vorgestellt und relevante empirische Studien mit kritischem Vergleich deren Resultate analysiert.
- Auswirkungen des Sarbanes-Oxley Act's (2002) auf earnings management: Dieses Kapitel untersucht die Auswirkungen des Sarbanes-Oxley Act's (2002) auf earnings management-Praktiken. Es werden die relevanten Bestimmungen des Gesetzes erläutert und deren Einfluss auf die Managerentlohnung und das earnings management-Verhalten diskutiert.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit den zentralen Begriffen der Managerentlohnung, earnings management, Bilanzpolitik, Agency-Theorie, empirische Studien, Sarbanes-Oxley Act, sowie dem Zusammenhang zwischen diesen Themen. Die Analyse der Determinanten und Auswirkungen der Managerentlohnung im Kontext des earnings management steht im Mittelpunkt der Arbeit.
Häufig gestellte Fragen zu Managerentlohnung und Earnings Management
Was versteht man unter "Earnings Management"?
Earnings Management bezeichnet die bewusste Beeinflussung der Bilanzierung durch das Management, um bestimmte Gewinnziele zu erreichen oder die Aktienkurse zu stützen.
Wie beeinflusst die Vergütung das Verhalten von Managern?
An die Bilanz gekoppelte Boni können Anreize für eine aggressive Bilanzpolitik schaffen, da Manager versuchen, ihre eigene Entlohnung durch geschönte Zahlen zu maximieren.
Was erklärt die Agency-Theorie in diesem Zusammenhang?
Sie beschreibt den Interessenkonflikt zwischen Eigentümern (Shareholdern) und Managern (Agents), die oft über einen Informationsvorsprung verfügen und diesen eigennützig nutzen können.
Welche Auswirkungen hat der Sarbanes-Oxley Act (2002)?
Das Gesetz verschärfte die Haftung von Managern für korrekte Finanzberichte und zielte darauf ab, betrügerisches Earnings Management durch strengere Kontrollen einzudämmen.
Was ist der Unterschied zwischen Real Earnings und Accrual-based Management?
Real Earnings Management beeinflusst reale Geschäftsvorgänge (z.B. Kürzung von F&E-Ausgaben), während Accrual-based Management rein buchhalterische Ermessensspielräume nutzt.
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- Master of Science Christian Mertn (Author), 2013, Determinanten und Auswirkungen der Managerentlohnung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1005113