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"Does nature matter?" von Clare Palmer. Eine kritische Zusammenfassung und Beurteilung

Título: "Does nature matter?" von Clare Palmer. Eine kritische Zusammenfassung und Beurteilung

Presentación (Redacción) , 2021 , 12 Páginas

Autor:in: Jonathan Geisler (Autor)

Filosofía - Otras
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Tiere kommen in der populären Klimadebatte nicht, oder nur indirekt vor. Doch auch Tiere sind Lebewesen, deren ethische Relevanz wir zumindest bedenken müssen. Eine kritische Zusammenfassung und Beurteilung des Textes "Does Nature matter? - The place of the nonhuman in the ethics of climate change" von Clare Palmer in dem die Debatte eröffnet wird, ob, wie und warum Tiere Bestandteil ethischer Diskussionen über den Klimawandel sein sollten.

Im Text versucht Clare Palmer eine neue Perspektive auf die ethische Debatte des Klimawandels einzuführen: Die der nichtmenschlichen Welt im Gegensatz zu der häufig diskutierten Perspektive, in der diese Welt höchstens indirekt, zum Beispiel über Methanausstoß von Interesse ist, meist aber auch ganz ausgelassen wird. Palmer betont, wie rudimentär diese Perspektive noch ist. Daher ist Palmers Diskussion eher eine grundsätzliche, um verschiedene Möglichkeiten vorzuschlagen und vorzustellen, als eine, die das Thema hinreichend abdeckt und für einige den Abschluss der Debatte darstellen könnte. Das liegt nicht nur daran, dass die moderne, tierethische Debatte noch nicht so alt ist, sondern auch daran, dass in ihr oft komplett gegenteilige Meinungen als rational vertretbar gelten.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Eröffnende Annahmen

Schlüsselfaktoren

Objekte von moralischer Relevanz

Spezies

Ökosysteme

Individuelle, lebende Organismen

Bewusste, erfahrende Tiere

Das non-identity Problem

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit Clare Palmers Text „Does nature matter? The place of the nonhuman in the ethics of climate change“ auseinander. Ziel ist es, die moralische Einbindung der nichtmenschlichen Welt in den Klimadiskurs zu untersuchen, die von Palmer aufgestellten Kategorien moralischer Relevanz zu hinterfragen und die Grenzen aktueller ethischer Argumentationsmuster in Bezug auf den Klimawandel aufzuzeigen.

  • Die moralische Verantwortung des Menschen gegenüber der nichtmenschlichen Welt im Klimawandel.
  • Die moralische Bewertung von Spezies, Ökosystemen und individuellen Organismen.
  • Die Anwendbarkeit ethischer Prinzipien wie Utilitarismus und Deontologie auf ökologische Fragestellungen.
  • Die Problematik des "Non-identity Problems" im Kontext zukünftiger Generationen und Lebensformen.
  • Die Herausforderung, Unsicherheiten in ökologischen Prognosen moralphilosophisch zu bewerten.

Auszug aus dem Buch

Objekte von moralischer Relevanz

Das erste von vier Objekten von moralischer Relevanz, das Palmer anführt ist die Spezies.

„Future climate change, involving alterations in the timing of seasons and in rainfall patterns, and increases in temperature, ocean acidification, and extreme weather events, is likely to have significant effects on the range, habitat, and survival of many more species.“

Diese Aussage aus einer Veröffentlichung der IUCN Red List bekräftigt die Annahme, dass Spezies in der Zukunft sehr wahrscheinlich vom Klimawandel betroffen sein werden. Die Auswirkungen werden global nicht homogen sein und in unterschiedlichen Regionen unterschiedlich zu sehen sein. So ist es schon wahrscheinlich, dass weite Teile des afrikanischen und asiatischen Kontinents zu Wüstenland werden, aber ebenso kann eine Erwärmung der nördlichen Hemisphäre der Tundra und anderen Kaltgebieten mehr Artenreichtum in diesen Gebieten zur Folge haben. Hier sehen wir auch wieder Palmers Argument, dass der Klimawandel auch mutmaßlich produktiv sein kann. Doch wie eine globale durchschnittliche Erwärmung von soundso viel Grad sich auf die einzelnen Gebiete auswirken wird, ist zu wenig erforscht, um verlässliche Vorhersagen darüber zu treffen, wo für wen Lebensräume entstehen könnten, während die Zerstörung von Lebensräumen auf der anderen Seite schon seit ein paar Jahren gesichertermaßen ein sich immer weiter ausbreitendes Problem ist.

Zusammenfassung der Kapitel

Eröffnende Annahmen: Das Kapitel definiert den Rahmen der Diskussion, indem es die existenzielle und kausale Verantwortlichkeit des Menschen für den Klimawandel voraussetzt.

Schlüsselfaktoren: Es werden zentrale analytische Variablen wie die Unterscheidung zwischen Schaden und Veränderung sowie die Rolle der Unsicherheit in Zukunftsprognosen dargelegt.

Objekte von moralischer Relevanz: Dieses Kapitel untersucht differenziert, inwiefern Spezies, Ökosysteme, Individuen und bewusste Tiere moralische Ansprüche geltend machen können.

Das non-identity Problem: Hier wird die philosophische Herausforderung behandelt, wie Handlungen heute die Identität und Existenz zukünftiger Lebewesen beeinflussen und welche moralischen Konsequenzen daraus folgen.

Fazit: Das Kapitel reflektiert die Stärken und Schwächen von Palmers Ansatz und betont die Notwendigkeit weiterer philosophischer Forschung im Bereich der Klima- und Tierethik.

Schlüsselwörter

Klimawandel, Klimaethik, Tierethik, moralische Verantwortung, Spezies, Ökosysteme, Utilitarismus, Deontologie, Nicht-Menschen, Non-identity Problem, Lebensraum, moralische Relevanz, Zukunftsprognosen, Individuum, Umweltethik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert den philosophischen Text von Clare Palmer über die moralische Bedeutung der nichtmenschlichen Welt im Kontext des Klimawandels.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit deckt die Verknüpfung von Tierethik und Klimaethik ab, sowie die Bewertung verschiedener natürlicher Einheiten wie Arten und Ökosysteme.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist die kritische Evaluation von Palmers Kategorisierung moralisch relevanter Objekte und die Aufdeckung von Schwachstellen in der aktuellen ökologischen Ethik.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine philosophische Referatsverschriftlichung, die textimmanente Analyse mit kritischer Reflexion und ergänzender Faktenprüfung verbindet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Schlüsselfaktoren, die spezifische Analyse von Spezies, Ökosystemen und Organismen sowie das Non-identity Problem.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Klimaethik, moralische Verantwortung, Tierethik, Non-identity Problem und moralische Relevanz der Natur.

Wie bewertet der Autor Palmers These zum "produktiven" Klimawandel?

Der Autor kritisiert die Annahme eines produktiven Klimawandels scharf und verweist auf die drastischen Daten zum Artensterben und zur Zerstörung von Lebensräumen.

Warum wird das "Non-identity Problem" in der Arbeit kritisiert?

Der Autor hält das Problem für zu abstrakt und argumentiert, dass es die moralische Verantwortung des Menschen gegenüber heute lebenden Lebewesen unnötig ausblendet.

Welche Rolle spielt die Wissenschaftlichkeit in der Arbeit?

Der Autor nutzt aktuelle wissenschaftliche Daten (z. B. zur Korallenbleiche), um Palmers eher theoretische Überlegungen zu hinterfragen und zu erden.

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Detalles

Título
"Does nature matter?" von Clare Palmer. Eine kritische Zusammenfassung und Beurteilung
Universidad
Ruhr-University of Bochum
Autor
Jonathan Geisler (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
12
No. de catálogo
V1005976
ISBN (Ebook)
9783346389466
Idioma
Alemán
Etiqueta
does clare palmer eine zusammenfassung beurteilung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Jonathan Geisler (Autor), 2021, "Does nature matter?" von Clare Palmer. Eine kritische Zusammenfassung und Beurteilung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1005976
Leer eBook
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