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Memes zur Leseförderung. Mögliche Einsätze in der Grundschule

Title: Memes zur Leseförderung. Mögliche Einsätze in der Grundschule

Term Paper , 2020 , 26 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Moritz Metzner (Author)

Didactics for the subject German - Pedagogy, Linguistics
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In dieser Arbeit wird das Thema behandelt, wie Memes in der Leseförderung eingebaut werden können. Memes nehmen vor allem bei der jetzigen Generation einen großen Stellenwert in ihrem Leben ein, weshalb der Einbezug in die schulische Leseförderung lohnenswert ist. Die Arbeit bietet einen Überblick über Memes und deren Aufbau, sowie Möglichkeiten beim Einbau in den Unterricht.

Es soll überprüft werden, ob sich Memes als Leseförderung einsetzen lassen. Dafür werden in Kapitel 2 Memes aus theoretischer Sicht betrachtet. Es wird vom Autor exemplarisch ein eigenes Meme erstellt, um die Bedeutung eines Memes besser zu verstehen. In Kapitel 3 geht es um die Lesekompetenz. Dabei wird sich auf die Definition von Rosebrock und auf die der PISA Studie bezogen. Kapitel 4 beschäftigt sich mit Faktoren, die als Leseförderung positiv eingesetzt werden können. In Kapitel 5 geht es letztendlich um die Frage, ob Memes als Leseförderung eingesetzt werden können. Dabei wird ein eigens erstelltes Meme nach den vorherigen Kapiteln auf positive wie negative Faktoren für die Leseförderung analysiert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Memes

2.1 Biologische Meme Definition

2.2 Internetphänomen Meme

2.3 Bild Makros

3 Lesen

3.1 Lesekompetenz nach Rosebrock

3.2 Lesekompetenz nach PISA

4 Leseförderung

5 Verbindung von Memes und Leseförderung

6 Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, das Potenzial von Internet-Memes als Werkzeug zur Leseförderung im schulischen Kontext theoretisch zu untersuchen. Dabei wird der Frage nachgegangen, inwieweit Memes durch ihre spezifische Struktur und ihren Lebensweltbezug dazu beitragen können, Lesestrategien bei Schülerinnen und Schülern spielerisch zu trainieren und die Lesemotivation zu steigern.

  • Theoretische Herleitung des Mem-Begriffs (biologisch und medial)
  • Analyse der Struktur von Bild-Makro-Memes
  • Betrachtung von Lesekompetenz nach Rosebrock und PISA
  • Identifikation von positiven und negativen Faktoren für die Leseförderung
  • Evaluierung durch ein exemplarisch erstelltes Meme-Beispiel

Auszug aus dem Buch

2.1 Biologische Meme Definition

Um die Abb.1 zu verstehen ist ein Blick in die Vergangenheit nötig. Charles Robert Darwin veröffentlichte im 19. Jahrhundert die Evolutionstheorie. Damit setzte er unbewusst den ersten Baustein für den Mem-Gedanken. In seiner Evolutionstheorie geht es grundsätzlich um die Replikation von Genen, die sich nach dem Prinzip „survival of the fittest“ weiterentwickeln. Dabei hat das Gen, welches sich weiterentwickelt, folgende drei Kriterien erfüllt: Variation, Selektion und Replikation (vgl. Schurz 2011, S. 131f.). Bei Genen handelt es sich um die biologischen Bausteine der Lebewesen.

Ein weiterer wichtiger Baustein für das Mem war die Veröffentlichung von Richard Dawkins Buch „The selfish Gene“ im Jahre 1976. Richard Dawkins versucht die bisherige genetische Evolution auf eine sozialkulturelle Evolutionstheorie zu übertragen. Dabei führt er erstmals den Begriff Mem ein. Er leitet es von dem griechischen Begriff „μίμημα“ ab. Dieses griechische Wort wird mīmēma ausgesprochen und ins Deutsche lässt es sich mit Nachahmung übersetzen. Weil er einen Bezug zum englischen Wort gene herstellen wollte nannte er es zu Meme um (vgl. Dawkins 2006, S. 192).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert den PISA-Schock und die Notwendigkeit effektiver Leseförderung, wobei die These aufgestellt wird, dass Memes aufgrund ihres Humorpotenzials und Lebensweltbezugs hierbei unterstützen könnten.

2 Memes: Dieses Kapitel definiert den Mem-Begriff sowohl biologisch als auch als Internetphänomen und analysiert die spezielle Struktur von Bild-Makros.

3 Lesen: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Lesekompetenz anhand des Drei-Ebenen-Modells von Rosebrock und der Definition der PISA-Studie detailliert dargelegt.

4 Leseförderung: Das Kapitel erläutert vier zentrale Faktoren der Leseförderung: verbales Selbstkonzept, Lesemotivation, Lernstrategien und Vorwissen.

5 Verbindung von Memes und Leseförderung: Anhand eines Minion-Memes wird theoretisch geprüft, wie Memes die genannten Faktoren der Leseförderung unterstützen oder behindern können.

6 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Memes ein Potenzial für die Leseanimation und das Strategietraining bieten, jedoch kritisch hinsichtlich fehlender Studien und des hohen Aufwands bei der Erstellung betrachtet werden müssen.

Schlüsselwörter

Memes, Leseförderung, Lesekompetenz, Bild-Makros, Rosebrock, PISA, Lesemotivation, Lernstrategien, Kohärenzbildung, Medienkompetenz, Internetphänomen, Sprachförderung, Leseverständnis, Bildung, Didaktik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, ob und wie Internet-Memes als modernes Medium im Unterricht zur Förderung der Lesekompetenz eingesetzt werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Evolution des Mem-Begriffs, theoretische Definitionen von Lesekompetenz (Rosebrock/PISA) und die Verknüpfung dieser Konzepte im schulischen Kontext.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, das didaktische Potenzial von Memes zu eruieren und die Vor- und Nachteile ihrer Nutzung für eine effiziente Leseförderung aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse sowie einer exemplarischen Analyse eines selbst erstellten Memes hinsichtlich seiner Struktur und Förderpotenziale.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung von Memes und Lesekompetenz, die Vorstellung relevanter Förderfaktoren nach Streblow und die praktische Anwendung/Analyse der Verknüpfung von Memes und Lesetraining.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Memes, Leseförderung, Lesekompetenz, Bild-Makros, Lesemotivation, Lernstrategien und Kohärenzbildung.

Welches spezifische Meme wird als Beispiel analysiert?

Es wird ein Minion-Meme verwendet, um zu veranschaulichen, wie Schülerinnen und Schüler durch Bild-Text-Konstellationen lokale und globale Kohärenz trainieren können.

Warum ist das Ironieverständnis bei Memes ein Kritikpunkt?

Da Memes oft auf Ironie basieren und Kinder diese erst ab einem Alter von etwa zehn Jahren sicher erfassen, besteht das Risiko, dass Memes ihre didaktische Wirkung verfehlen.

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Details

Title
Memes zur Leseförderung. Mögliche Einsätze in der Grundschule
College
University of Education Ludwigsburg
Grade
1,7
Author
Moritz Metzner (Author)
Publication Year
2020
Pages
26
Catalog Number
V1006044
ISBN (eBook)
9783346388209
ISBN (Book)
9783346388216
Language
German
Tags
memes leseförderung mögliche einsätze grundschule
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Moritz Metzner (Author), 2020, Memes zur Leseförderung. Mögliche Einsätze in der Grundschule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1006044
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