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Das Inverted Classroom Model und das selbstregulierte Lernen Studierender. Chancen und Grenzen

Mediale Bildung und Medienkommunikation

Title: Das Inverted Classroom Model und das selbstregulierte Lernen Studierender. Chancen und Grenzen

Term Paper (Advanced seminar) , 2020 , 25 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Ute Christine Fischer (Author)

Pedagogy - Media Pedagogy
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Das Ziel dieser Arbeit ist, herauszufinden, welche Chancen und Grenzen das Inverted Classroom Model bezogen auf das selbstregulierte Lernen Studierender bietet. Es wird die Perspektive Studierender näher in Augenschein genommen und soll zum Gegenstand der Kapitel werden. Hierzu werden, nach der Einleitung, im zweiten und dritten Kapitel die bildungstheoretischen Grundlagen des Inverted Classroom Models und des selbstregulierten Lernens historisch und theoretisch erläutert und diese für den Rahmen der Forschungsarbeit eingegrenzt. Das vierte Kapitel widmet sich dem aktuellen Forschungsstand und zeigt eine Umsetzungsmöglichkeit aus der Literatur als empirisches Beispiel zum Selbstlernprozess im Rahmen des Inverted Classroom Models, während im fünften Kapitel die Vorteile und Nachteile des Inverted Classroom Models behandelt werden. Im sechsten Kapitel folgt sodann die Analyse der Chancen und Grenzen des Konzepts, welche die forschungsleitende Fragestellung beantworten sollen, bevor im abschließenden siebten Kapitel das Fazit und ein Ausblick auf mögliche weitere Forschungen gegeben werden.

Der Blick dieser Arbeit wendet sich an eine besondere Variante des Blended Learnings, das Inverted Classroom Model. Dieses Model vertauscht die traditionelle Frontallehre durch den Lehrkörper in Klassenzimmern mit anschließenden vertiefenden Hausaufgaben miteinander. Vor dem Hintergrund des selbstregulierten Lernens Studierender kann sich ein Inverted Classroom Model jedoch möglicherweise als Nachteil erweisen und bedarf einer genaueren Betrachtung, da die Vermutung und somit das Problem nahe liegt, dass es unter anderem einer hohen intrinsischen und extrinsischen Motivation bedarf, um das Inverted Classroom Model adäquat umzusetzen.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das Inverted Classroom Model

2.1 Theoretische Betrachtung

2.2 Online-Phase

2.3 Präsenz-Phase

2.4 Bezüge zu mediendidaktischen Ansätzen

3 Selbstreguliertes Lernen

3.1 Das selbstregulierte Lernen und dessen Variablen

3.2 Theoretische Verankerung des selbstregulierten Lernens

3.3 Lernstrategien

4 Die Studie „Flexibilisierung studentischen Lernens durch Inverted Classroom“

4.1 Ziele und Struktur der Untersuchung

4.2 Erkenntnisse der Studie

4.3 Fokus Selbstregulation

5 Vor- und Nachteile des Inverted Classroom Models

6 Chancen und Grenzen des Inverted Classroom Models

7 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Inverted Classroom Model im Kontext des selbstregulierten Lernens Studierender, um Chancen und Grenzen dieses Lehr-Lern-Formats kritisch zu reflektieren und dabei insbesondere die Anforderungen an die Lernkompetenz zu beleuchten.

  • Grundlagen und Didaktik des Inverted Classroom Models
  • Theoretische Fundierung des selbstregulierten Lernens
  • Analyse von Lernstrategien in digitalen Lehr-Lern-Umgebungen
  • Empirische Einordnung durch aktuelle Studien zur Flexibilisierung
  • Kritische Diskussion der Vor- und Nachteile sowie der Voraussetzungen für Studierende

Auszug aus dem Buch

2.1 Theoretische Betrachtung

Das Inverted Classroom Model wurde erstmals zur Jahrtausendwende von Lage et al. (vgl. 2000, S. 30, 34) erwähnt und bezeichnet ein verbreitetes Lernszenario, in dem die regulären Aktivitäten innerhalb In-Class und außerhalb Out-of-Class des Klassenzimmers oder Hörsaals in ihren Präsenz- und Onlinephasen vertauscht werden (vgl. Horizon, 2015, S. 38-39). Das Konzept des Inverted Classroom Models unterscheidet vom sogenannten Flipped Classroom Model einzig in seiner Schulform (vgl. ebd., S. 38-39). Findet das Flipped Classroom Model zumeist im allgemeinen Schulkontext Verwendung, so bezieht sich das Inverted Classroom Model auf die Hochschullehre. Größtenteils jedoch werden die Begriffe synonym verwendet (vgl. Handke & Schäfer, 2012, S. 94). Im ersten Schritt lernen die Studierenden ihre Lerninhalte innerhalb einer Selbstlernphase zu Hause, während sich in einer anschließenden Präsenzphase gemeinsam zum Austausch des Gelernten treffen und mit den Lehrkörpern und Kommiliton*innen vor Ort austauschen und das Gelernte in Gruppenarbeiten kollaborativ vertiefen können (vgl. Talbert, 2017, S. 65). Es finden also synchrone und asynchrone Phasen statt, wie die Komponenten der Tabelle 1 dieser Arbeit verdeutlichen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz digitaler Medien und das Inverted Classroom Model als spezifische Variante des Blended Learning ein und definiert die Forschungsfrage bezüglich des selbstregulierten Lernens.

2 Das Inverted Classroom Model: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen und die strukturelle Aufteilung des Modells in Online- und Präsenzphasen sowie dessen Verortung in verschiedenen didaktischen Ansätzen.

3 Selbstreguliertes Lernen: Es werden die Variablen und die theoretische Verankerung des selbstregulierten Lernens dargelegt sowie essenzielle Lernstrategien für den Erfolg in solchen Umgebungen identifiziert.

4 Die Studie „Flexibilisierung studentischen Lernens durch Inverted Classroom“: Anhand einer exemplarischen Studie werden die Ziele, der methodische Aufbau und die zentralen Erkenntnisse bezüglich der studentischen Wahrnehmung und Selbstregulation diskutiert.

5 Vor- und Nachteile des Inverted Classroom Models: Das Kapitel reflektiert die Stärken und Schwächen des Modells, wobei der Fokus auf dem hohen studentischen Selbstorganisationsaufwand und den technischen Voraussetzungen liegt.

6 Chancen und Grenzen des Inverted Classroom Models: Hier werden die Chancen für individuelles Lernen den Grenzen gegenübergestellt, die sich aus der Heterogenität der Studierenden und den Anforderungen an die Selbstregulation ergeben.

7 Fazit und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Bedeutung des Modells für die zukünftige Hochschullehre vor dem Hintergrund der notwendigen Kompetenzentwicklung der Studierenden.

Schlüsselwörter

Inverted Classroom Model, Selbstreguliertes Lernen, Blended Learning, Hochschullehre, Digitale Medien, Lernstrategien, Mediendidaktik, Online-Phase, Präsenz-Phase, Eigenverantwortung, Selbstwirksamkeit, Lernmotivation, Flexibilisierung, Flipped Classroom, Kompetenzorientierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Lehr-Lern-Format des Inverted Classroom Models an Hochschulen und setzt es in Bezug zu den Anforderungen an die Selbstregulationsfähigkeit Studierender.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernbereichen gehören das Inverted Classroom Model, die Theorie des selbstregulierten Lernens, verschiedene Lernstrategien sowie die Analyse von Vor- und Nachteilen für den studentischen Lernerfolg.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, welche Chancen und Grenzen das Inverted Classroom Model bezogen auf das selbstregulierte Lernen Studierender bietet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung, die den aktuellen Forschungsstand und vorhandene empirische Studien zusammenführt, um das Thema wissenschaftlich einzuordnen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Analyse des Modells und des selbstregulierten Lernens sowie eine Diskussion von Studienergebnissen und eine kritische Reflexion des Modells.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Inverted Classroom Model, Selbstreguliertes Lernen, Blended Learning, Hochschullehre und Lernstrategien beschreiben.

Wie unterscheidet sich die Online-Phase von der Präsenz-Phase im Inverted Classroom?

Die Online-Phase dient primär der asynchronen Inhaltsvermittlung und Selbstaneignung, während die Präsenz-Phase zur synchronen Vertiefung, Anwendung und kollaborativen Arbeit genutzt wird.

Warum ist Selbstregulation so entscheidend für dieses Modell?

Da Studierende in der ersten Phase des Modells eigenverantwortlich Inhalte erschließen müssen, ist ein hohes Maß an Selbstregulation (Planung, Monitoring, Reflexion) zwingend erforderlich, um in der Präsenzphase mitarbeiten zu können.

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Details

Title
Das Inverted Classroom Model und das selbstregulierte Lernen Studierender. Chancen und Grenzen
Subtitle
Mediale Bildung und Medienkommunikation
College
University of Hagen  (Kultur- und Sozialwissenschaft)
Course
Modul 3A
Grade
1,7
Author
Ute Christine Fischer (Author)
Publication Year
2020
Pages
25
Catalog Number
V1006215
ISBN (eBook)
9783346388407
ISBN (Book)
9783346388414
Language
German
Tags
ICM Inverted Classroom Model Flipped Classroom Model de Witt Selbstreguliertes Lernen Modul 3A FernUniversität Hagen Bildungswissenschaft Erziehungswissenschaft Pädagogik Didaktik Drei-Schichten-Modell Prozessmodell Kerres Arnold E-Learning Hybrides Lernen Schäfer Studierende Studenten Motivation Talbert Bloomsche Taxonomie OER Mooc Sams Handke Kognitivismus Behaviorismus Konstruktivismus self regulated learning Boekarts Otto Niegemann Lernstrategien Mertens Pintrich
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ute Christine Fischer (Author), 2020, Das Inverted Classroom Model und das selbstregulierte Lernen Studierender. Chancen und Grenzen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1006215
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