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Das deutsche Übergangssystem von der Schule zum Beruf. Welche Vorteile und Effekte haben Förder- und Unterstützungsangebote?

Título: Das deutsche Übergangssystem von der Schule zum Beruf. Welche Vorteile und Effekte haben Förder- und Unterstützungsangebote?

Trabajo , 2020 , 20 Páginas , Calificación: 14,00

Autor:in: svenja wellenberg (Autor)

Pedagogía - Pedagogía curativa y especial
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Diese Arbeit setzt sich kritisch mit dem Übergangssystem Schule-Beruf in Deutschland auseinander und geht der Frage nach, inwiefern Fördermaßnahmen im Übergang von der Schule in die berufliche Ausbildung Wirkung zeigen.

Die Relevanz dieses Themas ergibt sich daraus, dass die Diskussion über die Situation des Übergangsbereichs und die zweckmäßige Gestaltung der Übergänge aus dem Bildungssystem in die Berufsbildung einen breiten Raum einnehmen.

Ziel der Bildungs- und Berufsbildungspolitik ist ein nahtloser Übergang von der Schule ins Berufsleben. Dieser ist aber keineswegs selbstverständlich. Trotz ungebrochenem Reformeifer wächst die Unzufriedenheit hinsichtlich des Übergangssystems. Hauptsächlich werden mangelnde Effektivität, Intransparenz und zu hohe Kosten kritisiert.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Gliederung

1 Das Übergangssystem als Teil des Berufsbildungssystems

1.1 Bildungsgänge des Übergangssystems

1.2 Teilnehmer/-innen des Übergangssystems

2 Übergangsprobleme: der demographische Wandel und seine Auswirkungen auf das Übergangssystem

2.1 Chancen auf dem Arbeitsmarkt von Menschen ohne Berufsausbildung

2.2 Chancen Jugendlicher einen Ausbildungsplatz zu erhalten

2.3 Die Verdrängungsthese

2.4 Das Konstrukt der Ausbildungsreife

3 Datenlage und Erfolgsermittlung zum Nutzen und den Effekten des Übergangssystems

4 Bildungsgänge und Fördermaßnahmen im Übergang von der Schule in die berufliche Ausbildung- Übergangsquoten

5 Wirkungen des Übergangssystem

5.1 Die Bedeutung biografischer Erfahrungen für den Erfolg von Bildungsgängen und Maßnahmen des Übergangssystems

5.2 Biografische Risiken im Übergangssystem

5.3 Das Übergangssystem- eine Bildungsinstanz oder Qualifikationsinstanz?

5.4 Übergangene Lebenslagen?

6 Reformen des Übergangssystems

6.1 Begrenzte Reichweite von Reformen

6.2 Viel diskutierte Reformvorschläge

6.3 Berücksichtigung von Bewältigungsstrategien im Übergangssystem

6.4 Förderung von Vielfalt individueller Lebensgestaltung und sozialer Teilhabe

7 Fazit

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit setzt sich kritisch mit der Effektivität von Förder- und Unterstützungsangeboten im deutschen Übergangssystem Schule-Beruf auseinander und untersucht, inwiefern diese Maßnahmen tatsächlich den Übergang in eine qualifizierende Berufsausbildung erleichtern oder durch strukturelle Defizite eher behindern.

  • Analyse der bildungsbiografischen Voraussetzungen der Teilnehmenden
  • Kritische Bewertung von Konstrukten wie der "Ausbildungsreife"
  • Untersuchung der strukturellen Herausforderungen des Übergangsbereichs
  • Diskussion von Reformansätzen und alternativen Lebensgestaltungsmodellen

Auszug aus dem Buch

1.2 Teilnehmer/-innen des Übergangssystems

Ziel des Übergangssystems ist es, dass junge Menschen „mit schlechten Startchancen“ (Weiß 2015, 11) im Anschluss an einen Bildungsgang oder eine Fördermaßnahme im Übergangsbereich in eine abschlussbezogene Berufsausbildung einmünden. Oftmals landen Jugendliche, die keine Ausbildungsstelle gefunden haben, nur im Übergangssystem, wenn ihnen das Etikett des „Benachteiligten“ zugeschrieben wird (vgl. Ahrens 2014, 19). Als benachteiligte Jugendliche gelten „Jugendliche ohne Schulabschluss, Schulverweigerer, Jugendliche mit Jobs in ungelernten Tätigkeiten, Ausbildungsabbrecher sowie Jugendliche in schulischen und außerschulischen berufsbildungsvorbereitenden Maßnahmen“ (ebd., 18). Aus politischer Perspektive gelten Jugendliche als benachteiligt, „die aus konjunkturellen oder individuellen Gründen keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, und durch die Etikettierung als ‚benachteiligt‘ Leistung von der Bundesagentur für Arbeit empfangen“ (ebd., 18f.). Diese Bezeichnung impliziert, „dass Benachteiligung individualisiert bzw. als in einer biografischen Konstellation begründet verstanden wird“ (Maier/Vogel 2013, 18). Ahrens wirft allerdings zurecht die Frage auf, ob hier jemand bereits mit einer „Benachteiligung“ belastet ist, wenn er sich als Schulabsolvent um einen Ausbildungsplatz bemüht, oder „ob die Benachteiligung dadurch hervorgebracht wird, dass ihm das Überschreiten der Schwelle verwehrt wird“ (vgl. Ahrens 2014, 18).

Im Jahr 2018 verließen 6,8% der Schüler/-innen die Schule ohne einen Abschluss (vgl. Autorengruppe Bildungsberichterstattung 2020, 8). Aber auch trotz Schulabschluss finden viele Jugendliche keinen Ausbildungsplatz und münden in Bildungsgängen des Übergangsbereichs ein (vgl. Weiß 2015, 7). Für das Jahr 2018 sind 269.991 Anfänger/-innen im Übergangssystem zu verzeichnen (vgl. Bundesministerium für Bildung und Forschung 2019, 22).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Vorstellung der Problemstellung und der Zielsetzung der kritischen Auseinandersetzung mit dem Übergangssystem.

1 Das Übergangssystem als Teil des Berufsbildungssystems: Definition und Einordnung des Übergangssystems sowie Erläuterung der verschiedenen Bildungsangebote und Zielgruppen.

2 Übergangsprobleme: der demographische Wandel und seine Auswirkungen auf das Übergangssystem: Analyse der Arbeitsmarktsituation für Geringqualifizierte und der Einflussfaktoren wie demografischer Wandel und Ausbildungsreife.

3 Datenlage und Erfolgsermittlung zum Nutzen und den Effekten des Übergangssystems: Darstellung der methodischen Herausforderungen bei der Evaluation von Fördermaßnahmen aufgrund heterogener Datenlagen.

4 Bildungsgänge und Fördermaßnahmen im Übergang von der Schule in die berufliche Ausbildung- Übergangsquoten: Analyse der Integrationserfolge und Übergangsquoten in vollqualifizierende Ausbildungen.

5 Wirkungen des Übergangssystem: Kritische Beleuchtung der biografischen Folgen für Jugendliche und die Unterscheidung zwischen Bildungs- und Qualifikationsinstanz.

6 Reformen des Übergangssystems: Diskussion über die Reichweite bisheriger Reformansätze und notwendige Perspektivwechsel hinsichtlich der Lebensgestaltung.

7 Fazit: Zusammenfassende Reflexion über die limitierte Wirksamkeit aktueller Ansätze und Ausblick auf notwendige gesellschaftliche Umdenkprozesse.

Schlüsselwörter

Übergangssystem, Schule-Beruf, Berufsausbildung, Fördermaßnahmen, benachteiligte Jugendliche, Ausbildungsreife, Verdrängungsthese, Bildungsbiografien, Qualifizierung, Arbeitsmarkt, Inklusion, Schulabschluss, Übergangsquoten, Sozialisationsinstanz, Reformen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Kern?

Die Arbeit analysiert kritisch das deutsche Übergangssystem zwischen Schule und Beruf und hinterfragt, inwieweit die dortigen Fördermaßnahmen Jugendliche tatsächlich in eine reguläre Berufsausbildung integrieren können.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten zählen die Struktur des Übergangssystems, die Problematik des Konstrukts "Ausbildungsreife", biografische Risiken für Jugendliche sowie Reformvorschläge und alternative Ansätze zur Lebensgestaltung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Nutzen und die Effekte der Maßnahmen zu bewerten und aufzuzeigen, warum eine "nahtlose" Einmündung in den Arbeitsmarkt für viele Jugendliche trotz Förderangeboten schwierig bleibt.

Welche methodische Herangehensweise wählt der Autor?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Auswertung aktueller bildungswissenschaftlicher Literatur, Studien und statistischer Daten, um die verschiedenen Perspektiven auf das Übergangssystem theoretisch und kritisch zu reflektieren.

Was steht im Zentrum des Hauptteils der Arbeit?

Im Hauptteil werden neben den statistischen Übergangsquoten vor allem die biografischen Erfahrungen der Teilnehmenden und die Frage diskutiert, ob das System eher der Qualifizierung als der ganzheitlichen Bildung dient.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind unter anderem Übergangssystem, Ausbildungsreife, soziale Benachteiligung, Bildungsbiografien, Integrationserfolge und Reformbedarf.

Welche Kritik übt der Autor an dem Begriff "Ausbildungsreife"?

Der Autor weist darauf hin, dass der Begriff wissenschaftlich unscharf ist und häufig dazu instrumentalisiert wird, strukturelle Defizite des Ausbildungssystems auf die Jugendlichen abzuwälzen.

Welchen alternativen Ansatz verfolgt Kirsten Puhr, auf den der Text Bezug nimmt?

Sie schlägt vor, sich von der Illusion der Vollbeschäftigung zu lösen und andere Formen gesellschaftlich wertvoller Arbeit, wie etwa Eigen- oder Ehrenamtsarbeit, anzuerkennen und finanziell abzusichern.

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Detalles

Título
Das deutsche Übergangssystem von der Schule zum Beruf. Welche Vorteile und Effekte haben Förder- und Unterstützungsangebote?
Universidad
University of Frankfurt (Main)
Calificación
14,00
Autor
svenja wellenberg (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
20
No. de catálogo
V1006275
ISBN (Ebook)
9783346409935
ISBN (Libro)
9783346409942
Idioma
Alemán
Etiqueta
übergangssystem schule beruf welche vorteile effekte förder- unterstützungsangebote
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
svenja wellenberg (Autor), 2020, Das deutsche Übergangssystem von der Schule zum Beruf. Welche Vorteile und Effekte haben Förder- und Unterstützungsangebote?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1006275
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