Diese Arbeit stellt die Erstellung eines Trainingsplans zur Verbesserung der Beweglichkeit und Koordination dar.
Der Proband weist laut der Testergebnisse leichte Beweglichkeitsdefizite im unteren Bereich des Körpers auf. Bei der Testübung Mm. Ischiocrurales gibt es ein deutliches Beweglichkeitsdefizit auf beiden Seiten. Dies hängt möglicherweise auch mit der Bandscheibenprotrusion des Probanden zusammen und selbstverständlich auch aufgrund des einseitigen Krafttrainings.
Durch die Beweglichkeitstestung des Probanden wurde deutlich, dass es hauptsächlich bei den unteren Extremitäten zu Beweglichkeitsdefiziten gekommen ist. Infolgedessen wird der Fokus bei der Trainingsplanung auf diesen Bereich gelegt, in dem man viele Übungen und eine höhere Anzahl an Sätzen verwendet.
Die Übung für den Mm. Erector Spinae ist ebenfalls sehr wichtig für den Probanden, da er Verspannungen und Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule beschreibt. Mangelnde Beweglichkeit trägt in manchen Fällen zu Muskel- und Gelenksschmerzen bei und deshalb wird hier mit 4 Sätzen pro Einheit im LWS-Bereich ebenfalls ein Fokus gelegt.
Des Weiteren werden auch unterstützend und präventiv zum Krafttraining, Muskelgruppen wie der M. Pectoralis Major oder der M. Latissimus Dorsi mit in die Trainingsplanung integriert, denn Muskeln müssen beweglich sein um Spitzenleistung zu erbringen.
Inhaltsverzeichnis
1 PERSONENDATEN
1.1 Bewertung der vorhandenen Daten im Hinblick auf die Belastbarkeit / Trainierbarkeit der Person
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG
2.1 Bewertung der Testergebnisse
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING
3.1 Begründung Beweglichkeitstraining
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING
4.1 Begründung Koordinationstraining
5 LITERATURRECHERCHE
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit verfolgt das Ziel, basierend auf einer fundierten Analyse der Personendaten und einer Beweglichkeitstestung, eine strukturierte Trainingsplanung für Beweglichkeits- und Koordinationstraining zu erstellen, um gesundheitliche Beschwerden zu lindern und die sportliche Leistungsfähigkeit zu verbessern.
- Erhebung und Bewertung persönlicher Gesundheitsdaten und Belastbarkeit
- Durchführung und Analyse manueller Beweglichkeitstests
- Erstellung eines spezifischen Trainingsplans für Beweglichkeit
- Entwicklung eines Trainingsplans für Koordinationstraining
- Wissenschaftliche Fundierung durch Literaturrecherche zu Dehnmethoden
Auszug aus dem Buch
3.1 Begründung Beweglichkeitstraining
Durch die Beweglichkeitstestung des Probanden (siehe Tabelle 2) wurde deutlich, dass es hauptsächlich bei den unteren Extremitäten zu Beweglichkeitsdefiziten gekommen ist. Infolgedessen wird der Fokus bei der Trainingsplanung auf diesen Bereich gelegt, in dem man viele Übungen und eine höhere Anzahl an Sätzen verwendet. Die Übung für den Mm. Erector Spinae ist ebenfalls sehr wichtig für den Probanden, da er Verspannungen und Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule beschreibt. Laut (vgl. Eifler, 2014, S. 15) trägt mangelnde Beweglichkeit in manchen Fällen zu Muskel- und Gelenksschmerzen bei und deshalb wird hier mit 4 Sätzen pro Einheit im LWS-Bereich ebenfalls ein Fokus gelegt. Des Weiteren werden auch unterstützend und präventiv zum Krafttraining, Muskelgruppen wie der M. Pectoralis Major oder der M. Latissimus Dorsi mit in die Trainingsplanung integriert, denn Muskeln müssen beweglich sein um Spitzenleistung zu erbringen (Eifler, 2014, S. 15).
Zusammenfassung der Kapitel
1 PERSONENDATEN: In diesem Kapitel werden die allgemeinen Daten, Trainingsmotive und der aktuelle Gesundheitszustand des Probanden erfasst und auf seine Trainierbarkeit hin bewertet.
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG: Hier erfolgt eine systematische Testung der Beweglichkeit verschiedener Muskelgruppen anhand des manuellen Beweglichkeitstests nach Janda sowie eine anschließende Analyse der Ergebnisse.
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING: Dieses Kapitel enthält einen detaillierten Trainingsplan mit Dehnübungen, Methoden und Belastungsgefügen sowie eine wissenschaftliche Begründung für die gewählten Schwerpunkte.
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING: Hier wird ein strukturierter Plan für das Koordinationstraining erstellt, der verschiedene Übungen zur Verbesserung der Stabilität und Rumpfmuskulatur beinhaltet.
5 LITERATURRECHERCHE: In diesem Teil werden zwei wissenschaftliche Studien analysiert, die den Zusammenhang zwischen Dehnprogrammen und der Reduzierung von Verletzungsrisiken an den unteren Extremitäten untersuchen.
Schlüsselwörter
Trainingslehre, Fitnessökonomie, Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Personendaten, Bandscheibenprotrusion, Beweglichkeitstest, LWS-Bereich, Dehnungsmethode, Belastungsgefüge, Trainingsplanung, Prävention, Muskelgruppen, Verletzungsrisiko, Leistungsoptimierung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit umfasst die sportwissenschaftliche Betreuung eines Probanden durch die Analyse von Personendaten sowie die Erstellung eines Beweglichkeits- und Koordinationstrainingsplans.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die zentralen Themen sind die körperliche Leistungsdiagnostik, die gezielte Beweglichkeitsschulung bei gesundheitlichen Einschränkungen und die koordinative Trainingsgestaltung.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Hauptziel ist die Erstellung und Begründung eines individuellen Trainingsplans, um die Beweglichkeitsdefizite des Probanden zu reduzieren und LWS-Schmerzen entgegenzuwirken.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Es wurde eine manuelle Beweglichkeitstestung nach Janda durchgeführt sowie eine Literaturrecherche zu den Effekten von Dehnprogrammen auf Verletzungsrisiken angewandt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil befasst sich mit der Analyse der Beweglichkeitstests, der konkreten Übungsauswahl für Dehnung und Koordination sowie der physiologischen Begründung dieser Übungen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Charakteristische Schlüsselwörter sind Trainingsplanung, Beweglichkeit, Koordination, LWS-Schmerzen, Prävention und Leistungsdiagnostik.
Warum spielt die Bandscheibenprotrusion eine Rolle für die Trainingsplanung?
Die Bandscheibenprotrusion im LWS-Bereich erfordert eine besonders gezielte Übungsauswahl, um die Wirbelsäule zu stabilisieren und eine Verschlimmerung der Schmerzen zu vermeiden.
Welche Bedeutung hat das Koordinationstraining in diesem Kontext?
Das Koordinationstraining soll die Rekrutierung von Hilfsmuskeln optimieren und durch eine verbesserte Rumpfstabilisierung direkt zur Linderung der Rückenschmerzen beitragen.
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- Anonym (Autor), 2019, Beweglichkeits- und Koordinationstraining. Die Erstellung eines Trainingsplans, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1006407