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Künstliche Intelligenz im Arbeitsrecht. Ist KI ausreichend eingebettet oder besteht noch Regelungsbedarf?

Título: Künstliche Intelligenz im Arbeitsrecht. Ist KI ausreichend eingebettet oder besteht noch Regelungsbedarf?

Trabajo Escrito , 2019 , 28 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Robert Ziola (Autor)

Economía de las empresas - Derecho
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In der vorliegenden Arbeit wird der Fokus auf die arbeitsrechtliche Einbettung künstlicher Intelligenz (KI) gelegt. Diskutiert wird die Frage, ob die aktuellen rechtlichen Instrumente ausreichend sind, um den kommenden Herausforderungen gerecht zu werden, oder womöglich noch Regelungsbedarf besteht. Um diese Frage zu beantworten, wird die aktuelle Literatur rund um das Thema "Künstliche Intelligenz im Arbeitsrecht" beleuchtet. Die Recherche konzentriert sich dabei hauptsächlich auf Literatur, die Stellung zum deutschen Recht nimmt.

Im Arbeitsleben ist der Einsatz künstlicher Intelligenz aktuell noch überschaubar. Zahlreiche Experten vermuten jedoch, dass der Anteil der Menschen, die mit KI zusammenarbeiten oder sogar durch sie ersetzt werden, in den kommenden Jahren rasant zunehmen wird. Aus diesem Grund ist auch die Politik um eine ethische, rechtliche, kulturelle und institutionelle Einbettung der KI in die Gesellschaft bemüht.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitende Worte

II. Der Begriff „Künstliche Intelligenz“

III. Künstliche Intelligenz im deutschen Arbeitsrecht

III. 1. KI im Personalwesen

III. 1. a) Begründung des Arbeitsverhältnisses – Bewerbungsverfahren

III. 1. b) Beendigung des Arbeitsverhältnisses – Kündigung

III. 1. c) Zwischenfazit

III. 2. KI im Arbeitsalltag

III. 2. a) Direktionsrecht

III. 2. b) Arbeitsschutz

III. 2. c) Datenschutz und Informationssicherheit

III. 2. d) Zwischenfazit

III. 3. KI und das Betriebsverfassungsgesetz

IV. Künstliche Intelligenz im internationalen Vergleich

V. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die arbeitsrechtliche Einbettung von Künstlicher Intelligenz (KI) im deutschen Rechtssystem. Das zentrale Ziel ist es zu erörtern, ob die bestehenden rechtlichen Instrumente ausreichen, um den Herausforderungen durch KI-Systeme in Arbeitsverhältnissen zu begegnen, oder ob ein spezifischer Regelungsbedarf besteht.

  • Arbeitsrechtliche Zulässigkeit von KI im Personalwesen und Bewerbungsverfahren.
  • Herausforderungen durch Diskriminierungsverbote (AGG) und Datenschutzvorgaben (DSGVO).
  • Rechtliche Bewertung von KI als Vorgesetzter im Rahmen des Direktionsrechts.
  • Anforderungen an den Arbeitsschutz und die Betriebssicherheit bei Einsatz von Robotern.
  • Mitbestimmungsrechte des Betriebsrates bei der Einführung intelligenter Systeme.

Auszug aus dem Buch

III. 1. a) Begründung des Arbeitsverhältnisses – Bewerbungsverfahren

Human Resources (HR) ist ein Bereich der Arbeitswelt, in dem es schon heute zahlreiche Beispiele für den Einsatz künstlicher Intelligenz gibt. Große Konzerne und Unternehmen wie Amazon setzen bereits auf die KI-Unterstützung im Bewerbungsverfahren. Dabei versprechen sich die Anwender Vorteile wie Zeit- und Kostenersparnis sowie eine erhöhte „Trefferquote“. Zugleich wird damit argumentiert, dass eine Software im Gegensatz zum Menschen objektiv sei und dadurch - ohne zu diskriminieren - geeignete Bewerber oder Bewerberinnen ermittle.

In der Praxis finden sich verschiedene Ausprägungen einer KI im Bewerbungsverfahren. Es gibt Unternehmen, die zum Beispiel mit sogenannten „Chatbots“ arbeiten, welche in einen digitalen Dialog mit dem Bewerber treten und diesem gezielt Fragen stellen. Dem Bewerber muss dabei nicht einmal bewusst sein, dass er gerade mit einer Software kommuniziert.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitende Worte: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung von Künstlicher Intelligenz in der Gesellschaft und stellt die Forschungsfrage nach der arbeitsrechtlichen Einbettung und dem Bedarf für neue gesetzliche Regelungen.

II. Der Begriff „Künstliche Intelligenz“: Dieses Kapitel definiert KI als nicht-deterministische Software, die durch maschinelles Lernen Muster erkennt, und unterscheidet zwischen „starker“ und „schwacher“ KI.

III. Künstliche Intelligenz im deutschen Arbeitsrecht: Der Hauptteil analysiert detailliert die Auswirkungen von KI auf die Personalrekrutierung, den Arbeitsalltag unter digitalen Vorgesetzten und die Einhaltung von Arbeitsschutz- sowie Datenschutzvorgaben.

IV. Künstliche Intelligenz im internationalen Vergleich: Das Kapitel vergleicht die globale Wahrnehmung von KI und die unterschiedlichen technologischen Schwerpunkte verschiedener Nationen, wobei die Schwierigkeit einer einheitlichen internationalen Regelung betont wird.

V. Fazit und Ausblick: Zusammenfassend wird konstatiert, dass KI die Zukunft der Arbeitswelt prägen wird, während die Meinungen über den konkreten gesetzgeberischen Handlungsbedarf aufgrund des Spannungsfeldes zwischen Rechtssicherheit und Innovationsförderung auseinandergehen.

Schlüsselwörter

Künstliche Intelligenz, Arbeitsrecht, Bewerbungsverfahren, DSGVO, Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz, Direktionsrecht, Arbeitsschutz, Betriebsverfassungsgesetz, Personalarbeit, Maschinelles Lernen, Automatisierung, Datenschutz, Mitbestimmung, Algorithmen, Robotik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Herausforderungen, die der Einsatz von Künstlicher Intelligenz für das deutsche Arbeitsrecht mit sich bringt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Personalauswahl, der Ausübung des Weisungsrechts, datenschutzrechtlichen Anforderungen sowie den Mitbestimmungsrechten der Arbeitnehmervertretung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Es wird analysiert, ob die aktuellen Rechtsgrundlagen ausreichen, um KI-gestützte Prozesse rechtssicher zu gestalten, oder ob Anpassungen erforderlich sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer tiefgehenden Analyse der aktuellen juristischen Literatur sowie der Auswertung einschlägiger Gesetzestexte wie dem BGB, dem AGG und der DSGVO.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil beleuchtet die rechtliche Einbettung der KI in Bewerbungsprozessen, ihre Rolle als digitale Vorgesetzte und die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen bei der Kooperation zwischen Mensch und Roboter.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Kernbegriffe sind unter anderem Künstliche Intelligenz, Arbeitsrecht, Datenschutz (DSGVO), Mitbestimmung, Diskriminierungsverbot (AGG) und Direktionsrecht.

Warum ist die DSGVO für KI im Bewerbungsprozess so wichtig?

Die DSGVO setzt strikte Grenzen für automatisierte Entscheidungen und Profiling, die bei KI-gestützten Auswahlverfahren zwingend beachtet werden müssen, um die Rechte der Bewerber zu schützen.

Darf eine Künstliche Intelligenz Weisungen im Sinne des Direktionsrechts erteilen?

Die Zulässigkeit ist umstritten; während einige Autoren dies als rein technischen Prozess sehen, bestehen aufgrund fehlender menschlicher Intuition und möglicher Verstöße gegen das billige Ermessen erhebliche rechtliche Bedenken.

Welche Rolle spielt der Betriebsrat beim Einsatz von KI?

Der Betriebsrat besitzt umfangreiche Mitbestimmungsrechte bei der Einführung technischer Anlagen, die Arbeitsabläufe beeinflussen, sowie bei der datenschutzkonformen Gestaltung von Auswahlrichtlinien.

Wie bewertet der Autor die Zukunft der KI im Arbeitsrecht?

Er sieht einen nachhaltigen Einfluss auf die Arbeitswelt, betont jedoch den Konflikt zwischen dem Innovationswunsch der Wirtschaft und der notwendigen juristischen Sicherheit, für die derzeit noch keine abschließenden Lösungen vorliegen.

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Detalles

Título
Künstliche Intelligenz im Arbeitsrecht. Ist KI ausreichend eingebettet oder besteht noch Regelungsbedarf?
Universidad
Technical University of Chemnitz  (Professur für Privatrecht und Recht des geistigen Eigentums)
Calificación
1,3
Autor
Robert Ziola (Autor)
Año de publicación
2019
Páginas
28
No. de catálogo
V1006546
ISBN (Ebook)
9783346390653
ISBN (Libro)
9783346390660
Idioma
Alemán
Etiqueta
KI Künstliche Intelligenz Arbeitsrecht deutsches Arbeitsrecht KI im Personalwesen KI im Arbeitsalltag KI und das Betriebsverfassungsgesetz AGG DSGVO BDSG BGB KSchG GewO ArbSchG BetrVG HR Künstliche Intelligenz im Arbeitsrecht Ist KI ausreichend eingebettet oder besteht noch Regelungsbedarf?
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Robert Ziola (Autor), 2019, Künstliche Intelligenz im Arbeitsrecht. Ist KI ausreichend eingebettet oder besteht noch Regelungsbedarf?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1006546
Leer eBook
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