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Die Rechtsformwahl im deutschen Mittelstand

Eine steuerliche Vorteilhaftigkeitsanalyse zwischen der GmbH und der GmbH & Co. KG

Titel: Die Rechtsformwahl im deutschen Mittelstand

Projektarbeit , 2020 , 60 Seiten , Note: 1,5

Autor:in: Alicia Scheidt (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit legt das Hauptaugenmerk auf die steuerliche Vorteilhaftigkeit zweier besonders im deutschen Mittelstand relevanter Rechtsformen, die die Besteuerung der Personengesellschaft mit der Besteuerung der Kapitalgesellschaft vergleichen soll.

Die Entscheidung, in welcher Rechtsform das eigene Unternehmen geführt werden soll, birgt erhebliche zivil- und steuerrechtliche Konsequenzen. Von den Unternehmensgründungen 2018 entschieden sich in Summe rund 61Prozent für die Wahl einer haftungsbeschränkten Rechtsform. Hierbei spielt besonders die GmbH eine entscheidende Rolle: Neben der Tendenz zur Haftungsbeschränkung, spielen neben der Haftung sowohl die Formalitäten, Buchführungs- und Publizitätspflichten, Kapitalbeschaffungsmöglichkeiten als auch die resultierende Steuerbelastung eine bedeutende Rolle bei der Wahl der passenden Rechtsform.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen der Rechtsformen

2.1 Zivilrechtliche Grundlagen

2.1.1 Die GmbH im Zivilrecht

2.1.2 Die GmbH & Co. KG im Zivilrecht

2.1.3 Zivilrechtlicher Vergleich der Rechtsformen

2.2 Steuerrechtliche Grundlagen

2.2.1 Die GmbH im Steuerrecht

2.2.2 Die GmbH & Co. KG im Steuerrecht

2.2.3 Steuerrechtlicher Vergleich der Rechtsformen

3 Besteuerungsgrundsätze

3.1 Ertragsteuerliche Betrachtung der GmbH

3.1.1 Besteuerung auf Gesellschaftsebene

3.1.2 Besteuerungskonzeption im Ausschüttungsfall

3.1.3 Besteuerungskonzeption im Thesaurierungsfall

3.2 Ertragsteuerliche Betrachtung der GmbH & Co. KG

3.2.1 Besteuerung auf Gesellschaftsebene

3.2.2 Besteuerungskonzeption im Ausschüttungsfall

3.2.3 Besteuerungskonzeption im Thesaurierungsfall

4 Analyse anhand eines Steuerbelastungsvergleichs

4.1 Ausgangsgrößen des Vergleichs

4.2 Steuerbelastung der GmbH

4.3 Steuerbelastung der GmbH & Co. KG

4.4 Vorteilhaftigkeitsanalyse anhand eines Steuerbelastungsvergleichs

5 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Projektarbeit analysiert die steuerliche Vorteilhaftigkeit der Rechtsformen GmbH und GmbH & Co. KG im deutschen Mittelstand, um eine fundierte Entscheidungshilfe für Unternehmer bei der Rechtsformwahl zu bieten.

  • Zivil- und steuerrechtliche Charakterisierung von GmbH und GmbH & Co. KG
  • Untersuchung der Besteuerungsgrundsätze im Ausschüttungs- und Thesaurierungsfall
  • Durchführung eines steuerlichen Belastungsvergleichs anhand eines praxisnahen Modellfalls
  • Bewertung der steuerlichen Auswirkungen der Thesaurierungsbegünstigung
  • Analyse der Einflussfaktoren auf die Steuerbelastung im deutschen Mittelstand

Auszug aus dem Buch

2.1.2 Die GmbH & Co. KG im Zivilrecht

Die GmbH & Co. KG ist eine Sonderform des deutschen Zivilrechts. Sie spiegelt eine Mischung aus Kapital- und Personengesellschaft wider.19 Genauer wird dies im Handelsrecht geregelt, welche die GmbH & Co. KG i. S. d. § 161 HGB als Kommanditgesellschaft und somit als Personengesellschaft qualifiziert. Kennzeichnend für eine KG ist die gesellschaftsrechtliche Konstruktion des Komplementärs als persönlich und unbegrenzt haftender Gesellschafter, sowie dem Kommanditisten in Form von mindestens einer natürlichen Person, der beschränkt haftet. Der klassische Kommanditist ist Mitunternehmer, der sowohl Mitunternehmerrisiko trägt als auch Mitunternehmerinitiative entfaltet. Im Gegensatz zur herkömmlichen Konstruktion der KG ist bei der Rechtsform der GmbH & Co. KG der persönlich und gesamtschuldnerisch haftende Gesellschafter keine natürliche Person, sondern eine GmbH.20 Dies führt zu dem positiven Ergebnis, dass die Komplementär-GmbH lediglich mit ihrem Vermögen, wie bereits in Kapitel 2.1.1 geschildert, haftet. Die Haftungshöhe des Kommanditisten ist gesetzlich nicht geregelt und muss durch den Gesellschaftsvertrag bestimmt werden.21 Diese sogenannte Haftungssumme in Höhe seiner Einlage i. S. d. § 171 Abs. 1 HGB muss gem. § 172 Abs. 1 HGB im Handelsregister eingetragen werden. Da die Haftungshöhe in diesem rechtlichen Konstrukt beschränkt ist und daraus ein deutlich höheres Ausfallrisiko für die Gläubiger resultiert, muss die Firma der Personengesellschaft zugunsten des Gläubigerschutzes gem. § 19 Abs. 1 HGB stets die Haftungsbegrenzung ausweisen. 22

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz der Rechtsformwahl für mittelständische Unternehmen und führt in die steuerliche Thematik des Vergleichs zwischen GmbH und GmbH & Co. KG ein.

2 Grundlagen der Rechtsformen: Dieses Kapitel arbeitet die zivilrechtlichen und steuerrechtlichen Rahmenbedingungen beider Rechtsformen detailliert heraus.

3 Besteuerungsgrundsätze: Hier werden die Besteuerungsprinzipien sowie die Behandlung von Ausschüttungen und Thesaurierungen für beide Gesellschaftstypen systematisch dargestellt.

4 Analyse anhand eines Steuerbelastungsvergleichs: In diesem Hauptteil wird anhand eines Modellfalls die konkrete Steuerlast beider Rechtsformen quantitativ verglichen und analysiert.

5 Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und stellt fest, dass die steuerliche Vorteilhaftigkeit stark von den individuellen Umständen abhängt.

Schlüsselwörter

Rechtsformwahl, GmbH, GmbH & Co. KG, deutscher Mittelstand, steuerliche Vorteilhaftigkeit, Steuerbelastungsvergleich, Thesaurierung, Ausschüttung, Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Einkommensteuer, Mitunternehmer, Trennungsprinzip, Transparenzprinzip, Thesaurierungsbegünstigung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die steuerliche Vorteilhaftigkeit der beiden im deutschen Mittelstand verbreiteten Rechtsformen GmbH und GmbH & Co. KG.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die zivil- und steuerrechtlichen Grundlagen beider Rechtsformen, die Besteuerungsprinzipien bei Ausschüttungen und Thesaurierungen sowie die Durchführung eines quantitativen Steuerbelastungsvergleichs.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, auf Basis eines Steuerbelastungsvergleichs die Frage zu beantworten, welche haftungsbeschränkte Rechtsform für ein mittelständisches Unternehmen steuerlich vorteilhafter sein kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Methode eines steuerlichen Modellbelastungsvergleichs für ein mittelständisches Unternehmen mit definierten Prämissen, um die Auswirkungen unterschiedlicher Rechtsformen auf die Steuerbelastung zu simulieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Erläuterung der Besteuerungsgrundsätze für beide Rechtsformen sowie die praktische Anwendung dieser Grundsätze in einer detaillierten Analyse und Gegenüberstellung anhand eines konkreten Zahlenbeispiels.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Rechtsformwahl, GmbH, GmbH & Co. KG, Steuerbelastungsvergleich, Thesaurierung, Ausschüttung und Thesaurierungsbegünstigung.

Warum spielt die Komplementär-GmbH bei der GmbH & Co. KG eine besondere Rolle?

Die Komplementär-GmbH übernimmt die unbeschränkte Haftung der Personengesellschaft, haftet jedoch selbst nur mit ihrem eigenen Gesellschaftsvermögen, was die Haftungsbeschränkung für die dahinterstehenden natürlichen Personen ermöglicht.

Was ist das Ergebnis des Steuerbelastungsvergleichs im Modellfall?

Im gewählten Modellfall bei Vollausschüttung ergibt sich eine steuerliche Belastungsdifferenz von 4,03 % zugunsten der GmbH & Co. KG.

Ende der Leseprobe aus 60 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Rechtsformwahl im deutschen Mittelstand
Untertitel
Eine steuerliche Vorteilhaftigkeitsanalyse zwischen der GmbH und der GmbH & Co. KG
Note
1,5
Autor
Alicia Scheidt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
60
Katalognummer
V1006815
ISBN (eBook)
9783346391162
ISBN (Buch)
9783346391179
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Mittelstand GmbH GmbH & Co. KG Belastungsvergleich Steuerbelastung Thesaurierungsbegünstigung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alicia Scheidt (Autor:in), 2020, Die Rechtsformwahl im deutschen Mittelstand, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1006815
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