Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in das Thema Langzeitsubstitution. Hierfür werden wesentliche Begriffe sowie der gesetzliche Rahmen und der Ablauf einer Substitutionsbehandlung mit den Schwerpunkten Behandlungssetting, Take-Home-Verschreibung und psychosoziale Betreuung, erläutert.
Anschließend werden die verschiedenen Substitutionsmittel vorgestellt, um nachvollziehen zu können, wie diese wirken und welche Nebenwirkungen sie mit sich bringen. Des Weiteren werden die Folgen einer Opioidabhängigkeit am Beispiel Heroin dargestellt, um zu zeigen, inwiefern das Leben einer opioidabhängigen Person nicht mehr sozialverträglich ist.
Anschließend werden die herausgearbeiteten Folgen mit dem Begriff der Sozialverträglichkeit verknüpft und die Ergebnisse der PREMOS- Studie präsentiert, da in dieser die Auswirkungen von Langzeitsubstitutionsbehandlungen untersucht wurden. Anschließend liegen alle Inhalte vor, um im Fazit die leitende Frage beantworten zu können.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Begriffserklärung
- Substitution
- Langzeitsubstitution
- Opioidabhängigkeit
- Opiate und Opioide
- Klassifizierung nach ICD-10
- Beikonsum
- Voraussetzungen für eine Substitution
- Ablauf einer Substitutionstherapie
- Behandlungssetting
- Allgemeinpraxen
- Schwerpunktpraxen
- Take-Home-Verschreibung
- Psychosoziale Betreuung
- Behandlungssetting
- Substitutionsmittel
- Methadon
- Levomethadon
- Buprenorphin
- Folgen einer Opioidabhängigkeit am Beispiel Heroin
- Direkte Folgen
- Indirekte Folgen
- Soziale Folgen
- Sozialverträglichkeit
- Begrifflichkeit
- Ergebnisse der PREMOS Studie
- Körperliche und psychische Entwicklungen
- Entwicklung der psychosozialen Lage
- Entwicklung des Beikonsums
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit der Langzeitsubstitution und untersucht, ob sie opioidabhängigen Personen ein sozialverträgliches Leben ermöglicht. Der Fokus liegt dabei auf der Analyse der Auswirkungen von Langzeitsubstitutionsbehandlungen auf den Gesundheitszustand, die soziale Situation und den Beikonsum von opioidabhängigen Personen.
- Bewertung der Langzeitsubstitution als Methode zur Schadensminderung und Resozialisierung
- Analyse der Auswirkungen von Langzeitsubstitutionsbehandlungen auf die Lebensqualität von Substituierten
- Untersuchung der Rolle von Langzeitsubstitutionsbehandlungen im Kontext der akzeptierenden Drogenarbeit
- Diskussion der ethischen und gesellschaftlichen Aspekte der Langzeitsubstitution
- Bewertung der Rolle von Langzeitsubstitutionsbehandlungen in der Suchthilfe
Zusammenfassung der Kapitel
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in das Thema Langzeitsubstitution, wobei die wesentlichen Begriffe, der gesetzliche Rahmen und der Ablauf einer Substitutionsbehandlung mit den Schwerpunkten Behandlungssetting, Take-Home-Verschreibung und psychosoziale Betreuung erläutert werden. Anschließend werden die verschiedenen Substitutionsmittel vorgestellt, um nachvollziehen zu können, wie diese wirken und welche Nebenwirkungen sie mit sich bringen.
Weiterhin werden die Folgen einer Opioidabhängigkeit am Beispiel Heroin dargestellt, um zu zeigen, inwiefern das Leben einer opioidabhängigen Person nicht mehr sozialverträglich ist. Anschließend werden die herausgearbeiteten Folgen mit dem Begriff der Sozialverträglichkeit verknüpft und die Ergebnisse der PREMOS-Studie präsentiert, da in dieser die Auswirkungen von Langzeitsubstitutionsbehandlungen untersucht wurden.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit den Schlüsselbegriffen Langzeitsubstitution, Opioidabhängigkeit, Sozialverträglichkeit, akzeptierende Drogenarbeit, Schadensminderung und Resozialisierung. Sie analysiert die Ergebnisse der PREMOS-Studie und behandelt die verschiedenen Substitutionsmittel wie Methadon, Levomethadon und Buprenorphin.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Langzeitsubstitution?
Es ist ein Therapieansatz für Opioidabhängige, bei dem illegale Drogen (wie Heroin) durch ärztlich verschriebene Ersatzstoffe ersetzt werden.
Ermöglicht Substitution ein sozialverträgliches Leben?
Die Arbeit untersucht anhand der PREMOS-Studie, inwiefern die Therapie die psychosoziale Lage und Lebensqualität der Betroffenen verbessert.
Welche Substitutionsmittel werden üblicherweise eingesetzt?
Zu den gängigen Mitteln gehören Methadon, Levomethadon und Buprenorphin.
Was ist die psychosoziale Betreuung im Rahmen der Substitution?
Neben der medikamentösen Gabe ist eine begleitende Beratung entscheidend, um die Resozialisierung und psychische Stabilisierung zu fördern.
Was bedeutet „Take-Home-Verschreibung“?
Unter bestimmten Voraussetzungen dürfen Patienten ihr Substitutionsmittel für mehrere Tage mit nach Hause nehmen, was die soziale Integration erleichtert.
Was sind die Folgen einer Heroinabhängigkeit?
Die Arbeit beschreibt direkte gesundheitliche Schäden sowie soziale Folgen wie Kriminalität und den Verlust sozialer Kontakte.
- Quote paper
- Anonym (Author), 2019, Langzeitsubstitution als Therapieansatz. Ermöglicht sie opioidabhängigen Personen ein sozialverträgliches Leben?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1006876