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Langzeitsubstitution als Therapieansatz. Ermöglicht sie opioidabhängigen Personen ein sozialverträgliches Leben?

Title: Langzeitsubstitution als Therapieansatz. Ermöglicht sie opioidabhängigen Personen ein sozialverträgliches Leben?

Seminar Paper , 2019 , 24 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Anonym (Author)

Social Work
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Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in das Thema Langzeitsubstitution. Hierfür werden wesentliche Begriffe sowie der gesetzliche Rahmen und der Ablauf einer Substitutionsbehandlung mit den Schwerpunkten Behandlungssetting, Take-Home-Verschreibung und psychosoziale Betreuung, erläutert.

Anschließend werden die verschiedenen Substitutionsmittel vorgestellt, um nachvollziehen zu können, wie diese wirken und welche Nebenwirkungen sie mit sich bringen. Des Weiteren werden die Folgen einer Opioidabhängigkeit am Beispiel Heroin dargestellt, um zu zeigen, inwiefern das Leben einer opioidabhängigen Person nicht mehr sozialverträglich ist.

Anschließend werden die herausgearbeiteten Folgen mit dem Begriff der Sozialverträglichkeit verknüpft und die Ergebnisse der PREMOS- Studie präsentiert, da in dieser die Auswirkungen von Langzeitsubstitutionsbehandlungen untersucht wurden. Anschließend liegen alle Inhalte vor, um im Fazit die leitende Frage beantworten zu können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffserklärung

2.1. Substitution

2.2 Langzeitsubstitution

2.3 Opioidabhängigkeit

2.2.1 Opiate und Opioide

2.2.2 Klassifizierung nach ICD-10

2.4 Beikonsum

3. Voraussetzungen für eine Substitution

4. Ablauf einer Substitutionstherapie

4.1 Behandlungssetting

4.1.1 Allgemeinpraxen

4.1.2 Schwerpunktpraxen

4.2 Take-Home-Verschreibung

4.3 Psychosoziale Betreuung

5. Substitutionsmittel

5.1 Methadon

5.2 Levomethadon

5.3 Buprenorphin

6. Folgen einer Opioidabhängigkeit am Bespiel Heroin

6.1 Direkte Folgen

6.2 Indirekte Folgen

6.3 Soziale Folgen

7. Sozialverträglichkeit

7.1 Begrifflichkeit

7.2 Ergebnisse der PREMOS Studie

7.2.1 Körperliche und psychische Entwicklungen

7.2.2 Entwicklung der psychosozialen Lage

7.2.3 Entwicklung des Beikonsums

8. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das Thema der Langzeitsubstitution bei opioidabhängigen Personen mit der leitenden Forschungsfrage, ob diese Behandlungsmethode den Betroffenen ein sozialverträgliches Leben ermöglicht. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Lebenssituation substituierter Personen zu schaffen, um sowohl in der Suchthilfe als auch in anderen sozialen Arbeitsfeldern eine adäquate Unterstützung zu gewährleisten und Diskriminierungen entgegenzuwirken.

  • Grundlagen der Substitutionstherapie, ihrer gesetzlichen Rahmenbedingungen und Abläufe.
  • Detaillierte Analyse der gebräuchlichen Substitutionsmittel (Methadon, Levomethadon, Buprenorphin) und deren Wirkungsweisen.
  • Untersuchung der gesundheitlichen, sozialen und psychischen Folgen einer unbehandelten Opioidabhängigkeit am Beispiel Heroin.
  • Auswertung der Ergebnisse der PREMOS-Studie hinsichtlich der langfristigen Auswirkungen von Substitutionsbehandlungen.
  • Reflektion über die Rolle der Stigmatisierung und die Bedeutung professioneller psychosozialer Betreuung für die Resozialisierung.

Auszug aus dem Buch

4.1.1 Allgemeinpraxen

Ca. 90% aller Substitutionsbehandlungen finden in Allgemeinpraxen statt. (vgl. BUSCH U. A. 2007, S. 17) Voraussetzung ist hierfür nach §5 Abs.3 BtMVV eine suchtmedizinische Qualifikation des*r behandelnden Arztes*Ärztin, andernfalls muss sich diese*r mit einem suchtmedizinisch qualifizierten Arzt*Ärztin abstimmen und sicherstellen, dass sich sein*e Patient*In zu Beginn der Behandlung und während der Behandlung einmal im Quartal bei diese*r vorstellt. Des Weiteren darf er nur 10 Substitutionsbehandlungen gleichzeitig durchführen.

Es gibt in den Allgemeinpraxen ein immer größer werdendes strukturelles Problem. Immer mehr Allgemeinmediziner stellen die Substitutionsbehandlung in ihrer Praxis wieder ein und Neue kommen kaum nach, da schon bei kleinen Fehlern oder Unachtsamkeit die Strafverfolgung droht, es ein enormer bürokratischer Aufwand ist und Vertretungsregelungen, vor allem in ländlichen Regionen eine enorme Herausforderung sein können. (vgl. ULLMANN 2005, S. 98f.)

Die Vergabe des Substituts findet nicht zwangsläufig in der behandelnden Praxis statt. Soll es in der Praxis genommen werden, muss dies in einem separaten Raum passieren. Weitere Optionen bei einer Einnahme unter Sichtbezug sind die Vergabe in Apotheken oder bei Kooperationen und Erfüllung der medizinischen Voraussetzungen in Einrichtungen der Drogenhilfe oder stationären Wohneinrichtungen. (vgl. ULLMANN 2005, S. 97)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die akzeptierende Drogenarbeit ein und begründet die Relevanz der Untersuchung der Langzeitsubstitution für die Soziale Arbeit.

2. Begriffserklärung: Dieses Kapitel definiert zentrale Fachbegriffe wie Substitution, Langzeitsubstitution, Opioidabhängigkeit und Beikonsum zur begrifflichen Schärfung.

3. Voraussetzungen für eine Substitution: Hier werden die gesetzlichen Grundlagen nach der Betäubungsmittelverschreibungsverordnung (BtMVV) und die Richtlinien der Bundesärztekammer erläutert.

4. Ablauf einer Substitutionstherapie: Das Kapitel beschreibt das Behandlungssetting (Allgemein- und Schwerpunktpraxen), die Take-Home-Verschreibung sowie die psychosoziale Betreuung.

5. Substitutionsmittel: Es erfolgt eine detaillierte Gegenüberstellung der gängigen Mittel Methadon, Levomethadon und Buprenorphin hinsichtlich ihrer pharmakologischen Eigenschaften.

6. Folgen einer Opioidabhängigkeit am Bespiel Heroin: Das Kapitel beleuchtet die direkten körperlichen sowie die indirekten und sozialen Auswirkungen einer unbehandelten Abhängigkeit.

7. Sozialverträglichkeit: Nach einer begrifflichen Definition werden die Ergebnisse der PREMOS-Studie zu körperlichen, psychischen und psychosozialen Veränderungen präsentiert.

8. Fazit: Das Fazit beantwortet die zentrale Fragestellung und betont die Bedeutung von Stigmatisierung und Behandlungsqualität für ein sozialverträgliches Leben.

Schlüsselwörter

Langzeitsubstitution, Opioidabhängigkeit, Schadensminderung, Sozialverträglichkeit, Substitutionsmittel, Methadon, Buprenorphin, Suchthilfe, Soziale Arbeit, Stigmatisierung, PREMOS-Studie, Resozialisierung, Take-Home-Verschreibung, Psychosoziale Betreuung, Drogenarbeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Langzeitsubstitution als Behandlungsform für opioidabhängige Personen und prüft, inwiefern diese zur Erreichung eines sozialverträglichen Lebens beitragen kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Themenfelder umfassen die medizinischen und gesetzlichen Grundlagen der Substitution, die verschiedenen Substitutionsmittel, die sozialen Auswirkungen der Abhängigkeit und die Möglichkeiten der Resozialisierung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie substituierte Personen in der Sozialen Arbeit besser verstanden und unterstützt werden können, um ihre soziale Teilhabe zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Ausarbeitung, die Fachliteratur sowie die Ergebnisse der großangelegten PREMOS-Studie auswertet, um die langfristigen Effekte von Substitutionsbehandlungen zu analysieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden der Ablauf einer Substitution, die Wahl des Substitutionsmittels, die Folgen einer Heroinabhängigkeit sowie die empirischen Ergebnisse zur Lebensqualität substituierter Personen detailliert dargelegt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Langzeitsubstitution, Sozialverträglichkeit, Schadensminderung (Harm Reduction) und Soziale Arbeit charakterisiert.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Allgemeinpraxen und Schwerpunktpraxen für Substituierte so wichtig?

Die Wahl der Praxisform kann sowohl die Qualität der suchtmedizinischen Versorgung als auch das Ausmaß der Stigmatisierung beeinflussen, was wiederum Auswirkungen auf den Behandlungserfolg und die soziale Integration hat.

Welche Rolle spielt die psychosoziale Betreuung für den Erfolg einer Substitution?

Die psychosoziale Betreuung ist essenziell, da sie bei der Alltagsbewältigung unterstützt, Selbsthilfepotenziale stärkt und so die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Resozialisierung deutlich erhöht.

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Details

Title
Langzeitsubstitution als Therapieansatz. Ermöglicht sie opioidabhängigen Personen ein sozialverträgliches Leben?
College
Baden-Wuerttemberg Cooperative State University (DHBW)
Grade
1,5
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2019
Pages
24
Catalog Number
V1006876
ISBN (eBook)
9783346384485
ISBN (Book)
9783346384492
Language
German
Tags
Substitution Opioidabhängigkeit Methadon Heroin
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2019, Langzeitsubstitution als Therapieansatz. Ermöglicht sie opioidabhängigen Personen ein sozialverträgliches Leben?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1006876
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