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Auswirkungen des Brexits auf die europäische Zusammenarbeit im Hinblick auf Mitarbeiterentsendungen

Eine Analyse der Zusammenarbeit im Nachgang des Brexits

Titel: Auswirkungen des Brexits auf die europäische Zusammenarbeit im Hinblick auf Mitarbeiterentsendungen

Bachelorarbeit , 2020 , 85 Seiten , Note: 2,4

Autor:in: Bachelor of Engineering Lamia Ramadan (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit soll dem Leser einen umfassenden Überblick geben, welche Auswirkungen der Brexit auf die zukünftige Zusammenarbeit im Allgemeinen und speziell im Hinblick auf Mitarbeiterentsendungen haben wird.

Dabei werden zunächst die möglichen wirtschaftlichen und politischen Auswirkungen analysiert, um ein Verständnis für die Brexit Thematik zu bekommen. Die Unsicherheit über das zukünftige Verhältnis zwischen der EU und Großbritannien wächst. Bis jetzt liefen alle Brexit Verhandlungen erfolglos. Aus diesem Grund muss ein neues Verhältnis zwischen der Europäischen Union und Großbritannien definiert werden.

Für die Analysen wurden aus diesem Grund mithilfe von gewonnenen Erkenntnissen aus Prognosen und Annahmen verwendet. Außerdem werden vier mögliche Austrittsszenarien beschrieben und analysiert. Das Ziel dieser Arbeit ist es, die potentiellen Folgen des Austritts möglichst genau zu analysieren und eine realistische Einschätzung darzustellen. Dabei lässt es sich nur spekulieren, wie das Endergebnis aussehen wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Aktuelle Situation und Problematik

1.2. Ziel der Arbeit

1.3 Aufbau der Arbeit

2 Brexit

2.1 Definition

2.1.1 Harter Brexit

2.1.2 Weicher Brexit

2.2 Hintergründe des Austritts

2.3 Auswirkungen des Austritts

2.3.1 Politische Auswirkungen

2.3.2 Wirtschaftliche Auswirkungen

3 Expatriate Management

3.1 Definition nach deutschem Recht

3.2 Definition nach EU- Recht

3.3 Entsendungsarten

3.4 Entsendungen innerhalb der EU

3.4.1 Entsenderichtlinie EU

3.4.2 Arbeitnehmerfreizügigkeit

3.5 Entsendungen von Drittländern in die EU

3.5.1 Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis / Arbeitsrechtlicher Faktor

3.5.2 Steuerlicher Faktor

3.5.3 Sozialversicherungsrechtlicher Faktor

3.5.4 Beispiel: Entsendung aus den USA nach Deutschland

3.6 Entsendungen in Drittstaaten

4 Expatriate Management nach dem Brexit

4.1 Einreise- und Aufenthaltsbedingungen für EU-Bürger in der UK

4.2 Einreise- und Aufenthaltsbedingungen für britische Staatsangehörige in der EU

4.3 Doppelbesteuerungsabkommen

4.4 Sozialversicherungsrechtliche Auswirkungen

5 Mögliche Szenarien für die zukünftige Mitarbeiterentsendung nach dem Brexit

5.1 Szenario: Norwegen

5.2 Szenario: Schweiz

5.3 Szenario: Kanada

5.4 Szenario: Türkei

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die Auswirkungen des Brexits auf die europäische Zusammenarbeit mit einem besonderen Fokus auf die Mitarbeiterentsendung. Ziel ist es, auf Basis von Prognosen und verschiedenen Austrittsszenarien die potenziellen Folgen für Unternehmen und Arbeitnehmer zu evaluieren, da verbindliche Verträge zum Zeitpunkt der Erstellung noch ausstanden.

  • Brexit-Definitionen und Austrittsszenarien (hart vs. weich)
  • Politische und wirtschaftliche Folgen des Brexits
  • Rechtliche Grundlagen des Expatriate Managements (national und EU)
  • Herausforderungen für Mitarbeiterentsendungen nach dem Brexit
  • Vergleich möglicher zukünftiger Kooperationsmodelle

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Harter Brexit

Der harte Brexit kennzeichnet den Austritt Großbritanniens aus dem europäischen Binnenmarkt, der Zollunion und der EU ohne ein Abkommen. Dieser Brexit ohne Abkommen wird in Großbritannien auch als „No-Deal“ bezeichnet (Pilbeam 2019, S.1).

Ein Scheitern der Verhandlungen ohne Übergangslösungen könnte zum harten Brexit und mithin zum Abbruch der Verhandlungen führen. Obschon die EU das Austrittsabkommen mit Großbritannien unterzeichnet hat, ist die Wahrscheinlichkeit eines ungeregelten Brexits dennoch nicht auszuschließen, wenn es nach der Übergangsphase nicht zur Einigung kommen sollte.

Für die Wirtschaft, Finanzämter und Politik hat der harte Brexit folgenschwere Auswirkungen. Dieses Szenario sieht keinen Fortbestand des freien Waren- und Kapitalverkehrs, sowie der Personenverkehrs- und Dienstleistungsfreiheit vor, welche die vier Grundfreiheiten der Union darstellen. Darüber hinaus resultiert der harte Brexit in einer erneuten Zollerhebung auf den Warenverkehr und Dienstleistungen. Sämtliche Warenlieferungen und Dienstleistungen sowie der Personenverkehr werden hiernach den internationalen WTO-Regeln unterliegen (The World Economy 2020, S.3). Die WTO „World Trade Organization“ ist eine Welthandelsorganisation, die sich mit globalen Regeln des Handels zwischen Nationen befasst.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt die Ausgangslage nach dem Brexit-Referendum und die daraus resultierende Unsicherheit für die zukünftige Zusammenarbeit und Mitarbeiterentsendungen.

2 Brexit: Definiert die verschiedenen Brexit-Szenarien und beleuchtet die politischen sowie wirtschaftlichen Hintergründe und Folgen des Austritts.

3 Expatriate Management: Erläutert die rechtlichen Grundlagen für Mitarbeiterentsendungen innerhalb der EU sowie aus Drittstaaten unter Berücksichtigung von Arbeits-, Steuer- und Sozialversicherungsrecht.

4 Expatriate Management nach dem Brexit: Analysiert die spezifischen Auswirkungen des Brexits auf Entsendeprozesse, Einreisebedingungen und bestehende Abkommen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

5 Mögliche Szenarien für die zukünftige Mitarbeiterentsendung nach dem Brexit: Vergleicht verschiedene Kooperationsmodelle (Norwegen, Schweiz, Kanada, Türkei) und deren Konsequenzen für künftige Mitarbeiterentsendungen.

6 Fazit: Fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit stabiler Abkommen, um die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen für Unternehmen zu minimieren.

Schlüsselwörter

Brexit, Mitarbeiterentsendung, Europäische Union, Großbritannien, Expatriate Management, Binnenmarkt, Zollunion, No-Deal, Arbeitnehmerfreizügigkeit, Sozialversicherungsrecht, Doppelbesteuerung, Drittstaaten, Handelsabkommen, Wirtschaftsauswirkungen, Personalmanagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen des Brexits auf die europäische Zusammenarbeit, insbesondere im Hinblick auf die Prozesse und rechtlichen Rahmenbedingungen für Mitarbeiterentsendungen zwischen der EU und Großbritannien.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den zentralen Themen gehören die verschiedenen Brexit-Szenarien, die politischen und ökonomischen Folgen für beide Seiten sowie die rechtlichen Anforderungen an grenzüberschreitende Mitarbeitereinsätze.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, die Folgen des Brexits auf die europäische Zusammenarbeit zu analysieren und zu beantworten, wie sich diese auf die Mitarbeiterentsendung auswirken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Untersuchung basiert auf einer Analyse von Prognosen, Annahmen und bestehenden rechtlichen Rahmenbedingungen, da zum Zeitpunkt der Veröffentlichung keine finalen Verträge vorlagen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Grundlagen des Expatriate Managements, die spezifischen Änderungen durch den Brexit sowie eine Szenario-Analyse (Norwegen, Schweiz, Kanada, Türkei) hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Entsendung von Fachkräften.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Brexit, Mitarbeiterentsendung, Expatriate Management, Binnenmarkt, Arbeitnehmerfreizügigkeit und Sozialversicherungsrecht.

Welche Auswirkungen hat ein "Harter Brexit" auf Entsendungen?

Ein harter Brexit bedeutet das Ende der automatischen Freizügigkeit, was zu komplizierteren Visumverfahren, höheren bürokratischen Hürden und potenziellen Problemen bei der Sozialversicherung und Besteuerung führt.

Wie unterscheidet sich die Entsendung in die Schweiz im Vergleich zur EU?

Die Schweiz nutzt bilaterale Verträge statt einer direkten EU-Mitgliedschaft, was spezifische Regeln für Aufenthalts- und Arbeitsbewilligungen sowie Meldepflichten für Kurzentsendungen erfordert.

Welche Bedeutung hat das CETA-Modell in dieser Arbeit?

Das CETA-Modell dient als Beispiel für ein Freihandelsabkommen, das zwar den Warenverkehr erleichtert, aber keine umfassende Personenfreizügigkeit garantiert, was Auswirkungen auf die Gestaltung künftiger Entsende-Verträge hat.

Warum ist das Finanzzentrum London besonders vom Brexit betroffen?

Viele Banken verlieren durch den Wegfall des Binnenmarktzugangs ihre Basis für EU-weite Finanzdienstleistungen, weshalb zahlreiche Firmen ihre Standorte teilweise in die EU verlagern müssen.

Ende der Leseprobe aus 85 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Auswirkungen des Brexits auf die europäische Zusammenarbeit im Hinblick auf Mitarbeiterentsendungen
Untertitel
Eine Analyse der Zusammenarbeit im Nachgang des Brexits
Hochschule
Hochschule Bremen
Note
2,4
Autor
Bachelor of Engineering Lamia Ramadan (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
85
Katalognummer
V1007542
ISBN (eBook)
9783346392077
ISBN (Buch)
9783346392084
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Brexit EU Großbritannien Mitarbeiterentsendung Austrittsszenarien Expatriate Management Auslandsentsendung Entsendung EU- Recht Entsendungsarten Entsenderichtlinie Arbeitnehmerfreizügigkeit EFTA bilaterale Verträge EU-Binnenmarkt Binnenmarkt Austritt CETA Zollunion Handelsabkommen Verhandlungen Brexit-Ausstiegsszenarien EWR
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Bachelor of Engineering Lamia Ramadan (Autor:in), 2020, Auswirkungen des Brexits auf die europäische Zusammenarbeit im Hinblick auf Mitarbeiterentsendungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1007542
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Leseprobe aus  85  Seiten
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