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Weiterentwicklung eines Umweltprogramms hinsichtlich der Ziele einer nachhaltigen Entwicklung.

Title: Weiterentwicklung eines Umweltprogramms hinsichtlich der Ziele einer nachhaltigen Entwicklung.

Diploma Thesis , 2002 , 71 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Heiko Färber (Author)

Business economics - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Immer höhere Umweltstandards, die gestiegene Sensibilisierung des Verbrauchers hinsichtlich seines Umweltbewusstseins und ein starkes öffentliches Interesse an betrieblichen Umweltfragen führten dazu, dass sich in der jüngeren Vergangenheit der Umweltschutz neben der Wirtschaftlichkeit zu einem der wichtigsten Ziele der Unternehmensstrategie etablierte. (UBA 1995, S.79)

Mit Umweltschutz als ein strategisches Unternehmensziel hat auch die Stadtwirtschaft GmbH Halle ihre Verantwortung gegenüber der Umwelt bekräftigt. Um dem gerecht zu werden, nahm das Unternehmen 1998 erstmals am EG-Öko-Audit teil. Durch einen externen Prüfer wurde die Einhaltung der Richtlinien nach der Verordnung Nr.1836/93 (EMAS I) bestätigt. Seither ist das Umweltmanagementsystem fester Bestandteil neben dem Qualitätsmanagementsystem. Im Jahr 2001 wurde das Umweltmanagementsystem dann erstmals nach der neuen Verordnung (EG) Nr.761/2001 (EMAS II – European Management Audit Scheme) validiert.

Seit dem Jahr 2000 ist das Unternehmen Stadtwirtschaft GmbH Halle nun auch Mitglied der Umweltallianz Sachsen-Anhalt. Damit hat sie sich einer freiwilligen Vereinbarung mit der Landesregierung unterzogen, die Rahmenbedingungen für eine umweltverträgliche Wirtschaftsentwicklung im Land Sachsen-Anhalt unter den Bedingungen einer wettbewerbsfähigen und nachhaltigen Entwicklung zu verbessern. (Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt 1999, S.1; 4)

Als Hilfestellung für die Umsetzung einer nachhaltigen Entwicklung soll diese Arbeit dienen, deren übergeordnete Arbeitsaufgabe die Weiterentwicklung des Umweltprogramms der Stadtwirtschaft mit Hinblick auf die Ziele einer nachhaltigen Wirtschaftsweise ist.

Dazu wird im ersten Teil im Kapitel 2 der Arbeit der Begriff „Nachhaltigkeit“ und seine Bedeutung bei heutigen politischen Entscheidungen definiert und erläutert. Hier werden u.a. die von der Bundesregierung im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitspolitik festgelegten Ziele im weiteren Verlauf der Arbeit von Bedeutung sein.

Daran anschliessend wird im zweiten Teil der Arbeit im Kapitel 3 das Unternehmen Stadtwirtschaft GmbH Halle näher betrachtet. Zum einen wird das Unternehmen bezüglich des Unternehmensaufbaus und der Unternehmensleistungen vorgestellt.
Danach wird der Input, der für die Realisierung der unternehmerischen Tätigkeit in Form von Maschinen, Material usw. benötigt wird, betrachtet. Diesem werden die entsprechenden Umweltauswirkungen zugeordnet.
[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG UND ZIELE DER ARBEIT

2. NACHHALTIGKEIT

2.1 DEFINITION NACHHALTIGKEIT

2.2 ZIELE DER NACHHALTIGKEIT

2.2.1 Klima und Luft

2.2.2 Ressourcen und Energie

2.2.3 Fläche und Natur

2.2.4 Wasser

2.2.5 Lärm

2.3 ZUSAMMENFASSUNG

3. STADTWIRTSCHAFT GMBH HALLE

3.1 ORGANISATION UND STAND IM UNTERNEHMEN DER STADTWERKE

3.2 LEISTUNGEN DER STADTWIRTSCHAFT GMBH HALLE

3.3 MATERIELLER INPUT DER STADTWIRTSCHAFT GMBH HALLE

3.4 DIREKTE UND INDIREKTE UMWELTBELASTUNGEN DER STADTWIRTSCHAFT GMBH HALLE

3.5 VERGLEICH UMWELTPROGRAMM MIT DEN ZIELEN DER NACHHALTIGKEIT

4. VERGLEICH VON UMWELTINSTRUMENTEN ZUR UMSETZUNG EINER NACHHALTIGEN ENTWICKLUNG: EMAS II UND ISO 14001

4.1 HISTORISCHE ENTWICKLUNG

4.2 VORTEILE BEI DER TEILNAHME AM EG-ÖKO-AUDIT

4.3 GEGENÜBERSTELLUNG EMAS II UND ISO 14001

4.3.1 Regionale Gültigkeit

4.3.2 Ziele der beiden Umweltmanagementsysteme

4.3.3 Aufbau des Umweltmanagementsystems

4.3.4 Elemente der EMAS II und ISO 14001

4.3.5 Weitere Unterschiede der EG-Öko-Audit-Verordung und der ISO 14001

4.4 AUFWANDS- UND KOSTENBETRACHTUNG

4.4.1 Zeitlicher und Personeller Aufwand

4.4.2 Finanzieller Aufwand

4.4.3 Erzielte Kosteneinsparungen

4.5 RESONANZ AUF DIE TEILNAHME AM EG-UMWELTAUDIT -SYSTEM

4.6 UMWELTMANAGEMENT IN DER STADTWIRTSCHAFT GMBH HALLE

4.7 VORTEILE DER BEIDEN UMWELTMANAGEMENTSYSTEME

4.7.1 Vorteile der ISO 14001

4.7.2 Vorteile der Öko-Audit-Verordnung

4.8 ZUSAMMENFASSUNG

5. WEITERENTWICKLUNG DES UMWELTPROGRAMMS DER STADTWIRTSCHAFT GMBH HALLE HINSICHTLICH DER ZIELE EINER NACHHALTIGEN ENTWICKLUNG

5.1 DEFINITIONEN UND HINTERGRÜNDE ZUM UMWELTPROGRAMM

5.1.1 Umweltprogramm

5.1.2 Umweltziele und Umwelteinzelziele

5.1.3 Darstellung direkter und indirekter Umweltaspekte

5.1.4 Bewertung der Umweltaspekte

5.2 DARSTELLUNG DER EINZELNEN UMWELTAUSWIRKUNGEN

5.2.1 Flächenverbrauch

5.2.1.1 Handlungsoptionen für den Flächenverbrauch

5.2.1.2 Direkter Umweltaspekt

5.2.1.3 Indirekter Umweltaspekt

5.2.2 Ressourcenverbrauch

5.2.2.1 Handlungsoptionen für den Ressourcenverbrauch

5.2.2.2 Direkter Umweltaspekt

5.2.2.3 Indirekter Umweltaspekt

5.2.3 Wasser und Abwasser

5.2.3.1 Handlungsoptionen für Wasser und Abwasser

5.2.3.2 Direkter Umweltaspekt

5.2.3.3 Indirekter Umweltaspekt

5.2.4 Abfallentstehung und Zusammensetzung

5.2.4.1 Handlungsoptionen zur Abfallreduzierung

5.2.4.2 Direkter Umweltaspekt

5.2.4.3 Indirekter Umweltaspekt

5.2.5 Emissionen

5.2.5.1 Handlungsoptionen zur Reduktion von Emissionen

5.2.5.2 Direkter Umweltaspekt

5.2.5.3 Indirekter Umweltaspekt

5.2.6 Schadstoffbelastung

5.2.6.1 Handlungsoptionen

5.2.6.2 Direkter Umweltaspekt

5.2.6.3 Indirekter Umweltaspekt

5.2.7 Lärmbelastung

5.2.7.1 Handlungsoptionen gegen Lärmbelastungen

5.2.7.2 Direkter Umweltaspekt

5.2.8 Störfälle

5.2.8.1 Handlungsoptionen gegen Störfälle

5.2.8.2 Direkter Umweltaspekt

5.3 BEWERTUNG DES UMWELTPROGRAMMS

6. ZUSAMMENFASSUNG

7. AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das primäre Ziel, das bestehende Umweltprogramm der Stadtwirtschaft GmbH Halle zu analysieren und im Hinblick auf eine nachhaltige Wirtschaftsweise weiterzuentwickeln. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie das Unternehmen seine betrieblichen Umweltaktivitäten unter Einbeziehung ökonomischer, ökologischer und sozialer Nachhaltigkeitskriterien optimieren kann.

  • Analyse und Definition des Nachhaltigkeitsbegriffs sowie Ableitung ökologischer Zielvorgaben
  • Untersuchung des Ist-Zustands der Stadtwirtschaft GmbH Halle (Organisation, Input, Umweltauswirkungen)
  • Vergleichende Evaluierung der Umweltmanagementsysteme EMAS II und ISO 14001
  • Konzeption von weiterführenden Maßnahmen zur Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes

Auszug aus dem Buch

3.4 Direkte und Indirekte Umweltbelastungen der Stadtwirtschaft GmbH Halle

Die umfangreiche Betriebsausstattung, die für die Erbringung der unternehmerischen Leistung von Nöten ist, geht mit einer Reihe von Auswirkungen auf die Umwelt einher. Diese können neben dem Verbrauch von Ressourcen, einen Ausstoss von Emissionen und die Entstehung von Abfall beinhalten.

So werden beispielsweise durch den Verbrauch von Gas für die Beheizung von Büroräumen, die Bereitstellung von Elektroenergie zum Betreiben elektrischer Geräte und Maschinen als auch den Einsatz von Kraftstoff für Arbeitsmaschinen und Fahrzeuge Ressourcen verbraucht und dadurch Emissionen freigesetzt. Im Werkstattbereich entstehen problematische Abfälle in Form von Altöl, ölverschmutzten Betriebsmitteln und anderen werkstattspezifischen Schadstoffen. Im Verwaltungsbereich hingegen sind es typische Büroabfälle aber auch ausgediente Büromöbel, alte Rechner und anderer Elektronikgeräte.

Aber nicht immer ist das Unternehmen Hauptverursacher dieser Umweltauswirkungen. Auch Umweltleistungen von Auftragnehmern, Unterauftragnehmern oder Lieferanten können dem Unternehmen als Umweltauswirkungen angerechnet werden. Zur Unterscheidung dieses Sachverhaltes wurde in der Verordnung (EG) Nr. 761/2001 die Einteilung in direkte und indirekte Umweltaspekt des Unternehmens vorgenommen und näher beschrieben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG UND ZIELE DER ARBEIT: Einführung in die Thematik der Unternehmensstrategie unter Berücksichtigung von Umweltschutz und Vorstellung der übergeordneten Aufgabe zur Weiterentwicklung des Umweltprogramms.

2. NACHHALTIGKEIT: Definition des Nachhaltigkeitsbegriffs und Erläuterung der politischen Ziele, sowie Darstellung der relevanten Umweltaspekte wie Klima, Energie und Ressourcenverbrauch.

3. STADTWIRTSCHAFT GMBH HALLE: Detaillierte Betrachtung des Unternehmens, seiner Organisation, Leistungen, Ressourceninputs und der daraus resultierenden direkten und indirekten Umweltauswirkungen.

4. VERGLEICH VON UMWELTINSTRUMENTEN ZUR UMSETZUNG EINER NACHHALTIGEN ENTWICKLUNG: EMAS II UND ISO 14001: Gegenüberstellung der beiden Umweltmanagementsysteme hinsichtlich ihrer Vor- und Nachteile, Kosten sowie der Eignung für das Unternehmen.

5. WEITERENTWICKLUNG DES UMWELTPROGRAMMS DER STADTWIRTSCHAFT GMBH HALLE HINSICHTLICH DER ZIELE EINER NACHHALTIGEN ENTWICKLUNG: Entwicklung konkreter Maßnahmen für die identifizierten Umweltaspekte auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse aus den vorangegangenen Kapiteln.

6. ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassende Darstellung der Ergebnisse und Begründung der Entscheidung für die Beibehaltung des bestehenden Umweltmanagementsystems.

7. AUSBLICK: Ausblick auf die zukünftige Integration weiterer Nachhaltigkeitssäulen wie Ökonomie und Soziales in die zukünftigen Berichte des Unternehmens.

Schlüsselwörter

Nachhaltigkeit, Umweltmanagement, Stadtwirtschaft GmbH Halle, EMAS II, ISO 14001, Umweltprogramm, Ressourcenverbrauch, Umweltauswirkungen, Abfallentsorgung, Umweltschutz, Nachhaltige Entwicklung, Öko-Audit, Emissionsminderung, Betrieblicher Umweltschutz, Nachhaltigkeitsbericht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit untersucht, wie das Umweltprogramm der Stadtwirtschaft GmbH Halle im Sinne einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung weiterentwickelt werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit deckt die Definition von Nachhaltigkeit, die Analyse betrieblicher Umweltauswirkungen sowie den Vergleich von Umweltmanagementsystemen ab.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, Ansatzpunkte für ein nachhaltigeres Umweltprogramm innerhalb der Stadtwirtschaft GmbH Halle zu finden und zu evaluieren.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Autorin nutzt eine Literaturanalyse zur theoretischen Fundierung (Nachhaltigkeit, EMAS/ISO), eine Bestandsaufnahme der unternehmerischen Abläufe sowie einen Soll-Ist-Vergleich.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Unternehmensanalyse, den detaillierten Vergleich von EMAS II und ISO 14001 sowie die praktische Entwicklung von Maßnahmen für verschiedene Umweltbereiche.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Nachhaltigkeit, Umweltmanagement, EMAS II, ISO 14001, Umweltauswirkungen und Ressourcenverbrauch.

Warum empfiehlt der Autor die Beibehaltung von EMAS II anstelle eines Wechsels zu ISO 14001?

Der Autor argumentiert, dass EMAS II insbesondere durch die Berücksichtigung indirekter Umweltaspekte und die Verpflichtung zur öffentlichen Umwelterklärung besser für die Anforderungen einer nachhaltigen Wirtschaftsweise geeignet ist.

Welche Rolle spielen indirekte Umweltaspekte in der Arbeit?

Indirekte Umweltaspekte, wie etwa das Verhalten von Zulieferern oder der Pendelverkehr der Mitarbeiter, werden als essenzieller Teil einer ganzheitlichen Nachhaltigkeitsstrategie betrachtet.

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Details

Title
Weiterentwicklung eines Umweltprogramms hinsichtlich der Ziele einer nachhaltigen Entwicklung.
College
University of Applied Sciences Merseburg  (FB Umweltmanagement)
Grade
1,7
Author
Heiko Färber (Author)
Publication Year
2002
Pages
71
Catalog Number
V10078
ISBN (eBook)
9783638166201
Language
German
Tags
Weiterentwicklung Umweltprogramms Ziele Entwicklung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Heiko Färber (Author), 2002, Weiterentwicklung eines Umweltprogramms hinsichtlich der Ziele einer nachhaltigen Entwicklung., Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/10078
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