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Inwieweit lassen sich Max Lüthis Kriterien auf den Film "Shrek – der tollkühne Held" übertragen?

Titel: Inwieweit lassen sich Max Lüthis Kriterien auf den Film "Shrek – der tollkühne Held" übertragen?

Hausarbeit , 2018 , 21 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Germanistik - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Es werden einige Filmszenen ausgewählt, die die Entwicklung der Hauptfiguren des Films deutlich machen. Zusätzlich wird untersucht, inwiefern sich die Inszenierung des „Märchens“ durch filmische Mittel gestaltet. Genauer gesagt: An welchen Stellen werden Max Lüthis Kategorien filmästhetisch wahrnehmbar? Und welche Bedeutung wird z. B. der Kameraarbeit und auch der Auralität/Musik beigemessen? Ausgehend von der Beantwortung dieser Fragen werden innerhalb der vorliegenden Arbeit spezifische Filmszenen genauer betrachtet. Gegebenenfalls wird dafür auf das anhängende Sequenzprotokoll des Films verwiesen. Zur Filmanalyse dienen hier die Werke: „Das europäische Volksmärchen“, verfasst von Max Lüthi sowie „Kinder- und Jugendfilmanalyse“ von Dr. Tobias Kurwinkel und Dr. Philipp Schmerheim, aus welchen Fachterminologien entnommen werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Die Märchenstruktur in „Shrek – der tollkühne Held“

1.1 Eindimensionalität

1.2 Flächenhaftigkeit

1.3 Abstrakter Stil

1.4 Isolation und Allverbundenheit

1.5 Sublimation und Welthaltigkeit

2 Filmische Gestaltungsmittel

Schluss

Quellen

Anhang

Inhaltsangabe

Sequenzprotokoll

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Animationsfilm „Shrek – der tollkühne Held“ auf seine Übereinstimmung mit den von Max Lüthi definierten Kriterien für europäische Volksmärchen, um zu analysieren, inwiefern der Film als modernes Märchen strukturiert ist und welche filmästhetischen Mittel dabei zum Einsatz kommen.

  • Analyse der fünf Märchenkriterien nach Max Lüthi (Eindimensionalität, Flächenhaftigkeit, abstrakter Stil, Isolation/Allverbundenheit, Sublimation).
  • Untersuchung der filmästhetischen Gestaltungsmittel wie Kameraarbeit und Musikuntermalung.
  • Betrachtung der Entwicklung der Hauptfiguren im Kontext der Märchenstruktur.
  • Vergleich von filmischen Konventionen mit klassischen Märchenstrukturen.
  • Evaluation der Übertragbarkeit literaturwissenschaftlicher Märchenkriterien auf das Medium Animationsfilm.

Auszug aus dem Buch

1.1 Eindimensionalität

Laut Lüthi ist die Struktur eines Märchens eindimensional aufgebaut. Genauer betrachtet bedeutet dies, dass die zwei Dimensionen von Diesseits und Jenseits innerhalb der Märchenwelt parallel zueinander existieren und verlaufen. Begegnungen mit jenseitigen Gestalten wie Hexen, Feen, Zwerge, Drachen oder anderen Fabelwesen seien im Rahmen des Märchens alltäglich und keineswegs verwunderlich. Gewöhnliche Tiere, die plötzlich zu sprechen beginnen oder magische Fähigkeiten beherrschen, werden von den Menschen im Märchen - speziell von dem Helden - als selbstverständlich wahrgenommen. Lüthi zufolge tritt der Märchenheld dem Jenseitigen ohne jegliche Zweifel oder Verwunderung gegenüber, sodass er uneingeschränkt als Handelnder verstanden werden soll. In Abhängigkeit dazu wird nochmals dargestellt, dass weder numinose Angst noch Neugierde im Märchen vorherrschen. Sowohl die Protagonisten als auch Rezipienten des Märchens sehen das Jenseitige als profanes Element an4.

Eben dies Märchenkriterium der Eindimensionalität trifft auf den Film Shrek – der tollkühne Held zu. Bereits während der ersten Spielminuten begegnet dem Zuschauer der aus der jenseitigen Welt stammende Protagonist: der Oger Shrek. Trotz seiner unverkennbar leuchtend grünen Fabelwesengestalt wird seine „Andersartigkeit“ mit profanen Elementen verknüpft. So nimmt er eine Schlammdusche, putzt sich die Zähne mit einer ausgedrückten Raupe und verbringt ansonsten einen ganz gewöhnlichen Alltag5. Im weiteren Verlauf der Subsequenz wird eine Parallelmontage6 zwischen Shrek und den Dorfbewohnern eingeblendet, sodass die diesseitige Welt ihren Auftritt erhält und sich dementsprechend dem Rezipienten gegenüber zwei parallel verlaufende Welten eröffnen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung stellt die Relevanz des Märchens in der heutigen Zeit dar, führt die Kriterien von Max Lüthi ein und definiert die Fragestellung der Untersuchung anhand des Films „Shrek – der tollkühne Held“.

1 Die Märchenstruktur in „Shrek – der tollkühne Held“: In diesem Hauptkapitel werden die fünf Kriterien Lüthis – Eindimensionalität, Flächenhaftigkeit, abstrakter Stil, Isolation/Allverbundenheit sowie Sublimation – detailliert auf den Film angewendet und analysiert.

2 Filmische Gestaltungsmittel: Dieses Kapitel widmet sich der Frage, wie filmische Mittel wie Kameraeinstellungen und Orchestermusik dazu beitragen, die Märchenmerkmale authentisch und für den Zuschauer erlebbar zu machen.

Schluss: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Resultat, dass der Film die Märchenkriterien nicht in vollem Umfang erfüllt, aber dennoch zahlreiche tragende Elemente der Märchenstruktur aufweist.

Quellen: Dieses Kapitel listet die verwendete Fachliteratur sowie die Filmdaten auf.

Anhang: Der Anhang bietet eine detaillierte Inhaltsangabe sowie ein chronologisches Sequenzprotokoll des Films zur Unterstützung der Analyse.

Schlüsselwörter

Märchen, Shrek, Max Lüthi, Animationsfilm, Eindimensionalität, Flächenhaftigkeit, Filmanalyse, Märchenstruktur, Volksmärchen, Gestaltungsmittel, Protagonist, Jenseits, Erzählform, Handlungsstruktur, Sublimation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert den Animationsfilm „Shrek – der tollkühne Held“ unter der wissenschaftlichen Perspektive von Max Lüthis Märchenforschung, um zu überprüfen, wie stark der Film mit klassischen Märchenmerkmalen korrespondiert.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der narrativen Struktur des Films, der filmästhetischen Inszenierung, dem Vergleich von literarischen Märchenkriterien mit moderner Computeranimation und der Charakterentwicklung des Protagonisten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, inwieweit sich die von Max Lüthi aufgestellten Kriterien zur Bestimmung eines Märchens auf den Film „Shrek – der tollkühne Held“ übertragen lassen.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Es wird eine filmanalytische Methode angewandt, bei der spezifische Filmszenen anhand der Fachterminologien von Max Lüthi sowie ergänzender Werke zur Kinder- und Jugendfilmanalyse untersucht werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die inhaltliche Märchenstrukturanalyse (Anwendung der fünf Kriterien) und die Untersuchung filmischer Gestaltungsmittel wie Kameraarbeit und musikalische Untermalung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Märchen, Shrek, Max Lüthi, Animationsfilm, Filmanalyse, Märchenstruktur, Eindimensionalität und filmische Gestaltungsmittel.

Wie geht der Autor mit der Tatsache um, dass Shrek als Parodie angelegt ist?

Die Arbeit erkennt an, dass der Film zwar diverse Märchenfiguren als Parodien auf bekannte Disney-Adaptionen verwendet, dennoch aber grundlegende Märchenstrukturen nutzt, um die Handlung voranzutreiben.

Welche besondere Rolle spielen die „filmischen Gestaltungsmittel“ im Kontext der Märchenanalyse?

Der Autor argumentiert, dass das Märchenhafte des Films erst durch diese Mittel authentisch dargestellt wird, da sie dem Zuschauer ermöglichen, sich in die Welt des Märchens einzufühlen und die narrativen Episoden emotional zu verknüpfen.

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Details

Titel
Inwieweit lassen sich Max Lüthis Kriterien auf den Film "Shrek – der tollkühne Held" übertragen?
Hochschule
Universität Bremen
Note
1,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
21
Katalognummer
V1007968
ISBN (eBook)
9783346397072
ISBN (Buch)
9783346397089
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Filmanalyse Shrek Max Lüthi Märchen Märcheninterpret
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2018, Inwieweit lassen sich Max Lüthis Kriterien auf den Film "Shrek – der tollkühne Held" übertragen?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1007968
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  21  Seiten
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