Beratungsgespräche führen (Ausbildung zum Versicherungskaufmann)


Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2020

15 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Persönliche Angaben
1.1 PERSÖNLICHE ANGABEN DES AUSZUBILDENDEN
1.2 SOZIOLOGISCHE SITU ATION DES AUSZUBILDENDEN:
1.3 ENTWICKLUNGSSTUFE DES AUSZUBILDENDEN
1.4 AUSBILDUNGSSITU ATION DES AUSZUBILDENDEN:
1.5 BEDEUTUNG FÜR DEN BERUF
1.6 OR T UND DER ZEITPUNKT

2. Didaktische Analyse
2.1 METHODEN
2.2 ZIELKLARHEIT
2.3 LERNZIELBEREICHE:KOGNITIVELERNZIELE,PSYCHOMO-TORISCHE LERNZIELE, AFFEKTIVE LERNZIELE
2.4 EINS ATZ VON AUSBILDUNGSMEDIEN UND UNTER WEISUNGSMEDIEN

3. ARBEITSSICHERHEIT

4. Praktische Durchführung der Unterweisung nach der Vier-Stufen-Methode
4.1 STUFE 1: VORBEREITUNG UND MOTI VATION DES AUSZUBILDENDEN
4.2 STUFE 2: VORMACHEN UND ERKLÄREN DURCH DEN AUSBILDER
4.3 STUFE 3: NACHMACHEN UND ERKLÄREN LASSEN:
4.4 STUFE 4: ÜBEN UND FESTIGEN DES GELERNTEN
4.5 ERFOLGSKONTROLLEN
4.6 ABSCHLUSSPHASE
4.7 MERKBLATT

Persönliche Angaben

1.1 PERSÖNLICHE ANGABEN DES AUSZUBILDENDEN

Name: Klaus

Vorname: M.

Alter: 18

Schulbildung: Realschule

Ausbildungsberuf: Versicherungskaufmann Ausbildungsjahr: 1. Lehrjahr

1.2 SOZIOLOGISCHE SITU ATION DES AUSZUBILDENDEN:

Klaus M. ist 18 Jahre befindet sich im 1. Ausbildungsjahr. Er erwarb vor einigen Monaten sein Schulabschluss. Er ist wohnhaft bei seinen Eltern in der Innenstadt von Bremen. Seine Mutter ist in einem großen Handwerksunternehmen tätig und sein Vater ist Mechaniker. Klaus ist immer freundlich und sehr zuvorkommend anderen Mitarbeitern und Kunden gegenüber

Der Auszubildende hat eine gute Auffassungsgabe und bemüht sich, die Tätigkeiten gewissenhaft auszuführen und versucht kleinere Arbeiten eigenständig durchzuführen.

In den praktischen Übungen hat sich gezeigt, dass der Auszubildende durch Vormachen und Erklären die einzelnen Zusammenhänge besser versteht und erkennt, um sie anschließend in der Praxis umsetzen zu können.

Aus diesem Grund habe ich die Vier-Stufen-Methode gewählt, um einen größtmöglichen Lernerfolg bei ihm zu erzielen.

Der Auszubildende wurde bereits zum Thema im Betrieb unterwiesen und besitzt dadurch theoretische und auch einige Praktische Vorkenntnisse.

ENTWICKLUNGSSTUFE DES AUSZUBILDENDEN

Der Auszubildende Ist sehr aufgeschlossen gegenüber anderen Auszubildenden und dem Ausbilder. Er ist groß und hat eine normale Statur. Nach außen wirkt der Auszubildende immer etwas gelassen und ist eher ruhig.

1.3 AUSBILDUNGSSITU ATION DES AUSZUBILDENDEN:

Der Auszubildende führt die ihm gestellten Aufgaben zuverlässig und mit sehr viel Konzentration sauber und motiviert aus.

Der Auszubildende hat bereits Vorkenntnisse aus früheren Übungen sowie der Berufsschule. Er kann die Verschiedenen Werte entsprechend beurteilen und einordnen.

1.4 BEDEUTUNG FÜR DEN BERUF

Die Bedeutung für den Beruf ist eine sehr wichtige. In dem Rahmenlehrplan sind folgende Punkte aufgeführt.

Der Auszubildende muss mit seinen Handwerkszeug entsprechend umgehen können. Des Weiteren muss er dieses sicher beherrschen.

Der betriebliche Ausbildungsplan ist nach den sachlichen und zeitlichen Vorgaben des Ausbildungsrahmenplan erstellt wurden.

1.5 OR T UND DER ZEITPUNKT

Damit dem Auszubildenden die Nervosität genommen wird und es sehr praxisnah ist, findet die Unterweisung in der Werkstatt statt. Mittwochmorgen gegen 09:00Uhr erfolgt die Unterweisung. Es ist medizinisch erwiesen zu diesem Zeitpunkt die Leistungsfähigkeit am höchsten ist.

Für diese Unterweisung habe ich mich für die Vier-Stufen-Methode entschieden da diese Methode sich in fast jedem Fall praxisnah anwenden lässt und die logische denkfolge des Menschen berücksichtigt.

Andere Methoden wie die Leittextmethode können den Auszubildenden überfordern Des Weiteren ist die Sechs-Stufen- Methode sehr zeitintensiv und kann daher nicht im Rahmen von Kundenarbeit etc. angewendet werden.

Für eine Unterweisung gibt es laut Handwerker Fibel vier Methoden:

- Drei-Stufen-Methode
- Vier-Stufen-Methode
- Sech-Stufen-Methode
- Leittextmethode

2. Didaktische Analyse

2.1 METHODEN

Vier-Stufen-Methode:

1. Stufe: Vorbereitung und Motivieren des Auszubildenden

- Begrüßung durch den Ausbilder
- Vorstellen der Person
- Bekanntgabe des Unterweisungsthemas und des Zieles
- Wissenstand ermitteln z.B. UVV

ca. 2 min

2. Stufe: Vormachen und Erklären durch den Ausbilder

- Durchzuführende Arbeiten erläutern

ca. 4 min

3. Stufe: Nachmachen und erklären lassen durch den Auszubildenden

- Selbstständiges Vormachen

ca. 6 min

4. Stufe: Üben und Festigen des Gelernten

- Im Anschluss der Unterweisung eigenständiges Arbeiten
- Auswertung durch den Ausbilder und Verteilen

ca. 7 min

Für das Lehren von einfachen Fertigkeiten in der Handhabung ist das Vorgehen der einzelnen Arbeitsschritte sehr vorteilhaft. Der Auszubildende steht hierbei neben dem Ausbilder und achtet auf den entsprechenden Schritte.

In den einzelnen Teilschritten z.B. die Abdeckung der Verkleidung bekommt der Auszubildende diese genau von dem Ausbilder begründet. (Was?, Wie?, Warum?)

Das anschließende Üben veranlasst einen nachhaltigen Lernerfolg und der Auszubildende wird zusätzlich motiviert

Durch die Vier-Stufen-Methode wird in kürzester Zeit viel Inhalt vermittelt

2.2 ZIELKLARHEIT

Voraussetzung für die Unterweisung ist die Zielklarheit, die durch eine klare und konkrete Formulierung der Lernziele erreicht werden kann. Nach der durchgeführten Unterweisung, soll der Auszubildende in der Lage sein Tätigkeit selbstständig nachzuarbeiten.

2.2.1 RICHTZIELE (MAKROZIEL):

Erlernen von Kenntnissen und Fähigkeiten aus dem Ausbildungsberuf. Planen und organisieren der Arbeit und Bewerten der Ergebnisse. Das Richtziel ist für die Vermittlung von Fertigkeiten und Kenntnissen der entsprechenden Arbeit.

2.2.2 GROBLERNZIEL

Der Auszubildende erlangt Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich:

Wie er unter Einhaltung von UVV sowie Qualitätsmerkmalen die Übung richtig durchführt. Des Weiteren ist er in der Lage, Prüfverfahren auszuwählen und anzuwenden.

2.2.3 FEINLERNZIEL (MICROZIEL):

Hierbei werden dem Auszubildenden spezielle Kenntnisse vermittelt, um diese bei Störungen, Mängeln sowie Fehler zu erkennen. Dieses Lernziel gilt als erreicht, wenn er die obengenannten Arbeitsschritte fehlerfrei durchgeführt hat und die Tätigkeiten nach der Unterweisung selbständig durchführen kann.

2.2.4 OPER ATIONALISIER TES LERNZIEL:

Nach dieser Unterweisung ist der Auszubildende in der Lage, fachgerecht, fehlerfrei und selbstständig die Übung durchzuführen und die UVV Vorschriften zu beachten.

Für den Auszubildenden sind diese Fertigkeiten und Kenntnisse die hierbei erlangt werden sehr wichtig, damit er selbstständig und mit ein gewissen Maß Eigenverantwortung arbeiten kann. Dieses trägt einem großen Teil an Motivation und Eigenständigkeit bei.

2.3 LERNZIELBEREICHE:KOGNITIVELERNZIELE,PSYCHOMO-TORISCHE LERNZIELE, AFFEKTIVE LERNZIELE

2.3.1 KOGNITIVE LERNZIELE:

Bei diesem Lernziel soll der Auszubildende das Vorgehen beschreiben können. Einige Fehler die hierbei auftreten können sowie die Unfallverhütungsvorschriften UVV Maßnahmen soll der Auszubildende nennen und aufsagen.

Der Auszubildende:

-kann beschreiben wieer dieArbeiteigenständig durchführt
-kann das Material und die Hilfsmittel mit Namen nennen können
-Der AuszubildendesollgeeigneteWerkzeuge undMaterialienfürdenjeweiligen Arbeitsschrittauswählenkönnen

2.3.2 PSYCHOMOT ORISCHE LERNZIELE:

Lernziel ist es, dass der Auszubildende anhand der angeeigneten Kenntnisse sicher die Unterweisung durchführen kann.

[...]

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten

Details

Titel
Beratungsgespräche führen (Ausbildung zum Versicherungskaufmann)
Veranstaltung
Ausbilder
Note
1,0
Autor
Jahr
2020
Seiten
15
Katalognummer
V1009508
ISBN (eBook)
9783346397454
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ausbilder, kaufmann, versicherung, azubi, leitung, Vier Stufen Methode, unterweisung, vorgesetzter, Theorie Prüfung, Erfolgskontrollen, eigenständigen Üben, tipps, tricks bei der prüfung, einzeln durchgeführten Arbeitsschritte, Gefahren die im Betrieb, Metaplan, Motivation erhöhen, Anschaulichkeit erhöhen, Test
Arbeit zitieren
Daniel Steffen (Autor), 2020, Beratungsgespräche führen (Ausbildung zum Versicherungskaufmann), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1009508

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