Ziel dieser Unterweisung ist das Erlernen von Kenntnissen und Fähigkeiten aus dem Ausbildungsberuf. Planen und organisieren der Arbeit und Bewerten der Ergebnisse. Das Richtziel ist für die Vermittlung von Fertigkeiten und Kenntnissen der entsprechenden Arbeit. Der Auszubildende erlernt, wie er unter Einhaltung von UVV sowie Qualitätsmerkmalen die Übung richtig durchführt. Des Weiteren ist er in der Lage, Prüfverfahren auszuwählen und anzuwenden. Hierbei werden dem Auszubildenden spezielle Kenntnisse vermittelt, um diese bei Störungen, Mängeln sowie Fehler zu erkennen. Dieses Lernziel gilt als erreicht, wenn er die obengenannten Arbeitsschritte fehlerfrei durchgeführt hat und die Tätigkeiten nach der Unterweisung selbstständig durchführen kann.
Inhaltsverzeichnis
1. Persönliche Angaben
1.1 PERSÖNLICHE ANGABEN DES AUSZUBILDENDEN
1.2 SOZIOLOGISCHE SITUATION DES AUSZUBILDENDEN:
1.3 ENTWICKLUNGSSTUFE DES AUSZUBILDENDEN
1.4 AUSBILDUNGSSITUATION DES AUSZUBILDENDEN:
1.5 BEDEUTUNG FÜR DEN BERUF
1.6 ORT UND DER ZEITPUNKT
2. Didaktische Analyse
2.1 METHODEN
2.2 ZIELKLARHEIT
2.3 LERNZIELBEREICHE:KOGNITIVELERNZIELE,PSYCHOMO-TORISCHE LERNZIELE, AFFEKTIVE LERNZIELE
2.4 EINSATZ VON AUSBILDUNGSMEDIEN UND UNTERWEISUNGSMEDIEN
3. ARBEITSSICHERHEIT
4. Praktische Durchführung der Unterweisung nach der Vier-Stufen-Methode
4.1 STUFE 1: VORBEREITUNG UND MOTIVATION DES AUSZUBILDENDEN
4.2 STUFE 2: VORMACHEN UND ERKLÄREN DURCH DEN AUSBILDER
4.3 STUFE 3: NACHMACHEN UND ERKLÄREN LASSEN:
4.4 STUFE 4: ÜBEN UND FESTIGEN DES GELERNTEN
4.5 ERFOLGSKONTROLLEN
4.6 ABSCHLUSSPHASE
4.7 MERKBLATT
Zielsetzung & Themen
Diese Unterweisung zielt darauf ab, dem Auszubildenden zum Versicherungskaufmann die fachgerechte und selbstständige Durchführung von Beratungsgesprächen im Bereich Versicherungen zu vermitteln, wobei der Fokus auf methodischer Sicherheit und Kundenorientierung liegt.
- Anwendung der Vier-Stufen-Methode zur effizienten Wissensvermittlung
- Strukturierung und Phasen eines professionellen Beratungsgesprächs
- Berücksichtigung von Arbeitssicherheit und UVV im beruflichen Alltag
- Förderung der Selbstständigkeit und Eigenverantwortung des Auszubildenden
- Optimierung der Lernatmosphäre und Motivation
Auszug aus dem Buch
STUFE 2: VORMACHEN UND ERKLÄREN DURCH DEN AUSBILDER
Der Ausbilder führt dem Auszubildenden einzelne Arbeitsschritte langsam vor.
Vorgangstabelle:
Nr. 1: Begrüßung. Um angenehme Lernatmosphäre zu schaffen. Ängste zu nehmen. Wer: Ausbilder.
Nr. 2: Nennung der Aufgabe / Lernziel. Freundliches Gespräch. Interesse vom Azubi wecken. Wer: Ausbilder.
Nr. 3: Fragen nach Vorkenntnissen. Freundliches Gespräch. Damit Vorkenntnisse berücksichtigt werden können. Wer: Ausbilder.
Nr. 4: Beurteilung von Beispielbilder. Bilder von falschen Arbeitsschritten begutachten. Urteilungsvermögen vom Azubi prüfen. Wer: Azubi. Lernbereich: Kognitiv.
Nr. 5: Arbeitsplatz vorbereiten und Arbeitsmittel bereitstellen. Die gesamte umgäbe vorbereiten. Damit der Auszubildende ein klares Ziel vor Augen hat. Wer: Ausbilder.
Nr. 6: Vorzeigen und Erklären der Arbeitsmittel. Alle Arbeitsmittel die benötigt werden aufzeigen. Bewusstsein für die Arbeitsmittel zu schaffen. Wer: Ausbilder. Lernbereich: Affektiv.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Persönliche Angaben: Detaillierte Vorstellung des Auszubildenden, seiner soziologischen Situation, seines Entwicklungsstandes sowie der Bedeutung der Unterweisung für den beruflichen Rahmen.
2. Didaktische Analyse: Herleitung der gewählten Lehrmethode unter Berücksichtigung von Zielklarheit, Lernzielbereichen (kognitiv, psychomotorisch, affektiv) und didaktischen Prinzipien wie der Anschaulichkeit.
3. ARBEITSSICHERHEIT: Erläuterung der notwendigen Sicherheitsunterweisungen am Arbeitsplatz, insbesondere im Hinblick auf PSA, Ordnung und den Umgang mit Arbeitsmitteln.
4. Praktische Durchführung der Unterweisung nach der Vier-Stufen-Methode: Detaillierte Darstellung der vier Stufen der Unterweisung, ergänzt durch eine tabellarische Vorgangsbeschreibung sowie Informationen zur Erfolgskontrolle und Abschlussphase.
Schlüsselwörter
Vier-Stufen-Methode, Versicherungskaufmann, Beratungsgespräch, Unterweisung, Ausbildung, Lernziele, Didaktik, Arbeitssicherheit, UVV, Fachkompetenz, Kundenorientierung, Berufsschule, Ausbildungssituation, Methodenkompetenz, Lernerfolg.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Unterweisung grundsätzlich?
Die Unterweisung dient der Anleitung eines Auszubildenden zur Durchführung von Beratungsgesprächen im Versicherungswesen unter Nutzung der Vier-Stufen-Methode.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Themen umfassen die Vorbereitung und Durchführung einer praktischen Unterweisung, die didaktische Aufarbeitung des Themas, Arbeitssicherheit sowie die methodische Vermittlung von Beratungsabläufen.
Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?
Das Ziel ist die Vermittlung von Kenntnissen und Fertigkeiten, damit der Auszubildende nach der Unterweisung Beratungsgespräche fachgerecht, sicher und selbstständig führen kann.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Unterweisung verwendet?
Es wird die Vier-Stufen-Methode angewandt, da sie als sehr praxisnah gilt und der logischen Denkfolge des Menschen entspricht.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die didaktische Analyse, die Sicherheitsunterweisung und die konkrete praktische Durchführung inklusive einer detaillierten Vorgangstabelle für das Beratungsgespräch.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Unterweisung?
Wichtige Begriffe sind insbesondere Vier-Stufen-Methode, Versicherungskaufmann, Beratungsgespräch, Lernziele und Arbeitssicherheit.
Warum spielt die Arbeitssicherheit eine besondere Rolle?
Der Ausbilder ist verpflichtet, den Auszubildenden vor Gefahren am Arbeitsplatz zu schützen und diesen sicher im Umgang mit Arbeitsmitteln sowie Schutzausrüstung (PSA) zu unterweisen.
Welche Funktion hat das Merkblatt für den Auszubildenden?
Es dient als Checkliste und Nachschlagewerk, um die erlernte Übung selbstständig zu wiederholen und sich für zukünftige Fälle zu orientieren.
- Citar trabajo
- Daniel Steffen (Autor), 2020, Beratungsgespräche führen (Ausbildung zum Versicherungskaufmann), Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1009508