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Entstehung der Gentrifizierung. Verschiedene Quantifizerungskonzepte zur Erkennung am Beispiel Berlin

Título: Entstehung der Gentrifizierung. Verschiedene Quantifizerungskonzepte zur Erkennung am Beispiel Berlin

Trabajo Escrito , 2020 , 20 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Christina Krause (Autor)

Ciencias de la Tierra / Geografía - Geografía regional
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In dieser Arbeit soll zuerst auf die theoretischen Grundlagen, also die Definitionsklärung und die wissenschaftliche Beschreibung von Gentrificationprozessen eingegangen werden, um im Anschluss anhand der Stadt Berlin die Entstehung der Gentrifizierung und verschiedene Quantifizerungskonzepte zur Erkennung dieser zu beschreiben. Schlussendlich werden die von Gentrifizierung betroffenen Prognoseräume der Stadt herausgearbeitet, sowie die Auswirkungen und Steuerungsmöglichkeiten auf stadtplanerischer Ebene beleuchtet.

"Die Künstler bringen Szene, die Szene sorgt für Veränderung und die Veränderung führt zu Verdrängung". So beschreibt der TAGESSPTEGEL knapp, aber dennoch treffend das Phänomen der Gentrifizierung. Seit einigen Jahren ist sie aufgrund des immer knapper und teurer werdenden Angebots an Wohnraum in zentralen Lagen deutscher, aber auch internationaler Großstädte, ein häufig diskutiertes Thema in der Politik und den Medien. Emotional aufgeladene Debatten und Befragungen von aus ihren Wohnungen verdrängten Bevölkerungsgruppen, sowie Begriffe wie "Yuppisierung" führen zu einer zusätzlichen negativen Konnotierung des Begriffs und zu starken Polarisierungen, die im Extremfall in vandalistischen Protestaktionen und Häuserbesetzungen enden.

Doch obwohl die Thematik im gesellschaftlichen Kontext häufig diskutiert wird, stößt die wissenschaftliche Untersuchung dieses urbanen Prozesses auf ihre Grenzen: Gentrifizierung ist ein empirisch sehr schwer fassbarer Begriff, was vor allem daran liegt, dass die Datengrundlage nicht ausreichend ist. Wegzüge aus oder Umzüge in gentrifizierten Vierteln müssen nicht zwangsweise durch Verdrängung bedingt sein und falls dies doch zutreffen sollte, kann es - außer durch direkte Bewohnerbefragungen - kaum quantifiziert werden. Viele Städte, unter anderem auch Berlin, haben bereits sogenannte "Monitoring-Konzepte" erstellt, die Aufschluss über künftige Gentrifizierungsprozesse bringen sollen, jedoch sind auch sie meist nur dazu geeignet, bereits stattfindende Prozesse sichtbar zu machen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung: Kontroverse und emotionale gesellschaftliche Diskussion um den Begriff „Gentrifizierung“

2 Definitionsansätze, Dimensionen und theoretische Modellbetrachtungen des Gentrification-Prozess

3 Gentrifizierung in Berlin

3.1 Urbane Entwicklungen und Darstellung des Monitoring-Konzepts des Berliner Senats

3.2 Herausarbeitung gentrifizierter innerstädtischer Prognoseräume und Zuordnung dieser zu den jeweiligen Gentrifizierungsphasen

3.3 Auswirkungen und Folgen der Gentrifizierung in Berlin sowie Strategien der kommunalen Raumplanung für den Umgang mit Veränderungsprozessen

4 Fazit: Gentrifizierung als sozioökonomische Herausforderung für die Stadtplanung

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, den komplexen Prozess der Gentrifizierung am Beispiel von Berlin wissenschaftlich zu durchleuchten. Dabei wird untersucht, wie städtische Aufwertungsprozesse quantifiziert werden können und welche sozioökonomischen Auswirkungen sowie stadtplanerischen Steuerungsmöglichkeiten damit einhergehen.

  • Grundlagen der Gentrifizierung und theoretische Definitionsansätze
  • Analyse der urbanen Bevölkerungs- und Wohnungsmarktentwicklung in Berlin
  • Methodische Ansätze zur Identifikation und Klassifizierung von Gentrifizierungsphasen
  • Soziale Auswirkungen wie Verdrängung versus Aufwertungseffekte
  • Städtische Planungsstrategien und Maßnahmen gegen negative Folgen

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung: Kontroverse und emotionale gesellschaftliche Diskussion um den Begriff „Gentrifizierung“

„Die Künstler bringen Szene, die Szene sorgt für Veränderung und die Veränderung führt zu Verdrängung“. So beschreibt der TAGESSPIEGEL knapp, aber dennoch treffend das Phänomen der Gentrifizierung. Seit einigen Jahren ist sie aufgrund des immer knapper und teurer werdenden Angebots an Wohnraum in zentralen Lagen deutscher, aber auch internationaler Großstädte, ein häufig diskutiertes Thema in der Politik und den Medien. Emotional aufgeladene Debatten und Befragungen von aus ihren Wohnungen verdrängten Bevölkerungsgruppen, sowie Begriffe wie „Yuppisierung“ führen zu einer zusätzlichen negativen Konnotierung des Begriffs und zu starken Polarisierungen, die im Extremfall in vandalistischen Protestaktionen und Häuserbesetzungen enden. (vgl. BRÖCKER 2013: 9ff.)

Doch obwohl die Thematik im gesellschaftlichen Kontext häufig diskutiert wird, stößt die wissenschaftliche Untersuchung dieses Prozesses auf ihre Grenzen: Gentrifizierung ist ein empirisch sehr schwer fassbarer Begriff, was vor allem daran liegt, dass die Datengrundlage nicht ausreichend ist. Wegzüge aus oder Umzüge in gentrifizierten Vierteln müssen nicht zwangsweise durch Verdrängung bedingt sein und falls dies doch zutreffen sollte, kann es - außer durch direkte Bewohnerbefragungen – kaum quantifiziert werden. Viele Städte, unter anderem auch Berlin, haben bereits sogenannte „Monitoring-Konzepte“ erstellt, die Aufschluss über künftige Gentrifizierungsprozesse bringen sollen, jedoch sind auch sie meist nur dazu geeignet, bereits stattfindende Prozesse sichtbar zu machen. (vgl. FRANKE ET AL. 2017: 25)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Kontroverse und emotionale gesellschaftliche Diskussion um den Begriff „Gentrifizierung“: Die Einleitung thematisiert die gesellschaftliche Relevanz des Begriffs Gentrifizierung und erläutert die empirischen Schwierigkeiten bei der Erfassung dieses städtebaulichen Phänomens.

2 Definitionsansätze, Dimensionen und theoretische Modellbetrachtungen des Gentrification-Prozess: Dieses Kapitel liefert theoretische Grundlagen, indem es verschiedene wissenschaftliche Definitionen sowie Modelle der Gentrifizierung, wie den Invasions-Sukzessions-Zyklus, vorstellt.

3 Gentrifizierung in Berlin: Im Hauptteil werden die spezifische Berliner Entwicklung, das Monitoring-Konzept der Stadt sowie empirische Analysen zu Prognoseräumen und Auswirkungsszenarien detailliert dargelegt.

4 Fazit: Gentrifizierung als sozioökonomische Herausforderung für die Stadtplanung: Das Fazit fasst die Ambivalenz des Themas zusammen und betont die Notwendigkeit einer differenzierten stadtplanerischen Herangehensweise, die zwischen Aufwertung und sozialer Verträglichkeit abwägt.

Schlüsselwörter

Gentrifizierung, Stadtplanung, Berlin, Wohnungsmarkt, Aufwertung, Verdrängung, Monitoring-Konzept, Prognoseräume, soziale Segregation, Mietpreise, Bevölkerungsstruktur, Infrastruktur, Stadtentwicklung, Invasions-Sukzessions-Zyklus, Stadtquartiere

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Phänomen der Gentrifizierung unter besonderer Berücksichtigung der stadtplanerischen Herausforderungen und der spezifischen Situation in Berlin.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zu den zentralen Themen gehören die theoretischen Grundlagen der Gentrifizierung, die Analyse von Bevölkerungs- und Wohnungsmarktindikatoren in Berlin sowie Strategien der kommunalen Raumplanung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, gentrifizierte Prognoseräume in Berlin zu identifizieren, diese verschiedenen Entwicklungsphasen zuzuordnen und die Wirksamkeit städtischer Steuerungsinstrumente zu diskutieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein deskriptiver Ansatz gewählt, der auf der Auswertung bestehender Monitoring-Konzepte, statistischer Indikatoren (Mobilität, Bevölkerungsstruktur, Wohnungsmarkt) und stadtgeographischer Modelle basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die Berliner Stadtentwicklung, die Anwendung von Indikatoren zur Identifizierung von Gentrifizierungsprozessen und die Folgen für die betroffenen Quartiere.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Kernbegriffe sind Gentrifizierung, Stadtplanung, Berlin, Aufwertung, soziale Segregation und Wohnungsmarktdynamik.

Wie definiert die Arbeit den „Invasions-Sukzessions-Zyklus“?

Der Zyklus beschreibt das Modell der Berliner Gentrifizierung, bei dem Akteursgruppen wie „Pioniere“ und „Gentrifier“ aufeinanderfolgend in Stadtgebiete einziehen und durch ihre Aktivitäten einen strukturellen Wandel initiieren.

Welche Rolle spielen die Monitoring-Konzepte des Berliner Senats?

Sie dienen als wichtiges Werkzeug für die Stadtplanung, um anhand sozialer und ökonomischer Indikatoren frühzeitig Tendenzen der Aufwertung und potenzielle Verdrängungsgefahren in Berliner Quartieren zu erkennen.

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Detalles

Título
Entstehung der Gentrifizierung. Verschiedene Quantifizerungskonzepte zur Erkennung am Beispiel Berlin
Universidad
University of Würzburg
Calificación
1,3
Autor
Christina Krause (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
20
No. de catálogo
V1009717
ISBN (Ebook)
9783346400178
ISBN (Libro)
9783346400185
Idioma
Alemán
Etiqueta
entstehung gentrifizierung verschiedene quantifizerungskonzepte erkennung beispiel berlin
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Christina Krause (Autor), 2020, Entstehung der Gentrifizierung. Verschiedene Quantifizerungskonzepte zur Erkennung am Beispiel Berlin, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1009717
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