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Die Umsetzung der Inklusion an der Regelschule

Wie die Inklusion das Professionalitätsverständnis von LehrerInnen beeinflusst

Título: Die Umsetzung der Inklusion an der Regelschule

Tesis (Bachelor) , 2018 , 75 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor)

Pedagogía - Pedagogía social
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Diese Bachelorarbeit beschäftigt sich insbesondere mit der Frage, ob und inwiefern sich die berufliche Tätigkeit von Lehrkräften an Regelschulen und an Förderschulen im Hinblick auf die verpflichtende Umsetzung von Inklusion verändert hat. Hierzu wird nachgeforscht, in welchem Maße sich der Beruf einer Lehrkraft als eine Profession verstehen lässt und welche Rollen professionelles Handeln und Professionalität dabei spielen. Der grundlegende Fokus wird auf die Umstrukturierung des LehrerInnenberufs gelegt. Außerdem ist es das Ziel der Arbeit, die Erfolge und Grenzen der Inklusion aufzuzeigen und einen Ausblick für die Zukunft der inklusiven Bildung zu geben. Dazu bedarf es, das Thema rückblickend, gegenwärtig und vorausschauend zu betrachten: Was wurde bereits erreicht? Wie ist der aktuelle Stand? Was muss noch getan werden?

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Zugang

2.1 Begriffsbestimmungen

2.1.1 Behinderung

2.1.2 Inklusion

2.1.3 Profession und Professionalität

2.2 Das deutsche Bildungssystem

2.2.1 Förderschwerpunkt Lernen

2.2.2 Inklusive Bildung

3. Einblicke zur Thematik aus Publikationen

3.1 Merkmale des LehrerInnenberufs und sein Verhältnis zur Professionalität

3.2 LehrerInnenberuf im Wandel durch die Umsetzung der Inklusion

3.3 Professionalität von Lehrkräften in der inklusiven Bildung

3.3.1 Kooperation zwischen Förder- und Regelschullehrkräften

3.3.2 LehrerInnenbildung in der inklusiven Bildung

4. Methodischer Zugang

4.1 ExpertInneninterview

4.2 Leitfaden

4.3 Auswertungsschritte

4.4 Hinweise zur Transkription

5. Einblicke zur Thematik aus der Empirie

5.1 Interviewpartnerin und Setting

5.2 Organisationale Strukturen der Schule

5.3 Ergebnisse des Interviews

5.4 Interpretationen hinsichtlich der Umsetzung der Inklusion

6. Fazit

7. Quellenverzeichnis

7.1 Buchquellen

7.2 Internetquellen

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Bachelorarbeit besteht darin, die Auswirkungen der Inklusion auf das Professionalitätsverständnis von Lehrkräften im deutschen Bildungssystem zu analysieren, wobei der Fokus insbesondere auf der veränderten Rolle von Lehrkräften an Regelschulen liegt.

  • Umstrukturierung des LehrerInnenberufs durch inklusive Bildungsprozesse.
  • Analyse des Professionalitätsbegriffs im Kontext sonderpädagogischer und regulärer Lehrkräfte.
  • Bedeutung der Kooperation zwischen Förder- und Regelschullehrkräften.
  • Evaluation der LehrerInnenbildung hinsichtlich inklusionsorientierter Anforderungen.
  • Erfolge und Grenzen der praktischen Inklusionsumsetzung an Schulen.

Auszug aus dem Buch

3.3.1 Kooperation zwischen Förder- und Regelschullehrkräften

Für eine erfolgreiche inklusive Bildung hat sich eine effektive Kooperation zwischen Förder- und RegelschullehrerInnen als wichtige Voraussetzung herausgestellt. Die Leitlinien der UNESCO zur Bildungspolitik sollen gewährleisten, dass „die professionelle Kompetenz von Lehrpersonen mit einer sonderpädagogischen Qualifikation dem Regelschulsystem zur Verfügung gestellt werden“ (Speck-Hamdan 2015, S. 13). Damit soll die individuelle Unterstützung aller SchülerInnen garantiert werden (vgl. Speck-Hamdan 2015, S. 13). Dabei handelt es sich um eine der wesentlichen Herausforderungen der Inklusion. Die professionelle Zusammenarbeit von Lehrkräften allgemeinbildender und sonderpädagogischer Schulen ist die zentrale Bedingung dafür, dass inklusive Schulen gelingen können (vgl. Dorgerloh 2014, S. 3).

Arndt und Haas nennen sechs Formen der Zusammenarbeit von RegelschullehrerInnen und sonderpädagogischen LehrerInnen:

One teach – one observe: Während eine Lehrkraft unterrichtet, beobachtet die andere den Unterricht und sammelt relevante Informationen über die SchülerInnen.

Station teaching: Die Klasse wird in drei Gruppen eingeteilt und an drei Stationen unterrichtet. An zwei Stationen geben Lehrkräfte Handlungshinweise und Hilfestellungen.

Parallel teaching: Zwei Lehrkräfte vermitteln jeweils der Hälfte der Klasse mit einer differenzierten Instruktion dasselbe Unterrichtsmaterial.

Alternative teaching: Die Schulklasse wird in eine Groß- und Kleingruppe eingeteilt und von jeweils einer Lehrkraft unterrichtet.

Teaming: Beide Lehrkräfte leiten die Klasse gemeinsam an und bringen dabei unterschiedliche Perspektiven auf die Lerninhalte ein.

One teach – one assist: Eine Lehrkraft leitet den Unterricht und die andere unterstützt parallel einzelne SchülerInnen (vgl. Arndt; Haas 2017, S. 10).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Komplexität der Inklusion im deutschen Bildungssystem ein und erläutert die persönliche Motivation sowie die Forschungsfrage der Arbeit.

2. Theoretischer Zugang: In diesem Kapitel werden zentrale Begriffe wie Behinderung und Inklusion definiert und das deutsche Bildungssystem mit Fokus auf Niedersachsen beschrieben.

3. Einblicke zur Thematik aus Publikationen: Dieser Abschnitt beleuchtet den Wandel des LehrerInnenberufs und die Professionalität von Lehrkräften sowie die Notwendigkeit von Kooperation und Bildung.

4. Methodischer Zugang: Hier wird der methodische Ansatz der qualitativen Forschung mittels ExpertInneninterviews und der zugehörigen Auswertungsschritte vorgestellt.

5. Einblicke zur Thematik aus der Empirie: Das Kapitel präsentiert die Ergebnisse des Interviews mit einer erfahrenen Förderschullehrerin und interpretiert diese im Kontext der Inklusionspraxis.

6. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse aus Theorie und Empirie zusammen und gibt einen Ausblick auf die Zukunft der Inklusion.

7. Quellenverzeichnis: Dieses Kapitel listet sämtliche verwendete Literatur sowie Internetquellen auf, die zur wissenschaftlichen Fundierung der Arbeit herangezogen wurden.

Schlüsselwörter

Inklusion, Regelschule, Förderschule, LehrerInnenberuf, Professionalität, Sonderpädagogik, Kooperation, Inklusive Bildung, Schulentwicklung, Heterogenität, LehrerInnenbildung, ExpertInneninterview, Förderschwerpunkt Lernen, Schulpraxis, Bildungssystem

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Bachelorarbeit untersucht, wie sich die berufliche Tätigkeit von Lehrkräften durch die verpflichtende Umsetzung von Inklusion im deutschen Schulsystem verändert.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Aspekte sind die Umgestaltung des LehrerInnenberufs, die Kooperation zwischen Regelschul- und Sonderpädagogik-Lehrkräften sowie die Rolle der Professionalität in inklusiven Settings.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit erforscht, ob und inwiefern sich das Verständnis von professionellem Handeln bei Lehrkräften durch Inklusion gewandelt hat und welche Chancen und Herausforderungen dabei entstehen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Verfasserin nutzt ein qualitatives Forschungsdesign, bestehend aus einer Literaturanalyse sowie einem ExpertInneninterview mit einer Förderschullehrerin.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen zu Inklusion und Professionalität dargelegt sowie die empirischen Ergebnisse aus dem Interview mit der Lehrkraft hinsichtlich der Umsetzung in der Praxis analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Inklusion, Regelschule, Lehrerprofessionalität, Kooperation, Sonderpädagogik und Heterogenität.

Welche konkreten Veränderungen beschreibt die interviewte Lehrkraft durch die Inklusion?

Die Lehrkraft berichtet, dass sie keine eigene Klassenleitung mehr innehat, verstärkt beratend tätig ist und die Zusammenarbeit mit RegelschulkollegInnen oft durch Zeitmangel und unterschiedliche Erwartungshaltungen erschwert wird.

Wie bewertet die Expertin den Erfolg der Inklusion für die SchülerInnen?

Sie betont, dass SchülerInnen mit Förderbedarf in inklusiven Settings Lernentwicklungen zeigen, die sie an einer Förderschule nicht erreicht hätten, und dass Stigmatisierung durch das gemeinsame Lernen abnimmt.

Final del extracto de 75 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Umsetzung der Inklusion an der Regelschule
Subtítulo
Wie die Inklusion das Professionalitätsverständnis von LehrerInnen beeinflusst
Universidad
University of Hildesheim
Calificación
2,0
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
75
No. de catálogo
V1010263
ISBN (Ebook)
9783346401052
ISBN (Libro)
9783346401069
Idioma
Alemán
Etiqueta
Inklusion Lehramt Profession Professionalität Inklusiv Schule
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2018, Die Umsetzung der Inklusion an der Regelschule, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1010263
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Extracto de  75  Páginas
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