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Einsatzpotentiale eines Produktkonfigurators zur Optimierung des Angebotsprozesses. Verfahren zur Auswahl einer geeigneten Software

Titel: Einsatzpotentiale eines Produktkonfigurators zur Optimierung des Angebotsprozesses. Verfahren zur Auswahl einer geeigneten Software

Masterarbeit , 2021 , 62 Seiten , Note: 1,1

Autor:in: Jan Blaszkowski (Autor:in)

Ingenieurwissenschaften - Wirtschaftsingenieurwesen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Anschluss an diese Einleitung widmet sich der Abschnitt 2 der Entwicklung eines theoretischen Grundverständnisses. Dieser Abschnitt teilt sich in zwei Themengebiete auf. Zunächst erfolgt eine begriffliche Annäherung an den Produktbegriff. Nach der definitorischen Abgrenzung werden die Grundzüge der Produktkomplexität und Variantenvielfalt und dessen Treiber erläutert. Abschließend wird bei der Erläuterung der Produktarchitektur der Fokus auf die Modularisierung eines Produktes gesetzt. Der zweite Teil dieses Abschnittes umfasst die Erörterung der verschiedenen Auftragsabwicklungsarten in Bezug auf den Kundeneindringungspunkt. Diese beiden zuvor behandelten Themenfelder bilden die Grundlage für das Verständnis des dritten Themenschwerpunktes, dem Produktkonfigurator als solches. Nachdem die definitorische Abgrenzung vorgenommen wurde, stehen die Einsatzgebiete eines Produktkonfigurators im Fokus. Darauf aufbauend werden die Voraussetzungen für den Einsatz eines Produktkonfigurators sowie die Anforderungen an diesen herausgearbeitet. Am Ende des zweiten Abschnittes wird die prinzipielle Architektur beschrieben und die wichtigsten Erkenntnisse zusammengefasst.

Im Abschnitt 4 wird nun das zweite Ziel dieser Masterarbeit, die Erstellung eines Bewertungskataloges zur Auswahl einer geeigneten Konfigurationssoftware, erarbeitet. Als Erstes wird der generelle Prozess eines Auswahlverfahrens beschrieben. Anschließend folgt als Kern dieses Abschnittes, die Ableitung eines Bewertungskataloges. Als Basis hierzu diene die im Abschnitt 3 beschriebenen Anforderungen an ein Konfigurationssystem. Die beiden aufgeführten Sichten, die des Nutzers und die des Anbieters, sind bei der Erstellung des Bewertungskataloges zu berücksichtigen. Der Bewertungskatalog soll in einer generalisierten Form aufgebaut werden, sodass er auch für andere Unternehmen und Ausgangssituationen nutzbar ist.
Den Abschluss dieser Meisterarbeit bildet der Abschnitt 5, in welchem ein Fazit gezogen und die Generalisierbarkeit des Bewertungskataloges beurteilt wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Motivation und Problemstellung

1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

2 Entwicklung eines theoretischen Grundverständnisses

2.1 Begriffliche Annäherung an den Produktbegriff

2.1.1 Definitorische Abgrenzungen

2.1.2 Produktkomplexität und Variantenvielfalt

2.1.3 Produktarchitektur

2.1.3.1 Integrale Produktarchitektur

2.1.3.2 Modulare Produktarchitektur

2.2 Auftragsabwicklungsarten in Bezug auf den Kundeneindringungspunkt

2.2.1 Definitorische Abgrenzungen

2.2.2 Arten der Auftragsabwicklung

2.3 Produktkonfiguratoren zur individuellen Spezifikation von Produkten

2.3.1 Definitorische Abgrenzungen

2.3.2 Einsatzgebiete und Anwendungsbereiche von Produktkonfiguratoren

2.3.3 Voraussetzungen für den Einsatz von Produktkonfiguratoren

2.3.4 Anforderungen an Produktkonfiguratoren

2.3.4.1 Anforderungen aus Nutzersicht

2.3.4.2 Anforderungen aus Anbietersicht

2.3.5 Prinzipielle Architektur von Produktkonfiguratoren

3 Entwicklung eines Auswahlverfahren für die optimale Softwarelösung im Kontext von Produktkonfiguratoren

3.1 Beschreibung des Auswahlverfahrensprozesses

3.2 Ableitung eins Bewertungskonzeptes

4 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Masterarbeit besteht in der Entwicklung eines strukturierten Bewertungskatalogs zur Auswahl einer geeigneten Konfigurationssoftware für Unternehmen, um die durch hohe Produktvariantenvielfalt entstehende Komplexität im Angebotsprozess effizient zu beherrschen.

  • Grundlagen zur Produktkomplexität, Architektur und Auftragsabwicklung
  • Anforderungen an Produktkonfiguratoren aus Nutzer- und Anbietersicht
  • Klassifizierung verschiedener Konfiguratortypen und Auswahlmethodiken
  • Strukturierung eines Bewertungsmodells für Softwarelösungen
  • Methoden zur Gewichtung unternehmensspezifischer Anforderungen

Auszug aus dem Buch

2.1.3.1 Integrale Produktarchitektur

Die integrale Produktarchitektur ist dadurch gekennzeichnet, dass ihre Komponenten eine hohe funktionale und physische Abhängigkeit aufweisen. Diese ergibt sich daraus, dass Komponenten zugleich mehrere Funktionen oder Teilfunktionen erfüllen, wie auch eine Funktion von mehreren Komponenten erfüllt wird. Diese mehrdeutige Zuordnung zwischen physischen Komponenten und Funktionen wird als „function sharing“ bezeichnet und basiert auf der Ausnutzung sekundärer Eigenschaften von Komponenten. Die Folge einer derartigen funktionalen Mehrfachnutzung von Komponenten ist die Reduzierung dieser und die sich daraus resultierende möglicherweise vereinfachte Fertigung und Montage. Dazu können aufwändige Schnittstellen zwischen physischen separierten Komponenten vermieden werden, was wiederum die Montage weiter vereinfacht und auf das Gesamtprodukt bezogen eine höhere Zuverlässigkeit gewährleistet.

Ein Nachteil der funktionalen Mehrfachnutzung von Komponenten ist die schwer zu durchschauende und komplexe Produktarchitektur. Aufgrund derer lassen sich einzelne Komponenten nur schwer kontrollieren und austauschen, weshalb bei einer fehlerhaften oder defekten Komponente meist das ganze Produkt ersetzt werden muss. Dies hat i.d.R. ökonomische Gründe, da der Austausch sehr kompliziert und zeitaufwändig wäre. In einer integralen Produktarchitektur besteht keine Möglichkeit, die Komponenten individuell zu kombinieren und an spezielle Kundenbedürfnisse anzupassen. Aus diesen Gründen sind integrale Produktarchitekturen insbesondere für Einzelproduktentwicklungen geeignet, bei denen die Leistungsoptimierung oder die Minimierung von Materialkosten im Vordergrund stehen. Sie werden dann bevorzugt, wenn die Nachfrager sehr hohe Ansprüche an Leistung, Qualität und Zuverlässigkeit haben und diese als die zentralen Differenzierungsmerkmale am Markt herausgestellt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel motiviert die Arbeit vor dem Hintergrund steigender Produktkomplexität und definiert das Ziel, einen generalisierbaren Bewertungskatalog zur Auswahl von Konfigurationssoftware zu erstellen.

2 Entwicklung eines theoretischen Grundverständnisses: Hier werden die theoretischen Grundlagen zu Produktbegriffen, Variantenvielfalt, Auftragsabwicklungsarten sowie die Definition und Funktionsweise von Produktkonfiguratoren umfassend erläutert.

3 Entwicklung eines Auswahlverfahren für die optimale Softwarelösung im Kontext von Produktkonfiguratoren: Dieses Kapitel beschreibt den strukturierten Auswahlprozess für Konfigurationssoftware und leitet ein Bewertungskonzept ab, das in Kategorien wie Funktionalität, Nutzerkomfort und Verwaltung unterteilt ist.

4 Fazit und Ausblick: Das Fazit resümiert die Notwendigkeit einer strukturierten Softwareauswahl und bewertet den entwickelten Katalog hinsichtlich seiner Universalität und Anwendbarkeit auf unterschiedliche Unternehmenskontexte.

Schlüsselwörter

Produktkonfigurator, Produktkomplexität, Variantenmanagement, Auftragsabwicklung, Modularisierung, Softwareauswahl, Bewertungskatalog, Mass Customization, Konfigurationsregeln, Nutzersicht, Anbietersicht, Prozessoptimierung, Produktarchitektur, Schnittstellenmanagement, Expertensysteme

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Optimierung des Angebotsprozesses in Unternehmen durch den Einsatz von Produktkonfiguratoren und bietet ein methodisches Verfahren zur Auswahl der optimalen Softwarelösung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Beherrschung von Produktkomplexität und Variantenvielfalt, die verschiedenen Arten der Auftragsabwicklung sowie die technischen und organisatorischen Anforderungen an Konfigurationssysteme.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist die Erstellung eines strukturierten, branchenunabhängigen Bewertungskatalogs, der Unternehmen bei der Auswahl einer für ihre spezifischen Bedürfnisse geeigneten Konfigurationssoftware unterstützt.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erarbeitung genutzt?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche zu den theoretischen Grundlagen sowie der systematischen Ableitung eines Bewertungsverfahrens aus den Anforderungen von Anwendern und Anbietern.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil erfolgt zunächst die theoretische Herleitung der Systemanforderungen und anschließend die detaillierte Beschreibung eines mehrstufigen Auswahlprozesses inklusive eines spezifischen Bewertungskatalogs.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Masterarbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Produktkonfigurator, Produktkomplexität, Bewertungskatalog, Mass Customization und Konfigurationsmanagement charakterisiert.

Wie unterstützt der Katalog die Entscheidungsfindung bei der Softwareauswahl?

Durch eine Gewichtung von Kriterien und die Kategorisierung in Funktionalität, Komfort, Verwaltung und sonstige Aspekte macht der Katalog die Vergleichbarkeit unterschiedlicher Softwareanbieter quantifizierbar.

Welche Rolle spielt die Modularisierung für den Einsatz eines Konfigurators?

Die Modularisierung bildet die technische Grundvoraussetzung, da ein Konfigurator nur dann effizient funktionieren kann, wenn Produkte aus klar definierten und kombinierbaren Bausteinen bestehen.

Ende der Leseprobe aus 62 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Einsatzpotentiale eines Produktkonfigurators zur Optimierung des Angebotsprozesses. Verfahren zur Auswahl einer geeigneten Software
Hochschule
Fachhochschule Münster
Note
1,1
Autor
Jan Blaszkowski (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
62
Katalognummer
V1012030
ISBN (eBook)
9783346404565
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Konfigurator Produktkonfigurator Konfiguration Prozessoptimierung Bewertung Scoring TCO Bewertungskatalog Bewertungsmatrix Katalog Produkt Produktmodularisierung Modularisierung Produktarchitektur integrale Produktarchitektur modulare Produktarchitektur Softwareauswahl Konfifurationssoftware configure price quote CPQ Produktkomplexität Komplexität Auftrag Auftragsabwicklung Kundeneindringungspunkt order penetration point MTO make to order ETO engineer to order PTO pick to order ATO assemble to order Funktionsstruktur Produktstruktur Expertensystem Auswahlverfahren
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jan Blaszkowski (Autor:in), 2021, Einsatzpotentiale eines Produktkonfigurators zur Optimierung des Angebotsprozesses. Verfahren zur Auswahl einer geeigneten Software, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1012030
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Leseprobe aus  62  Seiten
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