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Wie wird der Tod in der Novelle "Aquis submersus" von Theodor Storm dargestellt?

Wirkung auf die BetrachterInnen

Titel: Wie wird der Tod in der Novelle "Aquis submersus" von Theodor Storm dargestellt?

Hausarbeit , 2021 , 23 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Nadja Rose (Autor:in)

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit soll die Porträts in Theodor Storms Novelle „Aquis submersus“ genauer beleuchten. Im Mittelpunkt der Ausführungen steht insbesondere die Darstellung des Todes. Im Rahmen dieser Arbeit sollen die folgenden zentralen Fragen beantwortet werden: Wie wird der Tod von Storm in den zahlreichen Bildern in der Novelle dargestellt? Welche Wirkung auf den/die BetrachterIn wird durch die Darstellung von Leben und Tod ausgelöst?

Zur Beantwortung dieser Fragen erfolgt eine Zweiteilung der Untersuchung in den Bereich der bildlichen Darstellung des toten Jungen im Besonderen und der weiteren in der Novelle behandelten Porträts im Allgemeinen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Vorausdeutungen auf die Katastrophe

3 Bild des toten Jungen

3.1 Reales Bild als Vorlage

3.2 Beschreibung & Wirkung

4 Weitere Porträts in Aquis submersus

4.1 Wirkung auf den/die BetrachterIn

4.2 Darstellungen von Leben & Tod

5 Fazit

6 Literaturverzeichnis

6.1 Primärliteratur

6.2 Sekundärliteratur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Porträts in Theodor Storms Novelle Aquis submersus mit einem besonderen Fokus auf die Darstellung des Todes und dessen Wirkung auf die Betrachterfiguren. Ziel ist es zu analysieren, wie der Tod durch die bildliche Darstellung in die Erzählung eingebettet wird und welche Emotionen sowie Reflexionen über Leben und Tod bei den jeweiligen BetrachterInnen ausgelöst werden.

  • Darstellung des Todes in verschiedenen Porträts
  • Wirkung der Bildnisse auf Binnenerzähler und Rahmenerzähler
  • Die Rolle des Künstlers und der Autorschaft in der Novelle
  • Kontrast zwischen lebendiger Darstellung und Leichenmotiven
  • Symbolik von Unschuld und Schuld in der bildenden Kunst

Auszug aus dem Buch

3.1 Reales Bild als Vorlage

Bemerkenswert an dem Bild des toten Jungen ist zum einen, dass Storm das Bild und seine Hintergrundgeschichte nicht vollständig selbst erdacht hat. Es existiert eine Vorlage zu diesem Porträt des Jungen, das Teil einer Bilderreihe einer vierköpfigen Familie ist. Das gesamte Familienbild wird als „Bonnix’sche[s] Epitaph“ bezeichnet und „hängt in einer kleinen evangelisch-lutherischen Kirche in Drelsdorf, einem Ort im Norden Deutschlands unweit des friesischen Wattenmeers“. Durch diese Beschreibung wird bereits deutlich, dass Storm sich nicht nur durch das Bild als solches hat inspirieren lassen. Auch die Lage der Kirche und die Landschaft unweit der Nordseeküste beeinflussten Storm.

Auch unabhängig von den äußeren Umständen weist das in Aquis submersus beschriebene Porträt des toten Kindes Parallelen zu dem realen Vorbild auf. Das als Vorlage dienende – echte – Bild „zeigt den etwa 10-jährigen Sohn mit streng gescheiteltem braunem Haar, dunklen Augen und schwarzem Gewand; auch er hält eine rote Nelke in der Hand“. Sowohl das Geschlecht, das Alter als auch die Blume in der Hand des porträtierten Kindes finden ihre Parallelen in dem von Storm erdachten Bild.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der Porträts in Aquis submersus ein und formuliert die zentralen Forschungsfragen zur Darstellung des Todes sowie der Wirkung der Bilder.

2 Vorausdeutungen auf die Katastrophe: In diesem Kapitel werden drei wesentliche Vorausdeutungen innerhalb der Novelle analysiert, die auf den kommenden Kindstod hindeuten.

3 Bild des toten Jungen: Dieser Abschnitt widmet sich dem Porträt des toten Sohnes, untersucht die reale Vorlage Storms und analysiert die Beschreibung sowie die Wirkung des Bildes.

4 Weitere Porträts in Aquis submersus: Hier werden ergänzende Porträts, insbesondere die der Ahnengalerie und der Pastor, betrachtet und deren Wirkung auf die Betrachter thematisiert.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Analyseergebnisse zusammen und beantwortet die eingangs gestellten Fragen zur Todesdarstellung und deren Wirkung.

6 Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Primär- und Sekundärliteratur.

Schlüsselwörter

Aquis submersus, Theodor Storm, Porträtmalerei, Kindstod, Bildanalyse, Wirkungsästhetik, Todesdarstellung, Bildende Kunst, Binnenerzählung, Rahmenerzählung, Schuldfrage, Vergänglichkeit, Künstlernovelle, Literaturanalyse, Realismus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der Porträts in Theodor Storms Novelle Aquis submersus und untersucht, wie der Tod in diesen bildlichen Darstellungen thematisiert wird.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die bildliche Darstellung des Todes, die Wirkung der Gemälde auf die betrachtenden Figuren sowie die Rolle der Porträts als Mittel gegen die Vergänglichkeit.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das primäre Ziel ist die Beantwortung der Fragen, wie der Tod in der Novelle bildlich dargestellt wird und welche Wirkung diese Darstellungen von Leben und Tod auf die Betrachter auslösen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Untersuchung folgt einer literaturwissenschaftlichen Analyse, die den Text der Novelle mit kunsthistorischen und erzähltheoretischen Aspekten der Bildbeschreibung verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Vorausdeutungen, die detaillierte Analyse der Porträts des toten Jungen und die Betrachtung weiterer Gemälde im Kontext ihrer Wirkung auf die Akteure.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Aquis submersus, Bildanalyse, Kindstod, Wirkungsästhetik und Künstlernovelle.

Welche Rolle spielt das Porträt von Katharina im Vergleich zu den anderen Bildern?

Das Porträt von Katharina nimmt eine Sonderstellung ein, da es im Gegensatz zu den anderen Porträts keinen Leichnam zeigt und eher als Motiv für das Leben verstanden werden kann.

Warum ist die Darstellung des toten Jungen als Leiche so bedeutsam für den Protagonisten Johannes?

Die Darstellung ist Ausdruck von Johannes' persönlicher Schuld und seinem verzweifelten Wunsch, den verstorbenen Sohn durch die Kunst zumindest teilweise wieder lebendig zu machen.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Wie wird der Tod in der Novelle "Aquis submersus" von Theodor Storm dargestellt?
Untertitel
Wirkung auf die BetrachterInnen
Hochschule
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf  (Germanistik)
Veranstaltung
Künstlernovellen des 19. Jahrhunderts
Note
2,3
Autor
Nadja Rose (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
23
Katalognummer
V1012210
ISBN (eBook)
9783346406781
ISBN (Buch)
9783346406798
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Aquis submersus Theodor Storm Novelle Künstlernovelle Vergänglichkeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nadja Rose (Autor:in), 2021, Wie wird der Tod in der Novelle "Aquis submersus" von Theodor Storm dargestellt?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1012210
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  23  Seiten
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