Kurze Zusammenfassung des JobFit Trainings für Jugendliche von Petermann & Petermann und Einordnung in den Stand der Forschung.
Durchgeführt wird das Training von einer oder zwei Personen. Bei großen Klassen bietet sich eine Aufteilung an, da in kleineren Gruppen Rollenspiele und Beteiligung aller Schüler leichter fallen. Es gibt drei verschiedene Varianten zur Kombination der durchführenden Personen. In der ersten Variante wird das Training von zwei externen Trainern durchgeführt. Der Vorteil liegt darin, dass die Schüler sich oft freier verhalten, allerdings können die Trainer auch besser von den Schülern getäuscht werden. Die zweite Variante beinhaltet die Durchführung durch zwei interne Trainer, also Lehrer. Vorteil dieser Variante ist, dass Trainingsinhalte auch in andere Unterrichtsbereiche einbezogen werden können und auch nach dem Training weiter verfolgt werden können. Entscheidend bei dieser Variante ist das Vertrauensverhältnis zwischen Schülern und Lehrern. In der dritten Variante führen ein interner und ein externer Trainer das Training durch. Diese Variante verknüpft die Vor- und Nachteile der zwei vorhergenannten Vorgehensweisen. Es wird empfohlen, in regelmäßigen Abständen Auffrischungssitzungen zu ermöglichen, um Vertiefung der Inhalte und eine Einbindung in den Alltag zu gewährleisten. Das Training sollte in ein Unterrichtsfach integriert werden, welches einen thematischen Bezug zum Thema herstellt. Die Bewertung erfolgt anhand der Anwesenheit und aktiven Mitarbeit der Schüler.
Inhaltsverzeichnis
1. Schulbasiertes Vorgehen: Das JobFit-Training
2. Inhaltliche Bearbeitung der einzelnen Themenblöcke
3. Wirksamkeit des JobFit-Trainings
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Die Arbeit analysiert den strukturellen Ablauf sowie die praktische Anwendung und die wissenschaftlich belegte Wirksamkeit des JobFit-Trainings für Jugendliche. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch soziale und emotionale Kompetenzvermittlung innerhalb eines schulischen Rahmens präventiv gegen psychische Probleme gearbeitet werden kann.
- Struktur und methodische Varianten des JobFit-Trainings
- Aufbau der zehn wöchentlichen Themenblöcke
- Integration von Verhaltensregeln und Selbstreflexion
- Evidenzbasierte Wirksamkeitsprüfung und soziale Kompetenzentwicklung
Auszug aus dem Buch
Schulbasiertes Vorgehen: Das JobFit-Training
Die vorliegende Ausarbeitung beschäftigt sich mit dem Ablauf und der Anwendung des schulbasierten JobFit-Trainings für Jugendliche. Durchgeführt wird das Training von einer oder zwei Personen. Bei großen Klassen bietet sich eine Aufteilung an, da in kleineren Gruppen Rollenspiele und Beteiligung aller Schüler leichter fallen. Es gibt drei verschiedene Varianten zur Kombination der durchführenden Personen. In der ersten Variante wird das Training von zwei externen Trainern durchgeführt. Der Vorteil liegt darin, dass die Schüler sich oft freier verhalten, allerdings können die Trainer auch besser von den Schülern getäuscht werden.
Die zweite Variante beinhaltet die Durchführung durch zwei interne Trainer, also Lehrer. Vorteil dieser Variante ist, dass Trainingsinhalte auch in andere Unterrichtsbereiche einbezogen werden können und auch nach dem Training weiter verfolgt werden können. Entscheidend bei dieser Variante ist das Vertrauensverhältnis zwischen Schülern und Lehrern. In der dritten Variante führen ein interner und ein externer Trainer das Training durch. Diese Variante verknüpft die Vor- und Nachteile der zwei vorhergenannten Vorgehensweisen. Es wird empfohlen, in regelmäßigen Abständen Auffrischungssitzungen zu ermöglichen, um Vertiefung der Inhalte und eine Einbindung in den Alltag zu gewährleisten.
Zusammenfassung der Kapitel
Schulbasiertes Vorgehen: Das JobFit-Training: Dieses Kapitel erläutert die organisatorischen Rahmenbedingungen, die verschiedenen Trainer-Varianten und den grundlegenden wöchentlichen Ablauf des Trainings inklusive der Checklisten-Methodik.
Inhaltliche Bearbeitung der einzelnen Themenblöcke: Hier werden die Inhalte der zehn aufeinanderfolgenden Themenblöcke detailliert beschrieben, die von der Einführung über Berufsorientierung und Konfliktbewältigung bis hin zu Bewerbungstraining und Mobbing-Prävention reichen.
Wirksamkeit des JobFit-Trainings: Dieser Abschnitt ordnet das Training in den salutogenetischen Ansatz ein und diskutiert empirische Studien, die eine Verbesserung des Sozialverhaltens der Jugendlichen belegen.
Schlüsselwörter
JobFit-Training, Jugendliche, Prävention, Sozialkompetenz, Emotionale Kompetenz, Rollenspiele, Verhaltensregeln, Schulisches Training, Salutogenese, Wirksamkeitsforschung, Berufsvorbereitung, Selbstreflexion, Feedback, Konfliktbewältigung, Ressourcen
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und Implementierung des JobFit-Trainings als schulische Präventionsmaßnahme zur Stärkung sozialer und emotionaler Kompetenzen von Jugendlichen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Felder sind die methodische Gestaltung des Trainings (Ablauf, Rollen der Trainer), die inhaltliche Arbeit an Verhaltensweisen und die empirische Überprüfung des Nutzens für die Schüler.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, den Aufbau des Trainings verständlich darzulegen und auf Basis wissenschaftlicher Studien die Wirksamkeit hinsichtlich der Verbesserung des Sozialverhaltens kritisch zu bewerten.
Welche wissenschaftliche Methode liegt dem Training zugrunde?
Das Training orientiert sich am salutogenetischen Ansatz, der Ressourcen stärkt, statt sich nur auf psychopathologische Defizite zu konzentrieren.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Vorstellung des 10-wöchigen Trainingsprogramms und die Analyse von Wirksamkeitsstudien zur kurz- und langfristigen Wirkung.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Schlüsselbegriffe sind unter anderem JobFit-Training, Sozialkompetenz, Prävention und Salutogenese.
Warum gibt es verschiedene Varianten für die Durchführung durch Trainer?
Die Varianten (externe Trainer, interne Lehrer oder eine Kombination) dienen dazu, unterschiedliche Vorteile in Bezug auf das Vertrauensverhältnis, die Disziplin und die Nachhaltigkeit der Trainingsinhalte im Schulalltag zu nutzen.
Wie gehen die Jugendlichen mit Fehlverhalten während des Trainings um?
Die Jugendlichen wählen individuelle Regeln für ihr Problemverhalten und reflektieren deren Einhaltung wöchentlich anhand von Checklisten und einer Rückmeldungstafel.
Welchen Effekt hat das Training laut der zitierten Studien?
Das Training bewirkt kurzfristig eine Verringerung von emotionalen Problemen und Verhaltensproblemen und trägt langfristig zur Verbesserung des Sozialverhaltens bei.
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- Master of Science Christien Budde (Autor), 2017, Schulbasiertes Vorgehen: Das JobFit-Training, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1012508