Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Pflegewissenschaft - Sonstiges

Alternsgerechte Personalentwicklung in der Pflege. Wie müssen Gesundheitsförderungskonzepte der alternsgerechten Personalentwicklung gestaltet sein?

Titel: Alternsgerechte Personalentwicklung in der Pflege. Wie müssen Gesundheitsförderungskonzepte der alternsgerechten Personalentwicklung gestaltet sein?

Bachelorarbeit , 2016 , 48 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Alisha Blasen (Autor:in)

Pflegewissenschaft - Sonstiges
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit behandelt das Thema alternsgerechter Personalentwicklung in der Altenpflege. Grundlage hierfür bilden demographische Rahmenbedingungen und Entwicklungen auf dem Pflegearbeitsmarkt sowie die Arbeits- und Beschäftigungssituation von Pflegekräften. Insbesondere die Arbeitsbelastungen und potentielle Beanspruchungsfolgen werden aufgegriffen, um zu zeigen, dass die Situation der Altenpfleger sehr prekär ist. Dies ist hauptsächlich auf quantitative, arbeitszeitbedingte und sozial-psychische Belastungen sowie die konkreten Arbeitsinhalte zurückzuführen.

Des Weiteren verdeutlicht auch die instabile Kontinuität der Berufsverläufe die prekäre Situation der Arbeitnehmer in der Pflege.
Als mögliche Maßnahmen und Lösungen für die aufgezeigten Probleme und Herausforderungen wird die betriebliche Gesundheitsförderung näher betrachtet. Dabei werden drei Hauptaspekte aufgezeigt: Arbeitsgestaltung, Arbeitszeitgestaltung und betriebliche Laufbahngestaltung. Diese Aspekte werden jeweils in Verbindung mit konkreten Belastungen zusammen erläutert und diskutiert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. „Ältere Arbeitnehmer“

2.1 Definition „Ältere Arbeitnehmer“

2.2 Defizit- und Potential-Perspektive

2.3 Veränderungstendenzen der Kompetenzen

3. Alternsgerechte Personalentwicklung und ausgewählte Konzepte

3.1 Grundlagen

3.2 Ausgewählte Konzepte alternsgerechter Personalentwicklung

4. Demographische Rahmenbedingungen in der Pflege

4.1 Demographische Entwicklungen auf dem Pflegearbeitsmarkt

4.2 Zwischenfazit

5. Die Arbeits- und Beschäftigungssituation von Pflegekräften in Deutschland

5.1 Beschäftigungssituation des Altenpflegers

5.2 Arbeitsbelastungen in der Altenpflege

5.2.1 Quantitative Belastungen

5.2.2 Arbeitszeitbedingte Belastungen

5.2.3 Arbeitsinhalte

5.2.4 Sozial-psychische Belastungen

5.3 Potentielle Beanspruchungsfolgen

5.4 Die Kontinuität der Berufsverläufe

5.5 Zusammenfassende Überlegungen

6. Betriebliche Gesundheitsförderung in der Altenpflege

6.1 Arbeitsgestaltung

6.2 Arbeitszeitgestaltung

6.3 Betriebliche Laufbahngestaltung

7. Fazit und Diskussion der Ergebnisse

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist es, Anforderungen an alternsgerechte Gesundheitsförderungskonzepte für Mitarbeiter der Altenpflege als Aufgabe der betrieblichen Personalentwicklung zu ermitteln. Die Forschungsfrage lautet: Wie müssen Gesundheitsförderungskonzepte der alternsgerechten Personalentwicklung gestaltet sein, damit Mitarbeiter des professionellen Altenpflegedienstes dazu in der Lage sind, langfristig im Unternehmen tätig zu sein?

  • Demographischer Wandel und Fachkräftemangel in der Pflege
  • Arbeitsbelastungen und Beanspruchungsfolgen in der Altenpflege
  • Konzepte für ein alternsgerechtes Personalmanagement
  • Maßnahmen der Arbeitsgestaltung und Arbeitszeitgestaltung
  • Implementierung von betrieblichen Fachlaufbahnen

Auszug aus dem Buch

5.2 Arbeitsbelastungen in der Altenpflege

Einschlägige nationale und internationale Studien zeigen, dass sowohl objektive Arbeitsbelastungen als auch das subjektive Belastungserleben der Pflegekräfte in den letzten Jahren nicht gesunken sind und im Vergleich mit anderen Berufsständen überdurchschnittlich hoch sind (vgl. NEXT-Studie; DAK-Gesundheitsreport; Pflege-Thermometer). Büssing (2001, S. 30) betont die Notwendigkeit zwischen objektiven Arbeitsbelastungen und der potentiellen Wirkung dieser Belastungen beziehungsweise Formen der Beanspruchung zu unterscheiden. Figgen (2010, S. 119) geht davon aus, dass arbeitsbedingte Belastungen sich in Form von Beanspruchungen auswirken können, aber nicht müssen. Die Belastungen entstehen durch Tätigkeitsinhalte, Arbeitsumwelt und -umgebung, Arbeitsorganisation sowie soziale Interaktion mit Patienten, Kollegen und Vorgesetzten. Ob und inwiefern sich Belastungen in Form von Beanspruchungen auswirken, hängt von zwei wesentlichen Faktoren ab:

- Der Intensität, Dauer und Vorhersehbarkeit der Belastung

- Den individuellen Merkmalen, wie dem Anspruchsniveau, persönlichen Bewältigungsstrategien, Kompetenzen, Wissen und der allgemeinen Verfassung der Beschäftigten

Die Belastungen müssen sich nicht zwingend negativ auswirken, sondern auch positive Effekte, wie beispielsweise Anregungs- oder Lerneffekte sind möglich. In erster Linie wirken sich arbeitsbedingte Fehlbelastungen jedoch negativ in Form von körperlicher und psychischer Ermüdung, Monotonieerleben oder Stress aus.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Erläuterung der Ausgangssituation durch demographischen Wandel, Definition des Zieles der Arbeit und Vorstellung der Forschungsfrage.

2. „Ältere Arbeitnehmer“: Definition des Begriffs sowie Gegenüberstellung von Defizit- und Potential-Perspektive bei der Betrachtung älterer Mitarbeiter.

3. Alternsgerechte Personalentwicklung und ausgewählte Konzepte: Darstellung theoretischer Grundlagen und Vorstellung nachhaltiger Konzepte wie dem „Haus der Arbeitsfähigkeit“.

4. Demographische Rahmenbedingungen in der Pflege: Analyse der demographischen Entwicklungen und deren Auswirkungen auf den Pflegearbeitsmarkt.

5. Die Arbeits- und Beschäftigungssituation von Pflegekräften in Deutschland: Detaillierte Untersuchung der Belastungen, Beanspruchungsfolgen und Berufsverläufe in der Altenpflege.

6. Betriebliche Gesundheitsförderung in der Altenpflege: Vorstellung konkreter Maßnahmen in den Bereichen Arbeitsgestaltung, Arbeitszeitgestaltung und Laufbahngestaltung.

7. Fazit und Diskussion der Ergebnisse: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage und kritische Diskussion der Implementierungsmöglichkeiten in der Praxis.

Schlüsselwörter

Altenpflege, Alternsgerechte Personalentwicklung, Demographischer Wandel, Fachkräftemangel, Gesundheitsförderung, Arbeitsbelastung, Arbeitszeitgestaltung, Laufbahngestaltung, Fachlaufbahnen, Arbeitsfähigkeit, Pflegekräfte, Belastungswechsel, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Arbeitsorganisation, Mitarbeiterbindung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Gestaltung von Gesundheitsförderungskonzepten zur Förderung der langfristigen Beschäftigungsfähigkeit von Mitarbeitern in der professionellen Altenpflege vor dem Hintergrund des demographischen Wandels.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die demographische Entwicklung, die Analyse arbeitsbedingter Belastungen, die Konzepte alternsgerechter Personalentwicklung sowie die betriebliche Gesundheitsförderung durch Arbeits- und Laufbahngestaltung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, Anforderungen an Konzepte zur Gesundheitsförderung in der Altenpflege zu ermitteln, um Mitarbeitern einen langfristigen Verbleib im Berufsleben zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literatur- und Studienanalyse, die bestehende Erkenntnisse zu Arbeitsbelastungen, demografischen Faktoren und Managementmodellen in der Pflege zusammenführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die aktuelle Arbeits- und Beschäftigungssituation, differenziert zwischen quantitativen, arbeitszeitbedingten und inhaltlichen Belastungen und entwickelt darauf basierend Maßnahmen für die Personalentwicklung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Alternsgerechte Personalentwicklung, Altenpflege, Arbeitsbelastungen, Demographischer Wandel und Betriebliche Gesundheitsförderung.

Welche Bedeutung haben "Lifting-Teams" im Rahmen der Arbeitsgestaltung?

Lifting-Teams dienen als spezielles Organisationskonzept zur Entlastung bei körperlich schweren Patiententransfers, um physische Belastungen der Pflegekräfte zu reduzieren.

Warum wird die horizontale Laufbahngestaltung hervorgehoben?

Die horizontale Laufbahngestaltung bietet Pflegekräften Entwicklungsperspektiven durch Spezialisierungen oder neue Aufgabengebiete auf gleicher Ebene, ohne den Bedarf an seltenen vertikalen Führungspositionen vorauszusetzen.

Ende der Leseprobe aus 48 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Alternsgerechte Personalentwicklung in der Pflege. Wie müssen Gesundheitsförderungskonzepte der alternsgerechten Personalentwicklung gestaltet sein?
Hochschule
Universität Vechta; früher Hochschule Vechta
Note
1,7
Autor
Alisha Blasen (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
48
Katalognummer
V1013023
ISBN (eBook)
9783346404411
ISBN (Buch)
9783346404428
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Alternsgerechte Personalentwicklung Pflege Altenpflege Betriebliche Gesundheitsförderung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alisha Blasen (Autor:in), 2016, Alternsgerechte Personalentwicklung in der Pflege. Wie müssen Gesundheitsförderungskonzepte der alternsgerechten Personalentwicklung gestaltet sein?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1013023
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  48  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum