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Das Ende der Kronenzone. Die Auflösung des österreichisch-ungarischen Währungsraumes und die Einrichtung nationaler Währungen

Título: Das Ende der Kronenzone. Die Auflösung des österreichisch-ungarischen Währungsraumes und die Einrichtung nationaler Währungen

Trabajo , 2021 , 11 Páginas , Calificación: 1

Autor:in: Anonym (Autor)

Economía de las empresas - Historia económica y social
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Die Eurozone ist weder das erste Beispiel eines einheitlichen Währungsraumes, noch wäre ein etwaiger Zusammenbruch ein Ereignis ohne Präzedenzfall. Tatsächlich gibt es in der Weltwirtschaftsgeschichte bis zum heutigen Zeitpunkt keinen Nachweis für eine beständige, erfolgreiche Währungsunion mit mehr als zwei über die Größe von Kleinstaaten hinausgehenden Partnerstaaten fehlt. Angesichts dieser Tatsache erscheint es besonders spannend und interessant, einen Blick in die Vergangenheit zu werfen und die Auflösung des österreichisch-ungarischen Währungsraumes und die damit einhergehende Auflösung der Kronenzone näher zu beleuchten. In der vorliegenden Arbeit wird zunächst auf die Ausgangslage des Zerfalls der Kronenzone eingegangen, im Anschluss daran wird der Ablauf der Währungstrennung behandelt, bei der die Notenabstempelung und die Liquidation der österreichisch-ungarischen Bank eine große Rolle spielt. Die zentrale Frage, die diese Arbeit zu untersuchen versucht, ist die der monetären und wirtschaftlichen Folgen für die Republik Österreich, die eine solche Auflösung eines Währungsraumes verursacht und ob oder inwiefern die Einführung des Schilling letztendlich zu einer Entschärfung der angespannten wirtschaftlichen Lage beitragen konnte. Aufgrund der Vorgaben im Hinblick auf die Länge der Arbeit liegt der Schwerpunkt primär auf den österreichischen Entwicklungen und es wird auf die übrigen Nachfolgestaaten nur am Rande eingegangen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. DAS AUSEINANDERGEHEN DER KRONENZONE

2.1 AUSGANGSLAGE

2.2.1 Notenabstempelung

2.2.2 Liquidation der österreichisch-ungarischen Bank

3. FOLGEN

3.1 MONETÄRE FOLGEN

3.2 WIRTSCHAFTLICHE FOLGEN

4. DIE EINFÜHRUNG EINER NEUEN WÄHRUNG

5. RESÜMEE

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die historische Auflösung des österreichisch-ungarischen Währungsraumes nach dem Ersten Weltkrieg, wobei der Schwerpunkt auf den monetären und wirtschaftlichen Konsequenzen für die Republik Österreich sowie der stabilisierenden Wirkung der Währungseinführung des Schillings liegt.

  • Historische Analyse des Zerfalls der Kronenzone
  • Prozess der Währungstrennung und Notenabstempelung
  • Liquidation der österreichisch-ungarischen Bank
  • Monetäre und wirtschaftliche Auswirkungen auf Österreich
  • Einführung des Schilling als Währungsreform

Auszug aus dem Buch

2.1 Ausgangslage

Da die Donaumonarchie am allerwenigsten mit einem Krieg dieses Ausmaßes gerechnet hatte und die normalen Staatseinnahmen diese gewaltigen Kosten nicht annähernd decken konnten, ließ das Habsburgerreich das fehlende Geld vor allem durch die Notenbank drucken und änderte in weiterer Folge das Notenbankstatut. Sämtliche Artikel wurden in Folge einer kaiserlichen Notverordnung außer Kraft gesetzt. Unter anderem musste nun der Banknotenumlauf nicht mehr zu 40 % metallisch gedeckt und die Bank war auch ihrer Verpflichtung entbunden, für die Vollwertigkeit der Krone in den Wechselkursen zu sorgen. Mit dieser Vorgehensweise wurde der uneingeschränkte Zugang zur Notenpresse gewährleistet.

Finanzverwaltung hinterlegte bei der Notenbank Staatswechsel und Schuldscheine, was wiederum die Auszahlung der geforderten Milliarden als „Vorschüsse“ ermöglichte. Diese Art der Kriegsfinanzierung war keineswegs für eine solche lange Zeitspanne gedacht, zumal sich das Kaiserreich naiverweise einen baldigen Sieg und somit die Beendigung des Krieges erhoffte. Je mehr sich die militärische Lage zuspitzte, desto häufiger musste auf die Notenschöpfung zurückgegriffen werden. Im Herbst 1918 war die österreichische Finanzverwaltung bereits mit Forderungen der Bank von 25 Milliarden Kronen konfrontiert (vgl. Bachinger 2001, S. 12).

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Diese Einleitung skizziert die historische Relevanz der Auflösung des österreichisch-ungarischen Währungsraumes und definiert die zentrale Forschungsfrage hinsichtlich der wirtschaftlichen Folgen für Österreich.

2. DAS AUSEINANDERGEHEN DER KRONENZONE: Dieses Kapitel erläutert die Kriegsfinanzierung durch die Notenpresse sowie die anschließende Notenabstempelung und die Liquidation der gemeinsamen Zentralbank als zentrale Schritte der Desintegration.

3. FOLGEN: Hier werden die monetären Externalitäten durch unkoordinierte Stempelungen sowie die gravierenden wirtschaftlichen Strukturveränderungen in Österreich nach dem Zusammenbruch der Monarchie beleuchtet.

4. DIE EINFÜHRUNG EINER NEUEN WÄHRUNG: Dieses Kapitel behandelt die Einführung des Schilling im Jahr 1925, die damit verbundene Währungsreform und die gesetzliche Verankerung der Goldparität zur Stabilisierung.

5. RESÜMEE: Die Schlussbetrachtung fasst die historischen Erkenntnisse zur Währungstrennung zusammen und unterstreicht die Bedeutung glaubwürdiger Geld- und Fiskalpolitik für die Stabilisierung neuer Währungen.

Schlüsselwörter

Kronenzone, Währungsraum, Österreich-Ungarn, Währungstrennung, Notenabstempelung, Schilling, Währungsreform, Inflation, Zentralbank, Geldpolitik, Fiskalpolitik, Friedensvertrag von St. Germain, Golddeckung, Wirtschaftsgeschichte, Hyperinflation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem historischen Zerfall des österreichisch-ungarischen Währungsraumes nach dem Ersten Weltkrieg und den daraus resultierenden wirtschaftlichen sowie monetären Konsequenzen für die Republik Österreich.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der Kriegsfinanzierung der Donaumonarchie, der technischen Abwicklung der Währungstrennung mittels Notenabstempelung, der Liquidation der gemeinsamen Notenbank und der letztendlichen Einführung des Schilling.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Auswirkungen der Währungsauflösung auf Österreich zu analysieren und zu bewerten, inwieweit die Einführung des Schilling zur Bewältigung der wirtschaftlichen Notlage beitragen konnte.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine historisch-analytische Methode, die auf der Auswertung wirtschaftshistorischer Literatur und Primärquellen zur Finanzpolitik der damaligen Zeit basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Ausgangslage vor und nach Kriegsende, den Prozess der Währungstrennung, die monetären und wirtschaftlichen Folgen für das neue Staatsgebiet sowie die schrittweise Etablierung einer neuen nationalen Währung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation?

Wesentliche Begriffe sind unter anderem die Kronenzone, Notenabstempelung, Währungsdesintegration, Schilling-Einführung und die wirtschaftspolitischen Maßnahmen zur Inflationsbekämpfung.

Wie wirkte sich die Notenabstempelung konkret auf die Bevölkerung aus?

Die Notenabstempelung führte zu einem massiven Vertrauensverlust und einem Ansturm auf Sparkassen, da befürchtet wurde, dass Banknoten für eine Zwangsleihe herangezogen werden könnten, was die Sparzinsen unter Druck setzte.

Warum galt die Einführung des Schilling als Symbol der Konsolidierung?

Der Schilling wurde als Hoffnungsträger zur Überwindung des Kriegs- und Nachkriegschaos angesehen, der durch die gesetzliche Goldbindung Vertrauen bei internationalen Finanzmärkten schaffen sollte.

Final del extracto de 11 páginas  - subir

Detalles

Título
Das Ende der Kronenzone. Die Auflösung des österreichisch-ungarischen Währungsraumes und die Einrichtung nationaler Währungen
Universidad
University of Vienna
Calificación
1
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
11
No. de catálogo
V1014200
ISBN (Ebook)
9783346408679
Idioma
Alemán
Etiqueta
ende kronenzone auflösung währungsraumes einrichtung währungen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2021, Das Ende der Kronenzone. Die Auflösung des österreichisch-ungarischen Währungsraumes und die Einrichtung nationaler Währungen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1014200
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