Menschenrechte und Corporate Social Responsibility

Ansätze, Leitfäden und Initiativen für die Umsetzung im CSR


Studienarbeit, 2017

23 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

2 Menschenrechte und Corporate Social Responsibility
2.1 Menschenrechte
2.2 Corporate Social Responsibility

3 Entwicklung der Menschenrechte
3.1 Historische Entwicklung der Menschenrechte
3.2 Einschränkungen der Menschenrechte

4 Menschenrechte im Corporate Social Responsibility
4.1 Verknüpfung der Menschenrechte mit Corporate Social Responsibility
4.2 Ansätze, Leitfäden und Initiativen Menschenrechte im Corporate Social Responsibility umzusetzen
4.2.1 Vier-Stufen-Pyramide nach Carroll
4.2.2 EuropäischerRaum
4.2.3 Internationaler Raum

5 Zusammenfassung

Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Zeitstrahl der bedeutendsten Ereignisse zum Schutz der Menschenrechte. 4

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

Das Interesse der Öffentlichkeit an unternehmerischen Tätigkeiten ist in der Vergangen­heit durch Wirtschaftskrisen, Globalisierung, Umweltverstoße und Menschenrechtsskan­dale enorm gestiegen. Die gesellschaftliche Verantwortung der Unternehmen und Orga­nisationen in sozialen, ökologischen und ökonomischen Bereichen rückt immer weiter in den Fokus der Gesellschaft. Somit sind Unternehmen und Organisationen gezwungen, nachhaltige Entwicklung in den Bereichen zu betreiben. Dieses Engagement wird auch als Corporate Social Responsibility (CSR) bezeichnet. Obwohl es sich meist um freiwillige Beiträge handelt, droht bei Missachtung Reputationsverlust. Sogar die Überlebensfähig­keit von Unternehmen und Organisationen kann dadurch gefährdet werden. Da sich CRS zwar stetig weiterentwickelt, jedoch mit unterschiedlicher Geschwindigkeit und Ausprä­gung auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene, hat sich kein einheitliches und universelles Verständnis etabliert. Es existieren auch keine einheitlichen Konzepte die direkt übernommen werden können. Die Unternehmen und Organisationen müssen bzw. sollen (um sich mit der Thematik intensiv zu beschäftigen) ihr eigenes CSR-Konzept entwickeln und Umsetzern Dazu stehen ihnen zahlreiche CSR-Initiativen, Ansätze, Leit­fäden sowie Normen und Richtlinien zur Verfügung. Diese Mischung aus gesellschaftli­chem Druck nach gesellschaftlicher Verantwortung, zahlreichen Regulierungen und Empfehlungen kann zurVerwirrung in Unternehmen und Organisationen führen. Innerhalb der CSR spielen die sozialen Aspekte eine immer bedeutendere Rolle. Darun­ter vor allem die Achtung der Menschenrechte (MR), die jedoch nicht auf freiwilliger Basis, sondern auf Gesetzen und Regulierungen basieren. Die Geschichte der Menschenrechte geht weit bis v.Chr. zurück, wo Sklaverei, Folter und Menschenhandel an der Tagesord­nung standen. Die MR wie wir sie heute kennen, fanden fast zeitgleich in Amerika und Europa ihren Anfang im 18. Jahrhundert. In Asien und vielen muslimischen Ländern fand die Menschenrechtsbewegung hingegen erst später ihren Lauf.

Obwohl das Thema mittlerweile mehrere hunderte, gar tausende Jahre alt ist, hat es nichts von seiner Aktualität verloren. Ganz im Gegenteil, denn durch die gesellschaftliche Aufklärung und den damit ausgeübten Druck auf Unternehmen und Organisationen über CSR sowie den aktuellen Geschehnissen, wie z.B. in Syrien durch den IS, ist das Thema rund um MR und CSR nach wie vor brandaktuell.

1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

Ziel dieser Arbeit ist es, die historische Entwicklung des Menschenrechtsschutzes vorzu­stellen und dessen Rolle im CSR-Konzept zu erläutern.

Dazu wird im zweiten Kapitel zunächst auf die Definition von Menschenrechten sowie von CSR eingegangen. Das dritte Kapitel umfasst die historische Entwicklung der MR und geht auch auf mögliche Einschränkungen der MR ein. Die Verknüpfung von MR und CSR wird im vierten Kapitel thematisiert. Beispiele von Regulierungen und Leitsätzen auf eu­ropäischer und internationaler Ebene sollen diese Verknüpfung veranschaulichen. Das fünfte Kapitel rundet diese Arbeit mit einer kritischen Auseinandersetzung innerhalb der Zusammenfassung ab.

2 Menschenrechte und Corporate Social Responsibility

2.1 Menschenrechte

Um auf die Rolle der Menschenrechte im Corporate Social Responsibility eingehen zu können, muss zunächst der Begriff der Menschenrechte selbst definiert werden. Dies erweist sich jedoch als problematisch, denn die Definitionen können unterschiedlich aus­geprägt sein. So hat ein Jurist eine andere Auffassung als bspw. ein Philosoph.

Für den Juristen sind die Menschenrechte als Bestandteil des internationalen Rechts von zentraler Bedeutung. Dies wird in der Definition von Walter Kälin deutlich: „Internationale Menschenrechte sind die durch das internationale Recht garantierten Rechtsansprüche von Personen gegen den Staat oder staatsähnliche Gebilde, die dem Schutz grundlegen­der Aspekte der menschlichen Person und ihrer Würde in Friedenszeiten und im Krieg dienen.“1 Aus der philosophischen Betrachtung erfolgt die Definition ohne unmittelbaren Bezug zum internationalen Recht. „Menschenrechte sind vorstaatliche Rechte2, die je­dem Menschen gegenüber den organisierten Kollektiven3 [...] zukommen.“4 In der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 sind in 30 Artikeln unver­bindliche Empfehlungen der Vereinten Nationen festgehalten. Dort heißt es u.a.: „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“5 MR sind somit angebo­rene Rechte, die in der Würde des Menschen begründet sind und die jedem Men­schen zustehen ohne Unterscheidung, wie etwa nach Rasse, Farbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugungen, nationaler oder sozialer Herkunft, Eigentum, Geburtodersonstigen Umständen.“6

Zusammenfassend lässt sich sagen: „Das Konzept der Menschenrechte geht davon aus, dass alle Menschen allein aufgrund ihres Menschseins mit gleichen Rechten ausgestattet und dass diese [...] Rechte universell, unveräußerlich und unteilbar sind.“7

2.2 Corporate Social Responsibility

Unter dem Begriff Corporate Social Responsibility (CSR) wird der freiwillige Beitrag der Wirtschaft verstanden, der eine nachhaltige Entwicklung in sozialen, ökologischen und ökonomischen Belangen beschreibt, die über die gesetzlichen Forderungen hinausge­hen. Eine allgemein anerkannte Definition für CSR gibt es jedoch nicht. In dem europäi­schen Raum hat sich die Definition als „die Verantwortung von Unternehmen für ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft“8 etabliert, welche auch dem Verständnis in diesem Assignment dienen soll. Dabei handelt es sich weniger um ein Managementkonzept, son­dern eher um eine Leitidee, die es unternehmensspezifisch umzusetzen gilt.9 Dabei unterscheidet man norminativ und ökonomisch motivierte Ansätze bei der Imple­mentierung von CSR. Beim norminativen Ansatz wird das Unternehmen als Teil der Ge­sellschaft betrachtet und beansprucht dabei nicht monitäre Leistungen aus der Gesell­schaft (z.B. Sozial-, Bildungssysteme, Infrastruktur). Als Gegenleistung wird gesellschaft­liche Verantwortung von den Unternehmen erwartet (z.B. Ausbau von Bildungs-, For­schungsstätten, Personalpolitik).10 Unter dem ökonomisch motivierten Ansatz versteht man die freiwillige Implementierung von CSR, die durch einen Nutzenzuwachs für die Unternehmen begründet wird (z.B. Vertrauen, Mitarbeitermotivation, Kundenzufrieden­heit).11 5AEMR(1948),S.2.

3 Entwicklung der Menschenrechte

3.1 Historische Entwicklung der Menschenrechte

Bereits in der Antike gab es erste Bestrebungen eine menschenrechtsähnliche Basis zu schaffen. 539 v. Chr. befreite Kyros der Große, der erste König von Altpersien, die Skla­ven von Babylon nach dessen Eroberung. Er sprach daraufhin allen Menschen das Recht zu ihre eigene Religion zu wählen und stellte die Gleichheit aller Menschen der bekann­ten Welt heraus. Diese und weitere seiner Erlasse wurden auf dem sog. Kyros-Zylinder festgehalten. Die Vereinten Nationen haben diese Erlasse als erste offizielle Menschen­rechtserklärung anerkannt. Sie entsprechen sogar den ersten vier Artikeln der Allgemei- nen Erklärung der Menschenrechte. ’ Es folgten weitere Vorläufer der MR in den alten Hochkulturen von Mesopotamien, Ägypten, Indien und Griechenland. Die MR im heutigen Sinn folgten allerdings erst während der Aufklärung im 18. Jahrhundert. In der Abb. 1 sind Auszüge der bedeutendsten internationalen Entwicklungen aufgeführt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Zeitstrahl der bedeutendsten Ereignisse zum Schutz der Menschenrechte1

Die ersten Erwägungen in politischen Dokumenten der Neuzeit fanden MR in Amerika, so zum Beispiel in der Virginia Declaration of Rights, der Grundrechtserklärung von Vir­ginia (1776). Das Dokument entstand im Zuge der Abnabelung Virginias vom Königreich Großbritanniens und hatte einen großen Einfluss auf die im selben Jahr erschienene Un­abhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika. In ihr formulierten die 13 britischen Kolonien in Nordamerika ihre Unabhängigkeit und verankerten in ihr umfas­sende Menschenrechte, dass alle Menschen gleich sind, dass sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten ausgestattet sind, dass dazu Leben, Freiheit und das Streben nach Glück gehören.15 1789 wurde die Bill of Rights mit zehn weiteren Zu­satzartikeln zu der Unabhängigkeitserklärung beschlossen und zwei Jahre später offiziell in die Unabhängigkeitserklärung aufgenommen. Diese schützen u.a. Religionsfreiheit, Petitionsrecht und Versammlungsfreiheit. Außerdem verbieten sie grausame und außer­gewöhnliche Bestrafung sowie erzwungene Selbstbeschuldigung und sprechen jedem Menschen ein ordentliches Gerichtsverfahren zu.16

Zur selben Zeit (1789) gipfelte die Französische Revolution mit der Forderung nach Frei­heit, Gleichheit und Brüderlichkeit mit der ersten Menschen- und Bürgerrechtserklärung auf dem europäischen Kontinent, der Déclaration des Droits de l’Homme et du Citoyen. In 17 Artikeln werden grundlegende Bestimmungen über MR festgehalten, u.a. dass alle Menschen frei und gleich an Rechten geboren sind und bleiben, dass sie Recht auf Frei­heit, Religion, Eigentum und Sicherheit haben und dass sie alle gleich vor dem Gesetz sind.17

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (AEMR) wurde 1948 von den Vereinigten Nationen (UN) als unverbindliche Empfehlung der allgemeinen Grundsätze der MR ver­kündet. In 30 Artikeln werden die grundlegende Rechte auf Leben, Freiheit, Eigentum und Gleichheit ohne Unterschied von Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Religion beschrie­ben. Ebenso sind Verbote der Diskriminierung, Sklaverei, Menschenhandel und Folter aufgeführt. Obwohl die Erklärung mit der Absicht nach Freiheit, Gerechtigkeit und Welt­frieden abzielt, handelt es sich dabei um keine verbindliche Rechtsquelle die eingeklagt werden kann.18 Der Tag der Verkündung ist dennoch als Internationaler Tag der Men­schenrechte in die Geschichtsbücher eingegangen.

1949 wurde der Europarat mit dem Ziel zwischenstaatliche, völkerrechtlich verbindliche Abkommen (u.a. zu Menschenrechten und demokratischen Grundsätzen) gegründet. Ein Jahr später (1950) wurde ein Katalog mit Grund- und Menschenrechten im Rahmen der Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten ausgearbeitet (Euro­päische Menschenrechtskonvention - EMRK). Darunter befinden sich neben den klassi­schen Freiheitsrechten auch wirtschaftliche, kulturelle und politische Rechte. Im Gegen­satz zu der AEMR können die dort aufgeführten Rechte in den Mitgliedsstaaten des Eu­roparates eingeklagt werden.19

Die Europäische Sozialcharta (ESC) wurde 1961 vom Europarat initiiert. Es ist ein völ­kerrechtlich verbindliches Abkommen, dass soziale Rechte innerhalb der Unterzeichne­ten Mitgliedsstaaten garantieren soll. Die bindenden Sozialrechte decken dabei u.a. die Rechte auf Arbeit, soziale Sicherheit, soziale Fürsorge, sozialen Schutz für Familien und Schutzrechte für Wanderarbeiter ab.20 In der 21. Hauptversammlung der UN (1966) wur­den einige Artikel der Allgemeinen Erklärung der MR in internationale Pakte übernommen und erhielten dadurch den Rang bindender internationaler Abkommen. Es handelte sich dabei hauptsächlich um soziale, kulturelle und politische Rechte.21 Im Jahr 1969 verkündet die OAS die Amerikanische Menschenrechtskonvention (AMRK). Sie basiert auf der Interamerikanischen Kommission für Menschenrechte und enthält ei­nen Katalog, ähnlich der EMRK, über bürgerliche, politische, soziale, und kulturelle Rechte.22

Die Afrikanische Charta der MR und Rechte der Völker von 1981 ist das größte regionale Menschenrechtsschutzregime der Welt, alle afrikanischen Staaten haben sie ratifiziert. Sie beinhaltet sowohl Individual- und Völkerrechte als auch die individuellen Pflichten. Jedes Individuum hat die Pflicht seine Mitmenschen zu achten und ist gegenüber der Familie verpflichtet. Dies ist eine Besonderheit unter den Menschenrechten.23

Der Europarat beschloss 1987 die Europäische Antifolterkonvention. Damit soll, nach der EMRK, der Schwerpunkt auf die Verhinderung von Folter gelegt und überprüft werden. Das eigens dafür geschaffene Komitee prüft verschiedene Einrichtungen, insbesondere solche in denen Personen die Freiheit entzogen wurde (z.B. in Gefängnissen), auf die Einhaltung der Konvention.24

Im Jahr 2004 beschlossen die Mitgliedsstaaten der Arabischen Liga die Arabische Charta der Menschenrechte. In ihr werden individuelle Rechte, wie z.B. das Recht auf Leben und Sicherheit, das Recht nicht gefoltert und nicht versklavt zu werden, aber auch Justiz-, Zivil-, politische und ökonomische Rechte beschrieben.25

Mit der Charta der Grundrechte der Europäischen Union aus dem Jahr 2000, die sich an der EMRK (von 1950) und dem ESC (von 1961) orientiert, wurden umfassende Grund­rechte auf der Ebene der Union anerkannt, an die sich vor allem der europäische Gesetz­geber zu halten hat. In sechs Titeln werden die Würde des Menschen, Freiheit, Gleich­heit, Solidarität, Bürgerrechte und justizielle Rechte zusammengefasst.26 2012 wurde die ASEAN-Erklärung der Menschenrechte verabschiedet. Sie wird stark kri­tisiert, da sie einige Schlupflöcher bietet, mit denen sich internationale MR aushebeln lassen. So lässt sich mit einer pauschalen Ausnahmeklausel z.B. das Recht auf Leben relativieren.27

3.2 Einschränkungen der Menschenrechte

Obwohl mit den Menschenrechten die Freiheit, Gleichheit und Würde eines jeden Men­schen zum Ziel gesetzt wurde, so gibt es dennoch zulässige Ausnahmen und auch die Geschichte der Menschenrechte selbst ist nicht frei von Diskriminierung.

Als Kyros der Große allen Menschen gewisse Rechte zusprach, so waren Frauen und Kinder davon ausgeschlossen.28 Auch die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten bezieht sich zwar auf alle Menschen, dennoch haben z.B. Frauen erst 144 Jahre danach ihr Wahlrecht erhalten29 und den amerikanischen Ureinwohnern wurden erst 148

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Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Menschenrechte und Corporate Social Responsibility
Untertitel
Ansätze, Leitfäden und Initiativen für die Umsetzung im CSR
Hochschule
AKAD University, ehem. AKAD Fachhochschule Stuttgart
Note
1,3
Autor
Jahr
2017
Seiten
23
Katalognummer
V1014598
ISBN (eBook)
9783346407573
ISBN (Buch)
9783346407580
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Menschenrechte, Corporate Social Responsibility, Corporate, Social Responsibility, Vier-Stufen-Pyramide nach Carroll, Europäischer Raum, Internationaler Raum
Arbeit zitieren
M.Sc. Artur Janke (Autor:in), 2017, Menschenrechte und Corporate Social Responsibility, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1014598

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