Das Ziel dieser Arbeit ist es, zuerst den Online-Shop von Sweetgood Clothing zu untersuchen. Es wird dabei auf die Customer Journey (Onsite- und Offsite-Kanäle) sowie den Vergleich zu stationärem Handel eingegangen und versucht, Unterschiede sowie Vor- und Nachteile auszuarbeiten. Dazu wird das Unternehmen mit einem anderen Anbieter verglichen, die Sortimentspolitik sowie die E-Ordering Möglichkeiten anhand von Fachlektüren analysiert.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Zielsetzung, Nutzen
2. Customer Journey
2.1 AIDA-Modell
2.2 Customer Journey Analyse: Sweetgood Clothing
2.3 Onsite Marketing Webshop
2.4 Offsite Marketing Kanäle
3. Vergleich von Sweetgood Clothing mit Childrensalon
3.1 Childrensalon
3.2 Vergleich Online-Shops: Unterschiede & Gemeinsamkeiten
4. Sweetgood Clothing – stationärer Handel
4.1 Die Wahl der richtigen Vertriebsstrategie
4.2 Merkmale Omnichannel-Retailing
4.3 Customer-Journey im stationären Handel unterstützt durch digitale Technologien
4.4 Customer-Journey im Fall vom stationären Handel von Sweetgood Clothing
4.5 Welche Implikationen sowohl positiv als auch negativ, zieht ein Umstieg auf einen Online-Shop nach sich?
5. Auf Grundlage der Sortimentspolitik
5.1 Ist das Unternehmen Sweeetgood Clothing ein Generalist oder Spezialist?
5.2 Elektronisches Geschäftskonzept: E-Content, E-Commerce, E-Context oder E-Connection?
5.3 Auf welchem Geschäftsmodell gründet Sweetgood Clothing?
5.4 Welchem Betriebstyp entspricht der Online-Handel von Sweetgood Clothing?
6. Formen von E-Ordering
6.1 Infrage kommende Interaktionsformen für Sweetgood Clothing?
6.2 Sell-Side-Lösungen
6.3 Buy-Side-Lösungen
6.4 Marktplatzlösung
7. Vor- und Nachteile des Online-Unternehmens von Sweetgood Clothing
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die detaillierte Untersuchung des Online-Shops von Sweetgood Clothing unter Anwendung theoretischer Konzepte. Die Forschungsfrage fokussiert sich dabei auf die Analyse der Customer Journey, einen Vergleich mit einem stationären Marktbegleiter, die Bewertung der Sortimentspolitik sowie die Evaluierung von E-Ordering-Möglichkeiten, um Unterschiede sowie Chancen und Risiken aufzuzeigen.
- Analyse der Customer Journey mittels des AIDA-Modells
- Vergleich der Vertriebsmodelle (Online-Handel vs. stationärer Handel)
- Untersuchung von Omnichannel-Strategien und digitalen Technologien
- Beurteilung der Sortimentspolitik und Geschäftsmodelle im E-Commerce
- Bewertung verschiedener E-Ordering-Interaktionsformen
Auszug aus dem Buch
2.3 Onsite Marketing Webshop
Beim Onsite Marketing wird vom Vertrieb der Produkte im eigenen Webshop gesprochen. In Bezug auf die Awarness Phase kann gesagt werden, dass Sweetgood Clothing auf verschiedenen Internetplattformen für Babykleidung aufzufinden ist, unter anderem auf Babyccino Kids, welche eine Übersicht von Herstellern von Kleidungsstücken und Spielsachen für Kinder bietet. Die Informationsseite über Sweetgood Clothing auf Babyccino Kids ist einfach und übersichtlich strukturiert aufgebaut. Eine Bildergalerie von Kindern getragenen Kleidungsstücken, direkten Verlinken zu Social Media, Informationen zum Herkunftsland und einem kurzen Text über die Entstehungsgeschichte der Gründerin sollen erste Informationen zum Produkt liefern. Mit einem „VISIT SHOP“ Button am Ende soll es der Persona möglich sein, einfach und unkompliziert auf den Webshop zu gelangen. Die Aufmerksamkeit der Persona soll durch die Botschaft am Ende nochmals auf die Intention der Marke und der Produkte gelegt werden: „Sweet, simple and adorable“.
Die zweite Phase – Interest Phase – soll durch den Besuch des Webshops veranschaulicht werden. Beim Aufruf des Webshops findet die Persona eine übersichtlich strukturierte Seite vor. Nach wenigen Sekunden wird durch eine Popup Meldung darauf aufmerksam gemacht, dass es bei erfolgreicher Anmeldung zum Newsletter einen 20% Gutschein für die erste Bestellung geben soll. Ein Anreiz und weiteres Interesse zum Kauf eines oder mehrerer Produkte soll damit ausgelöst werden. Der Seitenaufbau des Webshops ist zudem sehr abwechslungsreich gestaltet. Zum einen findet eine Persona zuerst Produkte für Jungen, anschließend hat man die Möglichkeit mehr Informationen zur Gründerin Leah Bieltvedt unter „The Story“ in Erfahrung zu bringen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema ein, stellt das untersuchte Unternehmen Sweetgood Clothing vor und definiert das Ziel, den Online-Shop sowie die Customer Journey zu analysieren.
2. Customer Journey: In diesem Kapitel wird das AIDA-Modell erläutert und die Customer Journey des Unternehmens in Bezug auf Onsite- und Offsite-Marketing-Kanäle analysiert.
3. Vergleich von Sweetgood Clothing mit Childrensalon: Dieses Kapitel stellt einen Vergleich zwischen Sweetgood Clothing und dem globalen Anbieter Childrensalon an, um Unterschiede in der Webshop-Struktur und den angebotenen Funktionen aufzuzeigen.
4. Sweetgood Clothing – stationärer Handel: Hier wird untersucht, wie eine Omnichannel-Strategie und neue digitale Technologien den stationären Handel für Sweetgood Clothing bereichern könnten.
5. Auf Grundlage der Sortimentspolitik: Dieses Kapitel klassifiziert Sweetgood Clothing als Spezialist und analysiert das zugrunde liegende E-Commerce-Geschäftsmodell sowie den Betriebstyp.
6. Formen von E-Ordering: Hier werden die digitalen Beschaffungsformen erläutert und die Interaktionsmöglichkeiten (Sell-Side, Buy-Side, Marktplatz) dargestellt.
7. Vor- und Nachteile des Online-Unternehmens von Sweetgood Clothing: Das Fazit fasst die strategischen Vorteile des reinen Online-Handels sowie die Herausforderungen für das Unternehmen zusammen.
Schlüsselwörter
Customer Journey, AIDA-Modell, Sweetgood Clothing, Online-Handel, Omnichannel-Retailing, E-Commerce, E-Ordering, Sortimentspolitik, Digitalisierung, Nutzererfahrung, Geschäftsmodell, Babybekleidung, Vertriebsstrategie, Touchpoints, Conversion
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert den Online-Shop und die Vertriebsstrategie des Unternehmens Sweetgood Clothing im Kontext des modernen E-Commerce.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Zentrale Themen sind die Customer Journey, der Vergleich mit anderen Marktteilnehmern, Omnichannel-Strategien sowie die verschiedenen Formen des E-Ordering und E-Procurement.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Ziel ist es, den Webshop zu untersuchen, Verbesserungspotenziale durch digitale Technologien aufzuzeigen und die Vor- und Nachteile der gewählten Vertriebsstrategie kritisch zu beleuchten.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?
Die Analyse erfolgt primär durch die Anwendung theoretischer Modelle (wie das AIDA-Modell) auf die praktische Webshop-Gestaltung sowie durch einen deskriptiven Vergleich mit einem Marktbegleiter.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil umfasst die detaillierte Analyse der Kundeninteraktionen, den Vergleich mit Childrensalon, die Diskussion von Omnichannel-Möglichkeiten für das Unternehmen sowie eine Kategorisierung des Geschäftsmodells.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Customer Journey, Omnichannel, E-Commerce, E-Ordering und Geschäftsmodell-Klassifizierung maßgeblich charakterisiert.
Wie unterscheidet sich die Online-Präsenz von Sweetgood Clothing von einem globalen Akteur wie Childrensalon?
Während Sweetgood Clothing als spezialisierter, kleiner Anbieter nur den eigenen Webshop nutzt, bietet Childrensalon eine globale Plattform mit weitreichenden Filtermöglichkeiten, Fremdmarken und Outlet-Optionen.
Welchen Stellenwert nimmt das AIDA-Modell bei der Analyse der Customer Journey ein?
Das AIDA-Modell dient als theoretisches Gerüst, um die einzelnen Phasen der Kundenreise – von der Aufmerksamkeit (Attention) bis zum Kaufabschluss (Action) – im Webshop strukturiert nachzuvollziehen.
Warum wird für Sweetgood Clothing der Pure Online Handel als Betriebstyp definiert?
Das Unternehmen wird als Pure Online Handel eingestuft, da die Produkte von der Gründerin ausschließlich über den eigenen Webshop vertrieben werden, ohne physische stationäre Verkaufsstellen.
- Arbeit zitieren
- Martin Horvat (Autor:in), 2020, Digitale Transformation im Handel und der Produktion am Beispiel des Online-Shops von Sweetgood Clothing, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1014641