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Biometric Payment als Alternative zum Mobile Payment im stationären Handel

Title: Biometric Payment als Alternative zum Mobile Payment im stationären Handel

Term Paper , 2021 , 23 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Arno Wunderlich (Author)

Computer Science - Commercial Information Technology
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Ist Biometric Payment eine aussichtsreiche Alternative zum aktuellen Trend Mobile Payment im stationären Handel? Ziel der Arbeit ist es, die Zahlungsmethode Biometric Payment zu untersuchen. Es gibt einige Vorteile von Biometric Payment, dennoch hat sich die Technologie bisher in Europa nicht durchgesetzt. Die Gründe dafür hängen mit den Herausforderungen von Biometric Payment zusammen, die in dieser Arbeit erläutert werden. Daher ist es außerdem Ziel dieser Arbeit, eine Aussage über die Zukunftsaussichten dieser Technologie zu treffen. Dabei soll nicht die Biometrie als Authentifizierungsmöglichkeit für eine Zahlungsart wie Kreditkartenzahlungen untersucht werden. Stattdessen soll die Biometrie als alleiniges Zahlungsmittel betrachtet werden.

In der Arbeit sollen die Chancen und Risiken von Biometric Payment mit denen der ebenfalls unbaren Zahlungsmethode Mobile Payment verglichen werden. Denn die Barriere von der anonymen Bargeldzahlung auf eine Bezahltechnik mit körpereigenen biometrischen Merkmalen umzusteigen, ist deutlich höher als die beim Umstieg von Mobile auf eben dieses Biometric Payment. So lassen sich die Hauptgründe der Barzahlung, wie die Nicht-Zurückverfolgbarkeit, die sofortige Bezahlung durch physische Übergabe und der gesetzlichen Annahmezwang, durch unbare Bezahltechnologien kaum erfüllen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Relevanz

1.2 Fragestellung und Zielsetzung

1.3 Aufbau der Arbeit

2 Grundlagen

2.1 Mobile Payment

2.2 Biometrie und Sicherheit

2.3 Biometric Payment

2.4 Rechtliche Betrachtung Biometric Payment (PSD2)

3 Praxisbeispiele für Biometric Payment und Systementwurf

3.1 Fingerprint Payment digiPROOF

3.2 Handflächenbezahlung Amazon One

3.3 Alipay mit Gesichtserkennung

3.4 Biometric Payment System

4 Einsatzpotentiale von Biometric Payment und Vergleich mit Mobile Payment

4.1 Chancen von Biometric Payment

4.2 Herausforderungen von Biometric Payment

4.3 Vergleich Biometric und Mobile Payment im stationären Handel

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Potenzial von Biometric Payment als alternative Zahlungsmethode zum aktuellen Trend Mobile Payment im stationären Handel, um zu bewerten, ob die Technologie eine aussichtsreiche Konkurrenz darstellt.

  • Grundlagen von Mobile Payment und Biometrie
  • Analyse internationaler Praxisbeispiele (digiPROOF, Amazon One, Alipay)
  • Konzeption eines biometrischen Zahlungssystems
  • Vergleichende Gegenüberstellung von Chancen und Herausforderungen
  • Bewertung der zukünftigen Wettbewerbsfähigkeit

Auszug aus dem Buch

3.1 Fingerprint Payment digiPROOF

Die ersten praktischen Versuche mit BP gab es in Deutschland schon vor dem Aufkommen von MP. So wurde 2003 in Offenburg über das biometrische Zahlungsverfahren digiPROOF erstmals eine Zahlung nur durch einen Fingerabdruck autorisiert29. Dennoch konnte sich dieses Verfahren als Zahlungsmethode bisher nicht in der Breite etablieren. So werden über das Bezahlverfahren digiPROOF, bei einem jährlichen Gesamtumsatz des deutschen Einzelhandels von ca. 390 Mrd. €, jährlich gerade einmal Zahlungen im Wert von gut 20 Mio. € autorisiert30. Nach Angaben des digiPROOF betreibenden Dienstleisters gibt es in NRW genau einen Händler, der diese Zahlungsmethode unterstützt31, was die geringe Verbreitung von BP in Deutschland beispielhaft belegt. In den nord- und ostdeutschen Bundesländern gibt es sogar keine einzige Akzeptanzstelle des Verfahrens.

Zur Teilnahme am biometrischen Bezahlverfahren ist eine einmalige Registrierung mit den persönlichen Daten, der Bankverbindung und den biometrischen Merkmalen notwendig. Die Autorisierung am Point of Sale erfolgt über einen Scann und Vergleich des Fingerabdrucks. Zur Erhöhung der Sicherheit ist zudem eine Multifaktorauthentifizierung mit einem Venenvergleich möglich32. Der Ablauf der Bezahlung ist mit Ausnahme des eingescannten Fingers mit dem der Kartenzahlung identisch. Auf Wunsch des Kunden ist zudem eine Verknüpfung mit einer Kundenkarte möglich, sodass die Biometrie sowohl Bargeld bzw. Girokarte, als auch Kundenkarte ersetzt33. Trotz der mit dem System verbundenen Vorteile wie Komfort, Geschwindigkeit und Sicherheit konnte sich digiPROOF bisher nicht durchsetzen. Einzig in Nischengruppen, wie Schulen und Kantinen, in denen häufiges Bezahlen und kleine Beträge zusammentreffen, ist das Verfahren nach Angaben des Dienstleisters erfolgreich34.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des Biometric Payments ein und leitet die Forschungsfrage hinsichtlich dessen Potenzials als Alternative zum Mobile Payment im stationären Handel ab.

2 Grundlagen: Das Kapitel vermittelt essenzielle Definitionen zu Mobile Payment und Biometrie sowie eine Einordnung in den rechtlichen Rahmen der PSD2.

3 Praxisbeispiele für Biometric Payment und Systementwurf: Es werden reale Implementierungen wie Amazon One oder Alipay untersucht und ein theoretisches Systemmodell für biometrische Zahlungen entworfen.

4 Einsatzpotentiale von Biometric Payment und Vergleich mit Mobile Payment: Hier erfolgt eine direkte Gegenüberstellung der Chancen und Risiken beider Zahlungstechnologien im stationären Kontext.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet kritisch die Erfolgschancen von Biometric Payment auf dem deutschen Markt.

Schlüsselwörter

Biometric Payment, Mobile Payment, Stationärer Handel, Biometrie, Fingerabdruckerkennung, Handflächenbezahlung, Gesichtserkennung, PSD2, Starke Kundenauthentifizierung, Zahlungsverkehr, Digitalisierung, Datenschutz, Amazon One, Alipay, digiPROOF

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit der Untersuchung biometrischer Zahlungsmethoden und deren Potenzial, sich als Alternative zum weit verbreiteten Mobile Payment im stationären Einzelhandel zu etablieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die technischen Grundlagen der Biometrie, rechtliche Rahmenbedingungen wie die PSD2, die Analyse bestehender Praxisbeispiele sowie die Diskussion von Chancen und Risiken für Kunden und Händler.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist es, die Forschungsfrage zu beantworten, ob Biometric Payment eine aussichtsreiche Alternative zum aktuellen Trend Mobile Payment im stationären Handel in Deutschland darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse zur theoretischen Fundierung sowie eine deskriptive Untersuchung aktueller Praxisbeispiele und einen vergleichenden Analyserahmen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen, die Vorstellung von Fallbeispielen wie Amazon One und Alipay, den Entwurf eines BP-Systems sowie die vergleichende Bewertung gegenüber dem Mobile Payment.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich über Begriffe wie Biometric Payment, Mobile Payment, Kundenakzeptanz, Datenschutz, PSD2 und technologische Infrastruktur charakterisieren.

Warum ist der Datenschutz bei Biometric Payment so kritisch?

Da biometrische Daten im Gegensatz zu Passwörtern nicht änderbar sind, führt ein potenzieller Datendiebstahl aus der notwendigen Cloud-Infrastruktur zu einem unwiederbringlichen Identitätsverlust für den Nutzer.

Was unterscheidet das Amazon One System von anderen Beispielen?

Amazon One nutzt die gesamte Handfläche inklusive der Venenmuster als einzigartiges Merkmal, wobei das System nicht nur als Zahlungsmethode, sondern auch für den Zugang zu Räumlichkeiten konzipiert ist.

Welche Rolle spielt die PSD2 für die Verbreitung von Biometric Payment?

Die PSD2 fordert für Beträge über 50 Euro eine starke Kundenauthentifizierung, was die Nutzung von rein biometrischen Verfahren einschränkt, da oft ein zweiter Faktor wie eine PIN erforderlich wird.

Wie schneidet Biometric Payment im direkten Vergleich mit Mobile Payment ab?

Während Biometric Payment durch den Wegfall von mitzuführenden Gegenständen (wie Smartphones) und eine höhere Schnelligkeit punktet, ist es bei der Infrastruktur und der Etablierung am Markt aktuell deutlich hinter dem Mobile Payment zurück.

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Details

Title
Biometric Payment als Alternative zum Mobile Payment im stationären Handel
College
University of applied sciences, Düsseldorf
Course
E-Business
Grade
1,0
Author
Arno Wunderlich (Author)
Publication Year
2021
Pages
23
Catalog Number
V1014672
ISBN (eBook)
9783346410238
ISBN (Book)
9783346410245
Language
German
Tags
Biometric Payment Mobile Payment Bezahlverfahren Stationärer Handel Kontaktlos Bezahlen Biometrie Gesichtserkennung Fingerabdruck Zahlungsverfahren
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Arno Wunderlich (Author), 2021, Biometric Payment als Alternative zum Mobile Payment im stationären Handel, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1014672
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