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Besteuerung von Tochtergesellschaften. Ertragssteuerbelastung mit und ohne Organschaft im Inlandskonzern

Title: Besteuerung von Tochtergesellschaften. Ertragssteuerbelastung mit und ohne Organschaft im Inlandskonzern

Essay , 2020 , 17 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Anonym (Author)

Law - Tax / Fiscal Law
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Diese Arbeit behandelt die Besteuerung von Tochtergesellschaften. Im ersten Teil werden die Voraussetzungen und Rechtsfolgen der ertragsteuerlichen Organschaft erläutert, die für die Veranlagungssimulationen im zweiten Teil die Grundlagen bilden. Die Simulation zeigt die Unterschiede bei der Besteuerung der Tochtergesellschaft mit und ohne ertragsteuerliche Organschaft auf. Es wird hilfsweise auch die Besteuerung auf Ebene der Muttergesellschaft dargestellt, um auch die Gesamtsteuerbelastung mit und ohne Organschaft vergleichen zu können.

Das Ziel der Steuergestaltung innerhalb eines Konzerns ist die Steuerbelastung der Konzerngesellschaften in Summe möglichst gering zu halten. Im deutschen Steuerrecht ist keine Konzernbesteuerung vorgesehen. Jede Gesellschaft ist daher ein einzelnes Steuersubjekt. Insbesondere ist dabei das Trennungsprinzip zu beachten.

Die Organschaft im Sinne des §§14 ff. KStG ist deswegen ein bedeutsames Instrument im deutschen Steuerrecht, um eine Steuerminimierung im Konzern zu realisieren. Unter dem Begriff 'Organschaft' wird die steuerrechtliche Eingliederung einer rechtlich selbständigen juristischen Person in ein anderes (herrschendes) Unternehmen verstanden. Durch die Organschaft werden einige Nachteile des Trennungsprinzips beseitigt, sodass beispielsweise eine Verlustverrechnung innerhalb des Konzerns möglich wird.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Körperschaftsteuerliche Organschaft

3 Gewerbesteuerliche Organschaft

4 Veranlagungssimulation

4.1 Sachverhalt

4.2 Lösung: Ertragsteuerbelastung ohne Organschaft

4.3 Lösung: Ertragsteuerbelastung mit Organschaft

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die steuerlichen Auswirkungen der ertragsteuerlichen Organschaft in einem Inlandskonzern zu analysieren und deren Vorteilhaftigkeit im Vergleich zur Besteuerung ohne Organschaft mittels konkreter Veranlagungssimulationen aufzuzeigen.

  • Grundlagen der körperschaftsteuerlichen Organschaft
  • Grundlagen der gewerbesteuerlichen Organschaft
  • Vergleich der Steuerbelastung einer Tochtergesellschaft im Konzernverbund
  • Durchführung von Veranlagungssimulationen
  • Analyse der Gesamtsteuerbelastung mit und ohne Organschaft

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung

Das Ziel der Steuergestaltung innerhalb eines Konzerns ist die Steuerbelastung der Konzerngesellschaften in Summe möglichst gering zu halten. Im deutschen Steuerrecht ist keine Konzernbesteuerung vorgesehen. Jede Gesellschaft ist daher ein einzelnes Steuersubjekt. Insbesondere ist dabei das Trennungsprinzip zu beachten.

Die Organschaft i.S.d. §§ 14 ff. KStG ist deswegen ein bedeutsames Instrument im deutschen Steuerrecht, um eine Steuerminimierung im Konzern zu realisieren. Unter dem Begriff „Organschaft“ wird „die steuerrechtliche Eingliederung einer rechtlich selbständigen juristischen Person in ein anderes (herrschendes) Unternehmen“ verstanden. Durch die Organschaft werden einige Nachteile des Trennungsprinzips beseitigt, sodass z.B. eine Verlustverrechnung innerhalb des Konzerns möglich wird.

Im ersten Teil dieser Arbeit werden die Voraussetzungen und Rechtsfolgen der ertragsteuerlichen Organschaft erläutert, die für die Veranlagungssimulationen im zweiten Teil die Grundlagen bilden. Die Veranlagungssimulation zeigt die Unterschiede bei der Besteuerung der Tochtergesellschaft mit und ohne ertragsteuerliche Organschaft auf. Es wird hilfsweise auch die Besteuerung auf Ebene der Muttergesellschaft dargestellt, um auch die Gesamtsteuerbelastung mit und ohne Organschaft vergleichen zu können.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel definiert das Ziel der Arbeit, die Steuerbelastung durch Organschaften zu minimieren, und führt in die Thematik der steuerlichen Konzernbetrachtung im Vergleich zum Trennungsprinzip ein.

2 Körperschaftsteuerliche Organschaft: Hier werden die gesetzlichen Voraussetzungen für die Organschaft, wie finanzielle Eingliederung und Gewinnabführungsvertrag, sowie die Rechtsfolge der Einkommenszurechnung erläutert.

3 Gewerbesteuerliche Organschaft: Dieses Kapitel behandelt die gewerbesteuerliche Einordnung der Organgesellschaft als Betriebsstätte des Organträgers und die Besonderheiten bei der Ermittlung der Gewerbeerträge.

4 Veranlagungssimulation: Anhand eines konkreten Praxisbeispiels wird die Steuerbelastung einer Tochtergesellschaft gegenüber einer Muttergesellschaft sowohl ohne als auch mit Organschaft detailliert berechnet.

5 Fazit: Das Kapitel fasst die Ergebnisse der Simulation zusammen und bestätigt die steuerliche Vorteilhaftigkeit der Organschaft durch die Reduktion der Gesamtsteuerbelastung.

Schlüsselwörter

Organschaft, Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Konzern, Steuerminimierung, Trennungsprinzip, Gewinnabführungsvertrag, Organgesellschaft, Organträger, Steuerbelastung, Veranlagungssimulation, Einkommenszurechnung, Steuergestaltung, Ertragsteuern, Betriebsstätte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die steuerlichen Auswirkungen der ertragsteuerlichen Organschaft innerhalb eines Inlandskonzerns im Vergleich zur isolierten Besteuerung der beteiligten Gesellschaften.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder sind die körperschaftsteuerliche und gewerbesteuerliche Organschaft sowie die praktische Anwendung dieser Regelungen auf Basis von Veranlagungssimulationen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, durch einen quantitativen Vergleich aufzuzeigen, wie durch eine Organschaft die Gesamtsteuerbelastung innerhalb eines Konzerns effektiv reduziert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Auseinandersetzung mit den einschlägigen Steuergesetzen (KStG, GewStG) und deren Anwendung in Form von selbst erstellten, praxisnahen Veranlagungssimulationen.

Was ist Gegenstand des Hauptteils?

Im Hauptteil werden zunächst die rechtlichen Voraussetzungen der Organschaft erläutert und anschließend die Steuerbelastung einer S-GmbH (Tochter) und R-GmbH (Mutter) in einem Rechenbeispiel gegenübergestellt.

Durch welche Schlüsselwörter wird die Arbeit charakterisiert?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Organschaft, Konzernbesteuerung, Gewinnabführungsvertrag, Steueroptimierung und Organträger charakterisiert.

Wie unterscheidet sich die steuerliche Behandlung der Organgesellschaft vom Standardmodell?

Im Rahmen der Organschaft findet eine steuerliche Eingliederung statt, bei der das Einkommen der Organgesellschaft direkt dem Organträger zugerechnet wird, was das Trennungsprinzip teilweise aufhebt.

Welches Fazit zieht die Arbeit zur Vorteilhaftigkeit?

Die Untersuchung zeigt, dass im gewählten Szenario die Gesamtsteuerbelastung durch die Organschaft um 11.678,19 Euro niedriger ausfällt als im Vergleichsmodell ohne Organschaft.

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Details

Title
Besteuerung von Tochtergesellschaften. Ertragssteuerbelastung mit und ohne Organschaft im Inlandskonzern
College
The FOM University of Applied Sciences, Hamburg
Grade
1,7
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2020
Pages
17
Catalog Number
V1014960
ISBN (eBook)
9783346410832
ISBN (Book)
9783346410849
Language
German
Tags
Steuerrecht Organschaft Steuergestaltung Konzern Veranlagungssimulation Ertragsteuern
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2020, Besteuerung von Tochtergesellschaften. Ertragssteuerbelastung mit und ohne Organschaft im Inlandskonzern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1014960
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