Der Nika-Aufstand 532 n. Chr. Eine Revolte des Volks, eine Verschwörung der senatorischen Opposition oder ein vom Kaiser gezielt provoziertes und gelenktes Ereignis?


Hausarbeit, 2021

18 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil
2.1 Ereignisse
2.1.1 Volk
2.1.2 Kaiser
2.1.3 Senat

3. Fazit

Literaturverzeichnis

Quellenverzeichnis

1. Einleitung

Der Nika-Aufstand 532 n. Chr. unter Kaiser Iustinian erscheint zunächst als gewöhnliches Ereignis. Aufstände waren in Konstantinopel keine Seltenheit, sondern relativ regelmäßige Ereignisse.1 Bei näherer Betrachtung des Nika-Aufstandes scheint sich jedoch eine Besonderheit zu ergeben. Er besaß vergleichsweise hohe Opferzahlen, beinhaltete ein großes Ausmaß an Zerstörung und hat eine gute Quellenlage.2 Hauptquellen sind Prokop, Malalas, Theophanes und die Osterchronik.3 Dabei ergeben sich zwei Erzähltraditionen4: Prokop berichtet aus einer Perspektive innerhalb des Palastes5 und Malalas, Theophanes sowie die Osterchronik aus einer Perspektive außerhalb des Palastes. Auch die Forschung hat sich bereits mehrfach mit dem Nika-Aufstand beschäftigt. Die ältere Forschung6 interpretiert Justinians Verhalten weitestgehend als schwach und hilflos und sieht den Aufstand als eine Verschwörung der senatorischen Opposition an. Der Kaiser habe sich in die passive Opferrolle begeben. Die jüngere Forschung7 hingegen sieht Justinians Verhalten als ungewöhnlich an und stellt die Frage, ob und inwiefern der Aufstand vom Kaiser aktiv inszeniert gewesen ist. Einig sind sich die jüngere und die ältere Forschung darin, dass das Volk am Aufstand beteiligt gewesen ist. Doch war der Nika-Aufstand eine Revolte des Volks, eine Verschwörung der senatorischen Opposition oder ein vom Kaiser gezielt provoziertes und gelenktes Ereignis? Diese Fragestellung soll der folgenden Arbeit als Leitfrage dienen. Sie wird im Hauptteil näher betrachtet und im Fazit beantwortet. Dazu wird im Hauptteil zunächst ein Überblick über die Ereignisse gegeben und anschließend das Geschehen aus der Perspektive des Volkes, des Senates und des Kaisers betrachtet. Es sei angemerkt, dass es nicht Ziel der Arbeit sein kann, ein allgemein gültiges Urteil zu fällen, vielmehr sollen verschiedene Positionen aufgezeigt sowie verglichen und ein eigener Standpunkt erarbeitet werden.8

2. Hauptteil

2.1 Ereignisse

Als Ursachen des Nika-Aufstandes9 gelten die Finanzpolitik, das Bestreben des Kaisers, den Einfluss der Zirkusparteien einzuschränken und ein auf Landflucht basierendes Bevölkerungswachstum in Konstantinopel. Als Auslöser wird der Zirkusdialog10, eine Auseinandersetzung zwischen den Zirkusparteien und dem kaiserlichen Bevollmächtigten im Hippodrom, angesehen. In ihm hätten sich die Grünen über ein Mitglied der kaiserlichen Garde und ihre benachteiligte Position beschwert. Außerdem hätten sie geäußert, dass einige ihrer Mitglieder ermordet worden seien und dies keine Konsequenzen für die Mörder gehabt habe. Der kaiserliche Bevollmächtigte habe die Beschwerden zurückgewiesen, die Grünen beschimpft und Strafen angedroht. Die Grünen seien von hinzugekommen Blauen provoziert worden. Anschließend sei die Situation eskaliert und beide Parteien hätten das Hippodrom verlassen. Danach sei es zu weiteren Zusammenstößen gekommen und der Stadtpräfekt Eudaimon habe sieben Beteiligte, sowohl Grüne als auch Blaue, gefangen genommen. Ihre Hinrichtung am Galgen bzw. durch Kreuzigung sei angeordnet und bei zwei Beteiligten, einem Grünen und einem Blauen, gescheitert. Nach der misslungenen Hinrichtung hätten Mönche die Verurteilten in eine nahe gelegene Kirche gebracht und sie unter Kirchenasyl gestellt. Die kaiserlichen Soldaten hätten dies nicht verhindert, allerdings später die Kirche umstellt. Beide Zirkusparteien hätten, in Folge dessen, bei Wagenrennen im Hippodrom, den Kaiser um die Begnadigung ihrer Mitglieder gebeten.11 Es sei keine Antwort des Kaisers erfolgt. Die Parteien hätten sich zusammengeschlossen und zum Aufstand entschieden. Ziel der Aufständischen sei zunächst das Gefängnis und anschließend das Prätorium gewesen. Dort hätten sie Auskunft über den Verbleib ihrer Anführer verlangt. Erneut hätten sie keine Antwort erhalten und daher das Haus und weitere Gebäude in Brand gesteckt. Die Wagenrennen seien fortgesetzt worden. Der Kaiser habe sich im Palast eingeschlossen und Mundos, Konstantiolos und Basilides als Boten zum Volk ausgesandt. Das Volk habe die Absetzung des Finanzministers Johannes dem Kappadoker, des Stadtpräfekten Eudaimons und des Juristen Tribonianos verlangt. Justinian sei dieser Bitte nachgekommen und habe anschließend Truppen ausgesandt. Es sei zu Straßenkämpfen zwischen den Aufständischen und kaiserlichem Militär gekommen. Das Volk sei, in der Absicht Probus12 als Kaiser auszurufen, zu seinem Haus gezogen. Da Probus nicht zuhause gewesen sei, habe es sein Haus und weitere Gebäude in Brand gesteckt. Justinian habe Truppen angefordert und einige Senatoren aus dem Palast nach Hause geschickt, darunter seien auch Hypatius und Pompeius gewesen. Das Volk habe Hypatius zum Kaiser ausgerufen. Justinian habe die Flucht ergreifen wollen und sei nur durch Rede seiner Gattin Theodora13 umgestimmt worden. Der Kaiser sei im Hippodrom erschienen, habe Abbitte geleistet und den Aufständischen eine Amnestie angeboten. Die Stimmung der Menge in Bezug auf den Kaiser sei gespalten gewesen. Es habe Bestechungsversuche gegenüber den Blauen gegeben. Belisar und Mundos seien mit Truppen ins Hippodrom eingedrungen und hätten den Aufstand beendet. Das Massaker habe zwischen 30.000 und 35.000 Tote14 gefordert. Folgen seien ein Verbot der Wagenrennen, die Zerstörung großer Teile Konstantinopels, ein Ansehensverlust des Kaisers, die Hinrichtung Pompeius und Hypatius, die Verbannung mehrerer Senatoren sowie eine Schwächung der Zirkusparteien gewesen.15

2.1.1 Volk

Wesentlich für die16 Betrachtung des Geschehens aus der Perspektive des Volkes ist der sogenannte Zirkusdialog. Es ist anzunehmen, dass die abweisende Reaktion des kaiserliche Bevollmächtigten die Grünen verärgert und die Ansicht, dass Justinian ein Freund der Blauen17 ist, verstärkt hat.18 Das harte Durchgreifen des Stadtpräfekten angesichts weiterer Zusammenstöße, dürfte aufgrund der unehrenhaften Hinrichtungsmethode zu einer Verschlechterung der Stimmung gegenüber Justinian geführt haben.19 Darüber hinaus könnte das Volk das Brechen der Galgen bei der Hinrichtung als Zeichen aufgefasst haben, dass das Geschehen nicht gottgewollt ist.20 Dass der Kaiser angesichts dieses Umstandes – Justinian galt als sehr fromm und gläubig – bei der Bitte um Begnadigung der Unruhestifter keine Antwort gegeben und die Wagenrennen fortgesetzt hat, könnte den Aufstand ausgelöst haben. Meier ist der Meinung, dass das Verhalten Justinians, weder in positiver noch in negativer Weise auf die Bitte des Volkes zu reagieren, zu einer konsternierten Stimmung führte.21 Evans ist der Ansicht, dass sich aus Justinians Verweigerung der Begnadigung ein Loyalitätsverlust der Untertanen ihm gegenüber ergab.22 Pfeilschifter und Greatrex vertreten die Position, dass die ausbleibende Antwort die Vereinigung der Zirkusparteien bewirkte.23 Es ist folglich anzunehmen, dass sich die eher feindlich24 als freundlich gegenüberstehenden Zirkusparteien aufgrund gemeinsamer Betroffenheit und gleicher Interessen erst angenähert und später zusammengeschlossen haben.25

Malalas schildert die Ereignisse wie folgt:

,,Als nun das Pferderennen […] durchgeführt wurde, da baten beide Parteien den Kaiser, er möge Recht vor Gnade ergehen lassen. Sie verharrten aber in ihren Rufen bis zum zweiundzwanzigsten Umlauf, und sie wurden keiner Antwort gewürdigt. […] sie schrien sich zu: ,Mögen die menschenfreundlichen Grünen und Blauen lange leben’. Und nach dem Abschluß [sic] des Rennens zogen die Massen ab, die sich verbündet hatten.‘‘26

Dieser Zusammenschluss kann als Hinweis gesehen werden, dass die Lage zwischen Kaiser und Zirkusparteien angespannt27 war und das Agieren gegen den Kaiser, als gemeinsamen Feind, schwererer wog, als die Gegensätze zwischen den Parteien.

Bei Prokop wird deutlich, dass sich die Parteien mehr feindlich als freundlich gegenüberstanden:

,,Die Demen in jeder Stadt sind seit altere [sic] in Venetoi (Blaue) und Presinol (Grüne) gespalten, doch es liegt noch nicht lange zurück, daß [sic] sie um dieser Namen und ihrer Zuschauerplätze willen ihr Geld vergeuden, sich härtesten Mißhandlungen [sic] aussetzen und selbst den schimpflichsten Tod nicht scheuen. Sogar Schlachten fechten sie mit der Gegenpartei aus […].‘‘28

Evans vertritt die Position, dass die Blauen die Hinrichtung als einen Wendepunkt in Justinians Politik angesehen haben, weil Justinian zuvor sie favorisiert und nun beide Parteien gleich behandelt hat.29 Dies könnte bewirkt haben, dass die Blauen gewillter waren, sich mit den Grünen zusammenzuschließen, da sie den Eindruck gehabt haben könnten, nicht mehr in der Gunst des Kaisers zu stehen.

Der Umstand, dass das Volk, auch auf die Frage nach dem Verbleib ihrer Aufrührer beim Stadtpräfekten, keine Antwort erhalten hat, könnte die Stimmung weiter verschlechtert und die Situation verschärft haben. Nach Meier ist das Ausbleiben einer Antwort, der Punkt gewesen, an dem die gereizte Stimmung in offene Gewalt umgeschlagen ist.30

[...]


1 Vgl. Meier, Justinian, S. 50.

2 Vgl. Cekalova, Nika-Aufstand, S. 17; Meier, Justinian, S. 50; Greatrex, Nika Riot, S. 66.

3 Bis auf Prokop sind alle genannten Quellen wahrscheinlich auf den verschollenen ,,Ur-Malalas‘‘ zurückzuführen, vgl. Meier, Funktion der Theodora-Rede, S. 89; Meier, Inszenierung einer Katastrophe, S. 276f.; Pfeilschifter, Kaiser und Konstantinopel, S. 180. Jeffreys bietet einen Vergleich der Quellen, vgl. Jeffreys, Nika Riot, S. 42-50. Auch Bury erläutert die Quellen und weitere und stellt ebenfalls einen Vergleich an, vgl. Bury, Nika Riot, S. 96-106. Weitere Quellen sind Marcellinus Comes, Johannes Lydos, Victor Tonnennensis, Theodoros Anagnostes, Zacharias von Mytilene, George Credenus, Zonaras, vgl. Bury, Nika Riot, S. 92-95; 104.

4 Vgl. Tinnefeld, frühbyzantinische Gesellschaft, S. 197; Meier, Funktion der Theodora-Rede, S. 89; Meier, Inszenierung einer Katastrophe, S. 277.

5 Es ist fraglich, ob Prokop sich während des Aufstandes beim Kaiser befunden hat. Die Forschung tendiert dazu, dass Prokop seine Information von Belisar erhalten hat. Da Belisar als loyal gegenüber Justinian gilt, wird er wahrscheinlich lediglich solche Informationen weitergegeben haben, die weder seinem noch dem Ansehen des Kaiser hätten schaden können. Ferner ist anzumerken, dass die Schilderung Ereignisse bei Prokop sicher auch von seinen eigenen Anti- und Sympathien geprägt ist, vgl. Meier, Funktion der Theodora-Rede, S. 89; Meier, Inszenierung einer Katastrophe, S. 277.

6 Zu älteren Forschung zählen z.B. die Arbeiten Tinnefelds und Cekalovas.

7 Zur jüngeren Forschung gehören z.B. die Arbeiten von Greatex, Meier und Pfeilschifter.

8 Eine objektive und nicht auf der eigenen subjektiven Interpretation beruhende Beurteilung ist aufgrund der Quellenlage nicht möglich. Es sind keine Quellen aus der inneren Perspektive des Kaisers, des Senats oder des Volks überliefert. Die vorhandenen Quellen sind allesamt Geschichtswerke oder Chroniken aus äußerer Perspektive.

9 Die genaue Chronologie und Topographie der Ereignisse ist bis heute nicht geklärt. Daher wird bewusst auf eine Nennung des Wochentages oder des Ortes verzichtet und lediglich die Reihenfolge, in der die Ereignisse vermutlich stattgefunden haben, genannt. Eine ausführliche Rekonstruktion der Chronologie und Topographie findet sich bei Bury, vgl. Bury, Nika Riot, S. 106-119.

10 Es ist in der Forschung umstritten, ob der sogenannte Zirkusdialog in Zusammenhang mit dem Aufstand steht. Einen Überblick über die Forschungspositionen geben Tinnefeld und Meier, vgl. Tinnefeld, frühbyzantinische Gesellschaft, S. 195-197; Meier, Inszenierung einer Katastrophe, S. 278-286. Meier erläutert ebenda auch Unterschiede in den Überlieferungen und vertritt, basierend auf einer nachvollziehbaren Argumentation, die Position, dass es einen Zusammenhang gegeben hat. Dieser Meinung schließt sich die Verfasserin an.

11 Bei Großveranstaltungen im Hippodrom, z.B. Wagenrennen, war den Zirkusparteien die Möglichkeit gegeben, Akklamationen an den Kaiser zu richten, vgl. Heather, Blüte Roms, S. 117.

12 Probus, Hypatius und Pompeius waren die Neffen von Anastasius und besaßen einen legitimen Anspruch auf den Thron. Anastasius war – vor Justinian und Justin - von 491 bis 518 Kaiser gewesen.

13 Vgl. Evans, ’’Nika’’ Rebellion, S. 380-382. Es ist historisch fraglich, ob es die Rede Theodoras gegeben hat. Sie findet sich in den Quellen ausschließlich bei Prokop wieder. Meier stellt Pro- und Contra-Argumente dar, analysiert die Rede und erläutert die Absichten Prokops. Er spricht der Theodora-Rede ihre Historizität ab, vgl. Meier, Funktion der Theodora-Rede, S. 91-104.

14 Heather geht von einer Opferzahl von 30.000 und einer Einwohnerzahl von einer halben Million für Konstantinopel um das Jahr 500 aus. Somit fiel jeder 17. Einwohner dem Aufstand zum Opfer. Das entspricht 6% der Bevölkerung, vgl. Heather, Blüte Roms, S. 120.

15 Zu den Ursachen, dem Verlauf und den Folgen des Nika-Aufstandes vgl. Tinnefeld, frühbyzantinische Gesellschaft, S. 197-199; Heather, Blüte Roms, S. 117-122; Meier, Justinian, S. 47-51; Meier, Funktion der Theodora-Rede, S. 90-91; Meier, Inszenierung einer Katastrophe, S. 274f.; S. 287-300; Evans, Age of Justinian, S. 70-74; Pfeilschifter, Kaiser und Konstantinopel, S. 182-189; Bury, Nika Riot, S. 106-119; Greatrex, Nika Riot, S.67-80; Joh. Malal. Chron. 18, 71; Prokop. bell. Pers. 1, 24; Theophan. Conf. chron. AM 6024.

16 Das Volk war in Zirkusparteien organisiert bzw. einer Partei gegenüber zugeneigt. Daher kann das Handeln der Zirkusparteien stellvertretend für das Handeln des Volkes angesehen werden. Es gab die grüne, blaue, rote und weiße Partei. Auch Pfeilschifter gruppiert Volk und Zirkusparteien zusammen, da sich bereits in der Anfangsphase der Protest der Zirkusparteien in einen allgemeinen Volksaufstand gewandelt habe, vgl. Pfeilschifter, Kaiser und Konstantinopel, S. 189.

17 Justinian galt vor seinem Regierungsantritt als Freund der Blauen. Während seiner eigenen Regierungszeit habe er allerdings keine Partei mehr präferiert, vgl. Tinnefeld, frühbyzantinische Gesellschaft, S. 194; Evans, Age of Justinian, S. 72; Greatrex, Nika Riot, S. 63.

18 Vgl. Evans, Age of Justinian, S. 71f.

19 Vgl. Pfeilschifter, Kaiser und Konstantinopel, S. 199.

20 Vgl Meier, Inszenierung einer Katastrophe, S. 288.

21 Vgl. ebd., S. 290.

22 Vgl. Evans, Age of Justinian, S. 72.

23 Vgl. Pfeilschifter, Kaiser und Konstantinopel, S. 183; Vgl. Greatrex, Nika Riot, S. 69.

24 Pfeilschifter konstatiert, dass gewaltsame Zusammenstöße, zwischen den rivalisierenden Zirkusparteien, in Konstantinopel ein häufiges Ereignis gewesen sind, vgl. Pfeilschifter, Kaiser und Konstantinopel, S. 181. Auch Greatrex vertritt diese Meinung, vgl. Greatrex, Nika Riot, S. 62.

25 Vgl. Meier, Inszenierung einer Katastrophe, S. 281; S. 286; S. 289; Pfeilschifter, Kaiser und Konstantinopel, S. 182.

26 Joh. Malal. chron. 18, 71.

27 Zu den Zirkusparteien unter Justinian vgl. Prokop. hist. arc. 7. Die Schilderung ist quellenkritisch zu betrachten. Das Ziel der Geheimgeschichte war Justinian und / oder Theodora schlecht darzustellen.

28 Prokop. bell. Pers. 24, 2-3.

29 Vgl. Evans, Age of Justinian, S. 73. Auch Greatrex ist ähnlicher Ansicht. Er sagt, dass Iustinian von der bewährten Strategie, als Kaiser eine der großen Zirkusparteien zu präferieren, abgewichen ist und so ihren Zusammenschluss begünstigt hat, vgl. Greatrex, Nika Riot, S. 65-67.

30 Vgl. Meier, Funktion der Theodora-Rede, S. 90; Meier, Inszenierung einer Katastrophe, S. 290.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten

Details

Titel
Der Nika-Aufstand 532 n. Chr. Eine Revolte des Volks, eine Verschwörung der senatorischen Opposition oder ein vom Kaiser gezielt provoziertes und gelenktes Ereignis?
Hochschule
Universität zu Köln
Note
1,0
Autor
Jahr
2021
Seiten
18
Katalognummer
V1020777
ISBN (eBook)
9783346413093
ISBN (Buch)
9783346413109
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Nika-Aufstand, 532, Zirkusunruhen, Iustinian, Justinian, Konstantinopel, Byzanz, Antike
Arbeit zitieren
Katja Müller (Autor:in), 2021, Der Nika-Aufstand 532 n. Chr. Eine Revolte des Volks, eine Verschwörung der senatorischen Opposition oder ein vom Kaiser gezielt provoziertes und gelenktes Ereignis?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1020777

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