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Demokratie lernen in der Schule. Die Bedeutung der schulischen Institution für die politische Bildung

Title: Demokratie lernen in der Schule. Die Bedeutung der schulischen Institution für die politische Bildung

Term Paper , 2021 , 15 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Anonym (Author)

Didactics - Politics, Political Education
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Diese Arbeit befasst sich mit der Frage, ob und inwiefern politische Bildung und politisches Bewusstsein in der Schule vermittelt werden können.

Das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (bmfsfj) beschreibt Politik als "Gesamtheit der Aktivitäten und Strukturen, die auf die Herstellung, Durchsetzung und Infragestellung allgemein verbindlicher und öffentlich relevanter Regelungen in und zwischen Gruppierungen von Menschen abzielt." Das vornehmste Ziel politischer Bildung ist die "Orientierung junger Menschen an demokratischen Werten und die Entwicklung kritischer Urteilskraft." Dafür muss eine offene Diskussionskultur erlernt werden, bei der andere Meinungen und Lebensformen toleriert werden, Kompromisse eingegangen werden und mehrheitliche Entscheidungen hingenommen werden.

Politische Bildung soll dazu führen, dass Schülerinnen und Schüler eine demokratische Haltung, eine eigene begründete Meinung und eine Bereitschaft, sowie die Fähigkeit entwickeln, sich zu beteiligen und demokratisch zu engagieren.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Demokratie

3. Soziale Räume der politischen Bildung

4. Demokratie und Schule

4.1 Weist die Schule eine demokratische Grundhaltung auf?

4.2 Demokratie Lernen in der Schule

4.3 Demokratie Möglichkeiten auf Klassenebene

4.4 Beutelsbacher Konsens als Grundlage von Politikunterricht

4.5 Civic education

4.6 Rolle der LehrerInnen

5. Probleme der Institution Schule

6. Beispiele demokratischer Schulen

7. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Vereinbarkeit der Institution Schule mit den Anforderungen und Werten einer demokratischen Gesellschaft. Dabei steht die zentrale Forschungsfrage im Mittelpunkt, inwiefern Schule als Lernort für Demokratie fungieren kann und welche strukturellen sowie praktischen Hürden diesem Ziel entgegenstehen.

  • Grundlagen des Demokratiebegriffs und politische Bildung
  • Wechselspiel zwischen Schule, Partizipation und demokratischer Grundhaltung
  • Methodische Konzepte wie Civic Education und der Beutelsbacher Konsens
  • Analyse institutioneller Probleme und Barrieren im Schulalltag
  • Praxisbeispiele demokratischer Schulmodelle

Auszug aus dem Buch

4.2 Demokratie Lernen in der Schule

Die Schule ist eine wichtige gesellschaftliche Institution, an der Lernvorgänge wie der Transfer von Wissen, Verhaltensregeln und Werten stattfindet. Sie vermittelt eine soziale Struktur und verleiht „Identität und ermöglicht die Orientierung über die Funktionsabläufe in der Gesellschaft.“

Erfolgreiches Demokratie Lernen ist von dem Zusammenwirken von Bildungsbehörden, Schülern, Lehrern, Eltern und an anderen Gemeinschaftsakteuren abhängig. Demokratiepädagogik ist „produktiv, wertebildend, kompetenzfördernd und nicht fachgebunden.“ Demokratie lernen Schülerinnen und Schüler durch Engagement für die Schule und das Gemeinwesen. Die Schule ist ein sozialer Lernort, der demokratisches Verhalten, Wissen und Handeln erforderlich macht und umsetzen lässt. Lehrerinnen und Lehrer müssen hinreichend vorbereitet werden, um gesellschaftliche und sozialmoralische Grundlagen der Demokratie vermitteln zu können. Demokratie Lernen muss fest in der pädagogischen Arbeit verankert werden. Damit geht die Vermittlung von ernsthafter Partizipation und Verantwortungsübernahme einher. Schulen sollen Erfahrungsräume schaffen, in denen demokratische Mitgestaltungs- und Mitbestimmungsmöglichkeiten sicht- und erlebbar werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die grundlegende Frage, ob die Institution Schule, die oft von Hierarchien geprägt ist, tatsächlich ein geeigneter Ort für die Erziehung zu demokratischem Bewusstsein und Mündigkeit sein kann.

2. Demokratie: Dieses Kapitel definiert den Demokratiebegriff und unterstreicht, dass demokratische Haltungen und Partizipation nicht angeboren sind, sondern aktiv gelehrt und erlernt werden müssen.

3. Soziale Räume der politischen Bildung: Hier wird erläutert, wie Familie und Kindertagesstätten erste Grundlagen legen und warum die Schule die zentrale Rolle als Vermittler politischer Bildung einnehmen sollte.

4. Demokratie und Schule: Dieses umfangreiche Kapitel beleuchtet das Spannungsfeld zwischen schulischen Strukturen und dem Anspruch auf Demokratiepädagogik unter Einbeziehung verschiedener Konzepte und Akteure.

5. Probleme der Institution Schule: Das Kapitel analysiert strukturelle Hindernisse wie Selektionsdruck, bürokratische Zwänge und autoritäre Tendenzen, die einer gelebten Schulkultur der Partizipation entgegenstehen können.

6. Beispiele demokratischer Schulen: Hier werden Schulen wie die Laborschule Bielefeld oder die Glocksee Schule vorgestellt, die erfolgreich partizipatorische Strukturen und selbstbestimmtes Lernen umsetzen.

7. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst zusammen, dass Demokratie in der Schule ein kontinuierlicher Prozess ist, der trotz bestehender Hürden durch engagierte pädagogische Arbeit und demokratische Organisationsformen realisierbar ist.

Schlüsselwörter

Demokratie, Politische Bildung, Partizipation, Schule, Demokratiepädagogik, Civic Education, Beutelsbacher Konsens, Schulkultur, Mitbestimmung, Demokratielernen, Handlungsfähigkeit, Mündigkeit, Soziale Kompetenz, Institution Schule, Staatsbürgerschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit im Kern?

Die Arbeit untersucht die Herausforderung, demokratische Werte in einem oft hierarchisch strukturierten Bildungssystem wie der Schule zu vermitteln und zu leben.

Welche Themenfelder stehen im Mittelpunkt der Analyse?

Zentrale Themen sind die Rolle der Schule bei der Entwicklung demokratischer Kompetenz, die Bedeutung von Partizipation, die Funktion von Lehrkräften sowie die Analyse bestehender Hindernisse im Schulalltag.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es zu erörtern, ob die Institution Schule überhaupt geeignet ist, Demokratie zuzulassen, und wie eine sinnvolle Integration von Demokratielernen in den schulischen Alltag gelingen kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten theoretischen Literaturanalyse, die Konzepte der Demokratiepädagogik beleuchtet und diese mit Praxisbeispielen vergleicht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Definition von Demokratie, der Rolle der Schule, didaktischen Ansätzen wie Civic Education und dem Beutelsbacher Konsens sowie den strukturellen Problemen des gegenwärtigen Schulsystems.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Demokratiepädagogik, Partizipation, politische Bildung, Schulkultur und Mündigkeit.

Welche Bedeutung kommt dem Beutelsbacher Konsens bei?

Er fungiert als fundamentaler Rahmen für den Politikunterricht, insbesondere durch das Überwältigungsverbot und das Kontroversitätsgebot, um politische Indoktrination zu verhindern.

Was unterscheidet Schulen wie die Glocksee Schule von Regelschulen?

Diese Schulen zeichnen sich durch die aktive Umsetzung partizipatorischer Strukturen und eine gelebte Kultur der Aushandlung und Mitbestimmung aus, statt lediglich hierarchische Belehrung zu praktizieren.

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Details

Title
Demokratie lernen in der Schule. Die Bedeutung der schulischen Institution für die politische Bildung
College
University of Koblenz-Landau
Grade
1,7
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2021
Pages
15
Catalog Number
V1020801
ISBN (eBook)
9783346417350
ISBN (Book)
9783346417367
Language
German
Tags
politische Bildung Demokratie Demokratie lernen Politikunterricht Beutelsbacher Konsens Civic education demokratische Schule
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2021, Demokratie lernen in der Schule. Die Bedeutung der schulischen Institution für die politische Bildung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1020801
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