Diese Arbeit beginnt mit der Erläuterung der Begriffe IT-Management und IT-Governance. Während sich das IT-Management in allen administrativen Bereichen der IT ansiedelt, findet sich das IT-Governance ausschließlich im strategischen Bereich wieder. IT-Governance gibt die Richtung vor; indem es Planung, auch IT-Strategie, und den Rahmen bestehend aus Regeln, Strukturen sowie Prozessen vorschreibt. Der Arbeitsalltag im IT-Management soll durch diese Vorgaben in allen Bereichen vereinfacht werden.
Der Hauptteil veranschaulicht wie die IT in der Aufbauorganisation eingegliedert werden kann. Dazu werden die Begriffe interne und externe IT erläutert, wobei sich in der Praxis nur selten Reinformen zeigen. Mit der Aufbauorganisation entscheidet sich die Mitbestimmung der IT im Unternehmen. Die Ablauforganisation sichert die Vorgehensweise der Mitarbeiter ab und schafft Transparenz für andere Fachabteilungen. Dahinter verbergen sich Prozessketten, welche auf den Kundennutzen den Fokus legen. Diese Ketten können in den unterschiedlichen IT-Tätigkeiten stark variieren. In der Realität befinden sich Aufbau und Ablauforganisation im stetigen Wandel, auch wenn Theorien und Dokumentationen gegenteiliges vermitteln. Daher ist die Flexibilität für Veränderungen und eine Kommunikation diesbezüglich essenziell.
In der Analyse wird deutlich, dass für ein erfolgreiches IT-Management in jedem Unternehmen unterschiedliche Anforderungen bedeutend sein können. Ein Grund dafür sind die mannigfachen Ausgangssituationen in denen sich verschiedene Unternehmen befinden. Neben allen Anforderungen für ein erfolgreiches IT-Management bleibt das Primärziel auf dem Markt zu bestehen, welches viele Wege kennt. Trotz der Ungewissheit über die
Zukunft sollte möglichst weit in die Zukunft geschaut werden. Aus dem Irrtum in der Abschätzung können Erkenntnisse für das Morgen gewonnen werden. Somit können künftige Strategien mit diesem Wissen im Hinterkopf justiert werden. Aufgrund des Irrtums sollte eine Planung flexibel, agil oder besser noch mannigfaltig gestaltet werden, um auf alle möglichen Geschehnisse vorbereitet zu sein.
Inhaltsverzeichnis
1 Einführung zu IT-Governance
1.1 Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Begriffsdefinition
2.1 IT-Management
2.2 IT-Governance
2.3 Relation und Unterscheidung der Begriffe
3 Entscheidungsstrukturen und Prozesse
3.1 Aufbauorganisation
3.1.1 Interner IT-Bereich
3.1.2 Externer IT-Bereich
3.2 Ablauforganisation
3.2.1 Standardsoftwareeinführungsprozess
3.2.2 Incident-Management-Prozess
3.3 In der Praxis
3.3.1 Aufbau- und Ablauforganisation
3.3.2 Eingliederung in das Rollenkonzept
4 Analyse
4.1 Anforderung für paarweisen Vergleich
4.2 Nutzwertanalyse
4.3 Basis für erfolgreiches IT-Management
5 Resultat zu IT-Governance
5.1 Zusammenfassung
5.2 Ausblick
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die grundlegende Beziehung zwischen IT-Management und IT-Governance, um zu definieren, welche Strukturen und Prozesse die Basis für ein erfolgreiches IT-Management bilden. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie IT-Governance als steuerndes Element die Effektivität des IT-Managements unter Berücksichtigung von Aufbau- und Ablauforganisation unterstützen kann.
- Differenzierung und Relation von IT-Management und IT-Governance
- Analyse von Aufbauorganisationsstrukturen im IT-Bereich
- Untersuchung von IT-Prozessen anhand von Best Practices (COBIT)
- Bewertung von Organisationsformen mittels Nutzwertanalyse
- Adaption an die VUCA-Welt und agile Management-Ansätze
Auszug aus dem Buch
3.3 In der Praxis
Zum Abschuss des 3. Abschnitts werden die bisherigen theoretischen Inhalte mit der Wirklichkeit verknüpft. Während die Theorie steif klingt, ist die Realität im ständigen Wandel. Heraklit war seiner Zeit voraus und sprach einst die Weisheit: „Die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung.“
Dazu passt auch das Akronym Volatility, Uncertainty, Complexity and Ambiguity (VUCA)-Welt, welches sich auf der Erstausgabe von Leaders: The Strategies for Taking Charge gestützt (vgl. BENNIS, W. G., NANUS, 2012). Das Buch Organisation für Komplexität befasst sich ebenfalls diesem Phänomen. Darin wird die Taylor-Wanne beschrieben (vgl. PFLÄGING, N., 2014, S. 15).
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einführung zu IT-Governance: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz der IT-Governance und steckt den Rahmen sowie die Zielsetzung der Hausarbeit ab.
2 Begriffsdefinition: Hier werden die Kernbegriffe IT-Management und IT-Governance definiert und in ihre wechselseitige Beziehung zueinander gesetzt.
3 Entscheidungsstrukturen und Prozesse: Das Kapitel betrachtet die praktische Ausgestaltung der Aufbau- und Ablauforganisation in der IT anhand verschiedener Modelle und Praxisbeispiele.
4 Analyse: In diesem Kapitel werden die theoretischen Erkenntnisse induktiv zusammengeführt, Anforderungen in einer Liste aufbereitet und mittels Nutzwertanalyse bewertet.
5 Resultat zu IT-Governance: Das Abschlusskapitel fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und bietet einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen und Forschungsbedarfe im Bereich der IT-Organisation.
Schlüsselwörter
IT-Governance, IT-Management, Aufbauorganisation, Ablauforganisation, IT-Strategie, COBIT, Prozessmodell, Nutzwertanalyse, VUCA, Compliance-Management, Risikomanagement, Unternehmensorganisation
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Definition und Abgrenzung von IT-Governance und IT-Management sowie deren Bedeutung für eine erfolgreiche IT-Organisation.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf Organisationsstrukturen, Geschäftsprozessen in der IT, Governance-Mechanismen und deren Anpassung an dynamische Marktbedingungen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Beantwortung der Fragen nach der Relation zwischen IT-Governance und IT-Management sowie der Identifikation der Basis für ein erfolgreiches IT-Management.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Untersuchung stützt sich auf eine Literaturrecherche nach dem Schneeballsystem sowie auf eine induktive Analyse und Nutzwertanalyse von Organisationsstrukturen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden interne und externe IT-Organisationsformen sowie IT-Prozessmodelle wie COBIT und deren Anwendung in der Praxis untersucht.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Kernbegriffe sind IT-Governance, IT-Management, Aufbau- und Ablauforganisation, Prozessautomatisierung und die strategische Ausrichtung der IT.
Warum wird die VUCA-Welt in der Arbeit thematisiert?
Die VUCA-Welt dient als Erklärungsmodell für die ständige Veränderung und Komplexität, denen sich IT-Organisationen anpassen müssen.
Welches Fazit zieht der Autor zur Matrixorganisation?
Die Nutzwertanalyse identifiziert die Matrixorganisation als eine besonders geeignete Strukturform, wobei betont wird, dass dies von den individuellen Unternehmensanforderungen abhängt.
- Citar trabajo
- Anonym (Autor), 2020, Entscheidungsstrukturen und Prozesse für ein erfolgreiches IT-Management mit IT- Governance, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1020914